Gegossenes Blei

Den täglichen Rückblick auf Interessantes und Abstruses aus der internationalen Medienwelt und Blogosphäre in Bezug auf die aktuelle israelische Antiterror-Operation "Gegossenes Blei" gibt's bei Helplev. Lesen!
10. Juli 2008

Moslems = Juden = nicht eher Christen?

Sind es nicht vielmehr die Christen (soweit es die islamischen Länder betrifft — die EU fast schon inklusive), die (neben den Juden) die wirklichen Juden sind?

Religionsfreiheit in islamischen/arabischen Ländern? — Ein Witz sondergleichen!

Religionsfreiheit in allen 57 islamischen Staaten eingeschränkt

In keinem der 57 islamischen Länder gibt es Religionsfreiheit nach westlichem Verständnis. Das erklärte der Leiter der Evangelischen Karmelmission, Martin Landmesser (Schorndorf bei Stuttgart), beim Jahresfest des Werkes am 29. Juni in Schorndorf. [Weiterlesen …]

Weltweit leidet jeder zehnte Christ unter Diskriminierung

Fast zehn Prozent der weltweit 2,1 Milliarden Christen leiden wegen ihres Glaubens unter Diskriminierungen, schwerwiegenden Benachteiligungen und teilweise heftigen Anfeindungen und Verfolgungen. [Weiterlesen …]

Sowas schon mal bzgl. Muselmanen in Europa gehört? (Ausser von verlogenen islamischen Eroberungsstrategen?)

Dieser Beitrag wurde von Jürgen am Donnerstag, 10. Juli 2008 um 01:50 Uhr veröffentlicht und unter Der andere Rassismus, Endsieg (Dār al-Islām), Christophobie, Christen & Kirche, Islamkritik abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 38 Kommentare zu “Moslems = Juden = nicht eher Christen?”

  1. 1 bernd (Donnerstag, 10. Juli 2008; 06:50): 

    Und wenn unbehelligt in Deutschland mit unpassenden Vergleichen agitiert werden darf, mit dem Beifall der Bevölkerung, dann gegen Katholiken(auch Christen). 8) Man stelle sich mal vor, Oberhäuptling Kramer übt Kritik an der Entlassung seines Lieblings Faruk Sen und Claudia Roth schreit empört, beim Anblick Kramers fiele ihr spontan Pol Pot ein. Aber bei einem Bischof oder Kardinal, da darf sie sich der Beifallsklatscher sicher sein und dem Herumgegrolle, die Kirchen bliesen ja zur Hexenjagd und am liebsten würden sie intelligente Frauen auf den Scheiterhaufen zerren. Der Hass aufs Christentum geht so weit, dass die Leute ihre ganze Kultur und Lebensart aufgeben würden, nur um dem lieblichen Gezwitscher des Muezzins zu lauschen, statt dem einschüchternden Dröhnen der Kirchenglocken. Und, hat man daraus nicht sogar Kanonen gegossen? Man kann also sagen, Kirchtürme sind die Artilleriebastionen der Finsternis, während von Minaretten eine Paradies herbeigesungen wird.

  2. 2 Jagdhund (Donnerstag, 10. Juli 2008; 08:30): 

    @ Bernd,
    der “Heinz” wird wohl nie Dein Freund werden.
    Ansonsten sehe ich das doch etwas anders: der hiesige Gegner christlicher Konfessionen, vornehmlich des Katholizismus, sieht in diesen seinen Hauptfeind, und benutzt des “Islam” als Verbündeten, um Einfluss und Macht des Christentums zu schwächen. Den Islam wollen die meisten in praxi auch nicht. Die handeln nach der idiotischen Devise: der Feind meiner Feinde ist mein Freund. Du darfst bei den allermeisten Menschen nicht allzu viel Intelligenz voraussetzen.

  3. 3 Bernd (Donnerstag, 10. Juli 2008; 09:54): 

    Das macht nichts. Damit komme ich schon klar.

