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Neues vom Fritzl

Posted By Yaab On 11. Mai 2008 @ 03:44 In Sonstiges | 8 Comments

Mit fast schon mohammedanischer Frechheit (”Islam heißt Frieden” - Merke: es sind die dreistesten Lügen, die geglaubt werden.) lügt Fritzl seine Kerkerwelt schön. So habe er der Elisabeth “Blumen mitgebracht”, wenn er zu ihr ging und während er mit den Kindern Videos anschaute habe sie “ihnen ihre Lieblingsspeisen gekocht”, die anschließend, wie in einer richtigen Familie, gemeinsam bei Tisch eingenommen wurden. Ja, Lieblingsspeisen! Tiefkühlpizza, Tiefkühlpommes, Tiefkühlfischstäbchen. Frisches Obst und Gemüse gab es unter Tage nie. Kein Wort davon, dass die Luft im Verlies so schlecht war, dass die Eingekerkerten die meiste Zeit nur sitzen oder liegen konnten, wegen Sauerstoffmangel, die Nasszelle von Schimmel überwuchert. Der Elisabeth fielen bis auf drei schwarze Stummel zuletzt alle Zähne aus. Da macht der inzestuöse Zungenkuss gar keinen Spaß mehr. Überhaupt ist das Kellerluder selbst schuld - am Eingesperrtsein wie am Inzest. Sie war “nicht wie die anderen Kinder”, sie “riss aus”, “rauchte” und “trank Alkohol”. Alles Dinge, die weder bei Allah noch bei Vater Fritzl erlaubt sind. Daher musste sie, zu ihrem eigenen Wohl, eingekerkert werden. Nur Fritzl allein weiß, was gut für die Menschen ist. Der Islam verfügt auch über eine lange Tradition der eingekerkerten Frauen; untreue Ehegattinnen wurden eingemauert, ein Schlitz blieb frei, damit Essen eingereicht werden konnte und die Notdurft entfernt. Da hatte es Elisabeth entschieden besser. An der Unzucht war sie aber auch selber schuld, denn ihre Reize wirkten so auf den Fritzl, dass “sein Verlangen nach ihr” immer stärker wurde, bis er es nicht mehr bezähmen konnte. Als der kleine Felix zur Welt kam, 2002 war das, schenkte er ihr eine Waschmaschine, damit sie “ihre Kleider und das Gewand der Kinder” nicht mehr im Handbecken waschen musste. So sorgte Fritzl für seine Lieben! Er fand es “schön”, im Keller “eine zweite Familie zu haben”, so schön, dass der damals schon 67-Jährige eigenhändig und ganz allein die Waschmaschine vom Auto durch den Keller in das Verließ tragen konnte.

Er wusste, dass er etwas schlechtes tat, der Fritzl, aber er konnte nicht damit aufhören, die Elisabeth zu vergewaltigen, obwohl sie dabei schrie. Und über die Kinder habe er “sich gefreut”. Er wollte nämlich Kinder von seiner “Zweitfrau”. Schuld ist aber nicht er, sondern ein anderer. Fritzl ist nämlich im Nationalsozialismus aufgewachsen und das hat abgefärbt auf ihn. Noch nicht mal 150 Kilometer von dem Ort entfernt, wo er als Kind lebte, wurde einst ein Monster geboren und von dort kamen morphische Felder und nisten sich in seine Seele ein. Nicht Fritzl ist schuld an Fritzls Taten, sondern ein gewisser Adolf Hitler. (Ich frage mich ja manchmal schon, was die Leute früher gemacht haben, als sie noch nicht alles Böse der Welt dem Herrn Hitler in die Schuhe schieben konnten.) Der Hitler also. Und die eigene Mutter, zu der er ein erotisch-inzestuöses Verhältnis hatte, die Mutter ist auch ein bisschen schuld. Fritzl: “Sie war die beste Frau der Welt. Und ich war ihr Mann, irgendwie. Sie ist der Boss gewesen, daheim, und ich der einzige Mann im Haus.” Seine Mutter ist die einzige Frau, die er jemals akzeptieren konnte, alle anderen sind mindere Geschöpfe, Objekte seiner Lust und seiner Herrschsucht: Rosemarie, Zweitfrau Elisabeth, die junge Frau, in deren Wohnung er einbrach, um sie zu vergewaltigen, die Prostituierten im Bordell, die Thailänderinnen im Urlaub. Es fällt schwer, anzunehmen, diese Bestie habe vor seinen Enkelinnen halt gemacht. Die Tochter musste er durch Kerkerhaft “therapieren”, damit sie nicht ihrem Lotterleben verfiel und für Enkelin Kerstin baute er im Verließ eine Gummizelle, um ihre epileptischen Anfälle zu “behandeln”.

Die Kerker-Kinder sagten “Opa” zu ihm, die Licht-Kinder “Vater”. Und, natürlich, denkt sich da kein Mensch etwas bei. Denn er hat “für alle gut gesorgt”, worauf er heute noch stolz ist. Doch kein Wort davon, dass er Elisabeth mit den Kindern während der ersten neun Jahre in einem einzigen Raum gefangen hielt, weiters auch kein Wort davon, dass die Kinder Augen- und Ohrenzeugen der ständigen Vergewaltigungen sein mussten.


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