Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
06. September 2008

Die Linke ist gar nicht sozialistisch, sagen die Jungsozialisten

Die Jusos nehmen sich der armen mißverstandenen Kommunisten an. Die Überwachung durch den Verfassungsschutz muss aufhören, denn schließlich sind das alles gar keine Sozialisten mehr:

Der bayerische Juso-Landesvorsitzende Thomas Asböck urteilte, die Linkspartei sei keine extremistische Partei mehr. “Sie hat vielleicht entsprechende Wurzeln gehabt in der vormaligen SED. Aber wer sich die Linkspartei programmatisch anschaut, stellt fest, dass diese Partei auf dem Boden des Grundgesetzes steht”, sagte Asböck dem Blatt. Die Partei habe sich völlig vom Ziel des Sozialismus verabschiedet und sei heute nichts anderes als eine “zweite sozialdemokratische Partei”. Deshalb schaffe sie es auch, so erfolgreich im Milieu der SPD zu wildern. 

Gut, daß das mal gesagt wurde! Die Partei hat sich völlig vom Sozialismus verabschiedet! Das sieht Herr Asböck, wenn er sich die Partei programmatisch anschaut. Jawohl! Also, wenn ich mir die “Programmatischen Eckpunkte” der Linkspartei anschaue, sehe ich folgendes:

Wir wollen Grundideen alternativer Politik zusammenführen. Der Kampf gegen den Abbau sozialer Rechte, für eine gerechte Verteilung der Arbeit in einer humanisierten Arbeitswelt und für einen erneuerten solidarischen Sozialstaat ist der im Gründungsprogramm formulierte Ausgangspunkt der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Die Linkspartei.PDS bringt in Übereinstimmung damit ihr historisches Verständnis des demokratischen Sozialismus als Ziel, Weg und Wertesystem und als Einheit von Freiheits- und sozialen Grundrechten ein - niedergelegt in ihrem Chemnitzer Parteiprogramm.

Sozialismus ist bei der Linkspartei also Ziel, Weg und Wertesystem. Ja, so sieht ein konsequenter Abschied aus! Aber er soll ja demokratisch sein. Ist demokratischer Sozialismus somit kein Sozialismus? Ist Sozialismus somit automatisch diktatorisch?

Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Internationalismus und Solidarität sind unsere grundlegenden Wertorientierungen. Sie sind untrennbar mit Frieden, Bewahrung der Natur und Emanzipation verbunden. Die Ideen des demokratischen Sozialismus stellen zentrale Leitvorstellungen für die Entwicklung der politischen Ziele der Linken dar.

Der Sozialismus ist also nicht nur Ziel, Weg und Wertesystem sondern auch noch Leitvorstellung. Der demokratische Sozialismus allerdings! Wir wollen hier ja nichts durcheinander bringen.

DIE LINKE leitet ihr politisches Handeln aus dem Zusammenhang von Ziel, Weg und grundlegenden Wertorientierungen ab. Freiheit und soziale Sicherheit, Demokratie und Sozialismus bedingen einander. Gleichheit ohne individuelle Freiheit endet in Entmündigung und Fremdbestimmung. Freiheit ohne Gleichheit ist nur die Freiheit für die Reichen. Auch der Mensch ist nicht frei, der seine Mitmenschen unterdrückt und ausbeutet.

Ups! Sozialismus und Demokratie bedingen einander? Bedeutet das im Umkehrschluß nicht, daß Sozialismus ohne Demokratie nicht möglich ist? Lässt das die Qualifikation “demokratisch” nicht ein wenig obsolet erscheinen? Hm…. Egal, unsere Freunde von der Linkspartei haben auch noch ein wenig Historie in ihr Programm gebaut:

In den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich eine weltweite, vor allem ökonomische Krise. Die Wachstumsraten der schwerfälligen Planwirtschaften des Staatssozialismus sanken stark. Die Ölkrise markierte den Beginn einer verstärkt krisenhaften Entwicklung der kapitalistischen Weltwirtschaft. Die nachholende Entwicklung des Südens, die mit der Entkolonialisierung hoffnungsvoll begonnen hatte, war in großen Regionen rückläufig. In derselben Zeit entstanden Bewegungen für mehr Freiheit, Solidarität und Demokratie. Es war die Zeit der Studentenbewegung im Westen, der Überwindung faschistischer Regime in Griechenland, Spanien und Portugal, der Siege der Befreiungsbewegungen in Vietnam und in den portugiesischen Kolonien. In Chile wurde die sozialistische Entwicklung hingegen von den Herrschenden blutig niedergeschlagen. In dieser Zeit verstärkten sich die Stagnationstendenzen im realen Sozialismus. Die gewaltsame Beendigung des Prager Frühlings zerschlug damals weltweit die Hoffung auf die Verbindung von Demokratie und Sozialismus.