  4. 4 mvh (Donnerstag, 10. Juli 2008; 11:24): 

    @Jagdhund
    Kannst du mir mal den Einfluß und die Macht des Christentums in unserer Gesellschaft erklären?
    Bedauerlicherweise biedern sich Kirchenvertreter selbst bei den muslimischen Verbänden an und hoffen mit dem “Respekt vor der Religion” auf ein paar abfallende Kuchenkrümel, die Verfolgung der Christen in muslimischen Ländern wird gar nicht zur Sprache gebracht. Auch nicht von Parteien die das C in ihrem Parteinamen haben. Roth steht stellvertretend für diesen Typus, der alles und jedes, das einen Bezug auf westliche Werte und kulturelle Wurzeln hat, zutiefst verachtet. Dabei finden sich gerade unter ihresgleichen die Trottel, die mit Kabbalah-Bändchen und Buddha-Statuen, Engeln und Mesusa, Bergkristallen und Kupferarmbändern aus den Religionen einen Selbstbedienungsladen gemacht haben und sich ihr Weltbild nach Selbstbaukasten zusammenbasteln.
    Unwürdig und perfide an der ganzen Diskussion, die Sen Faruk losgetreten hast, ist dieses Ausschlachten des Holocausts und das Wettrenen um die Opferrolle. Da haben Leute wie Sen Faruk gut gelernt, auch wenn sie sich ansonsten wenig integrationsfreudig zeigen. Sie benutzen die Nazikeule nicht, sondern sie erklären sich vorab zum Opfer, setzen sich aber gleichzeitig vehement für einen ungehinderten Zuzug “neuer Opfer” ein.

  5. 5 Jagdhund (Donnerstag, 10. Juli 2008; 12:26): 

    @ mvh:
    nee, kann ich auch nicht. Die Vertreter dieser Ansicht projizieren Zustände von vor 250 Jahren auf die heutige Zeit und glauben daran. Denen ist kaum zu helfen, da sie ein Feindbild benötigen.
    Wie immer, gibt es in jeder Organisation unterschiedliche Auffassungen. So auch in den Kirchen. Grosso modo kann jedoch nicht gesagt werden, dass sich die Kirchen beim “Islam” anbiedern (Ausnahmen bestätigen die Regel). Auf “meine” Kirchenleitung, die LK Hannover, trifft das mit Sicherheit nicht zu. Und nur auf diese habe ich begrenzten Einfluß.
    Individuelle religiöse Entscheidungen sind frei, so auch Bergkristalle und weiteres. Ich halte dies zwar für hochgradig lächerlich, werde es jedoch kaum ändern können.
    Schäuble hat die Aufnahme verfolgter Christen aus dem Irak in Deutschland vorgeschlagen, es ging durch alle Medien. Der gehört, soweit ich weiß, einer C-Partei an. Was verlangst Du mehr? Sollen wir wie im Irak handeln? Das verbietet unser GG, sollte eigentlich bekannt sein.
    Der ungehinderte Zuzug “neuer Opfer” ist seit 2 Jahren vehement abgebremst worden.

  6. 6 Bernd (Donnerstag, 10. Juli 2008; 14:08): 

    @mvh

    Kannst du mir mal den Einfluß und die Macht des Christentums in unserer Gesellschaft erklären?

    Ja, schau Dich um, überall findest Du das Christentum, Dir fällt es nur nicht auf, weil es in unseren Gebräuchen und Traditionen liegt, in der Kunst, Kultur, in Allem. Das Traurige ist ja, Leute meinen, Christentum ist, wenn die Glocken läuten. Aber sogar in unseren Moralvorstellungen ist es verankert. Liebe Deinen Nächsten, heisst eben nicht, liebe Deinen nächsten Christen.

