Sarah Palin und Verantwortungsbewußtsein
McCain’s Vizepräsidentschaftskandidatin hat im April ein Kind mit Down-Syndrom bekommen. Und selbst daraus wird ihr ein Strick gedreht. In der Sendung “Newsroom” auf CNN sagte der Moderator folgendes:
“There’s also this issue that on April 18th, she gave birth to a baby with Down’s Syndrome…. Children with Down’s syndrome require an awful lot of attention. The role of Vice President, it seems to me, would take up an awful lot of her time, and it raises the issue of how much time will she have to dedicate to her newborn child?”
Vielleicht geht es nur mir so, aber ich finde die implizierte Unterstellung, daß Palin ihr jüngstes Kind quasi der Vizepräsidentschaft “opfern” würde, unverschämt. Sarah Palin hat gewußt, daß sie ein behindertes Kind bekommen würde und sie hat sich für dieses Kind entschieden. Im Gegensatz zu 91-93% der Mütter, die ein Kind mit prognostiziertem Down-Syndrom abtreiben lassen. Daß sie überhaupt Gefahr läuft, ihr Kind “vernachlässigen” zu können, liegt zuvorderst daran, daß sie es nicht abgetrieben hat, womit sie offensichtlich zu einer kleinen Minderheit gehört! Vielleicht sollte man darüber sprechen, bevor man ihr Vorhaltungen macht. Aber da Linke ja nicht nur ein entspannteres Verhältnis zu Abtreibungen haben sondern auch zu Scheidungen oder noch besser One-Night-Stands, kommt man offensichtlich nicht mal auf den Gedanken, daß es auch noch einen sich kümmernden Vater zu diesem Kind geben könnte.
Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Left Trash, USA
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