Die Hosen unten
Friedrich Schiller meinte, Theater sei eine “moralische Anstalt”. Das mag zu Schillers Zeiten so gewesen sein, heute wird Theater von Leuten gemacht, die Friedrich Torberg “Brechtokokken” nannte. Diesen Leuten fehlt alles, was Theater “moralisch” machen könnte. Standpunkte, Orientierung und die moralische Qualifikation, die Menschen von Unmenschen unterscheidet. Es gibt Dinge, die tut man nicht, wenn man das Privileg hat, seine Meinung einer breiten Zuseherschaft zu präsentieren und dafür noch aus der Hand der Allgemeinheit alimentiert wird. Zum Beispiel, mit Diktatoren knutschen. Das ist völlig unmöglich, wenn man noch einen Rest von Selbstachtung besitzt und die moralischen Koordinaten intakt sind. Wenn sie intakt sind. Wenn nicht, ist man ein selbstverliebter, eitler Dreckskerl, dem egal ist, ob man mit Mördern und Klerikalfaschisten turtelt, auf den Gräbern der Ermordeten Theater spielt und einen ziemlich jämmerlichen Eindruck macht, wenn man danach gefragt wird.Dann steht man da, hat die Hosen unten und macht auf antiimperialistisch. Mit anderen Worten, man zeigt sich in seiner ganzen Erbärmlichkeit, eben Brechtokokke.
Peymann, das Interview.
Dieser Beitrag wurde von tankdriver am Samstag, 16. Februar 2008 um 22:44 Uhr veröffentlicht und unter Germanyland, Polemik abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.












Der Mann vertritt die Positionen der DIE LINKE und handelt damit nur nach seinen Überzeugungen. Die RAF war für ihn ja auch … irgendwie hatten die das eben verdient, die Ausbeuter. Nicht umsonst hat der Mann sich so für diesen RAF eingesetzt und gleich eine Praktikumsstelle frei. Da ist ja nun nichts draus geworden.
[…] und Ortsbild! Türken-Gang schlägt 50-Jährigem mit Flasche Auge aus! Existenz vernichtet! Gegenstimme über den Vollidioten Claus Peymann! Achmadinedschad will eigenes, unabhängiges islamisches […]