  7. 7 mvh (Donnerstag, 10. Juli 2008; 20:31): 

    @Jagdhund
    Warum wurde der Vorschlag von Schäuble kaum wahrgenommen? Das war ein einmaliger Vorstoß und nach dem Protest der Grünen wurde das Vorhaben sofort fallengelassen. Warum kann die derzeit größte Volkspartei nicht eindeutiger und lauter für ihre Vorhaben kämpfen? Warum verstummt die CDU sofort, sobald ein grüner Dumpfbeutel seine Stimme erhebt? Weil sie an den verfolgten Christen nicht interessiert sind und sich lieber mit dem Patenonkel von Knut ablichten lassen, weil medienwirksamer und dem verblödeten Wähler näher.
    @Bernd
    Mit Macht und Einfluß meinte ich tagespolitischen und nicht tradierten.

  8. 8 Jagdhund (Donnerstag, 10. Juli 2008; 21:20): 

    @ mvh:
    recht einfache Antwort: um möglicherweise zehntausende von verfolgten Christen aus dem Irak hier aufzunehmen, bedarf es eines politisch/gesellschaftlichen Konsenses, abgesehen von den logistischen und juristischen Problemen. All dies war nicht in Sicht. Bevor bei den Betroffenen falsche Hoffnungen geweckt werden, wurde die Idee begraben. Nichts ist schlimmer, als voller Hoffnung auf gepackten Koffern zu sitzen, um dann in der Abflugshalle gesagt zu bekommen: April, April, war nur ne Übung.
    Verblödete Wähler? Wann gabs die nicht?

  9. 9 Tiberius (Donnerstag, 10. Juli 2008; 21:54): 

    “…überall findest Du das Christentum, Dir fällt es nur nicht auf, weil es in unseren Gebräuchen und Traditionen liegt, in der Kunst, Kultur, in Allem. Das Traurige ist ja, Leute meinen, Christentum ist, wenn die Glocken läuten. Aber sogar in unseren Moralvorstellungen ist es verankert.”

    Das ist sehr treffend gesagt.

    der “Heinz” wird wohl nie Dein Freund werden.

    *schmunzel*

  10. 10 Joachim (Donnerstag, 10. Juli 2008; 23:03): 

    Auch wenn es durch das “nicht eher” in der Überschrift eingeschränkt ist: Der Beitrag oben begibt sich mit seiner Überlegung, ob Christen die neuen Juden sein, auf das gleiche Niveau wie der “islamische Eroberungsstratege”.

    Zum einen: Die Judenverfolgung und systematische Ermordung in Konzentrationslagern ist nicht vergleichbar mit Übergriffen gegen Christen in islamischen Ländern! Das soll keine Verharmlosung der Übergriffe gegen Christen sein, aber eine Erinnerung daran, dass der perverse Massenmord an den Juden davon unterschieden werden muss!

    Zum anderen: Es sind genau Äußerungen wie diese oben im Beitrag, die von einem “verlogenen islamischen Eroberungsstrategen” sprechen, die den so bezeichneten zu der - vollkommen daneben gegangenen - Äußerung brachte, Muslime seien die neuen Juden Europas.

    Mir ist durchaus noch klar, welche Gefahren für die Menschenrechte von islamischen Lehren ausgehen. Das sprachliche Niveau das die Gegenstimme seit einiger Zeit - keineswegs von Beginn an - bei der Benennung dieser Gefahren erreicht hat, enttäuscht mich aber nicht nur, sondern bestätigt diejenigen, die eine undiffernzierten Muslimenhass in der westlichen Welt vermuten.

    Vieles wird hier vom christlichen Standpunkt her argumentiert. Vielleicht hilft da ja auch eine Erinnerung an Luther, der (bei seiner radikalen Ablehnung der Lehren des Islams) in der Lage war, den Moslem, also den einzelnen Menschen davon auszunehmen und ihn sogar für seine Frömmigkeit lobend hervorzuheben.