Befreiungsbewegung in Vietnam? Und als Vietnam dann befreit war,  haben die Befreier etwa 800.000 Menschen getötet. Die gewaltsame Beendigung des Prager Frühlings zerschlug weltweit die Hoffnung auf die Verbindung von Demokratie und Sozialismus? Und mir war, als hätten die sich ein Kapitel vorher noch bedingt. Interessant auch, daß es bis zum Prager Frühling gedauert hat. Die Millionen Opfer Stalins haben allein nicht überzeugt. Und wer war eigentlich Imre Nagy? Aber egal, die Linkspartei hat sich vom Sozialismus verabschiedet und das müssen jetzt endlich mal anerkennen:

Die Beobachtung der Linken durch den Verfassungsschutz sei für sie “nicht nachvollziehbar”, sagte die Bundesvorsitzende der SPD Nachwuchsorganisation, Franziska Drohsel, der “Passauer Neuen Presse”. Sie wisse nicht, wo große verfassungsfeindliche Bestrebungen zu sehen seien.

Wenn Frau Drohsel unsere Verfassung so genau gelesen hat, wie ihr Kollege das Programm der Linkspartei, glaube ich gerne, daß sie das nicht weiß.

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Left Trash
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06. September 2008

Ein wahrer Held

Hinter einem Müllcontainer duckend observierte er die kleine Siedlung. Im Verlauf des Tages hatte ihm die Sonne Nacken, Unterarme und Waden schwer verbrannt. Die Mauer hinter ihm spendete ausreichend Schatten, in dem der nach Atem ringende Mann dankbar länger verweilte als es die gefährliche Lage zuließ. Er musste sich beeilen, denn hinter jener Mauer waren seine Verfolger im Anmarsch. Noch ertönten ihre aufgebrachten Rufe und das Bellen der Spürhunde in weiter Ferne, doch das würde sich schnell ändern. Er hatte die Hoffnung, ihnen zu entkommen, schon längst aufgegeben. Trotzdem bestand noch der Hauch einer Chance, seinen Auftrag ausführen zu können. Die Aussicht auf Erfolg war ihm wichtiger als sein eigenes Leben. Er hatte nie daran gezweifelt, dass er sich im Ernstfall opfern würde, und nun - dem nahenden Tod in den gierigen Schlund blickend - war er sich so sicher wie nie zuvor: Es war ihm eine Ehre für sein Land zu sterben.

Der Körper des gehetzten Helden wurde von einem letzten Schub Restenergie durchflutet. Langsam richtete er sich auf und blickte um sich. Irgendwo hier in dieser Siedlung lebte sie: Die Kontaktperson, die es zu erreichen galt, ehe die hysterische Meute ihn bei lebendigem Leib zerfleischen würde. In seiner Handfläche waren die Adresse und Apartmentnummer eintätowiert. Selbstverständlich als Geheimcode, um die Kontaktperson nicht zu gefährden. Insgesamt gab es 444 Apartments in der Siedlung, doch der Mann kam nicht unvorbereitet. Auf einem Satellitenfoto hatte er sein Endziel rot eingekreist. Ein letztes Mal prägte er sich die Umgebung ein, griff nach seinem Feuerzeug und verbrannte mit zitternden Händen das Foto. Dann machte er sich entschlossen auf den Weg.

Nur noch wenige Schritte trennten ihn von seinem Ziel. Seine Augen brannten vom Schweiß. Vielleicht was es auch Blut. Er hatte sich beim Sprung über die Mauer im Stacheldraht verfangen und neben seiner Kleidung auch die Stirn aufgerissen. Schmerzen spürte er kaum. Wenn überhaupt, dann waren es Schmerzen des Glücks. Die Treppenstufen zum Apartment der Kontaktperson erklomm er in einem Zustand grenzenloser Euphorie. Er hatte es geschafft!

Noch ehe er an die Tür klopfen konnte, wurde sie bereits geöffnet.

“Can I help you?”

Verwirrt stellte der Mann seine Atmung ein und schloss die Augen. Leise zählte er bis drei. Fast widerwillig öffnete er die Augenlider und sah sich zu seiner Verblüffung noch immer der gleichen Situation gegenüber stehen.

“Can I help you?”, wiederholte Wulfgäng nun etwas ungeduldig, woraufhin der erschöpfte Mann kraftlos auf die Knie sank.

“Wer ist da?”, rief ich aus meiner Schreiberecke.

“Some guy”, antwortete unser Haustier. “He looks homeless. Can I keep him?”

Neugierig trat ich in den Flur und betrachtete das Häufchen Elend an der Türschwelle. Sofort fiel mir der Schriftzug auf seinem durchlöcherten T-Shirt auf: McCain/Palin ‘08. Das ist aber mutig, dachte ich und griff dem angeschlagenen Draufgänger unter die Arme.

