Brüllender Löwe oder kläffender Wadenbeißer?
Werner Loewe (67) ist ein altgedienter SPD Funktionär. Neben dem Amt des SPD-Landesgeschäftsführers in Hamburg war er auch auf ehrwürdigen Pöstchen, wie der des Gesellschaftsführers des SPD Magazins „vorwärts“, verschwestert mit dem „bnr“ (Blick nach Rechts), zu finden. Inzwischen betreut er wohl aus Altergründen nur noch seine Kolumne in „vorwärts“, die er „Gut gebrüllt, Loewe!“ nennt.
Ein Kostprobe findet sich hier:
Verschwörungstheorien sind der Stoff, mit dem man offensichtlich auch heute noch in den Medien Aufmerksamkeit erregen kann. Nicht erst seit um 1900 die legendären „Protokolle der Weisen von Zion“ auftauchten, scheinen solche Geschichten die Öffentlichkeit geradezu magisch zu faszinieren.
Bei den „Protokollen“ handelt es sich vermutlich um eine Fälschung der zaristischen Geheimpolizei Ochrana in Russland, die eine jüdische Weltverschwörung belegen sollten. (…) Gleichwohl erlebten die „Protokolle“ nach der russischen Oktoberrevolution eine ungeheure Verbreitung, und die Nazis bedienten sich ihrer eifrig zur Legitimation ihrer Judenverfolgung.(..)
Moderne Verschwörungstheorien scheinen heute eher Grundlage für erfolgreiche Geschäftsmodelle zu sein. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf die Twin Towers in New York ist der Islamismus offensichtlich eine ideale Projektionsfläche für solche Theorien. Besonders eifrig ist hier der ehemalige FAZ-Mitarbeiter Dr. Udo Ulfkotte. (….)
Am Donnerstag konnte man nun Ulfkottes apokalyptische Visionen in der „Welt“ lesen. Düster menetekelt er über Brüssel: „57 Prozent der Neugeborenen sind dort derzeit Muslime. Wie in vielen europäischen Städten ist auch in Brüssel Mohammed der häufigste Vorname für männliche Neugeborene. Brüssel wird nach Angaben der Universität von Leuven in etwa 15 Jahren eine islamische Stadt sein.“ Das ist zwar so einfach behauptet Unfug, denn das würde voraussetzen, dass alle anderen Rahmenbedingungen – Geburtenrate, Sozialstruktur und Sozialstatus, religiöse Bindung etc. – völlig unverändert bleiben, aber eine solche dramatische Behauptung sichert die Schlagzeilen.(….)
In Ländern wie Schweden diskutiert man über einen Strafnachlass für ‚Ehrenmörder’ – alles andere könnte ja den Islam beleidigen.“. Das hätte man bei dieser Dramatik dann doch gern etwas genauer: Wo und wie passiert das mit dem Kirchenschutzgeld? Oder: „In Ländern wie Schweden diskutiert man…“? Wer diskutiert da? Wo sonst noch? Genauigkeit ist freilich Ulfkottes Sache nicht, er bleibt lieber im Ungefähren.
Statt dessen sein tiefschwarzes Fazit. „Unsere Kinder werden uns unangenehme Fragen stellen. Dann aber dürfte es zu spät sein, die Entwicklung aufzuhalten.“ Doch noch leistet Ulfkotte Widerstand: Am 1. September erscheint von ihm sein jüngstes Buch „SOS Abendland – Die schleichende Islamisierung Europas“, wie die „Welt“ mitteilt.
Die unangenehme Frage, wieso ein solches Machwerk wie der Artikel von Ulfkotte samt Werbung für sein Buch einen Weg in eine renommierte Zeitung wie die „Welt“ findet, könnte wohl nur die Chefredaktion beantworten.
Halten wir also fest: Loewe erkennt weder eine Gefahr im Islamismus, noch in der voranschreitenden Islamisierung, sondern tut dies verächtlich als „Verschwörungstheorien“ ab. Es scheint ihm ein Dorn im Auge, dass es Menschen gibt, die sich für ihr Deutschland einsetzen (selbst wenn dies, wie bei Ulfkotte bedeutet, täglich Morddrohungen von gläubigen Vertretern der Religion des Friedens zu bekommen) und so versucht er den Autor und dessen Bücher zu diskreditieren.
