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Gier-Mentalität
Posted By Michael Meyn On 16. Februar 2008 @ 18:25 In Germanyland | 11 Comments
Jeden Morgen, vielleicht so gegen 8 Uhr, aber auf jeden Fall zu dem Zeitpunkt, an dem sich alle Regierungsmitglieder auf den Weg zur Arbeit machen, müsste eigentlich durch ganz Deutschland ein wehleidiges Raunen gehen. “Da ziehen sie wieder los,” müsste es dann heißen. “Beschneiden uns wieder ein Stückchen mehr in unserer Freiheit!”
Ja, das kann er gut, der Vater Staat. Uns in unserer Freiheit beschneiden. Besonders, wenn es um unser sauer verdientes Geld geht. Das will Papa nämlich haben. Nicht alles, das würde gierig wirken, aber viel. Sehr viel. Jedes Jahr etwas mehr. Plausible Erklärungen für den blauäugigen Bürger gibt’s ausreichend. Und jetzt hat uns Vater Staat auch noch die traurige Nachricht übermittelt, dass Mutter Erde schwer krank ist. Das kostet! Da müssen wir alle Opfer bringen.
Verständnisvolles Nicken wird auch erwartet, wenn bescheidene Politiker auf Kosten der Steuerzahler immer, ständig und fortwährend die neusten Diätenerhöhungen ausarbeiten.
Apropos Steuerzahler. Es gibt schwarze Schafe, die mit dem bösen Hintergedanken “Arschlecken!” ihr Geld ins Ausland bringen. Sie klauen quasi ihr eigenes Geld. Sowas gehört natürlich bestraft. [1] Kurt Beck widern solche Menschen an:
“Da bleibt einem die Spucke weg. Dass Leute, die Millionen verdienen, den Rachen offenbar noch immer nicht voll kriegen, das ist ein neuer Fall von unglaublicher Chuzpe und Gier.”
Stimmt. Wenn man sich das alles mal ganz genau vor Augen führt, bleibt einem tatsächlich die Spucke weg.
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