Sinnvolle biologische Energiegewinnung
Eine interessante Idee hat eine Firma aus Georgia entwickelt: Man verwendet genetisch manipulierte Bakterien, die besonders schnell und effizient in der Lage sind, praktisch jegliche Biomasse in eine zur Energiegewinnung nutzbare Form zu verwandeln. Andere Verfahren zu diesem Zweck existieren zwar bereits. Allerdings wird derzeit in erster Linie der erkennbar absurde Weg beschritten, auf landwirtschaftlich nutzbaren Flächen statt Lebensmitteln Pflanzen ausschließlich zur Energiegewinnung anzubauen - mit der voraussehbaren, und ja auch bereits eintretenden Folge weltweit steigender und insbesondere ärmere Regionen belastender Nahrungsmittelpreise (treffender Kommentar dazu vom renommierten Wissenschaftler Dr. Tim Ball).
Die Forschung des amerikanischen Unternehmens konzentrierte sich daher von vornherein darauf, ohnehin entstehende biologische “Abfälle” nicht nur der Nahrungsmittelproduktion zu verwerten. Und im Gegensatz zu der Erzeugung von Bioethanol kann man nunmehr Treibstoff gewinnen, welcher sich ohne Modifikation an bestehenden Motoren verwenden läßt. Würde man die gesamte in den USA verfügbare Biomasse in dieser Form verwerten, so könne man bis zu zwei Dritteln des jährlichen Ölverbrauches decken.
In absehbarer Zeit soll eine erste Anlage in Betrieb gehen. Von den Massenmedien wurde die Entwicklung bisher allerdings weitgehend ignoriert. Wenig überraschend natürlich, verkaufen sich doch Panikmache und Weltuntergangsszenarien offenbar nach wie vor besser. Dabei beweist die beschriebene Idee gerade eines wieder sehr deutlich: Freie Forschung und Wissenschaft, vor allem in der von Anhängern der Church of Global Warming so naiv dämonisierten westlich geprägten Welt, werden auch für das Problem der zukünftigen Energieversorgung Lösungen finden, die ebenfalls den schwächeren Ländern zugute kommen werden - allerdings gilt dies natürlich nur, wenn man sie denn läßt, anstatt sie mit ideologisch geprägtem Aktionismus abzuwürgen oder durch ein linksgrün dominiertes Bildungssystem immer weiter zu schwächen.
Autor: Mir | Abgelegt unter Umwelt- & Weltenrettung
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