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Schwierige Integration

Posted By Yaab On 13. Februar 2008 @ 10:58 In Fußball + Sport | 11 Comments

Die deutsche Fußball-Nationalelf enthält eine Menge eingewanderter oder eingebürgerter Spieler, zum Beispiel aus der Schweiz (Neuville), Polen (Klose, Podolski), Ghana (Asamoah), und solchen mit Migrationshintergrund, wie es heute so schön heißt: Panama (Kurany), Odonkor (Ghana), Gomez und Castro (Spanien). Nur die stärkste Gruppe der Einwanderer, die Türken, sind nicht vertreten. Auch in der Bundesliga scheinen sie unterrepräsentiert zu sein.

Weil sie diskriminiert werden?

Oder weil sie sich bisweilen etwas seltsam gebärden?

Drei Beipiele aus der letzten Zeit:

Fehmi Alpay Özalan (34), 1. FC Köln
War im Training durch tätliche Angriffe gegen Mitspieler auffällig, äußerte öffentliche Kritik am Trainer und wurde suspensiert.

Wegen mehrfacher Entgleisungen und tätlicher Angriffe (Tritte und Schläge) auf Gegenspieler erhielt er bereits im Dezember 2005 eine Sperre von 4 Pflichtspielen. Nach der Niederlage der türkischen Nationalelf gegen die Schweizer Nationalmannschaft war er 2006 bei den körperlichen Angriffen auf Schweizer Spieler einer der Anführer. Dafür wurde er von der FIFA für sechs Länderspiele gesperrt.

Mesut Özil (19), zuvor Schalke 04, jetzt Werder Bremen
Ein Talent, das nach 30 Bundesliga-Spielen jedes Maß verloren hat. Der Verein wollte mit ihm den Vertrag verlängern, bot ein Jahresgehalt von 1,5 Millionen Euro. Doch das war dem 19-Jährigen zu wenig. Daraufhin wurde er vom Spielbetrieb freigestellt, durfte auch bei den Amateuren nicht mitmachen und wurde zum Verkauf angeboten.

Baris Özbek (21), spielt für einen Verein in Istanbul
Das Talent spielte bereits für die deutsche U21-Nationalelf. Jetzt wollte er von Löw eine Zusage für die Teilnahme an der Europameisterschaft in Österreich und Wien. Ansonsten Drohung: Wechsel zur türkischen Nationalelf, was gar nicht möglich wäre, da Özbek bereits für Deutschland gespielt und das Wechselalter von 21 Jahren überschritten hat. Özbek war der Meinung, für ihn müsse es, per “Gnadengesuch”, eine Ausnahmeregelung geben.

Man hat den Eindruck: Türken neigen verstärkt zu Aggressionen, verlieren das Maß und wollen ständig Sonderrechte, Sonderregeln und Extrabratwürste für sich.

Oder ist dieser Eindruck falsch?


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