Rush Limbaugh Quote of the Day:
"Am I right, my friends? I am talking about you. You know I'm right; I'm right even when I think I'm wrong! That's why my accuracy rating is documented to be almost always right 98.8%"
26. April 2008

Die Logik des Islam

“Niemand ist ein Mensch zweiter Klasse”, behauptet der Imam rotzfrech, um keine Minute später völlig korrekt einzugestehen: “Der Mann hat viel mehr Rechte im Islam als die Frau.”

Unbedingt lesen! (Bei Kevil gefunden.)

Ich vermute, das Lügen ist denen so sehr zur zweiten Natur geworden, dass die es gar nicht mehr merken, wenn sie lügen. Und dieser notorische Lügenbold darf seit acht Jahren immer wieder mit einem Touristenvisum nach Deutschland und hier seine Lügen verbreiten (Necati Sezgin predigt in der Moschee von Milli Görüs in Wangen)

Dieser Beitrag wurde von Yaab am Samstag, 26. April 2008 um 13:32 Uhr veröffentlicht und unter Islamkunde, Lug & Betrug abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 23 Kommentare zu “Die Logik des Islam”

  1. 1 hallowach (Samstag, 26. April 2008; 18:47): 

    Es gibt da eine probate Lösung: Rausschmeißen das Pack.

    Wirkt!

  2. 2 ralphieboy (Samstag, 26. April 2008; 19:44): 

    Mir fällt ein Zitat auf: “Der Koran ist eine göttliche Botschaft. Weil es Gottes Sätze sind und Gott weiß, was später passieren wird, sind sie zu jeder Zeit gültig.”

    Und das ist das Problem, dass ich mit Islam habe: nicht so sehr mit der Religion selbst oder die Botschaft, sondern, dass viele führende Kleriker keinen historisch-kritischen Umgang mit den heiligen Schriften üben.

    Es hat Christentum einige Zeit gedauert, aber die meisten modernen Christen haben gelernt, die Bibel in ihrer historischer Zusammenhang zu sehen: als das Werk menschlicher Hand, das in einem gewissen historischen und gesellschaflichen Kontext entstanden ist.

    Und obwohl die erste Ansatze für diese Vorgehensweise im Islam sich abzeichnen, ist der Weg immer noch lang und steinig.

  3. 3 Jagdhund (Samstag, 26. April 2008; 21:46): 

    @ 1: hallowach; au ja, und nun wirst Du uns gleich verraten, wie Du das “Rausschmeissen des Packs” rechtsstaatlich bewerkstelligst. Oder meintest Du “Tastatur-Rausschmeissen”?

  4. 4 Heinz (Samstag, 26. April 2008; 22:33): 

    ralphieboy,
    Du wiederholst dich, deine Aussage wird dadurch nicht richtiger. Die historisch kritische Analyse der Bibel hat keinen Beitrag dazu geleistet, dass das Christentum friedlicher wurde, höchstens dazu, dass einige Menschen ihren Glauben weg geworfen haben.
    Hier in Mitteleuropa gab es vor rund 500 Jahren ein Erwachen und eine Rückbesinnung auf das Fundament: Das zeitlose Wort Gottes, die Bibel. Durch den in den Reformationsbewegungen und Abspaltungen erwachenden christlichen Fundamentalismus (”Solo Scriptura”) wurden viele wieder dem ursprünglichen Urchristentum näher gebracht. Allein die radikal fundamentalistische Bibelauslegung hat die Christen zu Menschen werden lassen, vor denen sich niemand fürchten muss!
    Im Islam ist es umgekehrt: Je korantreuer und fundamentalistischer ein Moslem, desto gefährlicher ist er für seine Mitmenschen !

