Rush Limbaugh Quote of the Day:
"Isn't it interesting that Barack Obama claims to be a uniter, yet he doesn't give an inch on his ideological views?"
27. März 2008

Menschen im Islam

Nach Auffassung des Islams gibt es drei Klassen von Menschen:
1. “Gläubige” d.h. Muslims. Nur diese sind vollwertige Menschen und besitzen alle Rechte.
2. “Schriftbesitzer” (d.h. Juden, Christen, Zoroastrier und die Sabier). Diese dürfen unter dem Islam leben, besitzen eingeschränkte Rechte und müssen eine Schutzsteuer entrichten. Sie sind Menschen zweiter Klasse. “Schriftbesitzer”, die sich nicht als Dhimmis unterwerfen, werden getötet oder vertrieben.
3. “Ungläubige” d.h. Polytheisten. Sie haben keinerlei Rechte. Für sie gibt es die Wahl zwischen Verteibung, Tod oder Annahme des Islams.
Außerhalb dieser Dreiteilung gibt es noch Sklaven. Kein Muslim kann Sklave werden, allerdings kann ein Sklave den Islam annehmen (und wird dann eventuell freigelassen). Die Sklaverei ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst, wurde jedoch im Laufe der Zivilisation abgeschafft, allerdings nicht im Islam.
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948
Artikel 4

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten.

Wie wir bereits wissen werden die Menschenrechte in den islamischen Ländern durch das Sieb der Sharia getrieben; hängen bleibt nur, was die Sharia gelten lässt. Da nach dem islamischen Recht die Sklaverei eine löbliche und nützliche, von “Allah” gewollte Einrichtung ist, gilt Artikel 4 im Islam selbstverständlich NICHT. Der Koran betrachtet die Sklaverei als selbstverständliche Einrichtung. Die Unterscheidung zwischen Freien und Sklaven ist laut Koran Teil der göttlichen Ordnung (16:71).

Unter dem Druck der westlichen Welt wurde die Skalverei zwar offiziell abgeschafft, existiert aber insgeheim in islamischen Staaten weiter. Als letztes Land der Erde schaffte Mauretanien im Jahre 1980 die Sklaverei ab. Dennoch gibt es nach Schätzung der mauretanischen Organisation SOS Esclaves aktuell bis zu 600.000 Sklaven in Mauretanien, was etwa 20 % der Gesamtbevölkerung entspricht.

Mohammed und seine Zeitgenossen besaßen, erbeuteten, erwarben, verkauften und benutzen Sklaven. Weibliche Sklaven wurden auch für sexuelle “Dienstleistunegn” herangezogen. Lange Jahre war der Sklavenhandel ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der islamischen Welt. Erst im Jahre 1963 schafft Saudi-Arabien als Flagschiff des Islams die Sklaverei offiziell ab.

Die riesigen Gebiete, die von den Arabern nach Mohammeds Tod, mit Feuer und Schwert, also völlig friedlich “erworben” wurden, konnten nur mit Hilfe gewaltiger Sklavenmengen bewirtschaftet werden. Diese Sklaven besorgte sich der Islam aus den eroberten Gebieten selbst, aus dem Kaukasus, aus Europa, doch zum größtenTeil aus Schwarzafrika. Das arabische Reich wurde die größte Sklavenhaltergesellschaft der Welt. Schuldig wurden nicht nur Araber, sondern auch Schwarzafrikaner, die in Ost- und Westafrika unerbittlich Jagd auf ihre Brüder machten. Als die Europäer für ihre amerikanischen Kolonien Sklaven importierten, griffen sie lediglich auf das Angebot der längst etablierten arabischen Sklavenjäger und -händler zurück. Die Gesamtzahl der von den Arabern für den eigenen Bedarf erbeuteten schwarzafrikanischen Sklaven entspricht etwa der Zahl von ihnen an die Kolonisten Gelieferten.

Doch während die Nachkommen der Sklaven in Amerika heute freie Menschen sind, in Frieden und (überwiegend) Wohlstand leben, ist ihre Linie in den islamischen Ländern erloschen, ausgerottet oder ausgestorben, bis auf einige Zehntausende von Elenden, die sich der Islam heute noch als Sklaven hält.

