Rush Limbaugh Quote of the Day:
"Isn't it interesting that Barack Obama claims to be a uniter, yet he doesn't give an inch on his ideological views?"
15. März 2008

Stories aus der Zukunft

Heute: Die Mittelmeerunion

Aufgrund eines Exklusivvertrags mit der Türkei erfolgt die Versorgung der deutschen Bevölkerung ausschließlich mit Produkten aus diesem Land, was eine ungeheuere Teuerungsrate zur Folge hatte.

Deswegen gibt der durchschnittliche Bundesbürger rund 50 Prozent seines Einkommens für Ernährung aus, weitere 50 Prozent für die Miete und nach wie vor zirka 30 Prozent für die Krankenkasse. Weil er das mit seinem Lohn nicht bestreiten kann, geht er in Schwarzarbeit mehreren Nebenjobs nach. Dafür ist das Benzin spottbillig und Heizöl sogar kostenlos. Das ist auch gut so, denn die letzten Kernkraftwerke wurden als “unislamisch” erkannt und geschlossen. Der Grund: weder Atome noch ihre Spaltung werden von Allah erwähnt; also kann es sie gar nicht geben. Die Staatsquote beträgt 90 Prozent, wobei allerdings die besten Jobs für die Türken reserviert sind.

Wegen des allgemein üblich gewordenen Stromdiebstahls brennt in Deutschland alle fünf Minuten ein Wohnhaus ab. Feuerwehr gibt’s keine mehr, weil sich niemand bespucken lassen will. Wohnten Türken in dem brennenden Haus, werden anschließend Treibjagden auf Deutsche veranstaltet - wohnten nur Deutsche drin, dann ebenfalls.

Von den Fußballvereinen der Bundesliga haben nur Bayern München und Bayer Leverkusen überlebt, das jetzt aber Türkiyemspor Bayer heisst; und dies auch nur deswegen, weil Bayern München von dem Konvertiten Franck Ribery trainiert wird und Leverkusen auf sein Kreuz verzichtet hat. Dieses wird nun von anderen getragen. Inter Mailand, AC Rom, Barca und Real Madrid wurden verboten, weil sie sich weigerten, auf ihre christlich-brasilianischen Spieler zu verzichten. In der Mittelmeerunion-Liga machen Ankaraspor, Kayserispor, Denizlispor, Bursaspor, Salami Tunis und Bayern München die Meisterschaft unter sich aus.

Nachdem auch der Papst konvertiert ist, wird Rom zum jüngsten Heiligtum des Islams ausgerufen. Nach liberaler Auffassung ist nun wahlfrei, ob man in Richtung Mekka, Jerusalem oder Rom beten will. Aus deutscher Sicht ist das eh wurscht, weil alle auf der gleichen Linie liegen und es sowieso keine Kompasse mehr gibt, denn die hat der neue Außenminister Murad Kurnaz einkassiert und zur Unterstützung des Kampfes seiner talibanischen Brüder nach Afghanistan geschickt.

Als letztes Mitglied tritt die Islamische Republik der Palästinensischen Tugendwächter und Hüter der Heiligen Stätten in Jerusalem der Union bei; die überlebenden Juden fliehen.

Doch außer den USA nimmt nur noch Südafrika jüdische Flüchtlinge auf, weil man dort glaubt, die Juden wären reich und eine willkommene Beute für die südafrikanischen Straßenräuber und Mörder. Die lateinamerikanischen Länder und Australien lassen keine Israelis mehr ins Land, weil sie schon proppenvoll sind von europäischen Flüchtlingen. Als einziges Land ist Portugal nicht der Mittelmeerunion beigetreten und nennt sich nun “Hafen nach Amerika”. Von Lissabon und Porto aus brechen die letzten Linienschiffe auf in die Länder der Freiheit.

Dieser Beitrag wurde von Yaab am Samstag, 15. März 2008 um 09:36 Uhr veröffentlicht und unter Realsatire, Satire abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 4 Kommentare zu “Stories aus der Zukunft”

  1. 1 bernd (Samstag, 15. März 2008; 19:13): 

    Und was ist mit den Recken der Rus?

  2. 2 IowaChicken (Samstag, 15. März 2008; 19:39): 

    zum Thema, bei “fackten und ficktionen” gefunden:

    2025: Unabhängige Republik West-Almanya wird ausgerufen (ehem. NRW)

    2025: Sofort beginnen Pogrome, die die autochtone Bevölkerung von NRW beginnen zu vertreiben. Kirchen (und Synagogen) brennen.

    2026: Die Bundeswehr versucht West-Almanya zurückzuerobern, trifft dabei auf den erbitterten Widerstand der regulären türkischen Armee, die bereits kurz nach der Unabhängigkeit große Truppenteile nach West-Almanya verlegte.

    2027: Unter großen Verlusten wird NRW zurückerobert.

    2028: Deutschland ist bereit das Kernproblem zu betrachten: Die Inkompatibilität von muslimisch sozialisierten Menschen mit freiheitlich-westlich geprägten Menschen.

    2028: Die deutsche Politik will von der Entwicklung, die in diese Katastrophe führte, nichts mitbekommen haben. “Wir konnten doch nicht ahnen, wozu das alles führt”. ”

    …langsam finde ich Gefallen an der Geschichtsschreibung der Zukunft. Sie macht so schön drastisch klar, wohin die Reise geht (inspired by Eurabier mit seinem “2050 Kölner Dom wird C-Roth-Moschee”)

  3. 3 Heinz (Samstag, 15. März 2008; 21:46): 

    “Und was ist mit den Recken der Rus?”
    In Russland ist bereits 20 Jahre vor der Mittelmeerunion der Islam als Einheitsreligion ausgerufen worden. Man hatte die Schnauze voll vom Atheismus, wollte aber auf Morden, Foltern, Raufen und Hassen auch weiterhin nicht verzichten.
    Wodka wird für Russen per Fatwa zum alkoholfreien Getränk erklärt.

  4. 4 Huwi (Sonntag, 16. März 2008; 00:35): 

    Schön wär’s, Heinz! Dann würde ich im Fall der Fälle nach Russland auswandern, denn auf meinen Vodka verzichte ich nur ungern :)

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