  5. 5 Jagdhund (Sonntag, 27. April 2008; 07:16): 

    @ Heinz: Du wiederholst Dich auch, und Deine Aussagen werden dadurch auch nicht richtiger. Denn Du verschweigst hier, dass es mit “sola scriptura” allein nicht getan ist. Das hat Luther weder so behauptet, noch in Praxis getan. Du vergisst bei Deiner Argumentation ständig, dass “sola scriptura” nichts anderes besagt, dass NUR die Hlg. Schrift die Grundlage für die Auslegung(!!!) des Christseins ist. Das entscheidende Wort hierbei ist AUSLEGUNG. Böse Zungen behaupten, dass die Hlg. Schrift äusserst widersprüchlich ist, Andere sagen, dass sie nur historisch/kritisch verstanden werden kann, Dritte behaupten, dass sie “fundamental” handeln. Allen gemeinsam ist, dass sie die Schrift AUSLEGEN. Einen wissenschaftlich fundierten Beweis der Richtigkeit der Auslegung wird keine Seite erbringen können. Auch die Wiedertäufer in Münster behaupteten, dass sie die Bibel “radikal fundamental” anwenden. Sie sind dadurch auch nicht zu “Menschen geworden” (was heisst das überhaupt?), und friedlich waren sie auch nicht.
    Dass die historisch/kritische Analyse einige Menschen dazu gebracht hat, den Glauben wegzuwerfen, lasse ich als Behauptung mal stehen. Jedoch vergisst Du auch hier zu sagen, dass ab Mitte des 18. Jhdts die aufkommenden naturwissenschaftlichen Erkenntnisse die historisch/kritische Analyse erst hervorgebracht haben: der bis dahin “gläubige” Mensch stand plötzlich vor Auslegungsproblemen. Verwechsele also bitte nicht Ursache und Wirkung.
    Selbiges gilt für den Islam. Der Koran ist so “auslegungsanfällig” wie die Bibel. Wenn der Vergleich gestattet ist: der Islam befindet sich derzeit in der Anfangsphase der “Reformation” (warum erst jetzt, sei dahingestellt). Die meisten Moslems lavieren sich durch zwischen “Glauben” und “Erkenntnissen” (und werfen notfalls ihren “Glauben” weg), einige behaupten, “fundamental” zu leben, und sind völlig friedlich. Wenige sind “radikal fundamental”. Diese, beispielsweise Sportsfreund Bin Laden und Konsorten, sind die Knipperdollings und Müntzers des Islam. Eines Tages werden die vernichtet, und landen in den historischen Seminaren. Dass die Schauplätze dieser Auseinandersetzung dank Informationstechnik und Globalisierung ein anderer ist als vor 500 Jahren, ist leicht einzusehen. Im Prinzip hat sich jedoch nichts verändert.

  6. 6 Yaab (Sonntag, 27. April 2008; 13:27): 

    OT: Sag mal, Jürgen, Du bist doch hier der Admin. Ich habe eine Frage zu den anchor-Tags. Wenn ich einen Link setze, möchte ich, dass der in einem neuen Fenster geöffnet wird. Also gebe ich an: target=”_new”. Das wird manchmal von WP gelöscht, manchmal aber nicht. Was ist da los?

  7. 7 ralphieboy (Sonntag, 27. April 2008; 13:36): 

    Heinz,

    “sola scriptura” war ein wichtiger Schritt, um den religiosen Praxis von bibelfremden Schriften zu befreien. Aber erst die historisch-kritische Methode hat den Christen zum Erkenntis gebracht, dass selbst die heiligen Schriften nachträglich geändert, ergänzt und redaktiert worden sind.

    Und das führte zur Einsicht, dass sie nicht das direkt diktierte Wort Gottes sind - vielleicht wohl von Gott inspiriert - aber immer durch von menschliche Hand enstanden.

    Erst wenn die die islamische Welt diesen Schritt wagt, darf man keine Furcht vor Fundamentalismus haben. Aber wir im Westen sind nicht in der Lage, irgendwelchen positiven Druck in dieser Richtung auszuüben.

    Wenn wir den Saudis oder Iranern sagen könnten, “Wir kaufen ihr Öl euch erst dann ab, wenn ihr etwas für die Menschenrechte, Religionsfreiheit und Frauenrechte im Lande tut”, dann würden sie bestimmt neue Auslegungen und Umsetzungen für ihre heiligen Schriften finden.

    Heute funktioniert es leider umgekehrt: die Islamisten sehen in unserer Begierde nach ihrem Öl noch ein Grund, uns als Feind anzusehen, und ihren Fundamentalismus noch stärker voranzutreiben.