Es mutet pervers an, dass sich jetzt ein Nachkomme von Arabern und ostafrikanischen Sklavenhändlern, nämlich der Obama bin Barack ibn Hussein, mit den Stimmen der Nachkommen der amerikanischen Sklaven zum Präsidenten wählen lassen will und vielleicht sogar tatsächlich gewählt wird.

Wichtiger Nachtrag: Nun habe ich doch glatt jeden Hinweis auf den tollen Beitrag von Gudrun Eussner zu diesem Thema vergessen, dessen Lektüre überhaupt der Startpunkt für meinen Beitrag war. Dieses sei hiermit nachgeholt: da isser! Tschuldige, Gudrun!

Dieser Beitrag wurde von Yaab am Donnerstag, 27. März 2008 um 16:15 Uhr veröffentlicht und unter Islamkritik abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 5 Kommentare zu “Menschen im Islam”

  1. 1 ralphieboy (Donnerstag, 27. März 2008; 16:35): 

    “Leviten 25,44 Die Sklaven und Sklavinnen, die euch gehören sollen, kauft von den Völkern, die rings um euch wohnen; von ihnen könnt ihr Sklaven und Sklavinnen erwerben.

    Leviten 25,45 Auch von den Kindern der Halbbürger, die bei euch leben, aus ihren Sippen, die mit euch leben, von den Kindern, die sie in eurem Land gezeugt haben, könnt ihr Sklaven erwerben. Sie sollen euer Eigentum sein.”

    Dürfen wir danach Dänen erwerben?

  2. 2 Heinz (Donnerstag, 27. März 2008; 18:41): 

    ralphieboy,

    Sklaverei bei den Israeliten war doch ganz anders gestaltet als wir uns das vorstellen:

    1) Nur bei kriegerischen Handlungen wurden Sklaven gemacht, als mögliche Alternative zum Töten !

    2) Das Recht darauf, Sklaven zu kaufen, bezieht sich auf Menschen, die bereits Sklaven sind. Die Israeliten durften nicht beliebig “Ungläubige” zu Sklaven machen.

    3) Der Sklave eines Israeliten hatte eine höhere Stellung als die freien Ausländer im Land:

    2. Mose 12, 43-45:
    43 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremder soll davon essen.
    44 Jeder um Geld gekaufte Sklave eines Mannes aber - wenn du ihn beschneidest, dann darf er davon essen.
    45 Ein Beisasse oder Lohnarbeiter darf nicht davon essen.

    1.Mose 17,12
    Im Alter von acht Tagen soll alles, was männlich ist, bei euch beschnitten werden, durch eure Generationen, der im Haus geborene und der von irgendeinem Fremden für Geld gekaufte , der nicht von deiner Nachkommenschaft ist.

    1.Mose 17, 12-13:
    12 Im Alter von acht Tagen soll alles, was männlich ist, bei euch beschnitten werden, durch eure Generationen, der im Haus geborene und der von irgendeinem Fremden für Geld gekaufte , der nicht von deiner Nachkommenschaft ist
    13 beschnitten werden muß, der in deinem Haus geborene und der für dein Geld gekaufte ! Und mein Bund an eurem Fleisch soll ein ewiger Bund sein

    Es gab Gesetze zum Schutz der Sklaven:

    2. Mose 21:

    1 Und dies sind die Rechtsbestimmungen, die du ihnen vorlegen sollst:
    2 Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, soll er sechs Jahre dienen, im siebten aber soll er umsonst frei ausziehen
    3 Falls er allein gekommen ist, soll er allein ausziehen. Falls er Ehemann einer Frau war, soll seine Frau mit ihm ausziehen.
    4 Falls ihm sein Herr eine Frau gegeben und sie ihm Söhne oder Töchter geboren hat, sollen die Frau und ihre Kinder ihrem Herrn gehören, und er soll allein ausziehen.
    5 Falls aber der Sklave sagt: Ich liebe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder, ich will nicht als Freier ausziehen!,
    6 so soll ihn sein Herr vor Gott bringen und ihn an die Tür oder an den Türpfosten stellen, und sein Herr soll ihm das Ohr mit einem Pfriem durchbohren; dann soll er ihm für ewig dienen.
    7 Wenn jedoch jemand seine Tochter als Sklavin verkauft, soll sie nicht ausziehen, wie die Sklaven ausziehen.
    8 Falls sie ihrem Herrn mißfällt, der sie für sich vorgesehen hatte, lasse er sie loskaufen: er soll nicht Macht haben, sie an einen Ausländer zu verkaufen, indem er sie treulos entläßt.
    9 Und falls er sie seinem Sohn bestimmt, soll er nach dem Töchterrecht an ihr handeln.
    10 Falls er sich eine andere nimmt, soll er ihre Nahrung, ihre Kleidung und den ehelichen Verkehr mit ihr nicht verkürzen.
    11 Falls er aber diese drei Dinge nicht an ihr tut, soll sie umsonst ausziehen,

