Rush Limbaugh Quote of the Day:
"How many of us can say we have anything in common with Osama Bin Laden? Barack Obama can! Barack Obama and Osama Bin Laden both have friends who bombed the Pentagon!"
22. Mai 2008

Mazeltov

Israel hat Geburtstag gefeiert. Die Länder dieser Welt haben, so sie überhaupt Notiz von der Existenz dieses Staates nehmen, ihre Glückwünsche - die ehrlichen und die vergifteten - oder ihre Verwünschungen vorgetragen und langsam kehrt wieder Alltag ein. Alle Anstrengungen der arabischen Staaten und ihrer Freunde konnten nicht verhindern, dass dieses kleine, jüdische Land seinen 6oer erleben durfte und sich daran macht, derartige Feiertage noch öfters zu wiederholen. Was geht uns das an? Was hat dieses kleine, nebbiche Land, das nicht über Öl verfügt und das in der Mehrzahl von Juden bewohnt wird, die sich weigern die Lehren von Auschwitz zu begreifen und sich dem nächsten Holocaust mit etwas weniger Getöse hinzugeben, mit uns zu tun? Können wir uns überhaupt freuen, wenn ein Volk, das sich Palästinenser nennt, so unendlich leidet?
Die Existenz Israels ist in der Tat ein Grund zu feiern! Nicht nur, weil Israel diese Welt bunter, besser, gemacht hat. Nicht nur, weil es gezeigt hat, wie menschlicher Geist die Wüste bezwingt und sich mordlustige Nachbarn vom Leibe hält. Nicht nur, weil die Geburt dieses Staates ein Stück Gerechtigkeit für die Juden - und die Naqba, die Katastrophe, ein Werk der Araber war.
Es ist vor allem ein Grund zu feiern, weil die Diskussion um Israel ein Lackmustest für die Anständigkeit ist, eine Wasserscheide zwischen Geist und Ungeist, weil die Existenz dieses Staates den wahren Unterschied zwischen den politischen Lagern deutlich macht. Zwischen denen, die Freiheit und Menschlichkeit anstreben und denen, die totalitäre Illusionen pflegen.
Und deshalb, noch einmal Mazeltov, uns allen!

Dieser Beitrag wurde von tankdriver am Donnerstag, 22. Mai 2008 um 23:35 Uhr veröffentlicht und unter Politik allg., Israel, Polemik abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 42 Kommentare zu “Mazeltov”

  1. 1 tankdriver (Donnerstag, 22. Mai 2008; 23:44): 

    ein kommentar in eigener sache. es war so
    schön geplant. Israel wird 60 und ich feiere
    auf Gegenstimme diesen geburtstag mit einer
    Artikelserie. einige, nicht vorhergesehene
    umstände haben diesen plan gestört. mit
    arbeitszeiten, die einen galeerensklaven zum
    verzweifeln brächten bloggt man nicht, den rest
    erledigte eine sommergrippe. inzwischen ist das
    alles überstanden und ich bin wieder da. ich
    werde in der nächsten zeit meine konzepte aus
    dem papierkorb holen und - umgearbeitet -
    nachreichen. das thema ist noch frisch und
    das einzige, was die aktualität mindern könnte,
    wäre die lösung des nahost-konflikts. das
    könnte geschehen, ja, diese angst habe ich
    wirklich!

  2. 2 Gudrun (Freitag, 23. Mai 2008; 06:24): 

    Der Araber ist nicht der Sohn der Wüste, sondern vielmehr ihr Vater. Sir Claude Scudamore Jarvis, von 1923 bis 1936 British High Commissioner of Sinai. Feiglin Writes Judeophobic UK Official. By Pamela Geller, Atlas Shrugs, March 12, 2008

    Many happy returns of the day, Israel!

  3. 3 Feuervogel (Freitag, 23. Mai 2008; 13:44): 

    “Zwischen denen, die Freiheit und Menschlichkeit anstreben und denen, die totalitäre Illusionen pflegen.”

    Stimmt.

    Ramon, mir wärs lieber, du würdest mal zitable Artikel schreiben, als daß du hier Privatscharmützel reitest, macht niemanden glücklich.
    Allem Anschein nach hat Berd deine damals nicht so freundliche Mail an Jens zum Anlaß für einen Ulk genommen.
    C’est maintenant une affaire classée, monsieur? Allet klar?

  4. 4 Ramon Schack (Freitag, 23. Mai 2008; 13:49): 

    Feuervogel,

    Sie gefallen mir,Sie gefallen mir sogar sehr.

    Vielleicht schreiben Sie mir mal eine E-Mail.
    Dann können wir unser Gespräch forsetzen.