  8. 8 Jürgen (Sonntag, 27. April 2008; 17:02): 

    @Yaab: Du brauchst das Target für ein neues Fenster nicht setzen, weil ich ein Plugin installiert habe, das Links zu fremden URLs automatisch in neuen Fenstern öffnet. Mir war’s nämlich irgendwann zu blöde, immer ein “target=”_blank/new” manuell einzufügen :-)

  9. 9 Yaab (Sonntag, 27. April 2008; 17:48): 

    Danke, Jürgen. Das Plugin funktioniert, allerdings nur, wenn JavaScript aktiviert ist. Ist er nicht aktiviert, dann klappt es nicht und die manuell gesetzten Attributwerte für das Attribut target werden manchmal entfernt, manchmal nicht.

    Gruß, Yaab

  10. 10 Heinz (Sonntag, 27. April 2008; 19:00): 

    Jagdhund,
    Bezüglich der “Wiedertäufer in Münster ” muß ich Dir Recht geben. Diese waren grausam und unmenschlich und haben das, was in den Reformationsbewegungen passierte wohl nur zur Hälfte kapiert. Sie haben zum Schwert gegriffen, um ihre Interessen durchzusetzen, etwas was Jesus ausdrücklich verboten hat. Sie haben die gleichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen, wie sie seitens der RKK damals über Jahrhunderte massenweise üblich waren. Trotzdem feiert ausgerechnet die RKK in Münster bis heute jährlich eine Messe zum Gedenken an die Befreiung von den Täufern! Das ist so ähnlich, als ob man in Deutschland jährlich die Hinrichtung eines jüdischen Gewaltverbrechers vor 100 Jahren feiern und gleichzeitig die Reichskristallnacht verschweigen würde!
    Eine Reformationsbewegung hat es im Islam bereits vor 200 Jahren gegeben. Diese hatte das gleiche Ziel, wie die christlichen Reformationsbewegungen bei uns vor 500 Jahren: Zurück zum Ursprung, zur reinen Lehre. Das Resultat ist der saudische Wahabbismus, der doch so ganz anders ist, als die christlichen Glaubensgemeinschaften, die aus der Reformation hervorgegangen sind! Daran wird deutlich, dass man Christentum und Islam überhaupt nicht mieinander vergleichen kann !
    ralphieboy,
    Auf die Christen hatte die historisch kritische analyse der Bibel absolut keinen Einfluß. Reformation UND Aufklärung haben aber das Lügengebäude der RKK erschüttert und ihre Macht weitgehend zerstört. Dafür muß man auch der Aufklärung danken, sonst bräuchten wir heute vor dem Islam keine Angst haben, wir hätten den mittelalterlichen Katholizismus, der dem Islam im bösen nicht nachstand!

  11. 11 Jagdhund (Sonntag, 27. April 2008; 19:51): 

    @ Heinz: es ist zu bezweifeln, ob der Wahabismus eine “Reformationsbewegung” im Sinne Luthers war. Er war viel eher eine “Reformbewegung” des Hanbalismus, einer der 4 Auslegungsschulen des Sunnismus, und dort die sterilste. Nochmals, der Ruf nach “ad fontes, sola scriptura” ist nur eine Seite der Medaille. Die andere ist: “wie lege ich aus”. Da hat der Islam mit seinem Koran wesentlich größere Probleme als das Christentum. Dort ist zumindest das NT in einer gut tradierten Sprache (Koine) überliefert. Der schriftliche Koran musste doch erst einmal vokalisiert werden, welches erst 200 Jahre später geschah. Was da alles damals schon reininterpretiert wurde, können wir heute höchstens erahnen. Deswegen ist für die eine historisch/kritische Korananalyse dringend erforderlich. Kluge Korankenner kennen übrigens diese Probleme und geben sie auch offen unter 4 Augen zu. Nur, an die Öffentlichkeit gehen sie damit nicht oder sehr, sehr verschleiert. Sie wissen, dass dann viele Kartenhäuser, durch Tradition und Auslegung gebaut, zusammenbrechen würden. Ich gehe davon aus, dass die tatsächliche Reformation des Islams in einem Meer von Blut enden wird (zuzüglich der wirtschaftlich/sozialen Probleme), schlimmer als es je in Europa der Fall war.
    Hinsichtlich des “Griffs zum Schwert” bin ich als Lutheraner anderer Auffassung als Du. Du siehst….Interpretationsachen. Der “gerechte Krieg” laut Augustana Art. 16 ist für mich logisch UND mit christlicher Haltung vereinbar. Zugegeben, eine Gratwanderung.

