Gegossenes Blei

Den täglichen Rückblick auf Interessantes und Abstruses aus der internationalen Medienwelt und Blogosphäre in Bezug auf die aktuelle israelische Antiterror-Operation "Gegossenes Blei" gibt's bei Helplev. Lesen!
13. Juni 2008

Migranten machen Front gegen Einbürgerungstest

Ne, nicht “Migranten” (Polen, Italiener, Portugiesen, Japaner, Tschechen, Spanier, Holländer, Amerikaner, Kanadier, Afrikaner, Kaukasier, Mongolen, Chinesen etc. pp.), sondern TÜRKEN!

Aber das so deutlich zu sagen traut sich heutzutage schon kaum mehr irgendwer in der BuntenRepublikDeutschland.

Dabei ist die einzig ehrliche (politisch nicht verblödete und “korrekt” verzerrte) Frage: Warum, verdammt nochmal, sind es immer und ausschließlich Türken (und gelegentlich andere muslimische Genossen), die sich über Einwanderungshindernisse aufregen?

Jeder einfältigste Trottel hätte darauf sofort eine Antwort parat, quasi wie aus der Pistole geschossen. — Aber wir werden nicht von einfältigen Trotteln regiert (zumindest nicht in den obersten politischen Rängen), sondern von “intellektuell” Inkompetenten und Inkontinenten, also auf Deutsch: von den größtmöglich-qualifizierten Idioten, die man sich nur vorstellen kann!

Wissen Sie woran man spätestens merkt, dass sich Politiker inkontinent durch ein einwanderungstechnisch hilfloses Land pampern? Nein? Okay: Indem solche dem “Sprecher der Migrantenorganisation, Safter Çinar” — einem (nationalistischen, muslimischen) Türken — gestatten zu sagen, dass “(die Bunderegierung) kein Interesse daran habe, Menschen an dieses Land zu binden.”

Hallo? Würde die deutsche Regierung auf ehrlicher Basis agieren, anstatt auf pervertiert-devoter Pseudobeschämtheit — sie würde einem solchen Arschloch die Haare an demselben versengen. — Aber doch nicht die deutsche “Regierung”; diese Instutition, die immer gegen ihre Bürger (Untertanen) regiert, aber sich dafür auf Weltebene als Vorbild für “Demokratie” prostituiert.

Deutschland und Demokratie — das sind Gegensätze höchsten Ausmaßes! Und wenn das deutsche Volk in seiner Gesamtheit endlich aufstehen würde (”Wir sind das Volk” — um nicht irgendwelchen Demagogen Vorschub zu leisten …), dann würden wir erleben, dass — mal wieder — die, die meinen, sie könnten auf politischer Ebene das Volk gängeln, ganz schnell im Arsch sind!

Also, wie auch immer — die Ehrlichen verlieren. Die Wahrheit wird von Despoten — auch den deutschen — verhindert.

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Autor: Jürgen | Abgelegt unter Islamkunde, Der andere Rassismus, Endsieg (Dār al-Islām), Christophobie, EU, Antisemitismus, Analysen
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13. Juni 2008

Der nichtexistente* Rassismus

* gemäß Überzeugung linksgutmenschlich-verblödeter Traumweltbewohner jenseits von Afrika …

Dank an tape für den Hinweis auf diese Berichte!

1. Horror in Zimbabwe

On the day of the 6th May, 2008 at approximately 13 hours I was visited by three men at our farm, Chigwell Extension Farm. They told me that I had two minutes to vacate my property, otherwise they will send the mob there and the house is not worth sacrificing my life for. Because we would lose our lives. They said they were like hungry lions.

My wife made a report to the Chegutu Police Station about this incident, naming the people involved. At that stage I asked them if they would react to any incident that my occur and they informed my wife that they would speak to the Assistant Inspector. My wife also saw him before making the report and informed him of the visit and he told her to go and make a report at the charge office.