    Schöne Grüße
    R.S

  5. 5 Jagdhund (Freitag, 23. Mai 2008; 13:58): 

    @ Gudrun:
    als Mann der Geowissenschaft muss ich Dir widersprechen. Der Einfluss des Menschen auf die Wüstenbildung ist so ephemer, weniger als ein Tröpfchen Wasser (das eben nicht mehr fällt) auf den heissen Stein.
    Der “Araber” ist, geschichtlich gesehen, Nomade. Glaubst Du ernsthaft, dass vor 2 - 5.000 Jahren die Bewohner Zentralarabiens diesen Landstrich durch wie auch immer gearteten Raubbau von einem Paradies in eine Wüstenei verwandelt haben? Er wurde zum Nomaden, weil sich das Klima aus uns auch heute nicht annähernd bekannten Gründen wandelte, wie zu allen Zeiten der Erdgeschichte.
    Dass ein Nomade keine Ackerbauerqualitäten hat, ist bekannt. Kommt er in einen solchen Landstrich, wird er vermutlich diesen ausplündern (haben unsere germanischen Vorfahren auch betrieben, siehe Völkerwanderung. Da gab es nach einigen Jahren eben auch nichts mehr zum Fressen wg. Ausplünderung. Eine Wüste ist trotzdem nicht entstanden). Diese Ausplünderung beschleunigt die Wüstenbildung sagen wir mal um 20 Jahre, von mir aus auch 50. Tunesien, die “Kornkammer” Roms sähe heute mit oder ohne Araber so aus, wie gehabt: eine Halbwüste mit Tendenz zur Vollwüste, trotz akribischer Bäumchenpflanzerei.
    Bist Du Dir darüber im Klaren, dass Deine Hypothese Wasser auf die Mühlen eines Al Gore ist, von wg. “menschengemachten Klimawandels”? Langsam schlagen die Geowissenschaften zurück.
    Komm Gudrun, vergiss es!

  6. 6 Feuervogel (Freitag, 23. Mai 2008; 13:58): 

    “Vielleicht schreiben Sie mir mal eine E-Mail.”

    Nö, eigentlich ist ja jetzt alles gesagt.
    Vielleicht schreibe ich Ihnen mal ne Mail, wenn ich einen Ihrer zukünftigen Artikel für ganz toll halten sollte.
    … aber dann nicht mehr im Dreck wühlen ;-)

    Schöne Grüße
    Feuervogel

  7. 7 Huwi (Freitag, 23. Mai 2008; 14:05): 

    @4
    erbärmlich, wie üblich!
    Wie oft soll ich Ihnen noch sagen, was von Ihrem “Enkel einer Holocaustüberlebenden” zu halten ist?

  8. 8 Gudrun (Freitag, 23. Mai 2008; 16:41): 

    Jagdhund, was gibste Dir für Mühe! Das ist ‘ne Ironie vom Sir Claude Scudamore Jarvis, aber ich muß Dir gezz nich erklären, was der damit meinte, oda?

  9. 9 Jagdhund (Freitag, 23. Mai 2008; 18:01): 

    Gudrun, ich habe jetzt den von Dir angegebenen Link geöffnet. Anstatt die Ausführungen des Sir Claude präsentiert zu bekommen, soll ich mich durch die Querelen eines gewissen Herrn Feiglin mit den britischen Einreisebehörden arbeiten. Ich werde es nicht tun.
    Als naturwissenschaftlich ausgebildeter Mensch habe ich gelernt, Quellen zu bewerten. Originalquellen sind prioritär, alles weitere unter ferner liefen. Bloggs nehmen da die letzte Stelle ein.

  10. 10 Gudrun (Freitag, 23. Mai 2008; 19:28): 

    Jagdhund, brauchst Du jemanden der für Dich liest, läßt Du lesen? Und wenn Du etwas, das Dich nicht sofort auf die Sprünge bringt, antriffst in der Nachricht, dann liest Du die gar nicht erst?

    Na, da kriege ich einen Eindruck, was ich von Deinen Informationen halten kann: nichts.

    Das schreibt Moshe Feiglin an die britische Regierung:

    Among other facts, you quote my article in which I wrote that “The Arab is not the son of the desert, but rather, its father.”

    For your information, that quote was taken directly from the book “The Desert Yesterday and Today” written by none other than British High Commissioner of Sinai, Sir Claude Jarvis in 1938.

  11. 11 Jagdhund (Freitag, 23. Mai 2008; 20:35): 

    Und wer ist jener Moshe Feiglin? Dieser Name ist mir aus den Geowissenschaften nicht geläufig, genausowenig wie der des Sir Claude. Sehr geläufig hingegen ist mir die Bemerkung, dass die Araber die “Väter der Wüste” sind. (Wo da die Ironie, wie Du so anmerkst, in dem Artikel aus “atlasshrugs” stecken soll, bitte ich Dich, mir mal zu erklären).
    Diese Hypothese, “Väter der Wüste”, geistert nun seit Jahrzehnten durch den Meinungswald, sehr griffig, sehr populär/pseudowissenschaftlich, aber trotzdem grottenfalsch. Die Araber haben, als Nomadenvolk, die Landwirtschaft in den von ihnen eroberten Gebieten zugrunde gerichtet, weil sie damit nicht viel anfangen konnten. Zur Wüstenbildung haben sie dadurch nicht beigetragen. So weit verständlich?