  12. 12 Heinz (Sonntag, 27. April 2008; 22:33): 

    Jagdhund,
    Luther hat 95 Diskrepanzen zwischen der katholischen Lehre und der Bibel festgestellt und versucht die Kirche entsprechend auf Bibelkurs zu bringen. Die Wahabiten lehnen den Volksglauben und Tradition ab und wollen nur den Koran als unveränderliches Wort Gottes gelten lassen. Sie sind das Gegenstück zur christlichen Reformation! Die Auswirkungen sind entgegengesetzt, da dar Christliche Glaube mit dem Islam nicht vergleichbar ist !

    Bei der Bibel ist das NT und das AT sehr gut tradiert ! Die Juden hatten sehr strenge Regeln, wie z.B. Abschriften der Tora und der anderen Überlieferungen anzufertigen waren. Es gab ein Prüfverfahren mit Quersummenbildung u.s.w. Paßten die Prüfsummen einer Abschrift nicht mit dem Original überein, so wurde die Abschrift vernichtet und der “Kopierer” durfte von vorne anfangen! Es war eine Lebensaufgabe eine fehlerfreie Kopie zu erstellen !!!

    Ich glaube auch nicht, dass es so etwas wie den 30-jährigen Krieg in der islamischen Welt geben wird. Der Islam würde zuerst die Welt erobern und alle Menschen unterwerfen oder umbringen. Danach würden die ihre belanglosen Differenzen mit Gewalt “klären” bis es keine Menschen mehr gibt.

    “Wer das Schwert in die Hand nimmt, der wird durch das Schwert umkommen” sagte Jesus zu seinen Nachfolgern. Andererseits hat er nirgendwo Soldaten zur Niederlegung der Waffen aufgefordert. Es ging ihm ganz klar darum, dass in seinem Namen kein Blutvergießen stattfinden sollte. Gegen staatliche Gewalt oder Kriegsdienst hat er sich nicht geäußert. Aber seine Aussage “Mein Reich ist nicht von dieser Welt” zeigt uns, dass es nicht unsere Aufgabe ist nach politischer Macht zu streben ! Auch das ist zu 100% anders als im Islam !
    Eine Reformation mit gleichen Auswirkungen wie im Christentum kann es im Islam daher niemals geben ! Sie wäre nicht mit dem Koran vereinbar oder begründbar.

  13. 13 Jagdhund (Montag, 28. April 2008; 07:40): 

