Allah, der Herr der Reime
Was viele nicht wissen: die Verse der Koran-Suren heißen nicht nur Verse, sondern sie sind auch welche. Und zwar deswegen, weil Allah seinen Kram dem Propheten in Form gereimter Prosa offenbarte. Das war klasse, denn so konnte sich der Prophet alles gut merken und am nächsten Tag seinem früheren Sklaven, späteren Adoptivsohn und noch späteren Lochschwager Zaid auf die Kamelhaut diktieren.
Leider geht bei Übersetzungen das Gereime leicht verloren und das ist auch der Grund, warum wir das Heilige Buch so schlecht verstehen können. Doch das muss nicht sein! Die Gegenstimme bringt erste Lösungsansätze und reimt entschlossen zurück. Da klingt doch alles gleich viel symphatischer, vor allem die knallharten Brutaloverse über das Hand- und Hauptabhacken.
Hier ein Kostpröbchen:
Fasst ihr den Dieb, egal ob Mann, Frau oder Kind
knipst ihm das Händchen ab geschwind.
Vor gaffender Meute, dann kapieren die Leute
das Klauen zu lassen.
Das ist doch allerliebst und gut zu behalten. Sehr schön auch der beliebte Prügel- oder Zahnbürstenvers aus der Sure „Die Weiber“:
Allah erschuf den Adam vor der Frau
drum ist sie nix wert, die arme Sau.
Zu gehorchen hat sie dem Mann, äh,
doch tut sie es nicht, dann kann er
sie dreifach bestrafen und nicht mehr beschlafen.
Und dies ist die Folge der notwendigen Strafen:
Als erstes verweigere Ohr und verweigere Sprech
ist sie danach nicht devot und nett
meide sie derbst im Ehebett
ist sie dann immer noch störrisch, die dumme Braut
dann schlage sie grün und schlage sie blau.
Ganz entzückend ist es auch immer wieder, diese herrlichen Verse aus süßem Kindermund zu vernehmen.
Dieser Beitrag wurde von Yaab am Dienstag, 26. Februar 2008 um 09:25 Uhr veröffentlicht und unter Satire, Islamkritik abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.








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Es gibt noch Hoffnung: Türkische Gelehrten sind dabei, eine neue Auslegung der heiligen Schriften des Islams (Besonders die Hadithen) herauszugeben, eine die verspricht, die Religion um ein Paar Jahrhunderte in Richtung Gegenwart zu bewegen:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/7264903.stm
Man kann nur hoffen, dass es gelingt.
@ralphieboy
Völlig aussichtslises Unterfangen !
Re-formation hat eine ähnliche Bedeutung wie “back to the roots”, Rückbesinnung u.s.w.
Was man da als “Reformation” verkaufen will, ist in Wirklichkeit eine Abkehr vom Islam und dessen Grundlagen. Dieser Versuch ist sowas ähnliches wie die “Feministische Theologie” bei uns.
Es gab da mal auf “Feiges Europa” eine nette Erklärung der Sure 4.34 und der Anwendung der Zahnbürste. Es würde mich sehr interessieren, ob es den Text noch irgendwo gibt.
Ebenfalls auf “Feiges Europa” habe ich einen Grundlehrgang Islam absolviert, war im Oktober 07. Den Artikel “Islam, erklärt”, gibt es heute wohl nur noch als Ausdruck auf meinem Schreibtisch.
Schade!
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Die Bloggerei ist nun mal ein raschlebiges Geschäft. Den Zahnbürsten-Beitrag habe ich unter Lost & Found eingestellt. Das gleiche werde ich demnächst mit Islam, erklärt tun.
Viele Grüße!
Yaab
Heinz,
Dein Optimisus über die zukünftigen geisigen Entwicklung eines Sechstels der Menschheit erfreut mich.
Aber vergiss nicht; es dauerte dem Christentum 15 Jahrhunderte bis er einen Martin Luther hervorbrachte, der den Menschen erklärt hatte, dass die heiligen Schriften aus moderner und menschlicher Sicht zu betrachten sind.
ralphieboy,
ich versuche nochmal den Unterschied zu erklären:
Das Christentum wurde wenige Jahrhunderte nach der Gründung von den Römern als Staatsreligion misbraucht, vereinnahmt und stark verfälscht (=> Römische Katholizismus). Die Folge der Verfälschung waren all die Grausamkeiten die wir aus dem europäischen Mittelalter kennen. Die Grausamkeiten waren dabei ein Mitbringsel aus den römischen Religionen und nicht durch die christliche Lehre begründet. Luther u.A. erkannten diese Tragödie über 1000 Jahre später und versuchten die ursprüngliche christliche Lehre wieder einzuführen. Nachdem die RKK ihre Macht verloren hatte und das ursprüngliche Christentum mehr Einfluß auf die Menschen ausübte, verbesserten sich die Lebensbedingungen.
Der Islam war urspünglich kriegerisch und grausam. Wenn der Islam eine Zeit lang verfälscht und tolerant praktiziert wurde, verbesserten sich die Bedingungen, sobald Sie sich auf den ursprünglichen Islam besannen, ging es wieder bergab.
Islam fehlt eine historische-kritische Auslegung der heiligen Schriften, etwas was auch in Christentum einige Jahrhunderte gedauert hat. Wir im Westen können diese Bewegung nur begrüssen. Witzig ist, dass ein deutscher Jesuite, Felix Koerner, teilweise dahinter steckt.
Ich gebe mal zu: Christentum ist dem Islam in den meisten Hinsichten minaretthoch überlegen, aber wir müssen mit dem menschlichen Material arbeiten, das Gott (bzw. Allah) uns zur Verfügung gestellt hat.
Wenn Jesuiten im Spiel sind, sollte man doppelt vorsichtig sein. Die sind so etwas wie die Al-Qaida des Papstes. Aus der Sicht eines Jesuiten muss der Islam eine wunderbare Religion sein. Moslems sind so, wie die Jesuiten schon immer sein wollten. Wenn solche Leute jetzt versuchen einen “reformierten Islam” auf die Bühne der Weltgeschichte zu bringen, dann nur um den Islam für westlich geprägte Menschen annehmbar erscheinen zu lassen!
Besonders ein deutscher Jesuite, eh? Die Stosstruppen Gottes!
Islam entstammt einem grausamen und rückständigen Teil der Welt, aber es sind immerhin nur noch Menschen, mit denen wir entweder irgendwie auskommen müssen - oder Krieg führen.
Ich glaube, es liegt in unseren Interessen, dem Islam zu helfen, weniger rückständig und grausam zu werden. Zur Zeit führt unsere Politik eher dazu, den Reaktionären im Islam zu Unterstützung zu gewinnen.