A Hero in the Western World
Tibet, als es noch nicht von China besetzt war, war ein liebenswürdiges, freundliches Märchenland, bewohnt von netten, liebenswürdigen, freundlichen Leuten, die glücklich unter der milden Regierung ihrer Lamas im Lichte ihrer liebenswürdigen, buddhistischen Religion etc. etc. etc.
Danke an Luclog, den Entdecker. Und für alle Dalai Lama - Fans, die jetzt vielleicht aufjaulen, das kommunistische China wird dadurch auch nicht sympathischer!
Dieser Beitrag wurde von tankdriver am Sonntag, 13. April 2008 um 00:49 Uhr veröffentlicht und unter Politik allg., Sonstiges abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.











Von wann sind diese Bilder? Und wird das heute noch praktiziert? Weiß das jemand?
Wer weiß, ob und wieweit die auch nur propaganda sind…
Aber was mich sehr dabei fasziniert ist, daß unser Dalai Lama ein Nazi ist, ein übler Rechtsradikaler! Gebt mal bei google “Überfremdung + Dalai Lama” ein.
Schließlich wissen wir ja alle, daß jemand der sich gegen die “Überfremdung”, d.h. gegen Masseneinanderung äußert ein Nazi ist!
Es lebe die kulturelle Revolution und der grosse Sprung kach vorne! Ich hoffe, dass diese ehemalige Leibeigenen jetzt produktiv beschäftigt sind, in dem, dass sie Eisen in ihren Gärten verhütten.
Schockierende Bilder, keine Frage, doch ohne Datierung und Quellenangabe sind sie wertlos.
Es ist bekannt, dass Tibet bis 1959 feudalistisch war. Durch die chinesische Eroberung erlosch im gleichen Jahr das System von Leibeigenschaft bzw. abhängigen Bauern, etwas, was in England bereits 1925 gelang, allerdings ohne chinesische Hilfe.
Ein Kommentar auf bellaciao bringt es auf den Punkt:”The author, who calls him or herself ’Tibet’, leaves us with no sources to support his arguments. One wonders if any of what this author presents as history is correct. I have yet to find any encyclopedia, Brittanica included, that even mentions the Three Strata and Nine grades of feudal Tibet.”
Im Internet (google) finden sich 128 Treffer für “Three Strata” und “Nine grades”, wobei chinesische Quellen deutlich überwiegen. Es scheint sich um Geheimwissen zu handeln, das im Westen offebar noch nicht angekommen ist.
“Das tibetische Strafrecht leitete sich aus einem Gesetzeswerk Dschingis Khans* des frühen 13. Jahrhundert ab und zeichnete sich durch extreme Grausamkeit aus. Zu den bis weit in das 20. Jahrhundert hinein üblichen Strafmaßnahmen zählten öffentliche Auspeitschung, das Abschneiden von Gliedmaßen, Herausreißen der Zungen, Ausstechen der Augen, das Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe und dergleichen. Obgleich der 13. Dalai Lama 1913 das Abhacken von Gliedern unter Verbot gestellt hatte, wurden derlei Strafen noch bis in die 1950er Jahre hinein vorgenommen. (Colin Goldner: Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs, Alibri Verlag Aschaffenburg, 1999 , S. 24 f.) Quelle
* Im Jahre 1240 wurde Tibet durch den mongolischen Khan Güyük Khan erobert und in das Reich eingegliedert. Quelle Tibet blieb etwa 300 Jahre unter mongolischem Einfluss. Die grausamen Körperstrafen wurden also von den Mongolen eingeführt, von den Tibetern allerdings beibehalten und durch den Dalai Lama abgeschafft, was man ihm eigentlich zugute halten sollte. Ohne jeden Zweifel ist das aktuelle chinesische Strafrecht deutlich humaner, denn die Verurteilten werden gleich erschossen oder erhenkt.
Scheint ein interessantes Thema zu sein. Werde noch ein bisschen weiter recherchieren. Was Loc macht – auf eine Sammlung schrecklicher Bilder zu verweisen und mit seltsamen Links zu verknüpfen, bringt uns der Wahrheit bestimmt nicht näher. Welche Bedeutung die von ihm verlinkten esoterischen Spinner haben und was Krishna mit dem tibetischen Strafrecht zu tun haben, wird wohl sein Geheimnis bleiben.
@ Yaab
Du meinst mich nicht Loc, liege ich da richtig? Ganz einfach ich halte den Link zur Hitler Buddha Krishna Seite ganz allgemein in diesem Zusammenhang für sehr lesenswert, und da nicht nur die von mir direkt verlinkte Seite. Die direkt verlinkte Seite gibt einwenig Hintergrund zum tibetanischen Buddhismus und den Bezügen von Esoterik und drittem Reich, auch bei den anderen weiterführenden Links ist das so. Es ist ein Angebot. Wer will kann sich da einwenig einlesen, und ich denke, daß für die meisten dort einiges Neues und Interessantes enthalten ist. Ich hoffe damit dabei mitzuhelfen, einwenig über den Problemkreis politische Religion aufzuklären.
