Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
25. Mai 2008

Ikone, quasireligiös

Da hilft auch kein Indiana Jones: Viele Amerikaner haben genug von Freiheit und Liberalität. Sie wollen mehr Staat, umfassendere Sozialsysteme, mehr gesetzliche Regelungen, höhere Steuern und mehr Bevormundung. Sie wollen mehr Kommunismus, und so mancher macht da keinen Hehl daraus:

Der Gestalter dieses wundervollen Posters, Tony Puryear (u.a. Drehbuchautor von “Eraser” und “Buck Rogers”) schreibt zu diesem Kunstwerk:

Senator Clinton is a beautiful, strong and inspiring woman, and I wanted to make a poster that reflected that. Rather than putting a slogan on the poster, I chose to put her name, because she is surely the only leader at this level with whom we are all on a first-name basis, and to me, that reflects her personal warmth and connection with ordinary Americans.

Für Puryear folgt die wunderschöne Genossin Führerin (”Comrade Leader”), mit der alle Kommunisten per Du sind, deren persönliche Wärme und Beziehung zu den einfachen Amerikanern (Arbeiter und Bauern) ihn zu diesem Bildmotiv bewogen, unübersehbar seinem wahrscheinlich größten Vorbild, Mao:

Na denn, zur Freiheit Brüder und Brüderinnen, zur Sonne, und auf zur Volksrepublik Amerika!

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Left Trash, USA
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25. Mai 2008

Wissenschaft

Studien und was sie oft wert sind. Hier zeigt sich’s mal wieder, wie unter dem Deckmantel einer ach so neutralen Wissenschaftlichkeit gelogen und betrogen wird:

Studien zu Handystrahlen waren gefälscht

Zwei Studien über die Gefährlichkeit von Handy- Strahlung an der Medizinischen Uni Wien sind offenbar gefälscht worden. Beide behaupteten, schon eine geringe Mobilfunkstrahlung würde das Erbgut schädigen. Die Autorin der Untersuchungen gestand, dass ihre Arbeit vorgefasste Resultate erzeugen sollte. […]

Beide Untersuchungen, die Brüche im Erbgut durch bereits geringe Mobilfunkstrahlung belegen, seien von einer Labortechnikerin erfunden worden, schreibt das Nachrichtenmagazin. Die Frau sei auf frischer Tat beim „Fabrizieren“ von Daten ertappt worden und habe ihre jahrelange Manipulation gestanden. […]

Es gebe „gravierende Verdachtsmomente“ gegen die Frau, sagte Rektor Wolfgang Schütz. Bei den 2005 und 2008 veröffentlichten Studien bestehe der Verdacht, dass die Daten nicht experimentall gemessen sondern „fabriziert“ wurden. Die Mitarbeiterin und Autorin der Untersuchungen habe gestanden, dass ihr Vorgehen auf die Erzeugung vorgefasster Resultate angelegt war und habe daraufhin gekündigt. […]

Das erinnert mich mal wieder an die Geschichte einer Dame, die, kaum war der Mobilfunkmast in Sichtweite ihres Hauses aufgestellt, über starke Kopfschmerzen und Schwindel klagte. Und weil die bösen Mobilfunkstrahlen ihre Gesundheit ruinierten, klagte sie auch gleich gegen den Netzbetreiber: Die Sendeanlage müsse weg! Blöd nur für die eingebildete Kranke, dass der Mobilfunkanbieter ihrem Anwalt mitteilen musste, dass besagter Sendemast noch gar nicht in Betrieb sei. Da musste sich sich Madame Strahlenopfer ein anderes Betätigungsfeld mit ihrer Hypochondrie suchen.

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Wissenschaft, Lug & Betrug
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25. Mai 2008

Wir sind ein Volk!

