Am Samstag wird gefeiert:
08. April 2008

Zitat der Woche (22)

Mein Glaube hilft mir zu verstehen, dass äussere Umstände nicht mein Glück bestimmen.

(Denzel Washington in Reader’s Digest)

Konkreter:

“Ich lese jeden Tag in der Bibel”, sagte der 53-Jährige in einem Interview mit dem Magazin Reader’s Digest (April-Ausgabe). Er sei ein “positiv denkender Mensch”, für den die Bibel der “Bestseller Nummer eins” ist. Der Glaube ist ihm deshalb wichtiger als alle Berühmtheit: “Die entscheidende Sache für mich, mein Verhältnis zu Gott, lässt mich bescheiden bleiben. Mein Glaube hilft mir zu verstehen, dass äußere Umstände nicht mein Glück bestimmen.”

Oder (.rtf):

RD: Wie überwinden Sie schwierige Zeiten?
Washington: Man muss Vertrauen haben. Disziplin ist auch wichtig. Man muss daran arbeiten. Gerade heute habe ich gelesen: Eines Tages musst du mit Gott gehen, obwohl du nicht verstehst, wo er dich hinführt. [Lacht] Also versuche es nicht allein.
RD: Was bedeutet das für Sie?
Washington: Dass Er alles im Griff hat. Mein Glaube hilft mir zu verstehen, dass äußere Umstände nicht mein Glück bestimmen.

Punktlandung. Äussere Umstände resp. irgendeine herbeigesehnte Veränderung derselben sind niemals Basis und Grundvoraussetzung für Glück oder Glücklichsein eines gläubigen Christen. Die Grundlage und Ursache für echtes, tiefstes Glück, ja für allerhöchste Glückseligkeit, findet er in Christus allein, nicht in der Welt mit ihren vergänglichen und nutzlosen Moden, Trends, Ideologien, Systemen und Spinnereien. Auch nicht in den selbsterdachten und — schlimmstenfalls — selbstgemachten. Wer Gott, seinen Vater in Christus Jesus, wirklich kennen- und Sein geistgehauchtes Wort als größten Schatz des Kosmos liebengelernt hat, weiß, dass ER wirklich alles im Griff hat. Jeden größten und kleinsten äusseren Umstand. Und er weiß vor allem — auch aus eigener Erfahrung –, dass alle äusseren Umstände letzten Endes sogar nichts weiter sind als bewusst von Gott eingesetzte und genutzte Werkzeuge zur Ausschmelzung des allergrößten Glücks, denn “wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Seinem Vorsatz berufen sind.”

Und deshalb spricht aus scheinheiligen Heuchlern vom Schlage eines Lafontaine nichts als Lüge, wenn sie propagieren: “Ein Sozialist muss nicht Christ sein, aber ein Christ muss Sozialist sein.”

Ein wahrhaft gläubiger Christ (nicht der religiöse oder christlich angehauchte Namensträger) muss, ja kann geradezu niemals Sozialist aka Weltverbesserer sein, sondern immer nur eines: ein Kind Gottes, und damit ein von vornherein jeglichen äusseren Umständen entrissener, grundglücklicher Mensch. Der beste Beleg dafür sind im Übrigen die immer dort besonders stark wachsenden glaubenden Gemeinden, wo die äusseren Umstände für einen Christen die vorstellbar oder unvorstellbar schlimmsten sind: in der Verfolgung, der Verfolgung und Unterdrückung bis in den Tod.

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Bisher gibt es 5 Kommentare zu “Zitat der Woche (22)”

  1. 1 Bärbel Khomeini (Mittwoch, 09. April 2008; 17:55): 

    Guten Tag ich bin eine islamische Schwester aus München-Gladbach und finde Euren Blog voll scheiße.