  11. 11 Sir Winston (Freitag, 11. Juli 2008; 08:36): 

    Wer den radikalen Lehren des Islam nicht folgt, ist kein Moslem. Was soll in diesem Kontext Frömmigkeit bedeuten? Besondere Gottesfurcht vor einem Gott, dessen Lehren Luther radikal ablehnte?
    Ich weiß prinzipiell, was Du meinst, da ich selbst nach die Trennung von Islam und “Moslem” wichtig finde. Nur Sinn macht das alles nicht. Sinn macht eher eine Trennung von Moslem und “Moslem”. Warum verdienen Anhänger einer menschenverachtenden Ideologie, die im Deckmantel einer Religion daherkommt mehr Respekt als Menschen, die einer weltlichen Ideologie anhängen? Warum trennen wir nicht auch Nationalsozialismus von Nationalsozialisten, Stalinismus von Stalinisten usw. Wenn diesem Atheisten (für Christen sollen andere sprechen) diese Frage beantwortet wird, mag er vielleicht beginnen, seine Rhetorik zu überdenken und sogar beginnen an der Rhetorik anderer zu mäkeln. Vorher allerdings würde er sich furchtbar bigott vorkommen. Im Übrigen weiß ich nicht, ob sich die Rhetorik Jürgens geändert hat oder nicht vielmehr Deine, lieber Joachim, Rezeption dieser. Nun sind die Archive nicht mehr da, aber ich glaube nicht, daß es früher “besser” war. Es mag aber auch sein, daß ich falsch liege…

    Wo ich Dir aber entschieden widersprechen möchte, ist diese Aussage:

    Zum anderen: Es sind genau Äußerungen wie diese oben im Beitrag, die von einem “verlogenen islamischen Eroberungsstrategen” sprechen, die den so bezeichneten zu der - vollkommen daneben gegangenen - Äußerung brachte, Muslime seien die neuen Juden Europas.

    Hier hast die meines Erachtens Kausalitäten verdreht, obgleich ich natürlich verstanden habe, daß Du es exemplarisch meinst und nicht konkret, aber meine Kritik an Deiner Kritik meine ich ebenso exemplarisch. Es war die - vollkommen daneben gegangene - Äußerung eines “verlogenen islamischen Eroberungsstrategen”, die Jürgen dazu brachte, ihn so zu nennen. Nun könnte man argumentieren, daß wir uns im Sinne der Verständigung zurücknehmen und diplomatischer agieren könnten. Ganz nach dem Motto “Der Klügere gibt nach”. Nur stellt sich dann ernsthaft die Frage, wozu die Gegenstimme? Diplomatisch zurücknehmen, tun sich genügend. Und wenn der Klügere immer nachgibt, regieren die Dummen die Welt.

  12. 12 Sir Winston (Freitag, 11. Juli 2008; 08:36): 

    Mein letzter Beitrag ging @ Joachim

  13. 13 Jagdhund (Freitag, 11. Juli 2008; 08:53): 

    Geradezu herrlich: nun definiert, neben abertausenden von muslimischen Stimmen, noch ein “Sir Winston”, wer ein richtiger Moslem ist. Aber so wird ein Schuh draus: nur unter dieser Annahme, besser Unterstellung, kann, auch niveaumäßig, so “diskutiert” werden wie hier. Passt!

  14. 14 Sir Winston (Freitag, 11. Juli 2008; 09:03): 

    @ Jagdhund

    Was der Islam ist, hat Mohammed definiert. Da habe ich nichts mit zu tun.

    Ach ja, wolltest Du nicht gehen? Aber wer so von sich eingenommen ist, schafft den Absprung nicht. Passt.

