Und dann war da noch…
… ein Artikel der “Welt”, der so gar nicht dem kompatibel ist, was unsere Massenmedien ihren Lesern sonst über Präsident Bush und zum Thema Irak vorsetzen:
Was aber wäre die Alternative zur Demokratisierung des Nahen Ostens? Hat irgendeiner der Gegner von George W. Bush eine bessere Idee? Offenbar nicht, sonst hätten wir wohl schon von ihr gehört.
Dieser Beitrag wurde von Mir am Montag, 16. Juni 2008 um 18:56 Uhr veröffentlicht und unter Medienwelt abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.











Die Frage ist ja eher, mit welchen Mitteln man zu einer echten - von der Bevölkerung getragenen - Demokratisierung und dem Aufbau eines Rechtsstaates in diesen Ländern kommt. Und es klappt, aufgrund fehlender Tradition und auch aufgrund des Versuchs, von oben herab mit militärischen Mitteln zu “demokratisieren”, in vielen dieser Länder nicht. Von der langjährigen Unterstützung von autoritären bis diktatorischen Regimen in dieser Region durch die westlichen Staaten mal abgesehen, die diese Demokratisierer bei vielen Menschen nicht gerade glaubwürdig macht. Daher wäre weniger “Beglückung durch Besatzung und militärische Mittel” und dafür glaubwürdigeres Handeln mit weniger Widersprüchen (Handel und Unterstützung der Verbesserung der Rahmenbedingungen in den Ländern) mittelfristig vermutlich besser.
Eine Alternative wäre gewesen, diese Leute in ihrer Finsternis hocken zu lassen. Der Preis, der gezahlt wird, ist es einfach nicht wert. Ich könnte immer lachen, wenn jemand erzählt, islamische Gesellschaften würden sich demokratisieren lassen, wo deren einziges Gesetz, das sie befolgen dürfen, die Worte Allahs sind.
Der Autor ist einer von der Achse des Guten - kein Wunder also