Hertha BSC ISC Berlin
Patrick Ebert, mäßig begabter Angreifer beim Fußballclub Hertha in Berlin (1 Tor in 22 Spielen, Kicker-Note 3,8) droht mit einem Übertritt zur Reli des Friedens. Mohammedanische Spieler stellen nicht nur den teuersten Balltreter aller Zeiten (Anelka), sondern erzielen schon in zartestem Alter hohe und höchste Preise auf dem Spielermarkt wie der Sportkamerad Özil (19 Jahre, 4,3 Millionen Euro) und sie revolutionieren den Fußball durch die Einführung neuer Techniken wie zum Beispiel Zidane, der das Kopfspiel ohne Ball völlig neu interpretierte, woraufhin er vorzeitig vom Acker durfte, die Dusche ganz für sich alleine hatte und von allen bedauert wurde. Muslim sein bringt einem Kicker viele Vorteile.
Vorteil 1: Man kriegt eine tolle Frau wie Sportkamerad Ribéry (Bayern Jihad München) oder sogar zwei wie Sportkamerad Mahdavikia (Eintracht Scharia Frankfurt). Gerade der Sportkamerad Ribéry ist ja durch den Fußball zu seiner Ehe gekommen. Der kriegte einst einen Brief von einer Verehrerin: “Cher Mössjö Franck, isch bin eine große Fän von dir, doch bevor du misch ‘eiraten kannst, musst du Müsliman werden. Deine Suleika. PS: Du darfst misch auch ‘auen, abär nur mit die Zahnbürst, compris?” So einen langen Brief hatte der chèr Franck in seinem ganzen Leben noch nicht bekommen und er musste ihn zehnmal lesen, um ihn auch nur ansatzweise zu verstehen. Es lag auch ein Bild bei von einer vollverschleierten Frau, die eine Sonnenbrille trug. Doch er fand sie wunderschön und weil ihm noch nie eine Avancen gemacht hatte, war der kleine hässliche Franzose sofort Feuer und Flamme für Suleika, trat zum Islam über, heiratete sie und wurde schließlich, inschallah, der Weltklassespieler Nummer eins. Vorteil 2: Man hat super Ausreden, um sich vorm Training zu drücken: “Hallo Trainer, ich kann heute nicht, muss in die Koranschule!” oder: “Tut mir echt leid, aber meine Frau wird gerade beschnitten!” Vorteil 3: Wer einen Judenhass hegt, kann ihn jetzt frei und legal ausleben, denn in der neuen Reli ist er nicht nur erlaubt, sondern sogar Pflicht. Vorteil 4: Wenn es gegen eine Mannschaft aus Israel geht, hat man frei und kann sein Handicap beim Muezzin-Ruf verbessern. Vorteil 5: Man kann eine klasse Show abziehen, indem man vor dem Anpfiff ein paar arabische Formeln murmelt und mit bombastischen Handgesten unterstreicht.
Doch das allerbeste: Die gegnerischen Verteidiger trauen sich nicht mehr zu grätschen, weil sie sonst Allahs Zorn bzw. den von Osama bin Ladin auf sich ziehen könnten. Von den Schiedsrichtern kommt weder gelb noch rot, sondern nur noch grün. Und wer von der Polizei beim Schlangenlinien fahren erwischt wird, kann sich locker rausreden. “Besoffen? Ich? Aber Herr Wachtmeister, Effendi, ich bin doch Müsliman, darf gar nicht trinken. Habe nur das Umtrippeln von Gegenspielern geübt.”
Nur zwei Probleme hat der sympathische Versager noch nicht lösen können: Welchem Verein soll er sich anschließen? Den Shiiten? Den Sunniten? Oder besser erst mal abwarten, wer im Irak gewinnt? Und welchen Namen soll er annehmen? Mohammed ist urst beliebt, hat aber den Nachteil, dass er dann keine Autogrammkarten mehr verteilen kann, ohne Randale zu provozieren – wegen dem Abbildungsverbot. Und vielleicht sollte er Patrick als Zweitnamen beibehalten. Zur Rückversicherung beim Lieben Gott und bei den Iren, falls er da mal spielen will oder muss.
Dieser Beitrag wurde von Yaab am Montag, 24. März 2008 um 16:35 Uhr veröffentlicht und unter Fußball + Sport, Satire abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.







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