  15. 15 mvh (Freitag, 11. Juli 2008; 10:01): 

    @Jürgen
    Im Gegensatz zu Joachim verstehe ich deinen Artikel und auch deine Aussage.
    Ich verstehe aber auch, warum es entnervend sein kann, ein Blog zu betreiben und sich jedem Anwurf auszusetzen. “Das sprachliche Niveau” wird kritisiert, die Gefahr aber erkannt. Wieder einer, der sich als Piefke outet, der deutsche Besserwisser, der genau weiß, was der andere meint, aber noch eins drauflegt, zwanghaft. Das Haar in der Suppe wird zur Tagesaufgabe.
    Für mich hat die Gegenstimme immer einen besonderen Wert gehabt.

  16. 16 Bernd (Freitag, 11. Juli 2008; 10:31): 

    Natürlich sind Muslime niemals WAHRE Muslime, wie Sozialismus niemals der WAHRE Sozialismus war. Ich finde das eigenartig, dass so begeistert nach Ausreden gesucht wird, warum DIES und DAS nicht dem WAHREN Islam entspricht. Ich lese übrigens gerade “Die fremde Braut”, ein Buch, das mit jeder Seite mehr deprimiert. Aber Frau Kelec hat natürlich auch nie die WAHREN Muslime kennengelernt, logisch. Weil der Islam einfach so sein muss, wie wir ihn gerne hätten. Weltoffen, tolerant, fortschrittlich, ein besseres Christentum halt. Ja, habe ich gelesen, die holen sich sogar den Karl Lagerfeld, damit die Frauen die Männer in schmuckeren Tüchern vor ihrer Verderbtheit schützen können. So fortschrittlich sind die da, dass er sogar eine eigene Insel bekommt, der Karl. Tolle Sache.

  17. 17 Jagdhund (Freitag, 11. Juli 2008; 11:03): 

    So ist es Sir Winston, was Islam ist hat Mohamed definiert, was Christentum, Christus. So weit, so gut. Nur haben die Religionsstifter nicht definiert, wer ein richtiger Christ oder Moslem ist, oder bist Du Religionsstifter? Zwischen Christentum und Christ liegen unzählige Auslegungen, Traditionen, und was sonst noch. Dito beim Islam.
    Gehen? An eurer Stelle würde ich das nicht wollen.

  18. 18 Joachim (Freitag, 11. Juli 2008; 11:16): 

    @ Sir Winston: Die Relativierung vorweg: Vermutlich erwischt mein Unmut - auf die Masse der Beiträge gesehen - mit Jürgen den Falschen bei der Gegenstimme. Und natürlich kann es auch die Rezeption der Beiträge sein, die sich verändert hat - ich kann die Archive noch weniger einsehen, als ihr. Aber früher war ja bekanntlich alles besser. Zumindest in der Erinnerung.

    Zum Konkreten: Polemiken sind oft gut. Schärfe ist oft nötig. Aber es gibt manchmal auch “Pupsgesicht - selber Pupsgesicht” Dialoge, soll heißen: Man muss sich für Polemiken nicht auf ein niedriges Niveau begeben. Der Vergleich von Faruk Sen ist daneben. Aber der Vergleich wird nicht besser, wenn er auf andere Gruppen angewandt wird.

    Und die Schärfe von “verlogener islamischer Eroberungsstratege” erscheint mir, auch wenn oder gerade weil es die Gegenstimme ist, eher platt, wenig treffend.
    Du schreibst von Ideologie, das würde es vielleicht schon besser treffen. Aber Ideologen sind selten verlogen, eher verblendet. Das kann Dir spitzfindig vorkommen. Aber es erscheint mir symptomatisch für die allermeisten Beiträge hier: Es wird drauf gedroschen und angeeckt um des Aneckens willen.
    Die Redefreiheit wird meines Erachtens z.B. ganz sicher nicht beim Wort “Neger” verteidigt. Ich nehme es keinem Menschen unter 70 ab, dass er dieses Wort wertfrei verwendet. Die Diskussion, dass man ja schon gar nicht mehr wisse, ob nun “Farbiger” oder “Schwarzer” politisch korrekt sei, sind für mich dann echte Scheindebatten, die rassistische Aussagen mit einem “Jetzt darf man gar nicht mehr sagen.” rechtfertigen.

