Rush Limbaugh Quote of the Day:
"Am I right, my friends? I am talking about you. You know I'm right; I'm right even when I think I'm wrong! That's why my accuracy rating is documented to be almost always right 98.8%"
16. Februar 2008

Die Hosen unten

Friedrich Schiller meinte, Theater sei eine “moralische Anstalt”. Das mag zu Schillers Zeiten so gewesen sein, heute wird Theater von Leuten gemacht, die Friedrich Torberg “Brechtokokken” nannte. Diesen Leuten fehlt alles, was Theater “moralisch” machen könnte. Standpunkte, Orientierung und die moralische Qualifikation, die Menschen von Unmenschen unterscheidet. Es gibt Dinge, die tut man nicht, wenn man das Privileg hat, seine Meinung einer breiten Zuseherschaft zu präsentieren und dafür noch aus der Hand der Allgemeinheit alimentiert wird. Zum Beispiel, mit Diktatoren knutschen. Das ist völlig unmöglich, wenn man noch einen Rest von Selbstachtung besitzt und die moralischen Koordinaten intakt sind. Wenn sie intakt sind. Wenn nicht, ist man ein selbstverliebter, eitler Dreckskerl, dem egal ist, ob man mit Mördern und Klerikalfaschisten turtelt, auf den Gräbern der Ermordeten Theater spielt und einen ziemlich jämmerlichen Eindruck macht, wenn man danach gefragt wird.Dann steht man da, hat die Hosen unten und macht auf antiimperialistisch. Mit anderen Worten, man zeigt sich in seiner ganzen Erbärmlichkeit, eben Brechtokokke.
Peymann, das Interview.

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Autor: tankdriver | Abgelegt unter Germanyland, Polemik
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16. Februar 2008

Gier-Mentalität

Jeden Morgen, vielleicht so gegen 8 Uhr, aber auf jeden Fall zu dem Zeitpunkt, an dem sich alle Regierungsmitglieder auf den Weg zur Arbeit machen, müsste eigentlich durch ganz Deutschland ein wehleidiges Raunen gehen. “Da ziehen sie wieder los,” müsste es dann heißen. “Beschneiden uns wieder ein Stückchen mehr in unserer Freiheit!”

Ja, das kann er gut, der Vater Staat. Uns in unserer Freiheit beschneiden. Besonders, wenn es um unser sauer verdientes Geld geht. Das will Papa nämlich haben. Nicht alles, das würde gierig wirken, aber viel. Sehr viel. Jedes Jahr etwas mehr. Plausible Erklärungen für den blauäugigen Bürger gibt’s ausreichend. Und jetzt hat uns Vater Staat auch noch die traurige Nachricht übermittelt, dass Mutter Erde schwer krank ist. Das kostet! Da müssen wir alle Opfer bringen.

Verständnisvolles Nicken wird auch erwartet, wenn bescheidene Politiker auf Kosten der Steuerzahler immer, ständig und fortwährend die neusten Diätenerhöhungen ausarbeiten.

Apropos Steuerzahler. Es gibt schwarze Schafe, die mit dem bösen Hintergedanken “Arschlecken!” ihr Geld ins Ausland bringen. Sie klauen quasi ihr eigenes Geld. Sowas gehört natürlich bestraft. Kurt Beck widern solche Menschen an:

“Da bleibt einem die Spucke weg. Dass Leute, die Millionen verdienen, den Rachen offenbar noch immer nicht voll kriegen, das ist ein neuer Fall von unglaublicher Chuzpe und Gier.”

Stimmt. Wenn man sich das alles mal ganz genau vor Augen führt, bleibt einem tatsächlich die Spucke weg.

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Autor: Michael Meyn | Abgelegt unter Germanyland
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16. Februar 2008

Obama, Gott

Ne, nicht Gott. Nur Sektenführer. (Aber somit leider prädestiniert für die linken Gläubigen …)

“Obama is not inspiring people to believe in themselves; he’s inspiring people to believe in him, and that’s a significant distinction”, sagt Rush Limbaugh. And he is right with that appraisal.

