Gute Nachrichten aus dem Irak
Ob diese Meldung ihren Weg in unsere Massenmedien finden wird? Die Zahl der im Irak getöteten US-Soldaten war im Mai die niedrigste seit Beginn des Krieges, und auch die Anzahl ziviler Opfer des andauernden Konflikts sank deutlich. Fraglos eine weitere der endlich sichtbaren positiven Folgen, welche die überfällige Änderung der Strategie (”surge”) im Umgang mit der terroristischen Bedrohung erbrachte.
Gleichzeitig stieg auch die Erdölförderung des Landes kräftig, nicht nur auf die höchste Menge (2,5 Millionen Barrel pro Tag) seit der Befreiung, sondern wahrscheinlich sogar auf einen höheren Stand als in den letzten Jahren unter Saddams Schreckensherrschaft - die dadurch verfügbaren Einnahmen in Milliardenhöhe sind natürlich eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Aufbau des Landes. Erfreulicherweise gelang es den irakischen Sicherheitskräften auch zunehmend selbst, für die Sicherheit von Produktion und Transport zu sorgen.
Leider gilt für unsere Medien unverändert: Schlechte Nachrichten aus dem Irak sind Nachrichten, gute Entwicklungen dagegen wenig bis gar keine Meldungen wert. Deshalb fanden hohe Opferzahlen unter den Soldaten der Koalition regelmäßig ihren Platz in den Schlagzeilen, während in den letzten Monaten das Thema Irak insgesamt eher selten angesprochen wurde - deutlicher Hinweis darauf, daß die Dinge sich nicht (mehr) in eine Richtung entwickeln, welche kompatibel mit den gebetsmühlenartig herbeigeschriebenen und -geredeten Katastrophenszenarien wäre. Dabei müßten die Massenmedien noch nicht einmal ihre eigenen kostbaren Journalisten in die Region schicken, um Perspektiven präsentiert zu bekommen, die ihrem Einheitsbrei doch teilweise deutlich widersprechen.
Erfahren könnten sie dies beispielsweise auf der Seite von Michael Yon (Kapitel 1 seines neuen Buches “Moment of Truth in Iraq” ist auf seiner Seite abrufbar). Auch Michael Totten hat sich wiederholt selbst vor Ort ein Bild gemacht, und niemand wird beiden ernsthaft vorwerfen, unerfreuliches zu verschweigen oder zu beschönigen - aber sie ignorieren eben auch nicht Informationen, die nicht ins Weltbild linker Besserwisser passen würden. In einem seiner oft reichlich bebilderten Artikel zum Thema erfahren wir etwa, daß in ganz Fallujah nunmehr mit Sonnenenergie betriebene Straßenlaternen aufgestellt werden. Eine Randnotiz, die doch aber in unseren vom Thema “Klimakatastrophe” besessenen Massenmedien durchaus Erwähnung finden könnte. Schon deutlich wichtiger ist die Erkenntnis, daß Imame in den Moscheen ihre Zuhörern aufforderten, die amerikanischen Bemühungen zu unterstützen.
Zu verdanken sind die endlich sichtbaren Verbesserungen dem Einsatz der amerikanischen Soldaten und verbündeter Länder, natürlich den Irakern selbst, sowie nicht zuletzt der Standfestigkeit der Regierung von Präsident Bush, welche nicht der hysterischen und kurzsichtigen veröffentlichten Meinung daheim und in der Welt (insbesondere im alten Europa) hinterherlief. Leider wird es auch nach seiner Amtszeit noch Jahre benötigen, den Irak - im Idealfall - zu einem stabilen, pro-westlichen Staat in der Region werden zu lassen. Grund genug, im Herbst auf die Wahl eines US-Präsidenten zu hoffen, der immerhin bei diesem Thema Voraussicht erkennen läßt und sich auch nicht zu fein ist, sich vor Ort selbst ein Bild von den Entwicklungen zu machen.
Autor: Mir | Abgelegt unter Mittlerer & Naher Osten, USA
4 Kommentare . .