    Ich weiß, der Beitrag war nicht von Jürgen und - ich habe es eingangs geschrieben - mit ihm erwischt es vielleicht gar nicht den Richtigen. Aber er erinnert mich eben an die gute alte Zeit, auch hier bei der Gegenstimme. Damals, als alles besser war.

  19. 19 Sir Winston (Freitag, 11. Juli 2008; 15:17): 

    Natürlich hat Mohammed definiert, was ein Moslem ist. Jeder der sich dem islamischen Gott unterwirft und nach dem Koran lebt. Was anderes heißt denn Moslem?

    Du bist aber nicht an unserer Stelle. Ist diese als Nächstenliebe ausgelegte Selbstverliebtheit eigentlich pathologisch?

  20. 20 Jürgen (Freitag, 11. Juli 2008; 16:14): 

    @mvh: Danke. Da ich die meisten Kommentare eh nicht lese (ausser man schreibt mich direkt an, so wie Du), nerven mich viele Schreiber schon länger nicht mehr. Mir ist es einfach zu blöd, auf jeden Kommentator einzugehen, der mich anpinkelt. Das Blog hatte ich seinerzeit gestartet, weil ich die Schnauze voll hatte von der ewigen Diskutiererei und Herumseziererei in den Foren, in denen ich mich herumtrieb. Würde ich hier auf jeden Kommentar eingehen, hätte ich auch in den Foren bleiben können. Insofern: Sollen se schreiben, was se wollen. Geht mir am Allerwertesten vorbei ;-)

  21. 21 Mir (Freitag, 11. Juli 2008; 17:29): 

    Zumal sich die Diskussionen immer wieder im Kreis drehen. Das alles kauen wir nun schon seit Jahren immer wieder durch, mit ziemlich denselben Argumenten auf allen Seiten. Vielleicht ist das ja auch notwendig, angesichts der Tatsache, daß die MSM (Politiker sowieso) ebenfalls ununterbrochen ihre Sicht der Dinge wiederholen? Verständlich ist es trotzdem, wenn es manchen Leuten langweilig wird.

  22. 22 Hallowach (Samstag, 12. Juli 2008; 07:59): 

    Ich finde es in Ordnung zwischen Moslems und “Moslems” zu unterscheiden.
    In Deutschland können wir eigentlich nur “Moslems” gebrauchen, und es wird höchste Zeit den Islam zurückzuwerfen.

    Schäubles Vorschlag war klasse - endlich mal ein christliches Lebenszeichen.
    Die Aufgabe von politisch diskutierenden Menschen wäre es solche Ideen weiterzutragen. Dann wird es vielleicht in ein paar Jahren Realität.

    Und natürlich finde ich Gegenstimme klasse (…wo Yaab nur bleibt? spielt der Leberwurst?) Kopf hoch, Arsch zusammen und rein in die Tastatur!!! :->

  23. 23 Jagdhund (Samstag, 12. Juli 2008; 09:27): 

    @ Sir Winston:
    vielleicht hat Mohamed beabsichtigt, zu definieren was ein Moslem ist. Das ist ihm aber kräftig misslungen, sonst gäbe es nicht so viele Auslegungen und Varianten. Kannst Du allgemeingültig definieren, was ein Christ ist? Bin da gespannt, auch auf die Reaktionen der diversen Christen. So vom Fundi Heinz, dem Katho Tiberius, dem Sturzkampflutheraner Jagdhund…etc. Da wird wohl ein neuer Blog vonnöten sein.
    Im Übrigen sind die Auslegungsvarianten der “heiligen” Schriften um 360 Grad ein sicherer Hinweis, dass diese Schriften nicht von einem Gott wörtlich eingegeben worden sind. Würde ein Gott so definieren?
    Selbstverliebtheit? Tja, was taten Auguren, wenn sie sich auf den Straßen Roms begegneten?

