Stories aus der Zukunft
Der verlorene Sohn
Als es zum erstenmal geschah, kam er blutverschmiert nach Hause, weinte stundenlang und wollte sich von seinen Eltern trösten lassen. Doch die sagten ihm, dass er vielleicht selbst schuld sei und dass die Migranten es schwer hätten in unserem Land, weil sie arm sind und wir reich.
Als es zum zweitenmal passierte, hatten sie ihm ein Auge ausgeschlagen. Er sperrte sich in sein Zimmer ein und hörte stundenlang laute Musik. Die Eltern überlegten, was zu tun sein, berieten sich mit Freunden und zeigten ihn schließlich schweren Herzens an. Wegen Rassenhass.
Als es zum drittenmal passierte, blieb er tot auf der Straße liegen. Um seine Eltern zu ärgern und um die Migranten zu diskriminieren.
Dieser Beitrag wurde von Yaab am Samstag, 03. Mai 2008 um 01:11 Uhr veröffentlicht und unter Realsatire abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.







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Wird passieren, auf jeden Fall. Ja, 1813, da waren auch noch ganz andere Kerle in den Städten, selbst die Intellektudingsbums rannten mit Piken und Schleppsäbeln herum. Gut, der König musste zum Aufstand getragen werden. Gottlob haben wir jetzt eine Demoskopie.
[…] Yaab hat mal wieder zugeschlagen. Es braucht nicht viel Fantasie – aber wer sie nicht hat: Es geht darum, dass ein eingeborener […]