Aus der Seele gesprochen …
… hat mir der Leserbriefschreiber in der heutigen Rhein-Main-Zeitung:
Ist das papageienähnliche Nachplappern, durch Passivrauchen komme es jährlich zu rund 3300 Todesfällen, nur Borniertheit oder gar Bosheit? Das Skandalöse daran ist, dass das Rauchverbot überhaupt keine Tatsachenbasis hat. Die Zahl ist aus der Luft gegriffen, nicht bewiesen und auch nicht beweisbar. Beim Aktivrauchen (20, 40, 60 Zigaretten pro Tag, seit wie viel Jahren?) mag die Einwirkung auf die Atemorgane noch einigermaßen fassbar und eventuell statistisch verwertbar sein. Aber wie soll das gehen beim Passivrauchen, bei dem die Einwirkungen von unterschiedlichster Intensität und Dauer vage und somit nicht konkret feststellbar sind? Wer die genannte Zahl in die Welt gesetzt hat, sollte einmal schlüssig nachvollziehbar die Methode seiner Ermittlungen darlegen. Insbesondere möge er sich dazu äussern, wie er mit der Tatsache umgeht, dass unzählige Menschen sterben, junge ebenfalls, die niemals geraucht haben und auch dem Passivrauchen nie oder kaum ausgesetzt waren. Den Gipfel totalitärer Anmaßung erklommen hat indes die Bundes-Drogenbeauftragte Bätzing mit ihrer “Anmahnung besseren Nichtraucherschutzes” auch in der Privatsphäre, namentlich in Autos und Wohnungen. Wie lässt sich derart gouvernantenhaftes Gehabe noch vereinbaren mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung (fragt ein Nichtraucher)?
Autor: Jürgen | Abgelegt unter Papa Staat
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