    Heinz,
    wir reden aneinander vorbei, leider.
    1) Ich vergleiche nicht den christlichen Glauben mit dem Islam, sondern mögliche historische Parallelen.
    2)Wir können getrost davon ausgehen, dass die Kopistentradition im Islam genauso streng war/ist, wie bei den Juden. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass
    - die Vokalisierung des Korans erst ca 200 Jahre später (aus Verständnisgründen!!) durchgeführt wurde, incl. aller Sinnveränderungen/entstellungen, bewusst oder unbewusst.
    - der Sinngehalt, die Bedeutung von Worten, ganzen Sätzen verändert sich im Laufe des Sprachgebrauchs. Das ist nichts Neues. Aber darum geht es, nicht um die schriftliche Fixierung. Auch wir können heute nur mehr mit großen Schwierigkeiten und wissenschaftlichem Apparat, mittelalterliche deutsche Texte zwar lesen, aber nicht mehr so richtig verstehen. Trotz des Apparats bleiben erhebliche Restzweifel. Ein gebildeter Arabophoner versteht heute den Koran nur mehr mit erheblichen Zweifeln, wenn überhaupt. Er ist auf Apparat oder “Traditionen” angewiesen, incl. aller darin enthaltener Irrtümer.
    - Echtheitsfrage der Texte: auch hier müssen erhebliche Zweifel angemeldet werden. Das gilt für AT, NT wie Koran. Ein Beispiel aus einem anderen Fach: die geniale, “berühmte” Toccata in d-Moll (BWV 565) für Orgel, oft in Kirchen zu hören, galt bis heute als eines der “exemplarischen” Bachschen Orgelwerke. Es ist in mehreren späteren fast identischen Abschriften überliefert. Heute ist sich die Mehrzahl der Muwis darüber einig, dass dieses Werk NICHT von Bach sein kann. Was nun? Wie sieht das mit Texten aus Zeiten vor 3.000, 2.000 oder 1.400 Jahren aus? Deren überlieferte Abschriften erst sehr viel später zu datieren sind?
    3) Dass der Islam die Welt “erobern” möchte, ist nun wirklich nichts Neues, wollte das Christentum übrigens auch. Diese Forderung kann getrost als hypothetisch abgebucht werden, ihre Wahrscheinlichkeit tendiert stark gegen Null. Also verbleibt diese Hypothese als ein mögliches Szenario. Nur, was spricht eigentlich faktisch untermauert dafür? Das Gejaule der hier etwas “Zukurzgekommenen et al.” wie bei beispielsweise PI? Wohl kaum.
    4) Ich erlaube mir nicht (und habe auch nicht die geringste Lust), den Koran zu interpretieren. Ich weiß nur aus Erfahrung/Wissen, dass jeder halbwegs intelligente Mensch aus allem alles interpretieren kann. Hauptsache, es wird geglaubt. Die Zukunft der islamischen Religion überlasse ich mit Kusshand deren Anhängern. Falls es mich irgendwie beeinträchtigen sollte, werden sie ermahnt, widrigenfalls kriegen sie eins vor die Fresse, und gut ist.

  14. 14 ralphieboy (Montag, 28. April 2008; 16:35): 

    Es geht nicht nur darum, wie man die Schriften auslegt, sondern wie man sie überhapt ansieht. Es sind Texte, die Menschen erfasst haben. Die sind für unsere Kultur und Gesellschaft von grosser Bedeutung, und einige glauben, sie seien von Gott inspiriert.

    Von daher verdienen sie Respekt. In der arabischen Welt gilt die Ehre noch stärker als das Glauben. Deswegen lassen sich dort einige Menschen gleich aufbringen, wenn sie die Ehre ihres Propheten oder ihre heilige Schriften - die sie als Verkörperung des Wortes Allahs betrachten - verunglimpft sehen.

  15. 15 Jagdhund (Montag, 28. April 2008; 18:34): 

    @ ralphieboy:
    “Es geht nicht nur darum, wie man die Schriften auslegt, sondern wie man sie überhapt ansieht.”
    Das “überhaupt ansehen” hängt von der Auslegung der Schriften ab, die man von Kindesbeinen an empfangen hat. Der eigene Verstand setzt erst später ein, wenn Widersprüche nicht mehr erklärt (ausgelegt) werden können, sondern abgetan werden wie : “das ist Gottes geoffenbartes Wort, verbalinspiriert, oder wie bei Moslems, von ihm direkt diktiert”. Als Kind nimmt man das als gegeben hin, erst danach kann man selber entscheiden.
    Moslems, die sich in ihrer “Ehre” gekränkt sehen, wenn ihr Prophet als Scharlatan oder ähnliches öffentlich abgetan wird, werden sich hier daran gewöhnen müssen. Mein (lutherischer) Glaube wird durch eine Verunglimpfung Jesu nicht beeinträchtigt. Es ist mein Glaube!

  16. 16 ralphieboy (Montag, 28. April 2008; 21:18): 

    Jagdi,

    es geht auch um diesen komischen Ehrenbegriff, besonders um Menschen, die Ihre Ehre zwischen den Beinen ihrer Frauen und Schwestern empfinden.

    Und es ist schon ein bisschen Henne oder Ei, sowohl in der Frage der Sichtweise als auch der Auslegung. Wir haben im nahen Osten mit einem politisch und gesellschaflich Rückständigen Teil der Welt zu tun.

    Sind die Leute rückständig, weil sie eine solche grauenhafte Religion haben, oder ist ihre Religion so grauenhaft, weil es ihre Kultur wiederspiegelt?

    Und es gab eine Zeit, als wir im Westen die rückständigen Barabaren waren, und die islamische Welt die höher entwickelte Zivilisation.