    16 Wer einen Menschen raubt, sei es, daß er ihn verkauft, sei es, daß er in seiner Gewalt gefunden wird, muß getötet werden.

    20 Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stock schlägt, so daß er ihm unter der Hand stirbt, muß er gerächt werden.
    21 Nur falls er einen Tag oder zwei Tage bleibt, soll er nicht gerächt werden, denn er ist sein Geld.

    26 Wenn jemand in das Auge seines Sklaven oder in das Auge seiner Sklavin schlägt und es zerstört, soll er ihn für sein Auge als Freien entlassen.
    27 Auch falls er den Zahn seines Sklaven oder den Zahn seiner Sklavin ausschlägt, soll er ihn für seinen Zahn als Freien entlassen.

    Eine ganz andere Art mit Sklaven umzugehen, als alle anderen Kulturen es in ihrer Geschichte getan haben, einschließlich der Europäer und Amerikaner !

    Ralphieboy, Dein Versuch, wieder eine Parallele zwischen Islam und Judentum/Christentum zu ziehen, ist wie so oft gescheitert ! ;-)

  3. 3 ralphieboy (Freitag, 28. März 2008; 09:05): 

    Heinz,

    “Der Sklave eines Israeliten hatte eine höhere Stellung als die freien Ausländer im Land”

    nach deiner Darstellung waren sie besser behandelt als die heutigen Palästinenser im Lande.

    Sklaverei bleibt Sklaverei. Wie man mit Gebote und Verbote in den jeweiligen heiligen Schriften umgeht ist Auslegungssache. Zugegeben, das Ausgangsmaterial im Islam ist viel problematischer, sowie die Menschen, die die Texte auslegen und umsetzen.

  4. 4 Yaab (Freitag, 28. März 2008; 12:25): 

    Ach, ja. Ralphieboy liest uns mal wieder die LEVITEN. Ralphieboy, in welcher Zeit lebst du? Ich berichte über Sklaverei im Hier und Jetzt. (Für dich als Ami: in the here-now.) Sklavenhaltung im Islam ist aktuell (and actually, too), die Sharia ebenso. Das AT galt für die Juden. Heute gibt es in Israel keine Sklaven mehr (berichtige mich, wenn du kannst, aber dann bitte mit Belegen). Gebote, Verbote, Gesetze etc, die im AT stehen, haben für Christen nur dann Gültigkeit, wenn sie von Jesus bzw. Paulus/Petrus BESTÄTIGT wurden. (Das weiß sogar ich als Atheist.) Meines Wissens ist das für Sklaverei nicht der Fall. Die Amis hielten nicht Sklaven WEIL sie Christen waren, sondern OBWOHL sie Christen waren.

    Sorry für das Lautwerden, aber bei Ralphieboy scheint es notwendig zu sein.

  5. 5 ralphieboy (Freitag, 28. März 2008; 13:18): 

    Europäische Christen (und Juden) haben den Sklavenhandel bis in den XIV. Jahrhundert getrieben http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=849&letter=S.

    Da Islam in der Entwicklung gut sechs Jahrhunderte hinter Christentum hinterherhinkt, ist es zu erwarten gewesen, dass es einigen islamischen Staaten bis zum XX. Jahrhundert gedauert hat, die Sklaverei abzuschaffen.

    Aber du hast aber völlig Recht, wenn du behauptest, dass die konservative, fundamentalistische Form des Islams in seiner Auslegung und Umsetzung (sprich Scharia) nicht mit dem gängigen Völkerrecht in Übereinstimmung steht.

    Diese Form existiert aber nicht überall, und die Frage ist, wie können wir diese Richtung eindämmen und Islam in die Gegenwart zwingen?

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