  12. 12 nemesis (Freitag, 23. Mai 2008; 22:24): 

    Putzig der Herr Schack. Immer dieselben platten Sprüche, dieselben peinlichen Anwanzereien.

    Aus einem gegenstimme-Thread (”Politically Correct? - Eine Replik”)

    Ramon Schack (Samstag, 10. November 2007; 19:17):

    David, Sie gefallen mir. Sie gefallen mir sogar sehr!

    das war die dümmliche Antwort auf eine dezidierte Frage des Vorredners. Mehr fiel ihm dazu nicht ein.

    Auch die scheinheilige Masche, man möge doch mit ihm in Mail-Kontakt treten, ist nicht neu. Herr Schack scheut nicht davor zurück, Persönliches und Privates, was er durch privaten Mail-Kontakt erfahren hat, auf seiner Homepage zu veröffentlichen wenn es ihm nützlich erscheint. Zur eigentlichen Sache sagt er auch im privaten Kontakt natürlich nichts. Wirklich überraschend sind diese Charakterschwächen nicht wer die Aktivitäten des Herrn Schack in den letzten Monaten aufmerksam beobachtet hat.

  13. 13 willow (Samstag, 24. Mai 2008; 08:32): 

    @jagdhund:

    Die Araber haben, als Nomadenvolk, die Landwirtschaft in den von ihnen eroberten Gebieten zugrunde gerichtet, weil sie damit nicht viel anfangen konnten. Zur Wüstenbildung haben sie dadurch nicht beigetragen.

    In allen vom Islam eroberten Ländern wurden ganz gezielt langwirtschaftlich genutzte Flächen verwüstet, die Bevölkerung dezimiert, Bewässerungsanlagen zerstört. Das dies gerade in von Versteppung oder Wüstenbildung bedrohten Landstrichen katastrophale Folgen hat, läßt sich in vielen arabischen Ländern gut beobachten. Die Liste der Gebiete, die “im Altertum” als überaus fruchtbar galten, aber seit der islamischen Eroberung wortwörtlich “verwüstet” wurden ist ziemlich lang. Man betrachte nur das Gebiet des heutigen Israel vor 150 Jahren…

    Nun kann das natürlich Zufall sein, überall, wo die Araber eroberten, setzte der Klimawandel ein - aber irgendwie erinnert mich das an die Schutzbehauptungen aus sozialistischen Zeiten, oder eben das heutige Nordkorea, das ja auch schlimmer als alle Nachbarn unter spontanen Wetterkatastrophen leiden muß.

  14. 14 Jagdhund (Samstag, 24. Mai 2008; 09:12): 

    @ willow:
    nichts anderes habe ich behauptet, und nichts anderes gibt die Wissenschaft her.
    Es ist ein Riesenunterschied, ob ein Gebiet landwirtschaftlich unbrauchbar gemacht wird, oder eine Wüstenbildung eintritt. Natürlich wird eine künstlich hervorgerufene Versteppung die Wüstenbildung beschleunigen (siehe meinen Kommentar @ 5), durch Erosion etc., aber solch ein Prozess wäre reversibel, da ja vorher ausreichend Wasser zur Verfügung stand. Der Zustand “Wüste” ist auch reversibel, das aber bitte in erdgeschichtlichen Dimensionen und ohne menschliches Zutun.
    Auch Libyen, S. Arabien unternehmen seit Jahren große Anstrengungen (wie vordem Israel), Wüstenlandstriche fruchtbar zu machen, indem sie Wasser zur Verfügung stellen (was vom Himmel nicht fällt). Das geschieht durch möglicherweise vorhandenes Grundwasser (was irgendwann zu Ende), oder Meerwasserentsalzung in irgendeiner Form, was sehr energie- und damit kostenaufwendig ist. Steht diese Energie nicht mehr zur Verfügung, oder wird diese zu teuer, müssen alle diese Länder sich etwas Neues einfallen lassen müssen….oder die Wüste siegt. So auch in Israel (die das übrigens wissen).
    Der nächste große Krieg wird voraussichtlich wg. Wasser geführt werden.

  15. 15 nemesis (Samstag, 24. Mai 2008; 11:08): 

    Jagdmops,

    ein Tipp: wie wäre es wenn du es mal mit einer Metapher probierst? Du bist doch sonst nicht so begriffsstutzig?

    Dort wo Araber leben, mithin der Islam das Leben bestimmt, da zieht eher über kurz als lang für Geist, Körper und Seele ein Wüstenklima ein.

  16. 16 Jagdhund (Samstag, 24. Mai 2008; 13:39): 

    Tja, das haben die Römer von unseren Vorfahren auch mal gesagt. Spass beiseite, als naturwissenschaftlich verbildeter Mensch habe ich es nicht so mit Metaphern, die sich auf “Geist, Körper, Seele” beziehen (mir zu schwammig), sondern halte es eher mit nachprüfbaren Tatsachen. Nur eines dazu: was für Deinen Geist, Körper, Seele als wünschenswert gilt, ist individuelle Bestimmung. Du solltest damit rechnen, dass andere Menschen andere Bestimmungen über ihren Geist, Körper, Seele treffen.