    Aber wir haben zum einen auf die Errungenschaften der Griechen und Römern wiederentdeckt um zum anderen eine Moderne Sicht- und Auslegungsweise unsere heiligen Schriften entwickelt.

    Wir verstehen, dass Gesetze und Gerechtigkeit menschliche Institutionen sind, die zwar auf eine religiöse Grundlage zurückzuführen sein können, aber wir wissen, dass sie sich auch mit der Entlicklung der Menschheit ändern und neu umgesetzt werden müssen.

  17. 17 Jagdhund (Montag, 28. April 2008; 22:15): 

    ralphi: schwierige Frage. Erwarte bitte von einem Ingenieur keine tief fundierte Antwort.
    Die “Ehre” zwischen den Beinen von Frau und Schwestern würde ich prima vista als mediterranen “machismo” abhandeln. Wer vor 40 Jahren die nördlichen Mittelmeerregionen bereiste, konnte ähnliche “Ehrvorstellungen” bei Spaniern, Süditalienern, Griechen feststellen. Hat sich mittlerweile abgeschliffen und “säkularisiert”.
    Eine weitere Feststellung wäre folgende: das Christentum hat sich während einer Zeit zur Religion entwickelt, in der Hellenismus und römische Rechtsvorstellungen die vorherrschenden in dieser Region waren. Pontius Pilatus war Römer, und Paulus stark hellenistisch angehaucht. Weder das Judentum noch der Islam hatten diese Chance. In beiden Religionen sind folglich semitische Stammesreligionsmomente untergemischt Besonders deutlich wird dies beispielhaft beim Theman Beschneidung: es ist ein semitisches Stammesritual, was selbst der Islam übernommen hat, obwohl nichts davon im Koran steht. Paulus hat sich, sauber theologisch denkend, gegen diese Schnipselei gewehrt (dito in Richtung Schweinefleisch).
    Das wiederum führt zu einer weiteren Überlegung: es ist für “uns” Westler einfacher, sich in das Christentum hineinzudenken, zu adaptieren, Nutzen daraus zu ziehen, im Gegensatz zu den für uns völlig unverständlichen, ja (für uns) archaisch erscheinenden semitischen Stammesritualen. Wer von uns unvoreingenommen (sofern das noch geht) Mose 3,4;5; Richter und Könige liest, wird in den meisten Fällen nicht umhinkommen, Luthers sarkastischen Kommentar “das ist der Jüden Sachsenspiegel” zu wiederholen (was einen tiefen Einblick in Luthers Auffassung von der “Verbalinspiration” gewährt ;)).
    Es liegt nunmehr an den Moslems, ihre Religion zwischen “göttlicher Offenbarung” und Stammesquark zu trennen. Ob, wann, wie sie das schaffen werden, weiß ich nicht. Zumindest 2 Dinge weiß ich: tun sie es nicht von sich heraus, werden sie dazu von anderen gezwungen, und, höchstwahrscheinlich endet es in einem fürchterlichen Gemetzel. Deswegen verstehe ich auch letztlich nicht diese Aufgeregtheit wg. dieses Themas “Islam”. Das erledigt die Geschichte. Irgendeine Generation von Europäern, Chinesen, Amerikanern wird das erleben.Ob das ein Vergnügen sein wird, wage ich zu bezweifeln.

  18. 18 Hallowach (Dienstag, 29. April 2008; 08:31): 

    @jagdhund

    Also mein lieber: Ich bin der Meinung daß man umgehend gesetze schaffen muß um eine ERWORBENE Staatsbürgerschaft auch wieder aberkennen zu können. Probezeit 5 Jahre.

    -Abschaffung des Kindergeldes = Moslemaufzuchtprämie.
    -ALLE Hartz4 umfassend zum Arbeitseinsatz bitten. Ohne Ausnahme.
    -Alle kriminellen Ausländer ausschaffen.
    -Keine teuren Krankenversorgungen für Ausländer.
    -Senkung der Strafmündigkeit. Wer Scheiße baut ist in DER REGEL auch alt genug dafür geradezustehen. AUSNAHMEN soll es gerne geben.
    -Verhinderung weiteren Moscheeneubaus.
    -Unterbindung der aktivität von verfassungsfeindlichen und fremdstaatlichen Organisationen (DITIB, etc)
    -KEIN STAATLICHE FINANZIERUNG von Integrationsmaßnahmen. Das sollen die alle selber zahlen.
    -SPRACHTESTS! Wer die nicht besteht - RAUS.

