Zitat der Woche (22)
Mein Glaube hilft mir zu verstehen, dass äussere Umstände nicht mein Glück bestimmen.
(Denzel Washington in Reader’s Digest)
Konkreter:
“Ich lese jeden Tag in der Bibel”, sagte der 53-Jährige in einem Interview mit dem Magazin Reader’s Digest (April-Ausgabe). Er sei ein “positiv denkender Mensch”, für den die Bibel der “Bestseller Nummer eins” ist. Der Glaube ist ihm deshalb wichtiger als alle Berühmtheit: “Die entscheidende Sache für mich, mein Verhältnis zu Gott, lässt mich bescheiden bleiben. Mein Glaube hilft mir zu verstehen, dass äußere Umstände nicht mein Glück bestimmen.”
Oder (.rtf):
RD: Wie überwinden Sie schwierige Zeiten?
Washington: Man muss Vertrauen haben. Disziplin ist auch wichtig. Man muss daran arbeiten. Gerade heute habe ich gelesen: Eines Tages musst du mit Gott gehen, obwohl du nicht verstehst, wo er dich hinführt. [Lacht] Also versuche es nicht allein.
RD: Was bedeutet das für Sie?
Washington: Dass Er alles im Griff hat. Mein Glaube hilft mir zu verstehen, dass äußere Umstände nicht mein Glück bestimmen.
Punktlandung. Äussere Umstände resp. irgendeine herbeigesehnte Veränderung derselben sind niemals Basis und Grundvoraussetzung für Glück oder Glücklichsein eines gläubigen Christen. Die Grundlage und Ursache für echtes, tiefstes Glück, ja für allerhöchste Glückseligkeit, findet er in Christus allein, nicht in der Welt mit ihren vergänglichen und nutzlosen Moden, Trends, Ideologien, Systemen und Spinnereien. Auch nicht in den selbsterdachten und — schlimmstenfalls — selbstgemachten. Wer Gott, seinen Vater in Christus Jesus, wirklich kennen- und Sein geistgehauchtes Wort als größten Schatz des Kosmos liebengelernt hat, weiß, dass ER wirklich alles im Griff hat. Jeden größten und kleinsten äusseren Umstand. Und er weiß vor allem — auch aus eigener Erfahrung –, dass alle äusseren Umstände letzten Endes sogar nichts weiter sind als bewusst von Gott eingesetzte und genutzte Werkzeuge zur Ausschmelzung des allergrößten Glücks, denn “wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Seinem Vorsatz berufen sind.”
Und deshalb spricht aus scheinheiligen Heuchlern vom Schlage eines Lafontaine nichts als Lüge, wenn sie propagieren: “Ein Sozialist muss nicht Christ sein, aber ein Christ muss Sozialist sein.”
Ein wahrhaft gläubiger Christ (nicht der religiöse oder christlich angehauchte Namensträger) muss, ja kann geradezu niemals Sozialist aka Weltverbesserer sein, sondern immer nur eines: ein Kind Gottes, und damit ein von vornherein jeglichen äusseren Umständen entrissener, grundglücklicher Mensch. Der beste Beleg dafür sind im Übrigen die immer dort besonders stark wachsenden glaubenden Gemeinden, wo die äusseren Umstände für einen Christen die vorstellbar oder unvorstellbar schlimmsten sind: in der Verfolgung, der Verfolgung und Unterdrückung bis in den Tod.
Autor: Jürgen | Abgelegt unter Christen & Kirche, Zitate
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