Die große Wissensvernichtung
Der Islam und die Wissenschaften
Wenn der Islam von ‚Wissenschaften’ spricht, dann meint er primär oder sogar exklusiv die ‚Wissenschaften der Araber’, d.h. die Beschäftigung mit Koran, Hadithe und dem islamischen Recht. Das ist es auch, was an islamischen Hochschulen gelehrt wird. (Der Name ‚Universität’ verbietet sich für solche Einrichtungen.)
„Es ist allein die vom Propheten ererbte Wissenschaft, die den Namen Wissenschaft verdient. Alles andere sind entweder unnütze oder gar keine Wissenschaften.“ Ibn Taimiya
„Das intelligente Individuum sollte kein Wissen erwerben außer dem unbedingt notwendigen.“ Ibn `Arabi
Oder, drastischer ausgedrückt: Im Islam gilt der als intelligent, der wenig weiß. Denn es geht nicht ums Wissen sondern ums Glauben.
Nach dem Glauben der Muslims existiert im Himmel eine ‚Mutter des Buches’, auch die ‚wohlverwahrte Tafel’ genannt. Diese himmlische Urkunde enthält den Koran und sämtliche menschliche Schicksale. Im Koran hat nach Überzeugung der Muslime, von Goethe noch ganz unbefangen und korrekt, als ‚Mohammedaner’ tituliert, nur so viel von seinem Wissen anvertraut wie sie brauchen. Allah, jenes überirdische Wesen, von dem die Muslime glauben, dass es existiert, ist nach islamischem Verständnis der Schöpfer aller Dinge und als solcher verfügt er über das vollständige Wissen.
Als der Islam im Zuge seiner ‚Erwerbungen’, d.h. blutiger und grausamer Eroberungskriege auf die von den Griechen, Indern und Ägyptern angehäuften, gewaltigen Wissensbestände stieß, war zunächst unklar, wie damit zu verfahren sei. Gemäß der Maxime, das notwendige Wissen sei im Koran enthalten, wurde nur das akzeptiert und ‚islamisiert’, das mit dem Koran in Einklang zu bringen war. Alles, was darüber hinaus ging, wurde verworfen und für Teufelswerk erklärt. Elementare Mathematik und elementare Astronomie wurden adoptiert, um Gebetszeiten, Gebetsrichtung und die komplizierten Erbteilungen zu berechnen.
Bei der Wissenschaftsfeindlichkeit des Islams ist es bis heute geblieben, wodurch sich die wirtschaftliche, technische und militärische Zurückgebliebenheit der islamischen Staaten erklärt. Die Prekariatsflüchtlinge der islamischen Länder, die zu uns nach Europa kommen, genießen mit großer Selbstverständlichkeit die Segnungen wissenschaftlicher Forschung und ihrer technischen und medizinischen Umsetzung. Aber ebenso wie sie unsere Demokratie und unsere Gesetze ablehnen, lehnen sie auch eine aktive Beteiligung an den Wissenschaften ab. Dies ist eine Haltung, die durchaus parasitär genannt werden kann.
Autor: Yaab | Abgelegt unter Islamkritik
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