“Wir sind ein Volk!” sagten die Ossis. “Wir auch!” antworteten die Wessis, zückten aber immerhin das Scheckbuch. So wurden in vorbildlicher Weise scheinbar unüberbrückbare Gegensätze aufgelöst und Konflikte entschärft. Einfach dadurch, das jeder der Beteiligten das einbrachte, was ihm am wertvollsten erschien. Der Westen das Geld und der Osten das politische System.
Auch im Nahen Osten könnte nach dieser Methode Frieden gemacht werden. Nach arabischen Vorstellungen müsste Israel lediglich sein Land in die Waagschale werfen während die Araber den Islam beisteuerten, und schon wäre alles in Butter. Bedauerlicherweise meinen die unbelehrbaren Israelis allerdings, sie müssten in einem jüdischen Staat leben, wobei die Betonung auf “leben” liegt, so schafft man natürlich keinen Frieden!
Die Leidtragenden sind wie immer in den letzten 60 Jahren die - erraten - ; ja wie eigentlich? Eigentlich waren und sind sie ja Araber, nennen sich seit 1964 “Palästinenser” und werden als solche auch von den Antiimperialisten, Antizionisten und sonstigen Judenhassern verehrt. Die UNO, sonst in der Betreuung politischer und sonstiger Flüchlinge nicht gerade vorbildlich, unterhält einen eigenen Verein nur für sie und die Medien wurden und werden in diesen Tagen nicht müde, an die “Naqba” - die Katastrophe - zu erinnern, die besagtes Volk - wenn es ein solches ist - ereilte.
Die Palästinenser, gibt es sie überhaupt? Sind diese Leute, die seit Generationen in Ägypten, Syrien, Libanon, Jordanien und sonstwo leben ein Volk? Sind diese Leute, die von ihren arabischen Brüdern bewusst auf dem Dauerstatus des Nichtdazugehörigen, des Flüchtlings, gehalten werden eine Ethnie, oder ist das Gerede vom “Palästinenser” nur ein Versuch der arabischen Brüder sich von der ungeliebten Mischpoche zu distanzieren und die Verantwortung für sie einer “Weltgemeinschaft” aufs Auge zu drücken?
Die Antwort ist wie immer in existenziellen Fragen verdammt einfach. Sie lautet: es ist scheissegal! Der gemeine Palästinenser ist mittlerweile von allen relevanten Kräften als “Volk” anerkannt, steht auf der roten Liste der bedrohten Arten und geniesst in der Linken einen Ruf, als wäre er der direkte Nachfahre von Mutter Teresa, Sophie Scholl, Jesus uns Karl Marx in Personalunion. Wobei sich die Frage erhebt; wie viele dieser Wundertiere gibt es eigentlich? Nach Schätzungen der UNRWA sind es ca. 3,7 Millionen, nach palästinensischen Angaben 5,2 Millionen. Arafat nannte schon einmal eine Zahl von 8,5 und sollte die EU ihre Hilfszahlungen tatsächlich an eine Prokopf-Quote koppeln, werden es bis 2011 an die 12,8 Millionen sein. Damit ist nun auch die Frage verbunden, wie wird man Palästinenser? Wie bei allen Völkern dieser Erde, durch Geburt, durch Beitritt, durch Ehrenmitgliedschaft oder durch Zuruf. Wenn Frauke Scheuchenbüll-Schneegrumpf aus Prollhausen an der Wümme den Ruf Allahs und seines Propheten Jussuf erhört, wird sie Muslima, Jussufs Ehefrau und eine Stunde nach der Hochzeit Palästinenserin ( drei Wochen später sieht sie auch so aus), auch wenn Jussufs palästinensische Heimat weder in Gaza, Bethlehem oder Ramallah liegt, sondern nur am Sozialamt in Kreuzberg.
Somit wären die Palis, wie sie mittlerweile beinahe zärtlich in linken Kreisen genannt werden, eine beinahe normales Volk. Beinahe, wären sie nicht mit einem Fluch belastet, der bei Einzelpersonen in zivilisierten Ländern unmittelbar die Einweisung in geschlossene Anstalten zur Folge hätte, dem Fluch der Gemeingefährlichkeit. Egal, was anfassen, es explodiert irgendwann, egal, was sie sagen, es wird zur gefährlichen Drohung und selbst wenn sie so einfache Dinge in Angriff nehmen wie etwa demokratische Wahlen, kommen Ergebnisse zustande, die ausser Jimmy Carter jedem halbwegs vernünftigen Mensch die Haare zu Berge stehen lassen. Womit das alte Vorurteil bestätigt wäre, dass die Palästinenser nicht mehr Geld, mehr Lebensmittel oder mehr Waffen brauchten, sondern mehr Psychiater.
Dabei, es ist ja nicht ganz unsympathisch, dieses Beharren auf Eigenstaatlichkeit, auf Selbstständigkeit, und wer von uns freiheitsliebenden, weltoffenen Zeitgenossen könnte den Wunsch dieses netten, freundlichen Völkchens ablehnen, den Wunsch nach einem eigenen Staat, nach einem Leben in Freiheit und Würde?
Das Problem dabei ist nur; gehen sie weiter auf dem eingeschlagenen Weg, mit diesen Führern, diesen Methoden, werden sie - vielleicht - einmal einen eigenen Staat haben.
Freiheit und Würde - niemals!

Autor: tankdriver | Abgelegt unter Politik allg., Satire
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