  17. 17 nemesis (Samstag, 24. Mai 2008; 18:09): 

    Nimm die letzten 800 Jahre. Was haben die Araber beigetragen zu Wissenschaft, Technik, Kunst, Literatur, Musik, Philosophie? Ist da die Metapher vom “Vater der Wüste” wirklich so abwegig?

  18. 18 Jagdhund (Samstag, 24. Mai 2008; 19:37): 

    Nochmal, Du gehst davon aus, dass es eine “menschheitsweite” Wissenschaft, Technik (bezogen auf Naturwissenschaften/Technik könnte das hinkommen), Kunst, Literatur, Musik, Philosophie gibt. Das wage ich anzuzweifeln. Der chinesische “JS Bach” wird möglicherweise von uns als musikalischer Scharlatan abgetan, der arabische “JW Goethe” als drittklassiger Schreiberling. Was kennen wir von chinesischer Musik (ich finde sie unerträglich)? Von arabischer Philosophie? Von indischer Kunst? Eine weitere Frage wäre, ob wir dies alles in unserem Kulturkreis brauchen. Oder andersherum: brauchen “Nichtwestler” unsere kulturellen, künstlerischen, philosophischen Ergüsse? Es könnte nämlich sein, dass wir und die das garnicht brauchen.
    Etwas anderes ist die Entwicklung von Naturwissenschaft und Technik. Da nähert sich der “output” des Islams asymptotisch gegen Null (ausgenommen möglicherweise die Medizin, da kenne ich mich nicht aus).Die Gründe hierfür dürften vielseitig sein, sicherlich trägt der Koran mit seinem “handelsorientiertem” Tenor und seiner “handarbeitsdiskriminierenden” Haltung eine gehörige Portion dazu bei. Aber auch wir dürfen nicht vergessen, dass unsere naturwissenschaftliche/technische Revolution erst nach Reformation/Aufklärung so richtig loslegte, also mit zunehmender Befreiung von religiösen Fesseln. Das werden wir dem Islam auch zubilligen. Ohne große innerislamische Probleme, Konvulsionen, Kriege etc. wird das nicht abgehen.
    Die letzte Frage bleibt jedoch: was interessiert das manche eigentlich so sehr? Wir sind doch interessierte (oder auch nicht) Zuschauer am Spielfeldrand, können Beifall klatschen (oder auch nicht), Ratschläge erteilen (oder auch nicht), und nur darauf achten, unsere Interessen zu wahren. Kommt die islamische “Welt” zu einem Endergebnis, werden wir uns damit auseinandersetzen. Alles vorher, bis auf Wahrung unserer Interessen, sind seine Luftblasen. Auch Chima war lange Jahrhunderte abgeschottet, selbst unter Mao, und nun öffnet es sich. Wir profitieren (noch) davon.

  19. 19 bernd (Samstag, 24. Mai 2008; 20:27): 

    Aber auch wir dürfen nicht vergessen, dass unsere naturwissenschaftliche/technische Revolution erst nach Reformation/Aufklärung so richtig loslegte, also mit zunehmender Befreiung von religiösen Fesseln.

    Tatsächlich? Na, das ist mir völlig neu. Völlig neu ist mir auch, dass die Kirche Technologien verboten hat, um Kathedralen besser und schneller zu errichten. Oder dass sie sich in den Schiffbau eingemischt hätte, weil Jesus übers Wasser ging. Oder in militärtechnische Angelegenheiten. Zum Beispiel das Verbot von Feuerwaffen, wegen des Schwefels. Ist es nicht vielmehr so, dass nachaufklärerische Entdeckungen auf den voraufklärerischen aufbauten? Was für ein Armutszeugnis. Nicht mal die voraufklärerischen Entdecker haben sich von der Kirche abschrecken lassen. Das sind nichts weiter als Ammenmärchen. Wer den Drang hat, zu forschen, der tut es auch. Wer aber die Erfüllung nur im Wiederkäuen von Texten findet, der wird keinen Fuss ins unbekannte Land setzen, mag er auch noch so in dessen Richtung geschubst werden.

  20. 20 willow (Samstag, 24. Mai 2008; 20:35): 

    @Jagdhund

    Jaja, der “Krieg um das Wassser”… fehlt nur noch der Vorwurf an Israel, die Araber in Armut zu halten, indem es ihnen das kostbare Nass raubt.