    Was sollte an -entsprechend umgesetzt- diesen Regelungen falsch sein? Natürlich kann man diese Regelungen rechtsstaatlich umsetzten - wenn man WILL!

    Die VIEL WICHTIGERE FRAGE IST: Wie bekomme ich die Menschen wach um diese Regelungen umzusetzen. Die Schlafliedchen der Moslemfreundlichen und Multikultidummgutmensch-dominierten Massenmedien wirken.

    Aufwecken wäre das wichtigste überhaupt.

  19. 19 Jagdhund (Dienstag, 29. April 2008; 08:44): 

    @ Ralphi: fiel mir gestern vor dem Schlafengehen noch ein: versuch mal, Dich in die Lage des Pontius Pilatus bei Jesu Gefangennahme und Verurteilung zu versetzen (den Evangelienberichten folgend):

    Pilatus wird von einem Centurio bei seinen Amtsgeschäften gestört:
    “Herr, in der Stadt herrscht Aufruhr. Der jüdische Straßenmob, von den Priestern aufgehetzt, will ein Todesurteil gegen einen Mann, der angeblich deren sogenannte “Religion” zutiefst beleidigt haben soll. Sollen wir draufschlagen oder noch abwarten?”
    “Ach schon wieder diese Religionsprobleme, keinen Tag ohne diesen Mist. Warte mit dem Abräumen noch ab, ich höre mir diesen Mist an”.
    Pilatus draußen, sieht den Straßenmob, die Priester und einen harmlos aussehenden jüngeren Mann, offensichtlich der Stein den Anstoßes.
    “Was habt ihr denn gegen diesen Mann vorzubringen” faucht er die Priester an.
    Das Volk aber und die Hohenpriester schreien (hast Du Bachs Johannespassion im Ohr? Musikalisch brutaler geht es kaum noch): “wäre dieser nicht ein Übeltäter, wäre er nicht hier. Er ist des Todes schuldig, denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn erklärt”.
    Bei Jupiter denkt Pilatus, schon wieder diese religiöse Quatsch, von mir aus kann sich hier jeder für Gottes Sohn halten:
    “ist das alles? Dann haut ab und richtet ihn nach euren Gesetzen. Ich finde keine Schuld an ihm.”
    “Er hat sich zum König der Juden erklärt, er ist damit gegen den Kaiser”.
    Pilatus denkt: Staatsschutz einschalten? Bei dem Jüngelchen? Quatsch! Auf der anderen Seite: lasse ich sowas durchgehen, könnte das einen Negativeintrag in meiner Akte in Rom bedeuten. Also, da das Pack auf der Straße keine Ruhe gibt, ab morgen sowie 3 Feiertage sind (meine Frau und ich sind bei Nachbar Agrippa zu einem herrlichen Fest eingeladen), zeige ich denen mal, wer Herr im Hause ist: Todesurteil! Auf einen mehr oder weniger kommt es hier nicht an. Aber ärgern werde ich diesen Mob schon: “Jesus von Nazareth, der Juden König” wird über das Kreuz genagelt. Als sich die jüdischen Priester darüber beschweren, bekommen sie zusätzlich noch einen Tritt in denselben: “was ich geschriebenhabe, das habe ich geschrieben”. Punkt, Ende der Durchsage.
    Nach römischen Rechtsvorstellungen wäre Jesus nicht verurteilt worden. Pilatus handelte als arroganter, bequemer Kolonialbeamter, der mit voller Verachtung auf die Rechtsvorstellungen der semitischen Juden herabsah (diese ewige Vermischung von Staat und Religion), urteilte aus Staatsraison oder Bequemlichkeit.
    Wer bei dieser Geschichte keine Parallelen zum Moslem-Straßenmob in Pakistan, London oder sonstwo sieht, ist blind (Mohamedkarikaturen). Die innige Verbindung zwischen Religion und Staat ist ein semitisches Erbe. Andere Völker sehen diese Verbindung sehr viel lockerer und unterwarfen sie notfalls der Staatsraison. Von Gott und Göttern war da keine Rede mehr, noch viel weniger von Gott inspirierten Schriften. Das werden die Moslems zumindest hier annehmen müssen (oder gehen). Die meisten haben das schon gelernt, oder sind dabei, dies zu tun. Der verbleibende Rest wird sich eines Tages auf die Beine machen müssen, um dort zu leben, wo dieser Quatsch noch durchsetzbar ist.

