Rush Limbaugh Quote of the Day:
"Am I right, my friends? I am talking about you. You know I'm right; I'm right even when I think I'm wrong! That's why my accuracy rating is documented to be almost always right 98.8%"
31. Januar 2008

Ein Rippchen, freaky dellen und ganz viel Käse

Eine Rezensur, äh Quatsch, eine Zensur bzw. Rasur, nein, auch Quatsch, eine Besprechung

Meyne Güte, es ist sein erstes Buch – und schon so gut, kaum zu fassen. Doch das ist kein Wunder, denn der Autor hat vorher schon fleißig geübt.

“Und ich soll dir dabei helfen, mich umzubringen?”
“Ja.”
“Lustig muss es sein?”
“Wenn es keine Umstände macht.”
Zärtlich nahm mein Rippchen mein unrasiertes Gesicht in ihre Hände.
“Leck mich am Arsch!”
“Davon stirbt man aber nicht. Du jedenfalls nicht.”

Michael Meyn ruft: „Vegas, Schnuckie!“ und beantwortet mit seiner kleinen Sammlung köstlich skurriler Humoresken lebenswichtige Fragen als da sind: „Wie wird man mit einem ‚Geilen Pärchen’ fertig, das plötzlich und unaufgefordert seine Geschlechtsteile aus dem Bildschirm des häuslichen PC hängt?“ „Oder warum kackt der Amerikaner am liebsten auf der Arbeit?“

Der Autor hat ein unglaubliches Gespür für komische Alltagssituationen, die unweigerlich in das Groteske abzugleiten drohen. Die vorgelegten Geschichten enden regelmäßig im Chaos, am Ende der Welt oder mit der Vergraulung sämtlicher Freunde. Sein eigentliches Markenzeichen aber ist die feine Selbstironie, zu der nur jemand fähig ist, dem das Schicksal schon die eine oder andere Backpfeife erteilt hat. Nur wer sich selbst auf den Arm beziehungsweise die Palme nehmen kann, hat das Recht, sich über andere lustig zu machen.


Vor dieser schonungslosen Selbstverulkung ist noch nicht einmal seine Herzallerliebste sicher, die er, ganz ohne kulinarische Hintergedanken zu hegen, als sein ‚Rippchen’ bezeichnet. Sagte ich ‚ganz ohne kulinarische Hintergedanken’? Das ist natürlich falsch, denn eine der vielen guten Eigenschaften des Rippchens ist die, dass sie phantastisch kochen kann (Stilrichtung Gelsenkirchener Barock) und ihr Meisterwerk, die German freaky dellen, munden sogar den verrückten amerikanischen Nachbarn der beiden, die sich damit stopfen lassen wie Mastgänse, während der Autor verzweifelt bemüht ist, seine tägliche Ration an Rotwein und Käse vor überraschend einfallenden Gästen aus ‚Good Old Germany’ in Sicherheit zu bringen.

Ja, und warum kackt der Ami vorzugsweise auf der Arbeit? Die Lösung soll hier nicht verraten werden, aber sie ist verblüffend einleuchtend – wie alles, wenn man es erst einmal richtig verstanden hat.

Wenn Originalität von Stil und Thema wirklich Garanten für Verkaufserfolge sind, dann muss dieser kleine Band ein Bestseller werden. Kauft, Leute kauft dieses Buch, ihr macht damit einen Menschen glücklich, der es verdient hat bekannt zu werden, oder sogar zwei, wenn ihr nicht nur kauft, sondern auch lest.

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Autor: Yaab | Abgelegt unter Meyn's World, Lost & Found
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30. Januar 2008

Großbritannien, 2008

Einige unzusammenhängende Meldungen ohne Kommentierung:

Plot to behead Briton

Ein britischer Staatsbürger war der Drahtzieher hinter dem Plan, einen Soldaten seines eigenen Landes zu entführen und ihn vor laufender Kamera “wie ein Schwein” zu enthaupten. Die anschließende Veröffentlichung der Aufnahmen hätte der Einschüchterung von Armeeangehörigen und Öffentlichkeit dienen sollen. Der Mann bekannte sich bereits schuldig, der Prozeß gegen andere Männer läuft nun.