    Israel zeigt erfolgreich, was durch neue, innovative Technologien wie z.B. Tropfenbewässerung im Kampf “gegen die Wüste” möglich ist. Andererseits haben “damals” sowohl die Juden wie auch die Nabatäer erfolgreich in einer Gegend Landwirtschaft betrieben, die unter moslemischer Herrschaft zur Wüste wurde. Und nun hilft Israel z.B. in Indien (einem ebenfalls durch moslemische Eroberung schwer geschädigten Landstrich) dabei, landwirtschaftliche Nutzfläche zurückzugewinnen http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article3981145.ece

  21. 21 Jagdhund (Samstag, 24. Mai 2008; 21:07): 

    @ willow.
    ach ja, Gott bewahre Deinen Tunnelblick. Er vereinfacht das Leben ungemein. Wo habe ich denn vom großen Wasserkrieg in und um Israel geschrieben? Das Wasserproblem wird zu einem Ereignis vom Indus bis zum Atlantik. Da kommt es auf die paar km2 im Vorderen Orient nicht mehr an. Erspare Dir bitte diese dämlichen Unterstellungen.
    Und noch was: ohne Wasser ist die schönste Technologie zum Scheitern verurteilt. Wenn es keine natürlichen Wasserressourcen mehr gibt, müssen künstliche ran. Die sind teuer, und es wirdd mit Sicherheit kalkuliert, ob sich das lohnt. Falls nicht, geht das Gerenne um die besten Wasserplätze los. Das nicht nur im Orient, sondern wahrscheinlich auch am Nordrand des Mittelmeeres. Dann ahst Du den globalen Konflikt, nicht heute, nicht morgen, aber in historisch überschaubarer Zeit.

    @ Bernd:
    es hat zu jeder Zeit Techniken gegeben, um Lebensnotwendiges (je nach Bedürfnissen) herzustellen. Auch die Ägypter haben ihre Pyramiden gebaut - Sklavenhaltung ist eben auch nichts anderes als eine Technik, aber darauf kommt es nicht an. Auch die Moslems haben große Tempel gebaut, und sind bis nach China gesegelt. Entscheidend ist: verlangt eine Religion die ausschliessliche Ausrichtung auf Gott, oder fördert sie auch weltliche “Errungenschaften”. Solange sie letzteres nicht tut, ist es mit Wissenschaft/Technik trübe bestellt. Für diese Änderung der Blickrichtung (im Mittelpunkt steht der Mensch, und nicht unbedingt Gott) war hier die Aufklärung verantwortlich, und eben nicht die Kirchen.
    Der Islam steht vor diesem Umbruch.

  22. 22 willow (Samstag, 24. Mai 2008; 21:43): 

    @Jagdhund

    Richtig, so ganz ohne Wasser funktioniert Bewässerung nicht… wer hätte das gedacht. Dennoch bleibt es auffällig, daß sowohl die islamische als auch die sozialistische Welt ihr Scheitern regelmäßig mit Unbillen der Natur begründet. Seltsam, nicht?

  23. 23 Jagdhund (Samstag, 24. Mai 2008; 22:56): 

    @ willow:
    so seltsam ist das nicht. Diktaturen sind gezwungen, schneller und heftiger zu Lügen greifen zu müssen. Das System, die Partei hat immer Recht. Und wenn es nicht die Unbillen der Natur sind, dann eben die Juden, Freimaurer, Kapitalismus, Kolonialismus, bei manchen dann eben auch die Moslems. Wie gesagt, ein Tunnelblick vereinfacht das Leben ungemein. Nur mit dem wirklichen Leben hat es nicht viel zu tun. Tunnelblick ist eine Verhaltensgrundlage von Diktaturen. Das sage ich den moslemischen Sportsfreunden häufig. Er lässt die störende Vielfalt der Problemerzeuger nicht in den Blick kommen, und führt deswegen früher oder später in den Abgrund.

  24. 24 bernd (Sonntag, 25. Mai 2008; 07:10): 

    @Jagdhund

    Und was hat das damit zu tun, dass erst nach der Aufklärung die Wissenschaft so richtig loslegen konnte? Und da Du gerade die Ägypter ansprichst, die hatten für jede Angelegenheit einen Gott. Und was heisst Sklaven? Es ist längst bewiesen, dass die Pyramiden vor allem gigantische Arbeitsbeschaffungsmassnahmen für die Bauern ausserhalb der Ernte waren und dass gerade an den Pyramiden neue Technologien entwickelt wurden.

    Der Islam steht vor einem Umbruch? An welchen Zeichen hast Du das erkannt?

  25. 25 bernd (Sonntag, 25. Mai 2008; 07:16): 

    Nur noch so, aus Interesse. Welche Technologien und Wissenschaften hat die Kirche denn behindert, bis zur Aufklärung? Und bitte nicht Astronomie schreiben.

  26. 26 Jagdhund (Sonntag, 25. Mai 2008; 09:40): 

