Rush Limbaugh Quote of the Day:
"Isn't it interesting that Barack Obama claims to be a uniter, yet he doesn't give an inch on his ideological views?"
04. März 2008

Die Eröffnung

Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem Herrscher am Tage des Gerichts! Dir (allein) dienen wir, und Dich (allein) bitten wir um Hilfe. Führe uns den geraden Weg, den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht den derer, die Deinen Zorn erregt haben, und nicht den der Irregehenden.

Das ist die Eröffnungssure des Korans, die jeder fromme Muslim im Rahmen der vorgeschriebenen Ritualgebete 15-mal am Tag sprechen muss.

Mit den Zorn-Erregern sind die Juden gemeint; mit den Irregehenden die Christen. Der fromme Muslim verurteilt sie, 15-mal jeden Tag, in einem Jahr 5.475-mal, in zwanzig Jahren 109.500-mal.

Was glauben Sie wohl, was diese Worte beim Sprecher bewirken, wenn er sie immer wieder rezitiert, in einem Zustand gefühlter erhabener spiritueller Reinheit, synchron zusammen mit Glaubensgenossen, mit denen er sich ganz nah bei jenem Wesen wähnt, das er für seinen Schöpfer hält und wenn diese Worte tief in sein Bewusstsein sinken?

Was meinen sie wohl, zu was so ein Jemand fähig sein wird - Bereit, sich mit Juden und Christen (oder solchen, die er dafür hält) an einen Tisch zu setzen? Mit ihnen befreundet zu sein? Einen Dialog zu führen? Sogar auf “Augenhöhe”?

Dieser Beitrag wurde von Yaab am Dienstag, 04. März 2008 um 12:29 Uhr veröffentlicht und unter Islamkritik abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 12 Kommentare zu “Die Eröffnung”

  1. 1 Huwi (Dienstag, 04. März 2008; 14:04): 

    Woraus erschließt Du, daß damit genau Juden und Christen gemeint sind?

  2. 2 tresco (Dienstag, 04. März 2008; 16:09): 

    Da hamm ja die Poly- und Atheisten ausnahmsweise mal Glück gehabt. Hat sie der Wüstendämon doch glatt zu verfluchen vergessen!

  3. 3 Ralph (Dienstag, 04. März 2008; 16:14): 

    Laut Kommentar dieser Passage der Übersetzung nach Khoury (2004), S. 57, sollen sich die Worte einerseits nicht auf Juden und Christen beziehen, andererseits sollen sie sich auf Juden und Polytheisten (=u.a. Christen) beziehen. (!!) Alles klar? Typisch muslimische Verarschung: “Such dir aus was du willst”. Den ersten Teil für eine Dialogveranstaltung Deiner Wahl, den zweiten für die Juden/Christenhatz.

  4. 4 Yaab (Dienstag, 04. März 2008; 17:07): 

    @huwi: Das erschließe ich nicht, das sagen islamische Gelehrte.

  5. 5 ralphieboy (Dienstag, 04. März 2008; 17:51): 

    Dann gibt es nur eine Antwort: die Endlösung. Die Russen liefern den Gas, und die Deutschen die Technologie…

  6. 6 Huwi (Dienstag, 04. März 2008; 19:02): 

    @3
    Kannst Du mir irgendeine Quelle dafür geben? Danke

  7. 7 Peter Reaper (Dienstag, 04. März 2008; 21:05): 

    Quellenangabe!!!

  8. 8 Gudrun (Mittwoch, 05. März 2008; 00:06): 

    Heute bei mir in den Weisheiten:

    Du darfst niemanden lieben, der hat einen anderen Herrn als Allah ta’ala. Die Liebe und Freundschaft ist nur für diejenigen, die dienen Allah ta’ala

    @huwi: Die Juden kennen die Lehre und fallen ab; die Christen kennen die Lehre nicht, darum gehen sie irre.

    Darum auch sind die Juden die Affen bzw. dazu geworden, und die Christen die Schweine. Aus der Bezeichnung für die Juden spricht Enttäuschung, aus der für die Christen Verachtung.

  9. 9 Huwi (Mittwoch, 05. März 2008; 03:29): 

    Ich weiß Gudrin!
    Mir geht es nur darum, diesbezüglich nach möglichkeit irgendetwas zitierfähiges zu bekommen. Yaab saugt sich das sicher nicht aus den Fingern, daher bitte ich nur um einen Hinweis auf die Quelle - nicht weil ich ihm nicht glauben würde…

  10. 10 gegenstimme (Mittwoch, 05. März 2008; 08:40): 

    @6, @7: Meine Quelle ist Robert Spencer (Jihadwatch.org), Religionswissenschaftler, und Spencers Quellen sind Dokumente und Schriften des Islams, in diesem Falle eine des klassischen Koran-Kommentators Ibn Kathir.

    Siehe hier; besonders die Absätze 4 und 5.

    Yaab

  11. 11 Ralph (Mittwoch, 05. März 2008; 10:29): 

    @6, @7:
    Meine Quelle ist wie schon kurz angerissen “Der Koran” Arabisch-Deutsch, übersetzt und kommentiert von Adel Theodor Khoury, 2004, ISBN 3-579-05408-2, S. 57, Kommentar zu Sure 1 Vers 7.
    Khourys Quelle wiederum ist Fakhr al-Din al-Razi (st. 1210) “Mafatih al-Ghayb”. Das ist eine Koranexegese, in der er die ihm bekannten bereits existierenden Exegesen mit heranzieht. Teilweise ist es eine Kompilation des ihm damals bekannten Materials. Dadurch, daß dieses inhaltlich öfter mal divergiert, erklärt sich auch die Widersprüchlichkeit und flexible Anwendbarkeit, die ich in meinem Kommentar herausgestellt habe.
    Al-Razi: http://www.cis-ca.org/voices/r/alRazi-Fakhr%20al-Din.htm
    Das Buch (Mafatih…) gibt´s nicht online, aber wenn Du in einer Universitätsstadt wohnst, steht es in der Bibliothek des orientalischen Instituts. Eine kurze Zusammenfassung bietet Carl Brockelmanns “Geschichte der arabischen Litteratur”. Das ist am Anfang nicht einfach zu handhaben, weil manche Seitenangaben nicht stimmen, am besten von einem Studenten oder der Bibliotheksdame zeigen lassen.

  12. 12 Maethor (Donnerstag, 06. März 2008; 13:00): 

    Der Koran ist in der Tat einzigartig: kein anderes “Heiliges Buch” definiert sich derart strikt durch die Abgrenzung zu Nicht- und Andersgläubigen. Konstruktive Passagen sind in der Minderheit. Wenn Imame im Namen des “Dialogs” nach solchen positiven Aussagen suchen, dann müssen sie häufig zu Tricks greifen - Weglassen, Verschweigen, Verkürzen.
    Nur ein Wahnsinniger glaubt, dass all das keinerlei Wirkung auf die Muslime haben soll.

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