Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
10. Juni 2008

Der Spiegel auf Zeitreise

Ja, lieber Spiegel, die Chancen stehen tatsächlich gar nicht schlecht, daß die Menschen in einigen Jahren deutlich positiver über die Amtszeit von Präsident Bush urteilen werden, als dies die (ver)öffentlich(t)e Meinung heute vermuten läßt. Es ist doch interessant, daß bei all den Vergleichen mit anderen Präsidenten ein Name im gesamten Spiegel-Text nicht auftaucht: Ronald Reagan. Zugegeben, er war einer der größten Präsidenten der amerikanischen Geschichte - ob man derart positiv über George W. Bush wird urteilen können, daran muß man in der Tat zweifeln (beispielsweise liegt er mit seiner Meinung zum EU-Beitritt der Türkei natürlich völlig falsch).

Jedenfalls: Wurde nicht auch Reagan damals von den Gutmenschen weltweit verdammt (von Linken sowieso)? Wurde nicht seine Politik ebenfalls erbittert bekämpft und als “dumm” beschimpft, seine Anstrengungen konstant von angeblichen “Friedensaktivisten” zu untergraben versucht? Heute wird niemand ernsthaft seine Verdienste um Frieden, Freiheit und Wohlstand daheim und in der Welt leugnen. Gelernt scheinen die genannten Trompeter daraus leider nichts zu haben, im Gegenteil: Vielleicht treibt sie die Offensichtlichkeit ihres damaligen Irrtums und die Hoffnung, davon abzulenken, ja um so mehr an, nun endlich “Recht” zu behalten und die USA “scheitern” zu sehen?

Es besteht in Wahrheit noch immer die Möglichkeit, daß das “Abenteuer” für die Bürger des Irak, für Amerika und letztendlich auch für uns zu einem Ergebnis führen wird, über das man sagen könnte, daß es ingesamt die richtige Entscheidung war. Leider liegt das aber bald außerhalb des Einflußbereiches von Bush selbst: Wenn nämlich Barack Hussein Obama sein Nachfolger werden sollte und die USA unter seiner Führung vor den Terroristen kapitulieren und ihnen den Irak zur Beute überlassen würden, erst dann wäre die von Bush eingeleitete Politik in der Tat gescheitert. Natürlich, die meisten MSM und in der Folge auch die meisten Konsumenten würden das dann wohl ihm anlasten. Und leider muß man denjenigen kurzsichtigen Demokraten unterstellen, auch genau darauf zu spekulieren. Wir können nur hoffen, daß sie sich im Falle einen Wahlsieges noch rechtzeitig darauf besinnen werden, daß Macht (die sich natürlich leichter erlangen und behalten läßt, wenn der politische Gegner schlecht aussieht) nicht jeden Preis wert ist.

Autor: Mir | Abgelegt unter Medienwelt, USA
1 Kommentar  . .

10. Juni 2008

Neidisch?

Der alte Imperialist George Bush ist doch ein raffiniertes Schlitzohr. Man muss einfach vor ihm auf die Knie fallen und ihm dafür danken, dass er den Amerikanern die Ölfelder im Irak gesichert hat. Denn während die ganze Welt nun unter den irrsinnigen Ölpreisen einknickt, gibt’s hier bei uns eine Tankfüllung gratis bei jeder Autowäsche. Alles ist billig in Amiland. Weil der Sprit so billig ist. Ist so. Und wer etwas anderes behauptet, der lügt.

Canada, you’re next!

Autor: Michael Meyn | Abgelegt unter Wirtschaft & Finanzen, USA
7 Kommentare  . .













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