Gegossenes Blei

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24. August 2008

Obama über’s Christentum

    Für die christlichen Leser der Gegenstimme hier ein kleines Schmankerl…

Dieser Beitrag wurde von Sir Winston am Sonntag, 24. August 2008 um 21:36 Uhr veröffentlicht und unter Christen & Kirche, USA abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 17 Kommentare zu “Obama über’s Christentum”

  1. 1 ralphieboy (Montag, 25. August 2008; 09:55): 

    Aber die Frage bleibt, welche Deutung der heiligen Schriften soll Vorrang haben, und wer soll die Deutungshoheit besitzen?

    Demokratie muss die Heiligen Schriften vebannen, aber sie diene als ein Teil des demokratischen Prozesses, nicht der Ausgangspunkt.

  2. 2 tape (Montag, 25. August 2008; 11:07): 

    2008 Democrat National Convention

    Schedule of Events

    7:00 pm OPENING FLAG BURNING
    7:15 pm PLEDGE OF ALLEGIANCE TO THE U.N.
    7:20 pm Ted Kennedy PROPOSES A TOAST
    7:25 pm NONRELIGIOUS PRAYER AND WORSHIP - Jesse Jackson & Al Sharpton
    7:45 pm CEREMONIAL TREE HUGGING - Darryl Hannah
    7:55 pm Ted Kennedy PROPOSES A TOAST
    8:00 pm HOW I INVENTED THE INTERNET - Al Gore
    8:15 pm GAY WEDDING PLANNING - Rosie O’Donnell
    8:35 pm Ted Kennedy PROPOSES A TOAST
    8:40 pm OUR TROOPS ARE WAR CRIMINALS - John Kerry
    9.00 pm MEMORIAL SERVICE FOR SADDAM AND HIS SONS - Cindy Sheehan and Susan Sarandon
    10:00 pm ANSWERING MACHINE ETIQUETTE - Alec Baldwin
    11:00 pm Ted Kennedy PROPOSES A TOAST
    11:05 pm COLLECTION FOR THE OSAMA BIN LADEN KIDNEY TRANSPLANT FUND - Barbara Streisand
    11:15 pm FREE THE FREEDOM FIGHTERS FROM GUANTANAMO BAY - Sean Penn
    11:30 pm OVAL OFFICE AFFAIRS - William Jefferson Clinton
    11:45 pm Ted Kennedy PROPOSES A TOAST
    11:50 pm HOW GEORGE BUSH BROUGHT DOWN THE WORLD TRADE TOWERS - Howard Dean
    12:15 am TRUTH IN BROADCASTING AWARD - Presented to Dan Rather by Michael Moore
    12:25 am Ted Kennedy PROPOSES A TOAST
    12:30 am SATELLITE ADDRESS - Mahmoud Ahmadinejad
    12:45 am NOMINATION OF BARACK HUSSEIN OBAMA - Nancy Pelosi
    1:00 am Ted Kennedy PROPOSES A TOAST
    1:05 am CORONATION OF BARACK HUSSEIN OBAMA
    1:30 am Ted Kennedy PROPOSES A TOAST
    1:35 am Bill Clinton asks Ted Kennedy to drive Hilary home.

    :-) (aus einem PI-Posting)

  3. 3 harzhorn (Montag, 25. August 2008; 11:39): 

    Au jaaaa, und wen sollen wir in 70 Tagen wählen?

  4. 4 Sir Winston (Montag, 25. August 2008; 11:57): 

    Ja, ja, Harzhorn, weil sich Dein Horizont nur auf Deutschland beschränkt, meinst Du anderen die Agenda bestimmen zu müssen? Gehst auch auf Seiten von Kleingartenvereinen und Reitzubehör und beschwerst Dich, daß die nicht über deutsche Politik schreiben? Der amerikanische Wahlkampf interessiert Dich nicht? Und heißt das jetzt, daß er auch sonst niemanden zu interessieren hat?