  20. 20 ralphieboy (Dienstag, 29. April 2008; 12:57): 

    Hallo,

    wenn es zu viele Moschees gibt, dann warum brennen wir nich einfach ein Paar nieder? Als ausdruck des Volkszorns, versetht sich.

    Und wegen Zwangsarbeitsmassnahmen für sozial Minderwertigen, nun, die geeigneten Einrichtungen stehen schon, sie werden halt nur als Museen und Mahnmale benutzt; warum sollten sie sich selbst nicht durch Arbeit finanzieren, denn Arbeit macht frei!

  21. 21 Jagdhund (Dienstag, 29. April 2008; 15:01): 

    @ Hallowach: schön der Reihe nach:

    - Erworbene Staatsbürgerschaft kann schon heute aberkannt werden. Dafür sind klare Voraussetzungen gegeben.
    - Abschaffung des Kindergeldes: ich weiß nicht, wo Du wohnst. In meinem Wohnort ist das Kindergeld sehr nützlich und erforderlich.
    - Zwangsarbeit? Da müsstest Du aber vorher das Wahlrecht ändern. Ohne Arbeitsnachweis keine Stimmberechtigung. Oder Stimmenzahl nach abgeführter Steuer, wäre Dir doch sicherlich recht. Nutzlosen Studenten und Hausfrauen gehört sowieso das Stimmrecht entzogen.
    - Kriminelle Ausländer ausschaffen? Geschieht ab einer gewissen Strafe schon, könnte verbessert werden.
    - Senkung der Strafmündigkeit? Diskutabel
    - Verfassungsfeindlichen Organisationen ist jegliche Tätigkeit schon heute untersagt. Nur, die Verfassungsfeindlichkeit wird durch Gerichte beschlossen, nicht durch Hallowach.
    - Fremdstaatliche Organisationen? Au ja! Der CIA et al., wohlbehütet durch die Botschaften, richten via Industriespionnage wesentlich mehr Schaden hier an, als alle DITIBs zusammen.
    - Verhinderung von Moscheebauten? Warum eigentlich? Legt Hallowach die Konfessionszugehörigkeit der Bürger fest?
    - Keine Finanzierung von Integrationsmaßnahmen: politisches Problem, diskutabel.
    - Sprachtests? Gerade eingeführt.

    Ich befürchte für Dich, dass der politische Bürger schon hellwach ist, vor allem, wenn er Deinen Unfug liest.

  22. 22 bernd (Dienstag, 29. April 2008; 17:11): 

    @ralphieboy

    Und es gab eine Zeit, als wir im Westen die rückständigen Barabaren waren, und die islamische Welt die höher entwickelte Zivilisation.

    Ja, stimmt, die Kirche hat ja auch das geheime Wissen des Islam geklaut, wie man mit wenigen Worten Felsenhöhlen öffnete, sich in Störche und zurück verwandelte, mit Teppichen flog und aus alten Lampen dienende Gestaltwandler hervorrubbelte. Sonst wäre schon 1492 der erste Muselmann zum Mond geflogen und hätte seine Sippe mitgenommen.

  23. 23 Jagdhund (Dienstag, 29. April 2008; 18:13): 

    @ Berndt,
    jaja, dieser ständige Ideenklau, schon zu Kotzen. Nicht nur die Kirche, nein auch die Rechtsradikalen in der BRD haben von der SED das geheime Wissen geklaut, wie man aus einem strammen Roten mit wenigen Worten diesen in einen strammen Braunen zurückverwandelt, und aus einem Kapitalistenschreck einen Muselschreck macht. Sonst wäre der schon 1989 als erster Roter nach Nordkorea geflogen und hätte seine Sippe mitgenommen.

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