Rush Limbaugh Quote of the Day:
"Am I right, my friends? I am talking about you. You know I'm right; I'm right even when I think I'm wrong! That's why my accuracy rating is documented to be almost always right 98.8%"
11. Mai 2008

Neues vom Fritzl

Mit fast schon mohammedanischer Frechheit (”Islam heißt Frieden” - Merke: es sind die dreistesten Lügen, die geglaubt werden.) lügt Fritzl seine Kerkerwelt schön. So habe er der Elisabeth “Blumen mitgebracht”, wenn er zu ihr ging und während er mit den Kindern Videos anschaute habe sie “ihnen ihre Lieblingsspeisen gekocht”, die anschließend, wie in einer richtigen Familie, gemeinsam bei Tisch eingenommen wurden. Ja, Lieblingsspeisen! Tiefkühlpizza, Tiefkühlpommes, Tiefkühlfischstäbchen. Frisches Obst und Gemüse gab es unter Tage nie. Kein Wort davon, dass die Luft im Verlies so schlecht war, dass die Eingekerkerten die meiste Zeit nur sitzen oder liegen konnten, wegen Sauerstoffmangel, die Nasszelle von Schimmel überwuchert. Der Elisabeth fielen bis auf drei schwarze Stummel zuletzt alle Zähne aus. Da macht der inzestuöse Zungenkuss gar keinen Spaß mehr. Überhaupt ist das Kellerluder selbst schuld - am Eingesperrtsein wie am Inzest. Sie war “nicht wie die anderen Kinder”, sie “riss aus”, “rauchte” und “trank Alkohol”. Alles Dinge, die weder bei Allah noch bei Vater Fritzl erlaubt sind. Daher musste sie, zu ihrem eigenen Wohl, eingekerkert werden. Nur Fritzl allein weiß, was gut für die Menschen ist. Der Islam verfügt auch über eine lange Tradition der eingekerkerten Frauen; untreue Ehegattinnen wurden eingemauert, ein Schlitz blieb frei, damit Essen eingereicht werden konnte und die Notdurft entfernt. Da hatte es Elisabeth entschieden besser. An der Unzucht war sie aber auch selber schuld, denn ihre Reize wirkten so auf den Fritzl, dass “sein Verlangen nach ihr” immer stärker wurde, bis er es nicht mehr bezähmen konnte. Als der kleine Felix zur Welt kam, 2002 war das, schenkte er ihr eine Waschmaschine, damit sie “ihre Kleider und das Gewand der Kinder” nicht mehr im Handbecken waschen musste. So sorgte Fritzl für seine Lieben! Er fand es “schön”, im Keller “eine zweite Familie zu haben”, so schön, dass der damals schon 67-Jährige eigenhändig und ganz allein die Waschmaschine vom Auto durch den Keller in das Verließ tragen konnte.

Er wusste, dass er etwas schlechtes tat, der Fritzl, aber er konnte nicht damit aufhören, die Elisabeth zu vergewaltigen, obwohl sie dabei schrie. Und über die Kinder habe er “sich gefreut”. Er wollte nämlich Kinder von seiner “Zweitfrau”. Schuld ist aber nicht er, sondern ein anderer. Fritzl ist nämlich im Nationalsozialismus aufgewachsen und das hat abgefärbt auf ihn. Noch nicht mal 150 Kilometer von dem Ort entfernt, wo er als Kind lebte, wurde einst ein Monster geboren und von dort kamen morphische Felder und nisten sich in seine Seele ein. Nicht Fritzl ist schuld an Fritzls Taten, sondern ein gewisser Adolf Hitler. (Ich frage mich ja manchmal schon, was die Leute früher gemacht haben, als sie noch nicht alles Böse der Welt dem Herrn Hitler in die Schuhe schieben konnten.) Der Hitler also. Und die eigene Mutter, zu der er ein erotisch-inzestuöses Verhältnis hatte, die Mutter ist auch ein bisschen schuld. Fritzl: “Sie war die beste Frau der Welt. Und ich war ihr Mann, irgendwie. Sie ist der Boss gewesen, daheim, und ich der einzige Mann im Haus.” Seine Mutter ist die einzige Frau, die er jemals akzeptieren konnte, alle anderen sind mindere Geschöpfe, Objekte seiner Lust und seiner Herrschsucht: Rosemarie, Zweitfrau Elisabeth, die junge Frau, in deren Wohnung er einbrach, um sie zu vergewaltigen, die Prostituierten im Bordell, die Thailänderinnen im Urlaub. Es fällt schwer, anzunehmen, diese Bestie habe vor seinen Enkelinnen halt gemacht. Die Tochter musste er durch Kerkerhaft “therapieren”, damit sie nicht ihrem Lotterleben verfiel und für Enkelin Kerstin baute er im Verließ eine Gummizelle, um ihre epileptischen Anfälle zu “behandeln”.

Die Kerker-Kinder sagten “Opa” zu ihm, die Licht-Kinder “Vater”. Und, natürlich, denkt sich da kein Mensch etwas bei. Denn er hat “für alle gut gesorgt”, worauf er heute noch stolz ist. Doch kein Wort davon, dass er Elisabeth mit den Kindern während der ersten neun Jahre in einem einzigen Raum gefangen hielt, weiters auch kein Wort davon, dass die Kinder Augen- und Ohrenzeugen der ständigen Vergewaltigungen sein mussten.

