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Kurioses vom Fußball
Posted By Yaab On 22. April 2008 @ 07:22 In Fußball + Sport | 3 Comments
Komische Namen in der Regionalliga. Beim Spiel SSV Reutlingen gegen FSV Frankfurt stürmte für die Gastgeber das Duo Mayer und Haas; bei der Begegnung zwischen Hessen Kassel und SC Pfullendorf, wieder für die Gastgeber, das Stürmer-Pärchen Bauer und Haas. Der Hessen-Kassel-Haas war erfolgreicher, erzielte das 2:0, während dem SSV-Reutlingen-Haas nix gelang. Vielleicht sollte der seinen Meier gegen einen Bauern tauschen?
In Regionalliga Süd traten auf: Änis Ben-Hatira, auf der rechten Außenbahn für HSV II, sowie Aymen Ben-Hartia auf der rechten Außenbahn für Gegner SV Babelsberg 03. Die Begegnung endete 0:0, was mir durchaus angemessen erscheint.
Jan Schlaudraff, erst vor einem Jahr für eine Million Euro Ablöse von Aachen zu Bayern München gekommen, wechselt für etwas mehr als zwei Millionen Ablöse nach Hannover. Ein gutes Geschäft für die Bayern. In Hannover wird Schlaudraff knapp zwei Millionen Euro pro Jahr verdienen. In München dürfte es wohl die Hälfte gewesen sein. Schlaudraff könnte ohne Weiteres seinen bestehenden Vertrag (bis 2010) absitzen, als Millionär und mit vielen Titeln beladen bei den Bayern rausgehen. Den DFB-Pokal 2008 hat er schon in der Tasche, obwohl er praktisch nie spielte. Deutscher Meister und UEFA-Cup kommen wohl noch dazu und im nächsten Jahr noch viel mehr Titel. Alles, ohne wirklich gespielt zu haben, denn die Vereinsführung gab zu verstehen, er habe auch zukünftig kaum eine Perspektive, öfter eingesetzt zu werden.
Auch bei Lothar Matthäus tut sich was. Der geht als Trainer zu Maccabi Netanya in Israel. Als erster Deutscher überhaupt. Eingefädelt hat den Deal Daniel Jammer(41), Besitzer von Netanya, der sich in Frankfurt ein Vermögen verdiente, im Alter von 38 Jahren genug davon hatte und mit seiner Frau nach Israel zog. Matthäus war zu seinen Zeiten ein begnadeter Spieler, aber auch ein veritabler Fettnäpfchentrampler. Man muss sehen, wie er sich in Israel entwickelt. Wenn die Spieler nicht spuren, muss er sich allzu zackige Worte ersparen, wie sie im Sport mitunter beliebt sind. “Und jetzt zur Strafe für eure Faulheit Liegestütze bis zur Vergasung!” – das könnte unter Umständen nicht gut ankommen.
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