@ Huwi
Das was Du sagst ist mir auch aufgefallen und war mir sogar kürzlich einen eigenen Eintrag wert.
Als ich 15 oder 16 Jahre alt war schenkte mir mein Großvater mütterlicherseits, er war arm, 2 Bücher, (er hatte sie irgendwo billig erstanden, und ich bin sicher er kannte die Zusammenhänge nicht): Ernst Schäfer, „Das Dach der Erde, Durch das Wunderland Hochtibet. Tibeter Expedition 1934/36“. Das Vorwort hatte Heinrich Himmler geschrieben (so weit ich mich erinnere). Na jedenfalls nahm mir mein Vater, absolut antinazistisch, der sehr auf unsere Literaturauswahl achtete, die Bücher umgehend weg.
Ich habe sie dann aber, ich habe vergessen wie, heimlich doch gelesen. Das ist jetzt 43 Jahre her und natürlich habe ich Einzelheiten vergessen. Insgesamt aber kann ich sagen, das ich die Bücher faszinierend und auch spannend fand.
Natürlich habe ich die rassistischen Hintergründe und Ambitionen dieser Expedition damals nicht verstanden und erst jetzt wieder kommt mir das durch dieses Posting hoch. Schließlich beschäftigt man sich nicht täglich mit Tibet.
Was mir aber gefiel, und mich als Junge faszinierte, ist mir wage in Erinnerung geblieben: Das es, Tibet, das Dach der Erde, ein geschlossenes a u t a r k e s System war, das es eine Aura gab (den Begriff lernte ich hier erstmals kennen), und dass es eine Schande wäre, wenn Außeneinflüsse diese intakte Welt zerstören würden.
Ich gebe offen zu, ich bin nicht informiert genug. Aber wenn es so ist, wie es jetzt (und durch die Links) auch hier, dargestellt wird, dann hat ja „lediglich“ ein autoritäres System ein anderes abgelöst. Dass das kommunistische System natürlich eine Verbrecherbande ist, ist klar.
Aber was das intakte vorherige System betrifft bleibt die Frage, für mich, woher wir hier und erstaunlicherweise auch auf anderen befreundeten Blogs, das Recht nehmen dieses „posthum“ madig zu machen. Konsequenterweise sind wir also auch den Spaniern dankbar, weil diese die Mayakultur zerstörten? Beispielsweise?
Ich bin mir nicht sicher, ob wir deren Kult Mädchen zu opfern, oder wie bei den Tibetern, wusste ich bisher nicht) Sklaven auszuweiden, mit den Steinigungen des Islam gleichsetzen können. Mir ist der Dauerlächler heute eh zu soft und meine Mentalität ist eher mich zu verteidigen. Ich bin als kein „lahmer“ Fan. Aber eine gewisse Sympathie für die, gegen die kommunistische Herrschaft und Okkupation der Chinesen aufbegehrenden Tibeter, schließlich würde ja auch ich mich wehren, konnte ich mir bisher nicht versagen.
Habe versucht bei “Luc” was zu posten, klappt nicht…
wer kann garantieren, dass die Bilder aus Tibet stammen und nicht eine Realität des alten China zeigen?
Wäre schon Ironie der Geschichte, wenn sich die Liberalen zum verlängerten Propaganda-Arm der Kommunisten machten…ganz ohne Bezahlung…?
Sehr interessant, die Bilder stammen wohl teilweise aus dem chinesischen Staatsfernsehen, und das Museum wurde wohl auch nicht von den Tibetern konzipiert. Man kann das alles schlecht bewerten, und somit reihen sich Kultgegenstände wie Beinknochen und ein Schädel (Christen verehren Leichentücher) neben Bilder die angeblich die Haut von Kindern zeigen, welche ihnen zuvor abgestreift wurde.
Am besten hat mir die Sklavenhaut Nummer drei gefallen
http://bp3.blogger.com/_jSTjX1OQZp4/R-U8Z5lFDdI/AAAAAAAAAG8/LBvk5XW7HsQ/s1600-h/001.JPG
Liebe Grüße,
euer Sir Winsto… äääh Herr Hitler.
@ Robin Renitent
Tut mir leid, aber ich war nicht am Computer. Erstkommentatoren müssen von mir freigeschaltete werden. Danach kann man aber frei kommentieren. Außer ich müsste dann noch wegen irgendwelcher “Geschichten” eingreifen, was aber bisher noch nicht nötig war.