Three Little Pigs ‘too offensive’

Ein auf der Geschichte von den drei kleinen Schweinchen basierendes digitales Buch wurde aus dem Wettbewerb um einen von einer Regierungsbehörde vergebenen Preis ausgeschlossen. Grund: “Sorgen um die asiatische Bevölkerung”, außerdem ergäben sich durch die Verwendung von Schweinen kulturelle Probleme.

Don’t say mum and dad… teachers told not to assume pupils have heterosexual parents

Lehrer sollten nicht wie selbstverständlich davon ausgehen, daß ihre Schüler “Mama und Papa” haben. Vielmehr müsse bereits ab dem Alter von vier Jahren die Aufmerksamkeit darauf gelenkt werden, daß es auch gleichgeschlechtliche Paare gebe, um homophoben Vorurteilen vorzubeugen. Ferner sollten Lehrer davon Abstand nehmen, Jungen dazu aufzufordern, sich “wie ein Mann” zu verhalten. Die Ausarbeitung dieser Empfehlungen wurde vom Ministerium für Schule und Familie in Auftrag gegeben.

Und noch eine Nachricht aus Schweden:

Muslim women who wouldn’t change clothes to swim awarded £1,500 after being kicked out of pool

Zwei muslimischen Frauen wurden von einem Gericht jeweils 20.000 schwedische Kronen (etwa 2.100 Euro) wegen “ethnischer Diskriminierung” zugesprochen, nachdem sie eines öffentlichen Schwimmbades verwiesen worden waren. Sie wollten selbiges mit Kopftuch, langen Hosen und T-Shirts betreten, dies wurde ihnen jedoch unter anderem aus Sicherheitsgründen verwehrt.

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Autor: Mir | Abgelegt unter EU
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30. Januar 2008

Das Spitzbein

Manchmal, wenn Erzengel Gabriel keine neue Offenbarung parat hatte, tauschten er und der Prophet des Islams bei ihren wöchentlichen Meetings einfach nur Artigkeiten und kleine Tipps für die Bewältigung des Alltags aus.

Bei dieser Gelegenheit klagte der Prophet des Islams einmal darüber, dass es ihm nicht möglich sei, den Geschlechtsakt mit seinen zahlreichen Kindfrauen, Konkubininnen und Sklavinnen so oft auszuüben, wie er es gerne täte.

“Was denn, Du Dummerchen!” entgegnete der Erzengel. “Warum isst du nicht Serbisches Reisfleisch mit Spitzbein? Dieses Gericht verleiht dir die Kraft von 40 Männern!”

  +  

Der Prophet des Islams tat, wie der Erzengel ihm geheißen hatte und konnte endlich so oft wie er wollte.

Hier der Beweis:


Mo ohne Spitzbein!
(zensiert!)
      
Mo mit Spitzbein!
(zensiert!)
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Autor: Yaab | Abgelegt unter Satire
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29. Januar 2008

Trust in the people

Die letzte Rede zur Lage der Nation in der Amtszeit eines herausragenden Präsidenten. Empfehlung: Die “Analysen” unserer Massenmedien im Sinne des Wortes links liegen lassen, und seine Worte lieber selbst lesen. Das Internet macht’s ja zum Glück möglich.

By trusting the people, our Founders wagered that a great and noble Nation could be built on the liberty that resides in the hearts of all men and women. By trusting the people, succeeding generations transformed our fragile young democracy into the most powerful Nation on earth and a beacon of hope for millions. And so long as we continue to trust the people, our Nation will prosper, our liberty will be secure, and the State of our Union will remain strong.

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Autor: Mir | Abgelegt unter USA
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29. Januar 2008

Fallbeispiele zur Jugendgruppengewalt

Eine der Lieblingslügen unserer Freunde von Rot/Grün zur Jugendgewalt ist die Behauptung, die Gewalttätigkeiten der ausländischen Jugendlichen beträfen in erster Linie ebenfalls ausländische Jugendliche. Damit soll vermutlich angedeutet werden, dass diese Gewalt nunmehr ‘minderschlimm’ sei, was ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann. Gewalt bleibt Gewalt, Raub bleibt Raub, Körperverletzung bleibt Körperverletzung - ganz gleich, von wem an wem begangen. So sah es die blinde Justizia, aber vielleicht gilt das heute nicht mehr wie so viele andere Regeln.