At about 17 hours on the same day a vehicle - a white Datsun 1800 pickup arrived at the gate with approximately 10-12 people. They demanded that I opened the gate because they wanted to talk to me. I refused and went into the house together with my wife. We locked ourselves into the house. They came to the house and wanted me to go outside to speak to them which I refused to do. They started smashing windows and the front door was smashed open. One of them pointed a single barrel shotgun inside the house at us - we were by then upstairs. He fired a shot directly at us which went just over my head and close to my wifes’ head. He obviously intended to kill us. After he fired the shot he went out and it went quiet for a while and then we heard three shots coming from the workers housing area. They returned with all the workers and fired another shot whilst outside […]

2. Abdul Wasi Mohammed, Äthiopien

[…] Seit Juli 2005 bin ich in Südafrika. Zuerst war ich im Raum Johannesburg, in der Township Secunda. Ein Landsmann liess mich in seinem Laden arbeiten. Er war dann so zufrieden mit mir, dass er mir anbot, in einer Township in Port Elizabeth eine Filiale für ihn zu führen. Nach einem Jahr hatte ich genug Geld zur Seite gelegt, um meinen eigenen Laden zu eröffnen. Den haben sie mir dann verbrannt, die Lokalbevölkerung hasst uns Äthiopier und Somalier, weil wir geschäftstüchtig sind. Ich habe alles verloren und bin in die Westkap-Provinz geflohen, nach Paarl, das war 2007. Ich hatte gehört, dass der Fremdenhass im Raum Kapstadt nicht so gross sei, wie anderswo in Südafrika. Wieder haben mir Landsleute geholfen, wieder habe ich zuerst einen Laden geführt, Geld zur Seite gelegt und dann ein eigenes Geschäft eröffnet, diesmal zusammen mit einem Freund. Das war vor ein paar Monaten: wir waren erst am Anfang, wir investierten den ganzen Profit, um das Angebot vergrössern zu können, wir sagten uns, dass wir später sparen könnten. Jetzt ist alles futsch. Sie kamen in der Nacht, sie hatten Steine und Messer, sie schrieen: «Makwerekwere raus!». Ich versuchte, zu retten, was ich konnte. Aber am Ende gelang es mir nur, mein Leben zu retten, weil ein Nachbar im Auto vorbei fuhr und mich einsteigen liess. Als ich ein paar Stunden später mit der Polizei zurück kam, war nichts mehr übrig von unserem Laden. Nichts […]

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Autor: Jürgen | Abgelegt unter Der andere Rassismus
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13. Juni 2008

Wake up America!

And btw: you too, Germany!

Übernommen vom Institut für Islamfragen:

US amerikanische Kongressabgeordnete beantragte Aufnahmestopp für saudische Studenten

Gleichzeitig Überarbeitung von saudischen Lehrbüchern angemahnt

(Institut für Islamfragen, dh, 27.05.2008) Eine amerikanische Kongressabgeordnete hat laut Meldung von www.alarabiya.net Ende letzten Monats dem amerikanischen Kongress eine 140seitige Studie mit dem Titel “Ein Aufruf zum Erwachen” vorgelegt. Es geht darin u. a. um die aus US-amerikanischer Sicht zweifelhafte inhaltliche Qualität saudi-arabischer Lehrbücher. Die Kongressabgeordnete beantragte, die Aufnahme von saudischen Studenten in die USA so lange zu stoppen, bis die saudischen Lehrbücher inhaltlich bearbeitet worden seien. Der Antrag auf Änderung umfaßte 10 Punkte, einer davon der Antrag auf Einreisestopp für saudische muslimische Religionsgelehrte in die USA.

Der Antrag und die Studie der Kongressabgeordneten rief unter muslimischen Aktivisten in den USA Aufruhr hervor. Eine Organisation für islamisch-amerikanische Beziehungen (CAIR, Anm. JK) betonte, dass “diejenigen im amerikanischen Kongress, die vernünftig sind, der Studie bzw. dem Antrag keine Beachtung schenken.“

Man betrachte die Antragstellerin als “eine extremistische Christin“ … “Derartige Christen lieben Israel mehr als die Juden Israel lieben.”

Die Kongressabgeordnete wird als Gründerin einer Anti-Terrorismus Lobbygruppe innerhalb des amerikanischen Kongresses benannt, der 120 Kongressmitglieder aus dem demokratischen wie republikanischen Spektrum angehören.

Quelle: www.alarabiya.net/articles/2008/05/14/49842.html

Kommentar: Selbst muslimische Geistliche und einige saudische Intellektuelle haben in den letzten Jahren mehrfach eine inhaltliche Bearbeitung saudischer Schulbücher beantragt, denn in den staatlichen Schulen wird nur der Wahhabismus (die saudische Variante des Islam) als einzig wahrer Islam gelehrt. Infolge dessen fühlten sich Anhänger anderer muslimischer Glaubensrichtungen als Ungläubige gebrandmarkt.

Saudi-Arabien ist eines der muslimischen Länder, die die Propaganda des sunnitischen Islam weltweit am stärksten vorantreiben. So existiert in Mekka z. B. eine der größten Druckereien weltweit, die jährlich viele Millionen Bücher wie den Koran und muslimische Werbeschriften herstellt. Diese werden in vielen Ländern kostenlos verteilt.