    @ Bernd:
    tja, ich befürchte (und unterstelle dies natürlich), dass unsere Erkenntnisbeschaffung recht unterschiedlich ist. Du lebst in einem kleinen Städtchen nahe Niedersachsens, und beschaffst Dir Erkenntnisse aus (ausgesuchten) Medien, und, das halte ich für beachtenswert, aus Internetmedien, vulgo Bloggs (was durch Deine intensive Beteiligung an diesen, in ihrer Zielrichtung eideutig definierten, hinlänglich bewiesen ist). Ich habe bei Dir, und wir beide kennen uns “bloggmäßig” lange genug, noch nie einen auch nur andeutungsweise kritischen Ansatz Deiner eigenen Position gelesen. Eine Konversion vom linken “Multikulti”-Vertreter zum “hardcore”-Antiislamisten. Aus meiner Sicht kennst Du den “politischen” Islam, vor allem jedoch die politischen Bewegungen in den islamischen Ländern ausschließlich aus o.a. Medien plus möglicherweise sporadischem Kontakt mit dem einen oder anderen Moslem hier. Du wirst mir verzeihen, wenn ich behaupte, dass diese Art von Erkenntnisbeschaffung/verwertung aus meiner Sicht völlig ungenügend ist.
    Auch ich beschaffe mir teilweise meine Erkenntnisse aus Medien (wie könnte es anders sein), nicht hingegen aus Bloggs. An diese gehe ich mit äusserstem Misstrauen heran, wissend, dass fast alle richtungsgebunden, vulgo Propagandamaschinen sind. Hinzu kommt bei mir, dass ich etliche Jahre in islamischen Ländern gelebt und gearbeitet habe, und eine jener Sprachen (Arabisch) gut beherrsche. Aus diesen Gründen werde ich noch heute, trotz Rentnerdasein, auf bezahlte Reisen in jene Länder geschickt.
    Die so gewonnenen Erkenntnisse verwerte ich wie folgt: in der arabo-islamischen Welt tobt mehr oder weniger unterschwellig (hängt davon ab, wie stark sich die Diktaturen da einmischen) ein brutaler Kampf zwischen “Modernisten” (bis hin zu radikalen Forderungen nach Abschaffung des “din wa daula”-Prinzips) einerseits, und den “Beharrungskräfte” andrerseits, die am liebsten noch die Zeit zurückschrauben wollen. Genereller Ausgang ungewiss. Es sieht (aus meiner Sicht) danach aus, dass in einigen dieser Staaten der Modernismus obsiegen wird, anderen wird ein Bürgerkrieg (auch aus weiteren Gründen) nicht erspart bleiben. Dies alles wird mit enormen Verwerfungen, Krisen verbunden sein. Denke bitte nicht, dass die “Intelligentsija” in diesen Ländern ihre Situation nicht analysieren kann und (unterschiedliche)Rückschlüsse zieht. Gleich, ob reiche Länder (Geld zersetzt herkömmliches Verhalten), oder arme Länder (sie sozialen Probleme lassen an der Allmacht Allahs erheblich zweifeln), der Islam wird von allen Seiten (intern) beschossen. In ausgesuchten Medien kann man dies ab und zu hier erfahren, vom Hinteranatolier in Kreuzberg hingegen nicht. Der kriegt nämlich dort wie hier nur einen Tritt in den Arsch.
    Und damit komme ich zu unserer Diskussion “Religion/Wissenschaft/Technik” zurück: die Entwicklung der Wissenschaften wird nicht durch “Verbote” einer Religion behindert (das funktionierte noch nie so richtig), sondern ist eine mentale Einstellungsfrage. Wo ein theozentrisches Welt/Menschenbild vorherrscht (Gott weiß es, Inschaallah), wird wissenschaftlich nur das gerade Erforderliche getan. Erst, wenn der Mensch denkt “mich interessiert nicht, ob Gott das weiß oder nicht, und auf Inschaalah will ich mich nicht mehr verlassen”, und sich einen menschlichen “Fortschritt” (auch zum eigenen Vorteil)davon verspricht, werden Wissenschaft und Technik aufblühen.

  27. 27 willow (Sonntag, 25. Mai 2008; 10:13): 

    Mal ganz abgesehen vom dmlichen Tunnelblick - eigentlich geht es in diesem Thread um Israel, darum, daß es u.a.

    gezeigt hat, wie menschlicher Geist die Wüste bezwingt

    und, ziemlich zwangsläufig angesichts der israelischen Situation um die Frage

    Nimm die letzten 800 Jahre. Was haben die Araber beigetragen zu Wissenschaft, Technik, Kunst, Literatur, Musik, Philosophie? Ist da die Metapher vom “Vater der Wüste” wirklich so abwegig?

    Aber dieser offensichtliche Unterschied, auf der einen Seite die Israelis (als prominente Vertreter “westlicher” denk- und Lebensart) und auf der anderen Seite die unter dem Strich doch deprimierend unfähige arabische Welt - das mußt du als erklärter Freund der marokkanischen, norafrikanischen Lebensart natürlich angiften… keine weiteren Fragen.

  28. 28 bernd (Sonntag, 25. Mai 2008; 10:25): 

    @Jagdhund

    Unterstell ruhig.

  29. 29 bernd (Sonntag, 25. Mai 2008; 10:52): 

    Und was das kritische Beleuchten der eigenen Positionen betrifft, meinst du damit, ich soll mich über die Verbreitung des Islam in Deutschland freuen? Ich meine, das Ganze könnte mir ja egal sein aber da wir inzwischen ein Staat sind, sehe ich nicht ein, warum eine totalitäre Ideologie gegen eine andere ausgetauscht werden soll? Da hätten wir auch gleich DDR bleiben können. Zwar in Ruinen aber verschont von diesen tödlichen Irren.