“Mr. Meyn?”, fragte er unsicher.

“Yes.”

Erleichterung machte sich auf seinem Gesicht breit.

“I come in peace but I must hurry.”

Aus seiner Hosentasche holte er ein blutbeflecktes Dokument hervor. Ob er mir eine wichtige Frage stellen dürfe, wollte er wissen. Ich nickte. Keuchend gab er mir eine Auswahl von fünf Themen: Wirtschaft, Energiepreise, Nationale Sicherheit, Krankenversicherung und Umweltschutz.

“Which of these issues is …” Er verlor kurzzeitig das Bewusstsein, fing sich aber wieder, nachdem ich ihm zweimal leicht ins Gesicht schlug. “Which of these issues is the most important to you?”

“National security”, entgegnete ich ohne zu zögern.

“Thank you, Sir. My work is done!”

Sein Mund verformte sich zu einem seligen Lächeln, während er auf dem Papier ein Kreuzchen machte. Plötzlich schnellte sein Kopf zur Seite.

“They are here. I must leave now!”

Er überreichte mir das Dokument mit der Bitte, es an die entsprechende Stelle weiter zu leiten. Normalerweise würde er das selbst tun, erklärte er, doch hatte er arge Zweifel diese Siedlung lebend zu verlassen.

“Farewell, friend!” Dann humpelte er die Treppe hinunter und verschwand wenig später im Gestrüpp unweit des Swimming Pools.

“Wer war denn das?”, fragte mein Rippchen, als ich mir in der Küche ein Glas Wein einschenkte.

“Einer dieser fleißigen Wahlhelfer. Netter Kerl.”

“Wollte er dich wieder von Obama überzeugen?”

“Nee, der war tatsächlich aus dem Lager von McCain.”

“Ach? Das ist aber mutig!”

“Das dachte ich auch sofort. Ein wahrer Held, wenn du mich fragst.”

“Too bad I couldn’t keep him”, schmollte Wulfgäng.

Autor: Michael Meyn | Abgelegt unter Meyn's World
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06. September 2008

Fred Thompson auf der RNC

Mit ein bisschen Verspätung möchte ich an dieser Stelle doch noch mal Fred D. Thompsons Rede einstellen. War schließlich mein persönlicher Favorit für die Präsidentschaftskandidatur und hätte Fred seinen Wahlkampf so gestaltet wie seine Rede auf der RNC, hätten wir heute vielleicht ein anderes Ticket! Ich wünschte mir in Deutschland auch einen Politiker mit der Klasse einer Palin oder eines Thompson.

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter USA
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06. September 2008

Palin Power

In den letzten Tagen hatten wir einiges über die künftige Vizepräsidentin der USA geschrieben. Zeit, sie auf diesem Blog mit ihrer Nominierungsrede endlich selbst zu Wort kommen zu lassen. Sehen, hören und genießen:

Dazu passend: Palin Power: Fresh Face Now More Popular Than Obama, McCain

Autor: Jürgen | Abgelegt unter USA
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06. September 2008

Muslimische Islamophobie?

Oder einfach nur eine der äusserst seltenen Stimmen der Vernunft, die, würde sie aus einem autochthonen Munde kommen, selbstverständlich rassistisch und faschistisch wäre:

Gegen einen islamischen Unterricht an deutschen Schulen hat sich der Bundesvorsitzende der Schüler-Union, Younes Ouaqasse (Mannheim), ausgesprochen. Er ist selbst Muslim.

In einem Interview mit der Pforzheimer Zeitung (Ausgabe 4. September) begründete er seine Ablehnung damit, dass Deutschland ein christlich geprägtes Land sei. Wenn man Islam-Unterricht anbiete, müsse man genauso etwa buddhistischen oder hinduistischen Unterricht ermöglichen. […]

Hinsichtlich der Integration von Ausländern sagte er, jeder müsse den Willen zum ersten Schritt haben und sich auch manchmal anpassen. Deutschland sei „ein liberales, offenes Land“, in dem jeder die Chance habe, etwas zu erreichen. […]

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Germanyland, Islamkritik
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06. September 2008

Die Schönheiten einer islamischen Gesellschaft

Wer nach den jahrelangen, mehr oder weniger erfolgreichen Umerziehungsversuchen grün-linker Relativisten glaubt, alle Kulturen seien per se gleichwertig und gleich gut, dem empfehle ich — neben vielen anderen — diesen Bericht der deutschen Ärztin Shahrzad Amier zu lesen, die für zwei Jahre an einer Privatklinik in Saudi-Arabien als Dermatologin arbeiten sollte und wollte.

(Via GeistesWelt)

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Islam allg., Wüste(n) Länder, Medizynisches, Kulturelle Bereicherung
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