Der Polizeibericht der Berliner Polizei zur Jugenddelinquenz mit seinen zahlreichen Fallbeispielen spricht eine deutlich andere Sprache. Er ist von 2003, also nicht ganz taufrisch, aber die neueren Berichte enthalten keine Fallbeispiele mehr. Vermutlich wurde ihr Abdruck verboten.

Fall 1
Am 14.02.03 gegen 19.00 Uhr befand sich der spätere Geschädigte (männlich, spanisch, 17 Jahre) mit Freunden in den Spandauer Arcaden. Eine Gruppe männlicher Täter kam hinzu und forderte von dem Geschädigten und einem seiner Freunde (männlich, deutsch, 14 Jahre) ihre Handys. Unter Androhung von Schlägen gab der erste Geschädigte sein Handy heraus, der zweite Geschädigte wurde durchsucht und sein Handy geraubt. Einer der Täter (männlich, türkischstämmiger Deutscher, 16 Jahre) konnte durch das Wiedererkennen auf einem Lichtbild ermittelt werden. Die Tat wurde von ihm bestritten.

Fall 2
Am 16.10.03 gegen 20.00 Uhr verließen die drei Geschädigten (männlich, deutsch, 16 Jahre, zweimal 15 Jahre) die Hallen am Borsigturm. In der Schlieperstraße wurden sie von der Tätergruppe (männlich, etwa 7 Personen, südländisches Aussehen) angesprochen und tätlich angegriffen, indem sie mit Faustschlägen an den Kopf traktiert wurden, wobei die Herausgabe sämtlicher Wertsachen gefordert wurde. Dieser Forderung kamen die Geschädigten nach. Fünf Personen wurden bei Absuche der Gegend festgestellt; das Diebesgut konnte zurückerlangt werden.

Fall 3
Am 13.03.04 gegen 11.40 Uhr hielten sich zwei männliche Jugendliche (deutsch, 14 und 15 Jahre) vor einer Bildungsstätte in der Rathenower Straße (Tiergarten) auf, als sie von einer Gruppe Jugendlicher verfolgt wurden. Zwei Personen aus dieser Gruppe (türkisch, 13 Jahre) forderten unter Bedrohung mit einem Klappmesser die Handys der Geschädigten. Unbeteiligte Zeugen versuchten die Beschuldigten festzuhalten, was aber misslang. Kurz darauf konnten die Täter vom Lehrpersonal der Bildungsstätte bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Während der eine Beschuldigte geständig und einsichtig war, bestritt der zweite die Tat und neigte zum Widerstand. [weiterlesen …]

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Autor: Yaab | Abgelegt unter Innere Sicherheit
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28. Januar 2008

Mehrheit der Europäer ist “islamophob”

Jedenfalls würde der bekannte Mainstream die Ergebnisse dieser Studie vermutlich so interpretieren: Noch mehr “Aufklärungsarbeit” der Medien wäre demnach zu fordern. In Großbritannien gibt es aber auch Politiker in etablierten Parteien, die eine etwas andere Sicht der Dinge auszusprechen wagen:

Backbench Tory MP David Davies told the Sunday Express: “I am not surprised by these findings. People are fed up with multiculturalism and being told they have to give up their way of life.”

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Autor: Mir | Abgelegt unter Islamkritik
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28. Januar 2008

Big Berta - ein Nachruf

Zuerst die gute Nachricht.  Gegenstimme-Leser Huwi schreibt:

Der dicken Berta ist das Rohr krepiert.

Jetzt die schlechte. Kaum ist die Frau fort, gibt es schon einen tränenerstickten Nachruf:

Ich möchte hier gerne die Lebensgeschichte der Bigberta erzâhlen, soweit ich sie kenne. Für mich ist sie Hoffnungsträgerin einer ganzen Epoche, zweier Kulturen und eines vereinigten zivilisierten Europas. Ich übertreibe kaum. Mowing the grass.

