Gegossenes Blei

Den täglichen Rückblick auf Interessantes und Abstruses aus der internationalen Medienwelt und Blogosphäre in Bezug auf die aktuelle israelische Antiterror-Operation "Gegossenes Blei" gibt's bei Helplev. Lesen!
12. Juni 2008

Eine gewisse Sympathie …

… kann ich diesem Zitat durchaus abgewinnen:

Mir kommts fast so vor als wären es weibliche Eigenschaften die für eine Zerstörung der Gesellschaften verantwortlich sind.

Die diesem Satz nachfolgenden “Belege” jedoch halte ich für hanebüchen. Doch gerade deshalb würde es sich lohnen, einem solchen Gedanken einmal seriös nachzuspüren. Immerhin schwante mir vor kurzem Ähnliches:

Das kommt davon, wenn sich eine Gesellschaft weibisch machen lässt.

Schade, dass mir grad die Zeit fehlt. Aber die beiden Thesen angeregt haben möchte ich trotz allem. Auch wenn jetzt vielleicht Gudrun, Gegenstimme-Autorinnen und Leserinnen dieses Blogs Zeter und Mordio schreien. Das müssen sie sich im Zweifel bei einem politisch unkorrekten Blog gefallen lassen ;-)

Dieser Beitrag wurde von Jürgen am Donnerstag, 12. Juni 2008 um 21:30 Uhr veröffentlicht und unter Feminazis, Gesellschaft abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 11 Kommentare zu “Eine gewisse Sympathie …”

  1. 1 Jürgen (Donnerstag, 12. Juni 2008; 21:43): 

    .. und denk’ ich an Gesine, braucht mir noch nicht mal mehr nur irgendwas schwanen … Wenn diese unfähige Trulla tatsächlich Bundespräsidentin werden sollte — nach/neben der inkompetenten Merkel –, dann gehste als Deutscher am besten zum Arzt und lässt dich tot schreiben.

  2. 2 Gudrun (Donnerstag, 12. Juni 2008; 22:55): 

    Warum gehste nich hin und läßt die beiden totschreiben, hä? Biste Masochist?

  3. 3 FAB. (Donnerstag, 12. Juni 2008; 23:01): 

    Die Weltwoche hat sich neulich auch etwas dazu überlegt und festgestellt: Frauen sind linker, ökologischer und staatsgläubiger als Männer. Leider im Durchschnitt wohl wahr. (Anwesende und meine Frau natürlich ausgenommen.)

  4. 4 Jürgen (Donnerstag, 12. Juni 2008; 23:50): 

    @FAB.: Danke für den Hinweis auf den Weltwoche-Artikel. Den lese ich doch gelich mal, sobald ich ausgeschlafen habe :-)

    @Gudrun: Ne, nicht Masochist, nur ratlos und müde. Aber btw: wie mach ich das: hingehen und die beiden totschreiben lassen?

  5. 5 Gudrun (Freitag, 13. Juni 2008; 00:09): 

    @Jürgen: Mach es wie die Muslime!

    Mubahala zur rechten Zeit,
    biste deiner Feinde queit.
    Allah richtet’s, Allah schreibt,
    bis nix von ihnen übrig bleibt!

  6. 6 Yaab (Freitag, 13. Juni 2008; 08:27): 

    Einspruch, Euer Ehren!

    Heftiger Einspruch!

    Nicht ‘weibliche’ Eigenschaften sind diese, sondern ‘weibische’. Und das ist ein gewaltiger Unterschied.

  7. 7 Hallowach (Freitag, 13. Juni 2008; 13:39): 

    Gut gesprochen, Yaab.

    Aber es ist auch die hochtourig laufenden Übermutter Gesellschaft - wenn das männliche Korrektiv fehlt: Dann gehts der Gesellschaft wie einem Kind bei einer Alleinerziehenden. Da läuft was aus dem Ruder…

  8. 8 Yaab (Freitag, 13. Juni 2008; 13:49): 

    Das sehe ich ähnlich. In meinem Bereich dominieren die Frauen, was aber nicht gut ist. Da regiert zu viel Östrogen bzw. zu viel Weibischkeit. Wenn wir Gruppentreffen haben, dann sind es über 20 Frauen und 4-5 Männer. Chef ist eine Frau, deren Chef ist wieder Frau. Ideal wären 50:50, denn männliche und weibliche Arbeitsstile können sich sehr gut ergänzen. (Nach meiner Erfahrung.)

  9. 9 tresco (Freitag, 13. Juni 2008; 15:35): 

    was für ein Pech aber auch, in meiner hochemotional geprägten Profession habe ich nur eine Frau auf 30 Männer

  10. 10 Jürgen (Freitag, 13. Juni 2008; 20:13): 

    @Yaab (#6): Deshalb hatte ich ja auch geschrieben: “Das kommt davon, wenn sich eine Gesellschaft weibisch machen lässt.” Mir ist der Unterschied schon klar.

    Und zu #8: Meine Stellvertreterin sagte mir bereits kurz nach Beginn meines neuen Jobs, dass sie heilfroh sei, dass sie (mit mir) wieder einen Mann als Vorgesetzten hätte. Vom Zickenterror, Neidgehabe, Achten auf Äusserlichkeiten und vom Bewerten von Menschen nach eben diesen, wie es typisch sei bei weiblichen Führungskräften, hätte sie gestrichen die Nase voll. O-Ton.

  11. 11 Jürgen (Freitag, 13. Juni 2008; 21:14): 

    @Gudrun (#5): Fast vergessen: Ein echtes Gedicht, Dein Gedicht :-) Bin aber kein “Mubahala”ler. Ist nicht nur nicht mein Stil, widerspricht auch meiner Glaubensüberzeugung. Solchen Zirkus überlasse ich gerne den Narren.

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