Der Antrag der Kongressabgeordneten hat nichts mit dem Thema Israel zu tun. Trotzdem wird dieses Thema aufgerufen, denn es wird in muslimischen Ländern oft für die Argumentation zur Erreichung politischer Ziele benutzt. Jemanden als “Freund Israels” zu bezeichnen, macht ihn in der Regel zum Volksfeind. Daher beschuldigten sich so immer wieder arabische Machthaber gegenseitig.

Weiterführende Links:

Gates of Vienna: Sue Myrick Wants to Wake Up America
WorldNetDaily: Bush urged to address Muslim ‘hate’ in books
Campus Watch: Saudi Academy’s Books Promote Violence, Intolerance, Panel Says

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Autor: Jürgen | Abgelegt unter Antisemitismus, Christophobie, Wüste(n) Länder, Kulturelle Bereicherung, USA, Islamkritik
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13. Juni 2008

Thank you, Ireland!

Die Bürger haben einmal mehr gesprochen. Werden die Eurokraten endlich hören?

Antwort: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht, aber man sollte die Hoffnung ja nie aufgeben. Vielleicht gelingt es nun beispielsweise den Briten oder den Bürgern in osteuropäischen Mitgliedsländern doch noch, ihrer Regierung ein Referendum abzutrotzen. Auf der anderen Seite hatten die Befürworter des EU-Vertrages bekanntlich unter anderem mit den Geldern argumentiert, die Irland aus den Töpfen der EU bekommen haben soll - die Versuchung könnte jetzt umgekehrt groß sein, das Land für sein “unartiges” Verhalten zu bestrafen, in der Hoffnung, so bei einer möglichen Wiederholung der Volksbefragung die Zustimmung zu erzwingen. Allerdings können derartige Methoden natürlich auch nach hinten losgehen.

Ein Wermutstropfen bleibt jedenfalls die Wahlbeteiligung, auch wenn sie sogar höher als erwartet ausgefallen ist - und dies ganz offenbar dem “Ja”, anders als vorhergesagt, nicht genutzt hat. Aber warum hält es die Hälfte der Bürger nicht für nötig, ihr Privileg der Stimmabgabe zu nutzen, für das sie die Bürger aller anderen EU-Länder beneiden? Selbst wenn das Ergebnis, wie zu befürchten, keine langfristigen Auswirkungen haben wird, ist ein kurzer Spaziergang zum Wahllokal wohl nicht der Mühe zu viel. Ein Boykott der Abstimmung machte jedenfalls für Befürworter wie Gegner keinen Sinn.

Bleibt zu hoffen, daß endlich auch die deutschen Massenmedien ihre Berichterstattung ändern, die beim Thema Europa häufig zwischen Oberflächlichkeit und Desinteresse schwankt, zu oft für die Eurokraten Partei ergreift. Ein Kommentar der “Welt” liest sich schon einmal nicht schlecht:

Erst die Franzosen, dann die Holländer, jetzt die Iren. Wo immer die Europäische Verfassung – und unter welchem Namen auch immer – dem europäischen Volk vorgelegt wurde, das Volk hat es abgelehnt. Und das ist gut so.

Stimmt zwar nicht ganz, Spanier und Luxemburger stimmten für die EU-Verfassung. Und leider befürwortet der Autor des zitierten Kommentars den Beitritt der Türkei, aber man kann eben nicht alles haben. Der “Spiegel” hält in einem Beitrag fest:

Wer sich in den vergangenen Wochen auf der grünen Insel umgehört hat, stellte fest: Die Iren bleiben mehrheitlich überzeugte Europäer. Aber sie stellten zwei pragmatische Fragen:

- Ist dieser Vertrag gut für uns?
- Ist uns die Entwicklung der EU recht, die dieser Vertrag repräsentiert?

Das sind Fragen, die viele Millionen Europäer ebenso mit Nein beantworten würden wie die Mehrheit auf der Insel am Westrand des Kontinents.

Eines steht jedenfalls fest: Die Europäer wollen nicht, daß eine so wichtige Entscheidung mal eben mit viel Euphorie, aber kaum inhaltlicher Auseinandersetzung durchgewunken wird. Sie möchten am liebsten selbst entscheiden, wie die Zukunft ihrer Nationen in Europa aussehen soll.

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Autor: Mir | Abgelegt unter EU
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