  5. 5 ralphieboy (Montag, 25. August 2008; 17:23): 

    Republic National Convention

    6:45 Prayer Breakfast Topic: “The Sermon on the Mount was for Wussies”
    7:30 Post-Breakfast Prayers
    7:45 John McCain takes a nap
    8:00 First round of demonstrators and protesters forcibly removed from premises
    8:45 Dick Cheney holds secret teleconference from hidden bunker to brief delegates on how to vote.
    9:00 John McCain takes toilet break
    9:30 Second round of demonstrators tear-gassed, clubbed and then forcibly removed from premises
    9:45: Mid-Morning prayer service Topic: “Atheism, Communism and Evolution - How to Banish them from Public Schools”
    10:00 McCain returns from toilet break
    10:30 Third round of protestors tasered, tear-gassed, handcuffed, clubbed and forcibly removed from premises
    10:45 Negro delegate allowed to speak
    11:00 Negro delegate returns to kitchen to start whuppin’ up some lunch
    11:30 Women delegates speak
    12:00 Women delegates set table, serve lunch
    12:30 John Mc Cain retires for afternoon nap
    13:00 Fourth round of protesters tasered, tear-gassed, handcuffed, clubbed and put on Terrorist Watch List
    13:30 President Bush arrives in fighter jet, addresses delegates
    14:15 Vice-President Cheney pops up through floor of Convention Center in subterranean mole-machine, reminds delegates of their Holy Mission to preserve the American Empire at all costs, hands out free gasoline coupons.
    14:30 Fifth round of protestors sprayed with Polonium-210 aerosol, bulldozed into barricades at gates of Convention Center
    15:00 John McCain retires for afternoon toilet break
    15:30-16:55 McCain returns from break, is nominated, assails Obama’s faults
    16:55-17:00 John McCains explains why he would be the better candidate
    17:30 Dinner prayer Service Topic - Why the Old Testament is much Better than the New
    18:00 John Mc Cain retires to get ready for bed, he’s tired…

  6. 6 belobog (Montag, 25. August 2008; 22:27): 

    Damit macht er sich wahrlich keine Freunde unter Christen.

    Dennoch hat Obama recht, wenn er sagt, dass die Bibel kein Maßstab für Politik sein kann. Nur, dass traut sich kein amerikanischer Präsidentschaftskandidat zu sagen.

  7. 7 ralphieboy (Dienstag, 26. August 2008; 20:20): 

    Es geht um die Deutungshoheit. Auch die Kritische Stimme im Video meint, der Obama habe die Zitate aus dem AT “aus dem Zusammenhang gerissen”. Also, eine Deutung.

    Und behauptet zum Schluss, dass Christ den Terroristen doch nicht die Andere Backe angeboten hätte. Auch eine ziemlich weit hergeholte Auslegung eines recht eindeutigen Texts.

    Die Bibel und die Zehn Gebote gelten schon als Basis für unsere Kultur und Werte, aber nicht als Ersatz für unsere Verfassung, wie einige es sehen wollen.

  8. 8 Heinz (Dienstag, 26. August 2008; 23:46): 

    Ein Staat darf die Bibel genau so wenig als Maßstab für Politik aufzwingen wie er es dem einzelnen Politiker verweigern darf, dies für sein persönliches politisches Handeln doch zu tun !

    Alles Andere ist Unfreiheit !

  9. 9 Herold (Donnerstag, 28. August 2008; 14:37): 

    Dennoch hat Obama recht, wenn er sagt, dass die Bibel kein Maßstab für Politik sein kann. Nur, dass traut sich kein amerikanischer Präsidentschaftskandidat zu sagen.

    Das stimmt. Wie sollte ein Staat bestehen wenn er keine Justiz übt?
    Desweiteren sind die Reiche dieser Welt dem Satan untergeordnet. Wenn da also ein Fantast meint, er könne wahren Glauben an den Gott Israels mit Politik verbinden, so sei ihm gesagt, dass er damit dem Teufel dient.

  10. 10 ralphieboy (Donnerstag, 28. August 2008; 17:02): 

    Die ersten Siedler Nordamerikas suchten da keine Religionsfreiheit, sondern ein Ort, wo sie ihren Mitmenschen ihr Glauben aufzwingen könnten, ohne auf Widerstand zu stossen.