  30. 30 Jagdhund (Sonntag, 25. Mai 2008; 11:14): 

    @ willow:
    in diesem Thread ging es in der Vorstellung und bis Kommentar @ 1 um Israel, ab Kommentar @ 2 (Gudrun) schon nicht mehr (Araber = Väter der Wüste). Dann folgte ein Exkurs mit und um Ramon Schack (hat sicherlich in Deinen Augen viel mit Israel zu tun), ein weiterer (nemesis) über eher philosophische Fragen, von Israel, keine Rede mehr.
    Wo habe ich die Unfähigkeit der arabo-islamischen Welt verteidigt? Wie kommst Du darauf, dass ich die nordafrikanische Lebensart liebe? Für Dich scheint “kennen” und “lieben” gleichbedeutend zu sein. Jedem das Seine.

    @ bernd:
    seit wann versteht man unter “kritischem Beleuchten der eigenen Positionen” “freuen”? War die von Dir besuchte Offiziersschule so schlecht? Mit derartiger Auffassung hättet ihr jeden Krieg verloren ;)

  31. 31 bernd (Sonntag, 25. Mai 2008; 11:37): 

    @Jagdhund

    War die von Dir besuchte Offiziersschule so schlecht?

    Ja, war sie. Denn sie hat nicht auf die Praxis vorbereitet. Übrigens weichst Du aus. Ich habe aber nichts anderes von Dir erwartet.

  32. 32 Jagdhund (Sonntag, 25. Mai 2008; 12:23): 

    @ bernd:
    so, ich weiche aus? Weil ich Dich auf die Unsinnigkeit eines Zusammenhangs zwischen “kritischem Beleuchten eigener Positionen” und “freuen” hingewiesen habe. Das wäre eine Gelegenheit gewesen zumindest in diesem Punkt die eigene Position kritisch zu überprüfen. Tust aber nicht, habe ich auch erwartet.

  33. 33 bernd (Sonntag, 25. Mai 2008; 12:33): 

    Schleich ruhig weiter um den heissen Brei herum.

  34. 34 Jagdhund (Sonntag, 25. Mai 2008; 13:08): 

    Welchen denn bitte?

  35. 35 bernd (Sonntag, 25. Mai 2008; 14:23): 

    Ach, Du merkst es selber nicht? Gewohnheit?

  36. 36 Jagdhund (Sonntag, 25. Mai 2008; 17:53): 

    Hab Dich doch nur freundlich gefragt. Es gibt so viele heisse Breie.

  37. 37 willow (Sonntag, 25. Mai 2008; 21:49): 

    @jachthund:

    Dass ein Nomade keine Ackerbauerqualitäten hat, ist bekannt. Kommt er in einen solchen Landstrich, wird er vermutlich diesen ausplündern (haben unsere germanischen Vorfahren auch betrieben, siehe Völkerwanderung. Da gab es nach einigen Jahren eben auch nichts mehr zum Fressen wg. Ausplünderung. Eine Wüste ist trotzdem nicht entstanden

    Genau, “germanische” aber auch etliche andere Nomadenstürme haben es nicht geschafft Wüsten entstehen zu lassen. Die Araber schon. Was lehrt uns das?

    PS: Ja, stimmt, die Mongolen haben es auch geschafft. Das macht die Verwüstungen der Araber gleich sympathischer…

  38. 38 Jagdhund (Sonntag, 25. Mai 2008; 22:46): 

    @ willow:
    ich weiß ja nicht, was Du beruflich machst, vermutlich nichts geo-mäßiges. Zwischen Verwüstung und Wüstenbildung herrscht ein himmelweiter Unterschied. Ich kann eine Landschaft verwüsten, deswegen entsteht noch lange keine Wüste.
    Was lehrt uns das? Dass Du von den geologischen, geophysikalischen, klimatischen, astrophysikalischen Voraussetzungen einer Wüstenbildung keine Ahnung hast, und einfach nur Dir passendes , wohlfeiles Zeug vor Dich hin blubberst.
    Wenn Du das nächste Mal Bauchschmerzen hast, denk dran, die Araber und der islam sind die Verursacher.

  39. 39 mr (Sonntag, 25. Mai 2008; 23:11): 

    @willow

    Genau, “germanische” aber auch etliche andere Nomadenstürme haben es nicht geschafft Wüsten entstehen zu lassen. Die Araber schon. Was lehrt uns das?

    PS: Ja, stimmt, die Mongolen haben es auch geschafft. Das macht die Verwüstungen der Araber gleich sympathischer…

    wüsten entstehen dann, wenn in einem gebiet niederschläge ausbleiben. weder mongolen noch araber sind in der lage gewesen, den regen abzustellen.

    die grössten umweltverschmutzer rund um das mittelmeer waren mutmasslich die phönizier, römer und griechen, die alles abgerodet haben, was nach holz aussah und z.b. irgendwie für den schiffsbau verwendbar war. die auswirkungen dieser umweltsünden sieht man noch heute. viele landschaften sind deswegen verkarstet, aber keine wüsten. mit sehr viel geduld , geld und zeit könnte man diese landschaften wieder rückverwandeln.

    den arabern kann man höchstens vorwerfen, dass sie die blühenden agrikulturen nicht weiter fortgeführt haben und sie haben natürlich viele städte kaputtgemacht gemacht, sprich ausgeplündert. aber das hatte jagdhund ja bereits oben festgestellt.

