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Im Gedenken an Henry II.
Posted By tankdriver On 7. Februar 2008 @ 22:22 In Polemik, Satire | 2 Comments
Die Erzbischöfe von Canterbury hatten immer schon ein gespanntes Verhältnis zur englischen Gerichtsbarkeit. Nicht nur Thomas Becket hatte seine Probleme mit dem Anspruch des zweiten Henry, “gefallene” Priester der königlichen Rechtsprechnung zu unterstellen, auch sein Nachfolger Rowan Williams hat krause Ideen zum britischen Rechtswesen. Er plädiert für die [1] Einführung der Sharia in GB. Natürlich nur im begrenzten Rahmen der Zivilgerichte, etwa bei Ehe- oder Finanzstreitfällen, und auch dies nur, um die “soziale Kohäsion” zu verbessern. Sozusagen “Sharia-light” für Freiwillige, die sich aus Glaubensgründen nicht mit dem britischen Rechtssystem anfreunden können. Dies kann natürlich nur ein Anfang sein, die sprichwörtliche britische Political Correctness und 1,7 Millionen Muslime in GB werden zweifellos für einen Siegeszug des islamischen Rechts sorgen. Alles weitere regeln die Shariagerichte.
Bleibt noch die Frage nach dem Geisteszustand des anglikanischen Kirchenfürsten, nein, eigentlich erübrigt sie sich. In Jean Anouilhs Stück fragt Henry II. “Wer befreit mich von diesem lästigen Priester?” Damit ebnet er Thomas Becket den Weg in die Heiligkeit. Die englische Krone ist heutzutage weit zivilisierter. Es mag Leute geben, die das bedauern.
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[1] Einführung der Sharia: http://www.welt.de/politik/article1644292/Erzbischof_von_Canterbury_will_Scharia_zulassen.html
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