Dieser Beitrag wurde von Yaab am Sonntag, 11. Mai 2008 um 03:44 Uhr veröffentlicht und unter Sonstiges abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 8 Kommentare zu “Neues vom Fritzl”

  1. 1 Gudrun (Sonntag, 11. Mai 2008; 16:00): 

    … so schön, dass der damals schon 67-Jährige eigenhändig und ganz allein die Waschmaschine vom Auto durch den Keller in das Verließ tragen konnte.

    Das habe ich mich gefragt, und dann wüßte ich auch gern, wieso er nach Thailand in urlaub fahren konnte, wenn niemand außer ihm Bescheid wußte. hat er Verpflegung für die Zeit vorab ins Verlies gebracht? Und wie kommt es, daß es niemandem auffiel, daß er solche mengen an Verpflegung runterschaffte. Das alles soll niemand gewußt haben, auch nicht Frau Rosemarie? Die arme Frau ist also auch Opfer, ja? Diese Person kann nichts dazu, über Jahrzehnte geschwiegen zu haben?

    Wo ist der Psychologe, der mich jetzt belehrt über Angst und Scham und was sonst noch, warum niemand nichts wußte? So kenne ich das jedenfalls aus den Wochenendkrimis im ZDF, es hat inzwischen sogar britische Krimis erfaßt. Einen davon habe ich gestern im ZDF gesehen. Dort ging’s auch schon los damit, daß die Opfer in kreisen der Ermittler zu suchen sind, in diesem Fall war’s die Ehefrau des Inspektors Lynley.

  2. 2 Yaab (Sonntag, 11. Mai 2008; 16:17): 

    Hallo Gudrun, habe gerade den zweiten Teil Deiner Berlin-Reise gelesen. Danke dafür! Obwohl ich das ostwestfälische Zitat absolut nicht verstehen konnte.

    Der Typ hat angeblich Vorräte angelegt und die Tür so eingestellt, dass sie automatisch aufgeht, wenn er zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht zurück ist. Wer’s glaubt …

    Gruß, Yaab

  3. 3 Feuervogel (Sonntag, 11. Mai 2008; 16:42): 

    eigentlich geht mir die Geschichte von Fritz relativ .. vorbei, seit ich von dem organisierten Kindervergewalterring von “Asiaten”, welcher den deutschen Medien keine Zeile wert war, in England gehört habe. Götz Wiedenroth sieht das offenbar ähnlich:

    http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari080507.html

  4. 4 Gudrun (Sonntag, 11. Mai 2008; 17:27): 

    Gräotmoim iut Miöhn was ´n paar Dage bui us teo Besoik. Doa hä´ wui us in´n Twuiduistern onnik wat vötellt iut äoln Tiön, van Rakemeiers Golluib un van Miakuiler.

    Großmutter aus Minden war ein paar Tage bei uns zu Besuch. Da haben wir uns im Dämmerlicht ordentlich was erzählt aus alten Zeiten, von Rakemeiers Gottlieb und von dem Mäkeler.

    Nun muß man wissen, daß in Herford nicht genauso gesprochen wurde wie in Minden, das liegt nämlich 34 Kilometer entfernt voneinander. Lippe liegt direkt vor der Haustüre, 7 Kilometer entfernt, Bad Salzuflen z.B. gehört zu Lippe. Dort sprach man so ähnlich wie in meinem Artikel geschildert:

    Eine chut chebratene Chans mit choldener Chabel chechessen, is eine chute Chabe Chottes.

    Das war für ‘n ordentlichen Ostwestfalen aber wirklich keine Sprache!

  5. 5 Gudrun (Sonntag, 11. Mai 2008; 17:44): 

    Hier ist ein Artikel aus der Zürcher Weltwoche, der Euch vielleicht interessiert?

  6. 6 Jagdhund (Sonntag, 11. Mai 2008; 18:29): 

    Laut Sprachatlanten ist Minden des südlichste Zipfel des nordsächsischen Dialekts, Herford ist Westfalen, und Dein lippisches Beispiel ist kein Niederdeutsch, sondern der hoffnungslose Versuch der Engern/Ostfalen, ein “ordentliches” Hochdeutsch zu sprechen. Dazu eine ähnliche Kostprobe aus Ostfalen:
    der Paster Chustaf Adolf aus Chöttingn beendete seine Predigt mit: “die heutige Chäöbe is bestimmt för das Äönnästift unne Stefänstift. Chott sechne Cheber unne Chäbe”.

  7. 7 Gudrun (Sonntag, 11. Mai 2008; 19:03): 

    Danke für die Info; daß die Ostfalen noch weniger hermachen als die Lipper, das sollte eine OstWESTfälin nicht wundern.

    Die Mindener sprechen aber so ähnlich wie die Herforder, das kann ich deshalb beurteilen, weil meine Omma mit mir früher sehr zum Ärger meiner Mutter platt gesprochen hat: “Verdirb mir nicht das Kind!”

  8. 8 Jagdhund (Montag, 12. Mai 2008; 08:47): 

    Naja, ähnlich ist das alles, ist halt sächsisch (sassisch). Die ostfälische “Sprachgrenze” ist gut zu markieren: die Konjugation der Verben:… wi maket, yeo maket, sei maket.
    Wie bitte? die Ostfalen machen noch weniger her? Das waren die einzigen Sachsen, die weltbewegend was hergemacht haben: Ottonen, Sachsenspiegel etc. Die Westfalen? Naja, gute Bauern, danach ordentliche Mittelständler, seit Heinrich dem Löwen sich genüßlich fremden Herrschern unterwerfend, in nicht unbeträchtlichen Anteilen der römischen Klerisei huldigend…igitigitt, nur Verräter. ;)

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