Thanks, Mike, for this appropriate Rush Limbaugh quote!

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Autor: Jürgen | Abgelegt unter USA
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16. Februar 2008

Assi- hier, Assi- dort …

Ach? Sowas kann das SPD-Blatt “Frankfurter Rundschau” auch? Wunder gibt es (scheinbar) immer wieder …

Osman hat eine Vision. “Der türkische Premierminister Erdogan kommt nach Diyarbakir, hält dort vor Hunderttausenden noch einmal seine Kölner Rede und ersetzt ‚Türken’ durch ‚Kurden’ - der Beifall wäre noch größer als in der Kölnarena”, glaubt Osman, ein Kurde, der seit über 20 Jahren im Exil in Athen lebt.

Dieser Traum wird sich kaum erfüllen. Die Türken in Deutschland warnt Erdogan vor Assimilierung, diesem “Verbrechen gegen die Menschlichkeit”. Von den zwölf Millionen Kurden in der Türkei dagegen wird sie erwartet. Die Türkei sei “Europas Vorreiter in Sachen Zwangsassimilierung”, sagt Tilman Zülch, der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). [und weiter geht’s …]

(Hervorhebungen von mir)

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Autor: Jürgen | Abgelegt unter Türkei, EU
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16. Februar 2008

Pimmel und Proteste

Die Anstalt - ein Kolportage-Roman

5. Lieferung

Während ihrer Zeit als Stabsärztin im Bundeswehrkrankenhaus zu Koblenz hatte Frau P, die damals selbstredend noch keine solche war, einmal auf dem Kreiswehrersatzamt für den Bezirk Montabaur ausgeholfen. Darüber war sie sehr froh gewesen, denn im Krankenhaus hatte sie auf der Gastroenterologischen Station gearbeitet und dort lagen die Darmkrebse und die chronisch Verdauungskranken, dort war die Stimmung schlecht und die Luft noch viel schlechter, denn etlichen der Patienten gingen ständig übelriechende Flatulenzen, also Darmgase, ab und andere, vor allem die mit dem Morbus Crohn hatten die Scheißerei und Stuhlabgang alle fünf Minuten. Im Kreiswehrersatzamt in Montabaur hatte sie natürlich auch Musterungen abnehmen müssen. Gemustert werden bei einer Musterung nicht nur Größe, Gewicht und Urin des Aspiranten, sondern auch dessen Arschloch, sowie Zustand und Verfassung des Genitales. Die Analinspektion dient dem Aufspüren eventuell vorhandener Hämorrhoiden, weil ein Soldat mit Blutstau im Hintern nicht so gut marschieren kann, ja, ist klar, aber warum wird das Gemächt der Buben besichtigt? Der Oberstabsarzt wusste es: Rekruten mit zu stark von der Norm abweichendem Genitale hätten in der Kaserne, auf der Stube, schwer unter den Hänseleien ihrer Kameraden zu leiden, wenn sie dieses, ihr nicht normgerechtes Geschlecht, beim Umziehen oder beim gemeinsamen Duschen, zwangsläufig präsentieren müssten. Darum würde man diese Personen von der Wehrpflicht befreien. Gut, das leuchtet ein – aber: was ist die Norm? Tja, dazu gibt es statistische Erhebungen, Zahlen- und Tabellenwerke, die hier Anwendung finden. Wir achten hauptsächlich darauf, dass bestimmte Größen und Längen nicht unter- oder überschritten werden. Also nicht nur ein zu kleiner Spatz, sondern auch ein zu großer Dubbas konnte von Nachteil sein, beziehungsweise von Vorteil, je nachdem, wie man die Sache ansah. [weiterlesen …]

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Autor: Yaab | Abgelegt unter Die Anstalt
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