Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
14. August 2008

Es macht mir nichts aus

Der unvergleichliche P.J. O’Rourke in seinem Buch “Give War a Chance” zu den inflationären Nazi-Vergleichen:

I have often been called a Nazi, and, although it is unfair, I don’t let it bother me. I don’t let it bother me for one simple reason. No one has ever had a fantasy about being tied to a bed and sexually ravished by someone dressed as a liberal.

Ich wurde schon oft Nazi genannt und, obwohl es unfair ist, macht es mir nichts aus. Es gibt einen einfachen Grund, warum es mir nichts ausmacht. Niemand hat jemals davon geträumt, an ein Bett gefesselt zu sein und von jemandem gezüchtigt zu werden, der angezogen ist wie ein Linker.

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Zitate
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14. August 2008

Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.

Als ich das hier gelesen habe, wäre ich fast Christ geworden: 

(2Thess 3,10) Wir gebieten euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch zurückzieht von jedem Bruder, der unordentlich lebt und nicht nach der Lehre, die ihr von uns empfangen habt. Denn ihr wisst, wie ihr uns nachfolgen sollt. Denn wir haben nicht unordentlich bei euch gelebt, haben auch nicht umsonst Brot von jemandem genommen, sondern mit Mühe und Plage haben wir Tag und Nacht gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen. Nicht, dass wir dazu nicht das Recht hätten, sondern wir wollten uns selbst euch zum Vorbild geben, damit ihr uns nachfolgt. Denn schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich leben und nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben.  Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, dass sie still ihrer Arbeit nachgehen und ihr eigenes Brot essen. Ihr aber, liebe Brüder, lasst’s euch nicht verdrießen, Gutes zu tun. Wenn aber jemand unserm Wort in diesem Brief nicht gehorsam ist, den merkt euch und habt nichts mit ihm zu schaffen, damit er schamrot werde. Doch haltet ihn nicht für einen Feind, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder. Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen!

 Hätte es aber wohl doch nur zum Pharisäer gebracht:

Die Diskussion um diese Bibelstelle ist, um im Bild zu bleiben, pharisäerhaft.
Es geht dort, in der Bibel, im spirituellen Kontext also, um spirituelle Arbeit und um das Brot der Erkenntnis! Es geht jedoch nicht um profane ‘Maloche’ mit Hammer und Sichel!
So ist es vollkommen töricht, diese Bibelstelle in ihrer spirituellen Erkenntnisanleitung durch Paulus umzudeuten und exoterisch zu interpretieren.

Wer allerdings eine solche ‚betriebswirtschaftliche’ Umdeutung betreibt, überführt sich selbst dahingehend, wie ihm Spiritualität in doppelter Weise ein Fremdwort ist, wie ideenarm das ist und wie äußerst oberflächlich er mit der Uminterpretation herumdümpeln.
Es ist gerade so, als würde man beispielsweise in Bezug auf das Gebiet des Verkehrswesen, dem Transportbereich, die Begrifflichkeit der Fortbewegung verlagern und uminterpretieren als Geschehnisse von Zellvermehrungen innerhalb der Biologie.

Im Netz finden sich zahlreiche weitere Interpretationen dieser Bibelstelle, die es mit HartzIV unvereinbar werden lassen und suchen, Jesus aus den Klauen der Neoliberalen zu befreien. Immer wieder ein Vergnügen zu sehen, wie Religion ins Unerkenntliche uminterpretiert wird, um sie mit der Ideologie in Einklang zu bringen. Sollte der wahre Gläubige es nicht andersherum machen? Davon abgesehen wäre ich nicht nur fast zum Christen Pharisäer sondern auch zum Sozialisten geworden, denn Artikel 12 der Sowjetischen Verfassung von 1936 lautete folgendermaßen:

Artikel 12. Die Arbeit ist in der UdSSR Pflicht und eine Sache der Ehre eines jeden arbeitsfähigen Bürgers nach dem Grundsatz: “Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen”.

In der UdSSR gilt der Grundsatz des Sozialismus: “Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung”.

“Jedem nach seiner Leistung” ist der Grundsatz des Sozialismus? Die Kommunisten haben von Jesus bzw. Paulus abgeschrieben? Wie unangenehm für die gottlosen Kommunisten. Aber unsere Herz-Jesu-Marxisten haben hingegen nun das Problem, nicht nur das Christentum, nein, auch den Sozialismus umdefinieren zu müssen, um die eigene Ideologie mit den Mutterideologien vereinbaren zu können. Ich persönlich bleibe weder Christ noch Sozialist… ich bleibe Neoliberaler, der sowohl Christentum als auch Sozialismus für seine Zwecke mißbraucht. Verwirrend, verwirrend.

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Christen & Kirche, Left Trash, Analysen
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