  24. 24 Jagdhund (Samstag, 12. Juli 2008; 17:19): 

    @ Mir:
    so ist das Leben, je älter der Mensch wird, um so mehr überkommt ihn die Routine, die Wiederholung. Jeder Verkäufer in einem Laden muss täglich sich sehr ähnelnde “Argumente” wiederholen, um zweifelnde, zögernde, manchmal auch saublöde potentielle Kunden zu überzeugen. Nur ab und zu wird seine Kreativität gefragt. Selbiges gilt auch für Verkaufsleiter in Konzernen oder Beamten in den Amtsstuben. Na ja, die werden wenigstens dafür bezahlt.
    Bei einem Blogg könnte das anders sein: man setze die eigenen Hypothesen als “bloggültig”, verbanne Gegenstimmen, Zweifler, und schon ist man die los. Wenn dabei aber nicht noch viel schneller die Routine aufkommt.

  25. 25 Heinz (Dienstag, 15. Juli 2008; 01:34): 

    @Jagdhund

    der “Heinz” wird wohl nie Dein Freund werden

    Es gibt genug Gründe, die RKK zu kritisieren. Katholiken sollten sich debei nicht ans Bein gepinkelt fühlen, sondern, wie ich hoffe, einen Anlass finden, sich sehr kritisch mit ihrer Religion auseinander zu setzen!

    Deine Schleimerei “Der böse Fundi Heinz hat euch nicht lieb, kommt zu mir, dem lieben Lutheraner Jagdhund, ich habe euch lieb und lecke euch die Füße!” würde mir, wenn ich Katholik wäre, mehr auf den Keks gehen als die als unbegründet empfundene Kritik an meiner Religion !

  26. 26 Jagdhund (Dienstag, 15. Juli 2008; 08:14): 

    Tja Heinz, solche und ähnliche Kommentare kommen raus, wenn nur mehr durch die Sektiererbrille gelesen wird.
    1. Der römische Katholizismus ist keine Religion, sondern eine christliche Konfession. Die Religion heißt Christentum.
    2. Es gibt genügend Gründe, das Christentum und alle seine Konfessionen (incl. der Sekte, zu der Du Dich bekennst, leider uns bis dato unbekannt)zu kritisieren. Nur, und ich wiederhole mich, nicht hier.

  27. 27 Heinz (Dienstag, 15. Juli 2008; 12:24): 

    1. Ich betrachte den Katholizismus als eigenständige Religion, und nicht als christliche Glaubensrichtung. Katholizismus und Islam sind Religionen mit primär politischen Zielen. Es ist daher angemessen, beide auf islamkritischen Blogs zu betrachten.
    2. Du kannst ja Michael fragen, ob er Dir diese Domain überläßt. Dann kannst Du bestimmen, was man hier kritisieren darf und was nicht.

  28. 28 Jagdhund (Dienstag, 15. Juli 2008; 13:29): 

    1. Es ist Dir unbenommen so zu tun. Nur wirst Du da ziemlich alleine stehen. Wie wäre es denn, Du gäbest die christliche Denomination der Du angehörst an. Vielleicht buchen die andere unter “Religion mit politischen Zielen” ab. Heissa, dann würde aus einem islamkritischen Blog plötzlich ein “politreligiös kritischer”. Da käme doch sicherlich Freude bei Dir auf.
    2. Nee, frag ich nicht, weil ich nicht will.

  29. 29 Herold (Dienstag, 15. Juli 2008; 17:36): 

    //2,1 Milliarden Christen //

    ———————

    Idiot

  30. 30 Heinz (Mittwoch, 16. Juli 2008; 00:22): 

    @28

    Wie wäre es denn, Du gäbest die christliche Denomination der Du angehörst an

    Ich will es nicht verheimlichen, hier ein Tip: Deine Sekte wird nach dem Nachnamen des Sektierers beschimpft, meine nach dem Vornamen des Sektierers. Beide Sektierer haben es strikt abgelehnt, dass sich eine Glaubensgemeinschaft nach ihnen benennt.