    Sie waren genau so extrem und engstirnig wie jeder moderne Taliban, deswegen konnten die aufgekläreten Europäer sie nicht leiden.

    Aber es gibt eine Gegenrichtung in Amerika, die versucht, die Religion ganz aus der Politik und der Öffentlchkeit zu verbannen.

    Und wenn die zwei sich treffen, wie z.B. bei jedem Wahlkampf, dann fliegen die Fetzen, und moderate Meinungen und Ansichten gehen im Getöse einfach unter..

  11. 11 Heinz (Donnerstag, 28. August 2008; 20:52): 

    Die ersten Siedler Nordamerikas suchten da keine Religionsfreiheit, sondern ein Ort, wo sie ihren Mitmenschen ihr Glauben aufzwingen könnten, ohne auf Widerstand zu stossen.

    Das ist mal wieder ein echter ralpheboy ! :-)
    Schreib doch mal ein eigenes Geschichtsbuch, von A-Z !
    Vergiss nicht zu erwähnen, dass die Türken Türkinnen (auf alten Fotos sieht man fast nur Kopftücher!) Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben!

  12. 12 Heinz (Donnerstag, 28. August 2008; 21:04): 

    Sie waren genau so extrem und engstirnig wie jeder moderne Taliban, deswegen konnten die aufgekläreten Europäer sie nicht leiden.

    Zur Zeit der “Pilgrim Fathers” gab es also schon Aufklärung ? Die Unanständigen mußten also vor den Aufgeklärten und Anständigen fliehen ?
    Ralphieboy, Du hättest das Zeug zur Parteigröße bei der LINKEn !
    Europa hatte damals in der Tat eine Art Taliban-Regime, mit Rom als Zentrum der Macht ! Diejenigen, die man damals “nicht leiden” konnte, waren die, welche für sich selbst nach Befreiung von den Fesseln Roms strebten, die so leben wollten, wie es für uns heute selbstverständlich geworden ist !

  13. 13 Heinz (Donnerstag, 28. August 2008; 22:32): 

    Verzeiht mir Genossen, dass ich es wagte, meine Unbillige Meinung ohne die ausdrückliche Aufforderung durch den Genossen Harzhorn, zu äußern !

  14. 14 ralphieboy (Donnerstag, 28. August 2008; 22:37): 

    Diese Puritaner waren so extrem, dass selbst die die andere Europäer, die sich von Rom befreien wollten, sie noch weniger leiden konnten. Denn die Katholiken waren verhältnissmässig tolerant, oder zumindest bereit, auf gewisse Kompromisse einzugehen.

    Und das sind die Wurzel der amerikanischen religiösen Fundamentalismus.

  15. 15 Heinz (Donnerstag, 28. August 2008; 22:58): 

    Die Puritaner sind mir auch nicht sympatisch, aber sie mit den Taliban zu vergleichen ist völlig unangemessen !!!

  16. 16 ralphieboy (Donnerstag, 28. August 2008; 23:23): 

    Heinz,

    Besonders in Amerika pflegen wir ein Idealbild von Puritanern als Menschen, die sich in Frieden und Freiheit nur ihrer Glaube widmen wollten.

    Aber sie wollten Menschen zwingen, ihre Art von Glauben auszuüben und drakonische Strafen gegen diejenigen angewandt, die es nicht taten. Wenn du das für sympatisch hältst, dann müstest Du die Taliban auch recht niedlich finden.

    Und es waren nicht die dekadenten Katholiken, die die Puritaner aus England vertreiben haben, sondern andere Protestanten, die keine Toleranz für diese extreme Art von Intoleranz aufbringen wollten.

  17. 17 tape (Samstag, 30. August 2008; 22:06): 

    Barack Hussein Obama about Islam, Terrorists & Terrorism

    http://www.youtube.com/watch?v=3_N1rqVo2W0&eurl=http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/08/30/was-ihnen-uber-obama-verschwiegen-wird/

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