Al-Gore-freier US-Wahlkampf — Why?
Zwei mögliche Antworten darauf:
In Nord-Minnesota wurde im vergangenen Monat die Rekord-Tief-Temperatur von Minus 40 Grad gemessen. Mit 196 Zentimeter riss der Schneefall-Rekord in Wisconsin. Allgemein war die Schneedecke über Nordamerika so dick wie seit 1966 nicht mehr.
Nun wäre das zusammen mit der ungewöhnlichen Kälte in anderen Ländern und dem ersten Schnee in Bagdad seit Menschengedenken ein guter Einstieg für einen Eintrag über die kritische Haltung einiger Amerikaner zur globalen Erwärmung. Aber das ist ein arg kontroverses Thema für dieses bescheidene Blog, das wir daher erst anpacken werden, wenn die Hölle zufriert.
… berichtet uns das immer wieder lesenswerte Blog USA Erklärt.
Und dank Dr. Benny Peiser erfahren wir Folgendes:
Gallup hat soeben erstaunliche Ergebnisse aus seiner aktuellen Umweltumfrage veröffentlicht, die zwischen dem 6. und 9. März 2008 telefonisch mit 1012 Erwachsenen in Amerika durchgeführt wurde.
Wohlan! In dieser Meinungsumfrage (”Ich lese Ihnen eine Liste von Umweltproblemen vor. Bitte sagen Sie mir zu jedem Punkt, ob er ihnen persönlich große Sorgen macht, Sie darüber einigermaßen besorgt oder kaum besorgt sind oder sich darüber keine Sorgen machen”) kommt das Thema “Treibhauseffekt/Globale Erwärmung” gerade mal auf den bedauernswerten 9. Platz bei 12 angebotenen Problemthemen. Wesentlich interessanter dabei ist jedoch die Tatsache, dass bei den zehn gleichlautenden Themen der Umfragen 2007 und 2008 der Anteil derer gesunken ist, die angeben, sie machten sich darüber große Sorgen.
Dieser Beitrag wurde von Jürgen am Freitag, 21. März 2008 um 02:42 Uhr veröffentlicht und unter Fremde Betten, Umwelt- & Weltenrettung, USA, Analysen abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.







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Der mögliche (und eventuell teilweise vom Menschen mit verursachte) Klimawandel spielt im diesjährigen US-Wahlkampf anscheinend (noch) keine größere Rolle. Das liegt daran, dass es dieses Jahr gottlob noch keine klassischen Naturkatastrophen in den USA gab. Die haben zwar meist nichts mit dem Klima zu tun, können aber ideologisch dafür instrumentalisiert werden.
Al Gore hat sicher auch zu anderen Themen noch was zu sagen. Er wird vermutlich auch erster umweltpolitischer Berater sollte einer der zwei demokratischen Bewerber Präsident der USA werden.
Die große, hoffentlich durch Sachlichkeit und Meinungsfreiheit geprägte, Offene Klima-Blogdebatte.
Beginnend hier: http://lastoutpost.twoday.net/stories/4805261/
Schön, daß Ihr mal “USA erklärt” zitiert. Ich liebe diesen Blog, und imho sollte er noch bekannter sein.
Der zweite Teil spricht eine Umfrage an:
1012 Erwachsene bei geschätzen 300.000.000 Einwohnern. Ist das etwas Standard? Wie aussagekräftig kann sowas wirklich sein? Mir drängt sich der Verdacht auf, daß hier ein Auftragsergebnis geliefert wird.
[quote]
1012 Erwachsene bei geschätzen 300.000.000 Einwohnern. Ist das etwas Standard? [/quote]
Ja, ist es. Das ist, wenn die Auswahl der 1012 fair ist, vollkommen genügend. Die Standardabweichung, und um die geht es, hat rein mit der Abweichung des Einzelnen zu tun und ist von der Größe der Gesamtpopulation unabhängig.
Die Aussage wird durch 10.000 oder 100.000 Befragte nur unerheblich besser.