Die Erkränkung der Bigberta ist nicht vom faulherzigen Angriffe Ulfkottes verursacht worden. Das wäre zuviel Ehre.

Eine der Ursachen ihrer Erkränkung ist die Arbeit die sie als Ärtztin in vorherigen Sowjet-Republiken geleistet hat bei der Wegschaffung von nukleären und biologischen Waffen im Rahmen eines Programms der Vereinten Nationen. Dabei hat sie Gesundheitsschaden bekommen, die anderen, früher schon bestehenden Probleme erschwert haben.
Sie hat aber nie aufgegeben, obwohl teilweise Invalidiert, ihre Arbeit weiterzumachen. Nicht nur ihre Arbeit, aber auch ihren Kampf gegen den neuen Rassismus und Menschenverachtung hat sie leidenschaftlich nachgegangen.

Die Ulfkotte-Geschichte hat, sagen wir es leise, nicht mitgeholfen, Bigberta ausserhalb des Krankenhauses zu halten.

Niemand hat aufgegeben…

Ich werde eingeschaltet bleiben in der weitere Entlarvung des Dr. Udo Ulfkotte und seinen Gesinnungsgenossen. Davon könnt ihr sicher sein!

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Autor: Yaab | Abgelegt unter Realsatire
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27. Januar 2008

Sechs Lehren aus der Wahl in Hessen

1. Die Macht der Massenmedien ist ungebrochen

Wer regelmäßig und viel auf den diversen Blogs liest und den Massenmedien weniger Aufmerksamkeit schenkt, bekommt vielleicht ein anderes, aber falsches Bild. Um so mehr, zumal in den Kommentaren auf den Blogs oft Einigkeit herrscht. Aber selbst die im Vergleich recht großen Leserzahlen eines Politically Incorrect sind nichts gegenüber den Lesern, Hörern und Zuschauern der etablierten Medien. Zumal die Mehrheit derjenigen, welche jene Besucherzahlen ausmachen, ohnehin regelmäßige Leser sein dürften, die den hier vertretenen Ansichten bereits (mehr oder weniger) zustimmen. Die Gewinnung oder gar Überzeugung neuer Leser wird nur einen kleinen Bruchteil der täglichen Besuchszahlen ausmachen. Um so verwunderlicher natürlich, daß die Medien die Blogs immer wieder einmal attackieren. Doch mehr als eine kleine Störung stellen diese Seiten nach wie vor nicht da. Die Zahl der Empfänger “politisch inkorrekter” Meinungen und Informationen ist und bleibt unbedeutend.

Leider wird sich wohl auch der in den letzten Wochen aufgekommene Mut einiger Journalisten und Publikationen wieder abschwächen. “Zurück auf Los” lautet also die Devise: Einige wichtige Themen werden auch weiterhin nicht öffentlich diskutiert, vielmehr wenn nötig mit altbekannten Schlagworten abgebügelt werden.

2. Roland Kochs Themen sind vorläufig durch

Klar ist: Sie werden in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung zunehmen, dafür sind Zahlen und Fakten eindeutig genug. Die Debatte ist aber erst einmal vorbei, bevor überhaupt Lösungen gefunden geschweige denn umgesetzt werden konnten. Es ist kaum zu erwarten, daß die Union in kommenden Wahlkämpfen noch einmal in dieser Art heiße Eisen anfassen wird. Denn selbst wenn ein großer Teil der Bürger insgeheim oder offen zustimmt - die Zahl der Unentschlossenen, der Wechselwähler, auch der nicht ausreichend Informierten ist zu groß. Denn diese sind es doch wohl vor allem, welche sich nach wie vor von den Vordenkern in den Leitartikeln und Kommentaren beeinflussen lassen. Man kann es sich also nicht leisten, jenen zu viel Munition zu liefern. Das mußte Angela Merkel bereits im letzten Bundestagswahlkampf erfahren, als ihre Ehrlichkeit schwer bestraft wurde: Zu verlockend war es für die Linken, sie und beispielsweise den “Professor aus Heidelberg” zum Ziel hysterischer Schlagwort-Kampagnen zu machen. Und nicht nur versagten große Teile der Presse dabei, sachlich schlicht falsche Vorwürfe zu widerlegen - sie übernahmen sie teilweise noch. Diese Fehler wird man bei der Union nicht wiederholen wollen. Das ist aus ihrer Sicht natürlich absolut verständlich, für die Qualität der öffentlichen Diskussion aber sehr negativ. Nun könnte man argumentieren, daß Roland Koch einfach nicht glaubwürdig genug war, weil er jahrelang anderes tat, als er im Wahlkampf forderte. Doch die Schlußfolgerung, dann in Zukunft eben noch offensiver auftreten zu müssen, wird in der CDU wohl kaum jemand wagen. Vielmehr kann man nicht leugnen, daß der eher schläfrige, unkontroverse Wahlkampf von Christian Wulff durch die Wähler honoriert wurde (seine Beliebtheit und Erfolge für das Land haben zweifellos ebenfalls eine Rolle gespielt).