Selbst vor persönlichen Attacken, wie der Verunstaltung des Namens Ulfkottes schreckt er nicht zurück. Anders als Werner Loewe, der es sich mit seinen verschiedenen Pöstchen im Wolkenkuckucksheim sehr bequem eingerichtet hat, kann Ulfkotte auf einen andere Biographie zurückschauen, die ihn mit der Realität etwas ernsthafter umgehenen läßt:
Udo Ulfkotte studierte in Freiburg im Breisgau und London Rechtswissenschaften und Politik. Er ist ein Schüler des Schweizer Kriminologen Rüdiger Herren und des Beraters der Kohl-Regierung Dieter Oberndörfer. Ulfkotte arbeitete nach seiner Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg von 1986 bis Ende 2003 in der außenpolitischen Redaktion der FAZ.
Ulfkotte lebte zwischen 1986 und 1998 überwiegend in islamischen Staaten (Irak, Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Ägypten und Jordanien). Er berichtet in einem Interview, dass ihn diese Zeit entscheidend geprägt habe:
„Ich habe Hinrichtungen in Saudi-Arabien erlebt und im Jemen gesehen, wie abgehackte Hände an das Stadttor geheftet wurden. Ich habe Steinigungen gesehen von Frauen, die Einteilung von Menschen in verschiedene Klassen und das menschenverachtende Weltbild der Muslime erlebt.“ Quelle
Dies hat mich bewogen, das folgende Mail an Werner Loewe zu schreiben.
Guten Tag Herr Loewe,
ich verstehe, dass Sie als SPD Parteisoldat neudeutsche Orientalen als Wahlklientel nicht verärgern dürfen, dazu ist der Machterhalt zu wichtig. Kritik an Muslimen erwarte ich auch nicht von Ihnen, denn es ist ja auch hinreichend bekannt wie islamische Mitbürger damit umgehen. Dazu gehören Mut, Prinzipien und ein Wertesystem, von dem sich gerade die SPD immer weiter distanziert (siehe Ypsilanti). Von daher habe ich auch ein gewisses Verständnis, dass Opportunismus und Feigheit wohl der bequemere und vor allem, für linke Parteifunktionäre, der existinzsicherndere Weg ist. Sie haben sich auf der Internetpräsenz Ulfkottes umgesehen, vielleicht auch ein wenig herumgegoogled, aber sich nicht die Mühe gemacht, sich mit der Thematik Islamisierung auseinanderzusetzen.
Es fehlt Ihnen offensichtlich an Wissen und Kenntnis und von den Büchern Ulfkottes scheinen Sie wohl nicht mehr als den Titel zu kennen. Auch der Versuch, die Muslime als Opfer mit Parallelen zu Juden in der Geschichte Europas darzustellen, ist mehr als peinlich. Mit Ihrer Kolumne verhöhnen Sie nicht nur einen der wenigen mutigen Verteidiger demokratischer, abendländischer und konservativer Werte, sondern auch die deutsche Gesellschaft, deren Schicksal Ihre Partei maßgeblich negativ – auch in Bezug auf den ungehinderten Zustrom muslimischer Unterschichten beeinflusst hat. Denn die Mittelschicht, die sich - anders als Sie - keine fürstlichen Diäten und Pensionen aus dem Selbstbedienungsladen der Steuereinnahmen genehmigen kann, mehr und mehr enteignet und entmündigt wird, ist kaum in der Lage Deutschland zu verlassen, sollte es zu Verhältnissen kommen, wie in anderen Ländern in denen sich große Zahlen von Muslimen niedergelassen haben (Kosovo, Libanon).
Sie dagegen, als Mitverantwortlicher der schrumpfenden Wirtschaft, des Bildungszerfalls, des schwindenden Wohlstands, der mangelnden Sicherheit, der Islamisierung und Ghettoisierung, die von den Großstädten immer weiter ausufert, können mit gutgefülltem Säckel Deutschland ganz einfach verlassen, wenn es denn komplett an die Wand gefahren wurde.
In sofern erinnern Sie mich an einen Kapitän, der trotz aller Warnungen auf ein Riff zusteuert, noch zusätzlich ein Leck in Boardwand schlägt und die Passagiere mit Märchen bei Laune hält, völlig schmerzfrei, denn das Rettungsboot hat er sich ja bereits für sich reserviert.
Eine Bürgerin
Udo Ulfkottes Buch verspricht interessant zu werden, man sollte es kaufen bevor, wie bei dem Buch “Der Krieg in unseren Städten. Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern“, die islamisch-motivierte Zensurmachinerie wieder einsetzt.
Autor: Gallina Scripsit | Abgelegt unter Lug & Betrug, Gesellschaft, Left Trash
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