  40. 40 mr (Sonntag, 25. Mai 2008; 23:16): 

    letzte feststellung gilt dann parallel auch für einige germanenstämme, die ihrerzeit quer durch europa gezogen sind.

  41. 41 Hallowach (Montag, 26. Mai 2008; 07:46): 

    @26 Yaachthundt!
    Erstens: Danke für die inhaltsschweren Beiträge! (ernst gemeint)

    Zweitens:
    Du sagst: “Auch ich beschaffe mir teilweise meine Erkenntnisse aus Medien (wie könnte es anders sein), nicht hingegen aus Bloggs. An diese gehe ich mit äusserstem Misstrauen heran, wissend, dass fast alle richtungsgebunden, vulgo Propagandamaschinen sind.”

    Also Jagdhund, da verstehe ich Dich nicht so ganz. NIEMAND sollte bei einem Blog der z.B. “Gegenstimme” heißt “Objektivität” erwarten oder verlangen. Das ist doch gar nicht das Ziel unserer Aktivitäten.
    Sondern wir wollen eine Gegenstimme sein zu den fast gleichgeschalteten “Qualitätsmedien” (hahahaha) der Dressurelite.

    Objektivität ist etwas was menschlicher Natur widerspricht, immer anzustreben, niemals zu erreichen. Aber mittlerweile gibt es zu viele Fälle in den Medien von Fälschung, Lüge und Selbstzensur.

    Danke an Gegenstimme und Kewil und Nebeldeutsch!!! und JA! AUCH! und vor allem PI! z.B. (u.v.a.m.)

  42. 42 Jagdhund (Montag, 26. Mai 2008; 10:19): 

    Hallo Hallowach, schön, dass Du wieder da bist.
    In meinem Alter (fast 69) haben die meisten den Traum von “Objektivität” ausgeträumt. Die gibt es nicht, höchstens die Objektivität der eigenen Interessen. Geblieben hingegen ist die kritische Überprüfung, Analyse der eigenen sowie gegnerischen Positionen. Stimmen die (noch)? Die des Gegners? Stimmt meine (geplante) Vorgehensweise (strategisch, taktisch) noch? etcetc. Denn, ich will ja, objektiv besehen ;) meine Interessen durchsetzen.
    Jetzt könnte man hierüber ein Buch schreiben, ich versuche, mich zu beschränken.
    Selbst wenn das Ziel “Bekämpfung der Islamisierung” heissen sollte (auch das bedarf einer kritischen Überprüfung. Ich sehe die Gefahren für uns völlig woanders), darf ich mir bei Auswahl der Gegenmaßnahmen keine, oder nur wenige Fehler erlauben, schon garnicht solche, die auf Fehl(Nicht)analysen beruhen. Bei einem Scheitern beisst Du Dir vor Wut in den Arsch. Zu einer kritischen Analyse und ständigen Überprüfung gehören deshalb auch meine geplanten, getätigten Maßnahmen. Dazu zählt vor allem: wie gehe ich vor? Wie und an wen vermittele ich meine Ziele? Wer sind potentielle Verbündete? Gegner? etcetc. Wo muss ich, um des gemeinsamen Zieles wg., Federn lassen, vulgo Kompromiss? Und nun bin ich bei PI (als Beispiel eines Bloggs):
    Bei diesem “Kampfblogg gegen eine Islamisierung” vermisse ich folgendes:
    - es wird nicht definiert, wer der Gegner ist: die Islamisierung D/Europas, oder der Islam als Ganzes. Das sind völlig unterschiedliche Ziele, und hätten völlig unterschiedliche Gegenmaßnahmen zur Folge.
    - wie will ich dieses (wie auch immer) Ziel vermitteln?
    - Wie will ich dieses Ziel politisch durchsetzen? Kann ich das als Blogg alleine, oder brauche ich Verbündete? In der Politik, Wirtschaft, Medien, sonstwo? Seltsamerweise sind diese Fragen von PI beantwortet (in einer Dummheit sonders gleichen): “wir schaffen das Ziel alleine, wir brauchen keine Verbündeten, und wenn, schaffen wir die uns selber, wir gehen keinerlei Kompromisse ein, höchstens mit Rechtsradikalen, deren Parolen wir im Kommentarbereich “duldend” inkauf nehmen.
    - uvam.
    Du wirst verstehen,dass sich politisch interessierte, tätige und intelligente Menschen sich davon nach Betrachtung der Dinge abwenden, die einen mit Geschrei (nicht immer glaubwürdig), die anderen mit Gelächter (siehe Jagdhund). PI´s Traum ist ausgeträumt (mangels kritischer Selbstüberprüfung, Du siehts, wie wichtig das ist).
    -

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