3. Roland Kochs Themen haben keine Priorität

Auch dies gilt es zu erkennen. Allen Zweifeln an der tatsächlichen späteren Umsetzung seiner Vorschläge zum Trotz: Daß mit einer linken Regierung erst recht keine Korrekturen vorgenommen und stattdessen um so mehr einem längst gescheiterten Multikulturalismus das Wort geredet werden würde, war für jeden erkennbar. Daß die Menschen sich also gegen die Union entschieden, beweist eben, daß die - vereinfacht formuliert - innere Sicherheit flächendeckend keine hohe Priorität hat. Die Frage bleibt natürlich, ob dies auf einer tatsächlichen relativen Unwichtigkeit des Themas oder lediglich auf einer kurzsichtigen Wahrnehmung vieler Wähler beruht. Jedenfalls überwiegen offenbar andere, unter anderem soziale Themen. Und hier punktet nun einmal oft derjenige, welcher die höchsten Versprechen abgibt, seien sie auch unrealistisch oder schädlich. Seriöse(re) Parteien gehen da vorsichtiger vor, wofür auch die SPD nicht erst bei dieser Wahl bestraft wurde.

4. Die Zersplitterung der Linken wird den Bürgerlichen auf Dauer keine Vorteile bringen

Denn es ist wahrscheinlich, daß Sozialdemokraten und Linke früher oder später (wenn nötig zusammen mit den Grünen) koalieren werden. Durch die Einbindung des linken äußeren Randes besteht sogar das Potential, insgesamt höhere Ergebnisse zu erzielen. Gleichzeitig hat man die bequeme Gewißheit, daß der Union auf der anderen Seite des politischen Spektrums ähnliches verwehrt bleiben wird. Dabei geht es selbstverständlich nicht um den extremen rechten Rand, denn eine Zusammenarbeit damit verbietet sich, so wie sie es eigentlich auch mit Linksextremen tun sollte. Die Rede ist vielmehr von bürgerlich-konservativen Themen und Werten, die von der Union zu wenig besetzt werden. Man muß befürchten, daß dies in Zukunft erst recht der Fall sein wird, getrieben von der veröffentlichten Meinung und Koalitionsnotwendigkeiten. Aber nicht nur existiert keine chancenreiche konservative “Auffang”-Partei, nicht nur würde die Gründung einer solchen Partei von den Medien torpediert werden (wie dies schon bei den Ansätzen von Udo Ulfkotte zu beobachten war). Ebenfalls würde man es mit bekannt tendenziöser Berichterstattung zu verhindern suchen, daß die Union sich der Koalition mit einer solchen Partei öffnete, sollte selbige denn jemals in die Nähe der 5 Prozent gelangen. Und: Auch die Einbindung der FDP wäre in diesem Fall mehr als schwierig, drängt sie doch gleichsam in die imaginäre “Mitte” und wird sich nicht auf Dauer Bündnissen mit der SPD verschließen wollen. Macht um jeden Preis, wie man es vor allem von den Grünen kennt, kann man von den Liberalen nicht erwarten (was ja durchaus positiv ist).