    Ich praktiziere den Islam seit einem Jahr und bin sehr zufrieden damit. Ich würde ihn auch nicht gegen die doppelte Menge Christentum eintauschen, weil der Islam wäscht einfach porentief rein. Außerdem darf ich, obwohl ich erst ein Jahr dabei bin, schon ein schwarzes Leichentuch tragen und mit dem Gesicht zur Wand sitzen. Alles weitere dazu in meinem garantiert authentischen und keinesfalls fremddiktierten oder abgelesenen Beitrag auf YouTube mit dem Titel “ShallahallaHugaHuga”:

    http://www.youtube.com/watch?v=eApjBeN3_do

    Außerdem erkläre ich in dem Clip, warum das Internet nicht den Medien zuzurechnen ist (weil man sich da nämlich objektiv über die Glücksreligon Islam informieren kann).

    Wie Ihr seht, bin ich als Mohammed-Anbeterin mehr als gleichberechtigt, denn im Gegensatz zu mir darf sich kein Mann verschleiern und vor der Kamera mit einer Wand sprechen. Nein, das konnte mir die verfickte Drecksreligion Christentum nicht bieten.

    Überhaupt, Ihr Christenschweine wisst doch gar nicht, was gutes Benehmen und was Frieden ist, weil Ihr eben dreckige Arschlöcher seid die man im Krieg vierteilen und mit Pfeffer bestreuen müsste.

    Ich hoffe, Allah puhlt Euch eigenhändig die Augen raus und züchtet Ameisen in Euren Rosetten. Denn den friedvollen und barmherzigen Islam werdet Ihr nie begreifen.

    Salam

    Bärbel Khomeini

  2. 2 Freewheelin (Mittwoch, 09. April 2008; 22:25): 

    Köstlich, Bärbel.

    Zum Artikel:
    Also jeder Christ muss Sozialist sein meint unser geschätzter Barolo-Sozfaschist Laf.
    Gehören eigentlich die 10 Gebote nicht mehr zum Christ sein dazu?
    Und wie deckt sich dann “Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib, Hof, Vieh…”? Von Weibern weiss ich nichts, aber ein waschechter Roter verstößt qua Parteiprogramm und Ideologie dagegen.
    Wie war das nochmal: Eher geht ein Hund an der Fleischtheke vorbei, als ein Sozi am Geldbeutel anderer Leute.

    Bleiben wir stark.

  3. 3 daffy (Donnerstag, 10. April 2008; 00:11): 

    Die meisten Linken scheinen tatsächlich keinen Unterschied darin zu sehen, ob jemand seinen eigenen Mantel mit einem anderen teilt, oder ob er einem Fremden den Mantel wegnimmt und sich dann als großzügiger Spender hinstellt.

    Dass eine “Warum soll ich mich um diesen da kümmern, der Staat wird schon für ihn sorgen”-Einstellung mehr zu einem Klima der sozialen Kälte beiträgt als ein angeblich zu niedriges ALG II bemerken sie wohl auch nicht.

  4. 4 Well (Donnerstag, 10. April 2008; 17:07): 

    Ganz recht, denn Geld ist Macht und Macht ist Verantwortung, und mit den Zwangsabgaben nehmen einem die Behörden eben auch die Verantwortung ab… (V.S)

  5. 5 ralphieboy (Donnerstag, 10. April 2008; 19:29): 

    Der Zwiespalt zwischen Sozialismus und Christentum stammt aus einer Zeit, als die meisten Grosskirchen (aber eben nicht die Religion selbst!) sich auf die Seite der etablierten Mächten und des Grosskapitals gestellt haben.

    Von daher ist es kaum zu verwundern, dass Sozialismus immer einen antireliösen Schlag aufgewiesen hat. Und von antireligiöser Bewegung zur Geggenreligion zur Ersatzreligion ist ein kurzer Weg.

    Auf der anderen Seite, wenn die Kapitalisten eben etwas menschlicher und christlicher gewesen wäre, dann hätte es wahrscheinlich keinen Sozialismus gegeben. Und würden sie heutzutage eben menschlicher und christlicher, dänn wäre der Sozialismus überflüssig und überholt.

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