  31. 31 Michael Meyn (Mittwoch, 16. Juli 2008; 02:51): 

    Du bist ein Martini?

  32. 32 Jagdhund (Mittwoch, 16. Juli 2008; 09:26): 

    @ Heinz:
    da stehen wir beide aber vor einem Problem, als Angehörige von Sekten, deren Gründer die Benennung nach ihrem Namen untersagt haben. Der Nachname Deines Sektengründers ist bitte wie? Christus? Dass ich nicht laut lache. Oder vielleicht “ben Jussuf”? Ben Jussufs gabs aber viele! Abgesehen davon, würde das auch nicht stimmen.
    Bei den Lutheranern hat sich die Benennung gegen Luthers Willen eingebürgert, aus welchen Gründen auch immer. Da Luther nie eine gesonderte Kirche gründen wollte, verbleibt der Name “katholisch”. Zur Unterscheidung zu “römisch-katholisch” dann eben “augsburgisch-katholisch” oder Kirche des Augsburgischen Bekenntnisses. So wird es in Österreich, Ungarn, Slowakei und übrigens Frankreich gehandhabt: eglise de la Confession d´Augsbourg.
    Darf ich davon ausgehen, dass Deine Sekte “Jesus Kirche” oder gar “Jesus Sekte” heißt? Werde mal googeln, um zu sehen, was sich da findet.

  33. 33 Tiberius (Mittwoch, 16. Juli 2008; 11:00): 

    Es wäre so durchaus wahrscheinlich, daß Heinz Nordamerikaner oder Russlanddeutscher ist.

  34. 34 Heinz (Mittwoch, 16. Juli 2008; 12:39): 

    @Michael
    Eher ein Simons (Whiskey)
    @Jagdhund
    “Lutheraner” war, wie Du wissen solltest, kein selbst gewählter Name sondern ein katholisches Schimpfwort, mit dem man versuchte die evangelischen Christen als Anhänger eines Sektierers hinzustellen und sie so zu diskreditieren. Bei der Glaubensgemeinschaft, zu der ich gehöre, wurde zur Beschimpfung der Vorname des Mannes gewählt, den man als Sektengründer ansah, um eine stärkere Ablehnung zum Ausdruck zu bringen als bei den “Lutheranern”, da es sich um die weltweit historisch erste, möglicherweise auch nur zweite, Freikirche handelte. Die Mitglieder der “Sekten” wurden so lange so beschimpft, bis sie sich daran gewöhnten und die Schimpfworte als Namen übernommen wurden.
    @Tiberius
    Sehr wahrscheinlich!

  35. 35 Jagdhund (Mittwoch, 16. Juli 2008; 13:23): 

    @ Heinz:
    warum dieses langatmige Geschreibe: sag doch einfach, zu welcher Glaubensgemeinschaft Du gehörst, und gut ist. Menno? Du strapazierst die Geschichtskenntnisse der hier Beteiligten.

  36. 36 Heinz (Mittwoch, 16. Juli 2008; 15:54): 

    Vielleicht wollte ich Deine Geschichtskenntnisse mal testen.
    Ja, ich bin Mennonit.

  37. 37 Jagdhund (Mittwoch, 16. Juli 2008; 17:15): 

    Danke. Und hiermit entschuldige ich mich für die Bezeichnung “Sektierer”. Sie wird im Zusammenhang mit Dir meinerseits nicht mehr fallen.

  38. 38 Heinz (Mittwoch, 16. Juli 2008; 23:05): 

    Und hiermit entschuldige ich mich …

    Das ist nicht nötig, wie Du weißt ;-) teile ich auch manchmal aus, entsprechend bin ich auch bereit was einzustecken!
    Gott segne Dich !

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