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Schisma, der Film

Posted By Yaab On 11. April 2008 @ 11:20 In Realsatire | 10 Comments

Lange erwartet, ist jetzt endlich der Film “Schisma” im Internet zu sehen, über den im Vorfeld bereits heftig debattiert wurde. Der Autor, ein junger saudi-arabischer Blogger, zeigt darin erbarmungslos die Grausamkeiten des Christentums. “Wir verwenden nur original christliche Dokumente und unterlegen die brutalen Szenen mit Bibelzitaten. Diese widerliche ‘Religion’ soll für selbst sprechen”, meint er. Und dieses ist die Sprache des schockierenden Films:

Gezeigt wird unter anderem die Steinigung von zwei Ehebrecherinnen in Krakau, Polen, bei der die Menge von einem Priester mit hoch erhobenem Kruzifix angeleitet wird. Dazu werden Worte von Jesus Christus eingeblendet, wie er sagt: “Tötet sie!”

Sieben junge Armenier küssen eine Marienstatue, besteigen Flugzeuge und rasen in zwei Bürohochhäuser in Dubai, die sofort in Flammen aufgehen. Tausende sterben; sie verbrennen bei lebendigem Leibe oder stürzen sich verzweifelt in den Tod.

“Für Jesus Christus!” ruft ein bärtiger Pope, der einem mohammedanischen Gefangenen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchschneidet. “Für Jesus Christus! Blut für Jesus! Tod dem Ungläubigen!” brüllen seine Jünger jubelnd, als der Gefangene sterbend zusammenbricht.

Die nächste Szene stammt aus dem Bible Belt der USA. Verurteilte Homosexuelle werden aus dem Gericht geführt und an Baukränen aufgehängt. So hat Jesus Christus es befohlen, so hat er es gewollt.

Auch die nächste Szene wird mit einem Christus-Wort unterlegt. Ein liechtensteiner Scharfrichter schneidet einem Dieb zuerst die rechte Hand, dann den linken Fuß ab. Dabei zitiert er Jesus Christus: “Dem Dieb und der Diebin schneidet die Hände ab!”

Der saudi-arabische Jungfilmer, der die Welt mit “[1] Schisma” beglückte, hat von radikalen Christen etliche Todesdrohungen erhalten, wird rund um die Uhr von Leibwächtern bewacht und muss jeden Tag seinen Aufenthaltsort wechseln. Doch er lässt sich nicht einschüchtern. “Wir machen weiter”, sagte er zur Gegenstimme. “Wir werden nicht aufgeben!” Die Web-Szene wartet schon gespannt auf das nächste Werk, das ein marokkanischer Bruder angekündigt hat: es ist ein Film, der die Grausamkeiten eines Gaudama Buddha und eines Dalai Lama schonungslos anprangern wird.

In der christlichen Welt sorgte der Film verständlicherweise für Aufruhr. Saudi-arabische Flaggen wurden in mehreren Ländern verbrannt, die Botschafter wurden einbestellt. Eleven einer Oberschule in St. Gallen (Schweiz) äußerten spontan, sie würden dem Filmer den Kopf abschneiden, wenn sie ihn zu fassen bekämen, nachdem sie den Film zusammen mit ihrer Religionslehrerin angesehen hatten. Die Lehrerin lächelte …


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