12.
Juni
2008
… kann ich diesem Zitat durchaus abgewinnen:
Mir kommts fast so vor als wären es weibliche Eigenschaften die für eine Zerstörung der Gesellschaften verantwortlich sind.
Die diesem Satz nachfolgenden “Belege” jedoch halte ich für hanebüchen. Doch gerade deshalb würde es sich lohnen, einem solchen Gedanken einmal seriös nachzuspüren. Immerhin schwante mir vor kurzem Ähnliches:
Das kommt davon, wenn sich eine Gesellschaft weibisch machen lässt.
Schade, dass mir grad die Zeit fehlt. Aber die beiden Thesen angeregt haben möchte ich trotz allem. Auch wenn jetzt vielleicht Gudrun, Gegenstimme-Autorinnen und Leserinnen dieses Blogs Zeter und Mordio schreien. Das müssen sie sich im Zweifel bei einem politisch unkorrekten Blog gefallen lassen 
Autor: Jürgen | Abgelegt unter Feminazis, Gesellschaft
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12.
Juni
2008
Wenn jede Kultur das absolute Recht hätte, zu bestimmen, was ein Verbrechen ist und was nicht, ohne Rücksicht auf universale Werte, dann wäre Auschwitz kein Verbrechen mehr. Denn die NS-Kultur hätte demnach das uneinschränkbare Recht gehabt, selber zu bestimmen, wer ihr Feind war und wie sie mit diesem Feind verfahren wollte. Nach dem absoluten Eigenrecht einer Kultur kann es Völkermorde gar nicht geben, sondern nur legitime Vernichtung von Feinden. Nur durch das Beharren auf der universalen Geltung der Menschenrechte sind solche Verbrechen überhaupt als Verbrechen benennbar. Daher die Hilflosigkeit der Linken und das jämmerliche Gestammel angesichts der Genozide, vor allem in Afrika. Keiner dieser Genozide ist vom Kolonialismus verursacht. Dort werden alte Rechnungen beglichen und neue aufgemacht –- in der Sahelzone zwischen den Versklavern und den ewigen Versklavten, anderswo zwischen Nomaden und Ackerbauern, anderswo zwischen den Herrschaftsgewohnten und den Unterworfenen, so etwa in Darfur. Zwar soll es ein Verbrechen sein; aber die Mörder sollen nicht verbrecherisch gehandelt haben. Daher die dümmlichen Versuche, überall nach der Schuld des Westens zu suchen. Ein Sündenbock-Denken der primitivsten Art.
(Prof. Egon Flaig — dem ich nicht in allem zustimmen kann — in einem Interview mit Endstation Rechts)
Via Newsletter der Theo van Gogh Gesellschaft Deutschland
Autor: Jürgen | Abgelegt unter Der andere Rassismus, Zitate, Left Trash, Analysen
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12.
Juni
2008
Gemeint ist natürlich die Tatsache, daß heute dessen Bürger nach ihrer Meinung über den EU-Vertrag gefragt werden; sie genießen als einziges Land dieses Privileg. Das Problem ist nur: Ihre Entscheidung ist (mindestens für die übrigen EU-Länder) praktisch bedeutungslos. Nachdem die Eurokraten das Votum der Niederländer und insbesondere der Franzosen - immerhin eine der wichtigsten Nationen in Europa - schlicht ignoriert und mit großteils kosmetischen Änderungen erneute Referenden in den genannten Ländern “unnötig” gemacht haben, werden sie ihr Projekt nun wohl kaum vom kleinen Irland aufhalten lassen.
Wie auch immer die Volksbefragung ausgehen wird, die Reaktionen sind so vorhersehbar, daß es schon langweilig ist: Sollten die Iren zustimmen, dann wird man das Ergebnis (natürlich) akzeptieren. Es wird als “historisches Ereignis”, “großer Tag für Europa” und “Bestätigung des Integrationskurses” gepriesen und die Wähler für ihre “kluge Entscheidung” gelobt werden (und die deutschen Massenmedien werden nicht widersprechen). Eine erneute Abstimmung, um die Implementierung des Vertrages in beispielsweise fünf oder zehn Jahren erneut dem Urteil der Bürger zu unterwerfen, wird es selbstverständlich nicht geben.
Wenn die Wahlberechtigten Irlands allerdings gegen den EU-Vertrag stimmen, werden wir eine Wiederholung der Reaktionen auf die eindeutigen Ergebnisse der Referenden in den Niederlanden und in Frankreich erleben: Wählerschelte einerseits, die “Erkenntnis” der Eurokraten, in Zukunft noch besser “kommunizieren” zu müssen andererseits - und danach wird man mehr oder weniger weitermachen, als ob es das “Nein” nie gegeben hätte: In den übrigen Ländern der EU wird der Vertrag in Kraft treten, im Umgang mit Irland dagegen wird man Mittel und Wege finden, das Land so weit wie unter den gegebenen Voraussetzungen möglich einzubeziehen. Und in einigen Jahren läßt man unter Umständen noch einmal abstimmen, falls dann mit dem gewollten Ergebnis zu rechnen sein sollte.
Update 1: Die Wahlbeteiligung soll eher gering sein, was ja angeblich den Gegnern des Vertrages nützen würde. Aber wie dem auch sei: Als einziges Land in ganz Europa werden die Iren nach ihrer Meinung zum Thema gefragt, und vielleicht gerade einmal die Hälfte der Wahlberechtigten hält es für nötig, diese Möglichkeit zu nutzen? Was soll das? Daß man mit der Auszählung erst morgen beginnt (und es offenbar keine Hochrechnungen gibt), ist auch nicht unbedingt nachvollziehbar.
Update 2: Hoffnung auf ein “Nein”? Eine Sammlung der Trends gibt es beim englischen Blog EU Referendum. Mit einem endgültigen Ergebnis ist gegen 17 Uhr zu rechnen.
Autor: Mir | Abgelegt unter EU
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