Gleichzeitig besteht leider die Gefahr, daß von der Union enttäuschte Menschen sich inakzeptablen Parteien zuwenden oder auch zu Nichtwählern werden. Mit verheerenden Folgen: Denn diese Stimmen würden, anders eben als bei den Linken, tatsächlich effektiv aus dem eigenen (Koalitions-) Potential abgezogen und könnten damit entscheidend dazu beitragen, jenen größere Mehrheiten zu sichern.

5. Umfragen kann man nicht abtun

So bequem es auch ist, negative Zahlen ignorieren zu wollen: Die vorher veröffentlichten Umfragen haben das tatsächliche Bild schon recht klar vorgezeichnet. Es gab und gibt zwar immer wieder auch erhebliche Abweichungen. Insgesamt ist die Demoskopie aber eine Wissenschaft. Man sollte sie rechtzeitig als Warnung ernst nehmen, anstatt sie auszublenden.

6. Roland Koch gehört nicht aufs Altenteil

Viele Leute scheinen ihn unsympathisch zu finden, was ich so nicht ganz nachvollziehen kann. Seine Rede am Abend war trotz des verheerenden Ergebnisses bemerkenswert. Es ist zu hoffen, daß er nicht in der Versenkung verschwinden wird wie manche andere unbequeme, aber gute Köpfe der Union in den letzten Jahren.

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Autor: Mir | Abgelegt unter Realsatire
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27. Januar 2008

Jom haShoah

Der 27. Januar ist der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz. Er ist auch der Tag des Gedenkens an den Holocaust, die Vernichtung eines grossen Teils des jüdischen Volkes in Europa. Jom haShoah. Alles, was an diesem Tag zu sagen ist, wurde gesagt und es bleibt nur eine Hoffnung. Dass die “Fürsorge”, die an diesem Tag den toten Juden zuteil wird, auch eines Tages den lebenden Juden zu Gute kommt. Am Israel chai!

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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Israel
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27. Januar 2008

Unwort-Gewinner gesucht!

Hallo zusammen,

die Gewinner der Unwort-Suche des Jahres 2007 mögen sich doch bitte dringend bei mir per Mail melden, damit ich ihnen die Siegerprämien zusenden kann!

Hier nochmal die prämierten Beiträge:

1. Platz (Silke): “Moderate Taliban”

Irgendwer im Kommentarbereich bei PI hat mal geschrieben, moderate Taliban klinge wie Arbeitskreis kritischer Nationalsozialisten innerhalb der NSDAP. Besser kann ich es nicht ausdrücken. Die Verwendung des Begriffs “Moderate Taliban” erweckt den Anschein, daß es innerhalb einer faschistoiden, hasserfüllten Gruppierung, die ausschließlich an Vernichtung interessiert ist und den Begriff Kompromiss gar nicht kennt, Gesprächspartner gäbe.

2. Platz (Heinz): “Jugendliche”

In den ersten Tagen dieses Jahres noch weiter in den Blickpunkt gerückt. “Jugendliche” wurde in den Medien, Politik und Justiz zum einen bis Anfang zwanzig ausgedehnt und zum anderen wurde Jugendgewalt zu einem Thema gemacht, wo Ausländerkriminalität beziehungsweise noch genauer übermäßiger Anteil Jugendlicher mit Migrationshintergrund und islamischer Sozialisation an Rohheits- und Sexualdelikten angemessen wäre. Aber weil nicht sein kann, was nicht sein darf, werden Jugendliche ganz unbekümmert einem “Generalverdacht” ausgesetzt.

3. Platz (Bernd): “Demokratischer Sozialismus”

Ein Oxymoron. Eine widerwärtige, ausnahmslos gescheiterte Ideologie wird zusammen mit der freiheitlichen Idee genannt, um den Eindruck zu erwecken, eine Kombination wäre möglich. Anstatt aus der Vergangenheit zu lernen und nach vorne zu sehen, holen die Sozialdemokraten dieses absurde Konzept aus der Mottenkiste und zelebrieren es als Weg in die Zukunft.

Zur Erinnerung: Die ersten beiden Plätze erhalten dieses wertvolle Buch kostenfrei zugesandt:

Und der dritte Platz darf sich über dieses nicht minder wertvolle Werk freuen:

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Autor: Jürgen | Abgelegt unter In eigener Sache
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