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Härtere Strafen für Steuerhinterzieher?

Posted By Jürgen On 21. Februar 2008 @ 01:05 In Left Trash, Germanyland | 2 Comments

Peitschenhiebe: Im Ägypten der Pharaonen wurde Steuerhinterziehung hart bestraft, was nicht dazu führte, dass die Untertanen brav ihre — stetig steigende — Steuer- und Abgabenlast getragen hätten. Später, zur Zeit der Ptolemäer, sollen sich Ägypter gar geschämt haben, die keine Striemen von Peitschenhieben trugen, der damals üblichen Strafe für Steuerhinterzieher. Unser Bild zeigt den Ausschnitt eines Reliefs aus dem Grab des Mereruka, des Wesirs unter Pharao Teti (2325 bis 2300 vor Christus), auf dem Steuersünder geschlagen und gefesselt werden.”

Quelle: Titelseite FAZ vom Dienstag (Foto: Interfoto)

Gibt es dazu möglicherweise Parallelen zu heute, ca. 4300 Jahre danach? Nein? — Doch! Noch immer dasselbe Spiel. Und das — aufgepasst, all ihr Möchtegern- oder echten Kommunisten und Sozialisten dieses Landes! — völlig unabhängig von Wirtschafts- und Staaatsformen. Der Prahler gibt’s immer noch zuhauf, vor allem unter dem Pöbel, also dem vorgeblichen Augenmerk und Steckenpferd der sozialen Warmduscher und nachhaltig gescheiterten, vermeintlichen Gerechtigkeitsfetischisten. Von denjenigen also, die damit angeben, wie sie bei ihrer letzten Einkommens … sorry … Lohnsteuererklärung mit falschen Angaben den Staat um Steuereinnahmen betrogen haben und diese “Tipps” dann gerne weitergeben. Von denjenigen, die im verschworenen Kreise Gleichgesinnter damit angeben, wieviel Kohle sie durch “Gefälligkeitsdienstleistungen” oder Schwarzarbeit dem Sozialverbund Staat unterschlagen haben. Von denjenigen, die durch eine romantische Robin-Hood-Moral inspiriert — oder, noch toller, von denjenigen, denen weder Romantik noch Moral noch Inspiration etwas bedeuten, die sich vielmehr durch hier nicht näher zu definierende Triebe (”ey, wo is eure meine mir zustehende Kohle, ey?”) — legitimiert fühlen, Hartz-IV oder andere Sozialleistungen des Sozialgefüges “Staat” zu schröpfen, soweit’s irgend geht.

Das Gros der proletarischen Ätschibätschi-Fraktion, der notorischen Steuerbetrüger (oder -sünder, um den moralisierenden, religiös angehauchten, doch zugleich missbrauchten Sprachgebrauch der postmodernen Gotteskrieger — der Staat ist Gott; und wo der Sozialismus/Kommunismus herrscht, ist das Paradies auf Erden! — aufzugreifen) rühmt sich … nein, nicht sozialer Gerechtigkeit, sondern sozialen Missbrauches. Jeden Tag, alljährlich auf’s Neue. Dekade für Dekade, Jahrhundert um Jahrhundert. Jahrtausendelang. — Es gibt fürwahr nichts Neues unter der Sonne. Auch wenn’s die unverbesserlichen, weltabgewandten, (er-)kenntnisbefreiten Sozen und Kommis nie begreifen werden/wollen.

Das, btw, war ein Prolog, wenngleich kein guter (ham’ se das überhaupt verstanden, was ich schrieb?). Trotzdem geht’s in Kürze weiter mit dem Thema. Und dann zur Sache. Aber richtig!


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