VEB Schaeffler
Sie war nie tot. Sie lebt. Sie kommt gewaltig. Sie ist auferstanden aus … na ja, kapitalistischen … Ruinen!
Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Lass uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muss uns doch gelingen,
Dass die Sonne schön wie nie
|: Über Deutschland scheint. 
Glück und Frieden sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Lasst das Licht des Friedens scheinen,
Dass nie eine Mutter mehr
|: Ihren Sohn beweint. 
Lasst uns pflügen, lasst uns bauen,
Lernt und schafft wie nie zuvor,
Und der eignen Kraft vertrauend,
Steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben
Unsres Volks in dir vereint,
Wirst du Deutschlands neues Leben,
Und die Sonne schön wie nie
|: Über Deutschland scheint. 
Ebenfalls aus Ruinen auferstehend: die “Volkseigenen Betriebe” (VEB)* — das zumindest ist das aktuelle Bestreben unseres künftigen Generalsekretärs des Zentralkomitees der SED/PDS/Linke und Staatsratsvorsitzenden der kommenden DDR, Adolf, äh Iossif Wissarionowitsch, äh Erich, äh Oskar Lafontaine:
Lafontaine fordert Enteignung von Schaeffler
Oskar Lafontaine sagt den reichen Familienbetrieben den Kampf an. In einem Gespräch mit dem Magazin “Capital” stellt er die Eigentumsverhältnisse in Deutschland infrage. Die großen Vermögen vieler Familienunternehmen seien “grundgesetzwidrig”, kritisiert der Chef der Linkspartei.
Als Beispiel führt Lafontaine den fränkische Automobilzulieferer Schaeffler an, der Ende August nach monatelangen Verhandlungen den Dax-Konzern Continental übernahm. “Kein Mensch” könne “in seinem Leben zehn Milliarden Euro auf verfassungsgemäße Weise anhäufen”, sagt Lafontaine in dem Interview. Auf diesen Betrag bezifferte der Chef der Linkspartei das Vermögen der Schaeffler-Eigentümer.
Der Schaeffler-Reichtum sei vielmehr “das Ergebnis einer fortdauernden Enteignung der Belegschaft und deren großen Beitrag zur Produktivität und Wertschöpfung”. Insofern fordere er bei Lichte betrachtet nur “die Rückübereignung an die rechtmäßigen Eigentümer, nämlich an die Belegschaft. […]
An dieser Stelle erspare ich mir eigene Worte, denn das Wesentliche haben andere Blogger bereits festgestellt.
Wie CAPITAL hier mit Video berichtet, fordert SED-Kommunist Oskar Lafontaine (früher SPD-Sozialist mit Lebensziel Fressen, Vögeln, Saufen) die Enteignung großer Vermögen in Deutschland. Vorerst! Denn wenn er die Wahlen gewinnt, sind die fort, bevor er seinen Minister-Meineid abgelegt hat. Und dann geht es natürlich an die Enteignung nicht so großer Vermögen und so weiter, bis auch Sie dran sind, liebe Leser, und die klassenlose Gesellschaft verwirklicht ist!
Lafontaine sollte sich mal überlegen was mit Deutschland passieren würde wenn er diese Ideen wirklich durchsetzen würde. Erfolgreiche Mittelständler wie Schaeffler sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und des deutschen Bundeshaushaltes aus dem unter anderem die Sozialleistungen bezahlt werden.
Dieser Vorschlag läuft ja letztlich darauf hinaus die Unternhemen gleich zu Volkseigentum zu machen, damit ja keine “verfassungswidrigen” Gewinne für die privaten Eigentümer herausspringen.
Man sieht das Lafontaines Vorbilder nicht Brandt und Schimdt, sondern eher Stalin und Honecker heißen.
Oskar Lafontaine rückt mit der Sprache raus. Im Capital-Gespräch spricht er offen von der Enteignung einiger weniger der Gesellschaft. Willkür, Abkehr vom Eigentumsprinzip, Neid, Misgunst, Schüren von Klassenhass. Das sind die Methoden von Lafontaine. Auweia. Und die tumbe Masse findet’s vermutlich gut, wenn “die da oben” was auf den Deckel bekommen. Die von Lafontaine angeführte Rückverteilung des Eigentums an die Belegschaft lässt einen Fakt außer acht: Das von ihm so geschätzte und beeignete Kollektiv wäre niemals in der Lage gewesen, ein solches Unternehmen mit Kollektivinteressen aufzubauen oder zu führen. Dazu braucht es individuelles Engagement und individuelle Interessen.
* Der Volkseigene Betrieb (VEB) war eine Rechtsform der Industrie- und Dienstleistungsbetriebe in der DDR. Ihre Gründung war Ergebnis des unter sowjetischer Besatzung nach Ende des Zweiten Weltkriegs durchgeführten Prozesses der Enteignung und Verstaatlichung von Privatunternehmen. Ab 1948 waren sie die ökonomischen Basiseinheiten der Zentralverwaltungswirtschaft. Formaljuristisch befanden sie sich in Volkseigentum und unterlagen der DDR-Staats- und Parteiführung. Ihr Verkauf an Privatpersonen war verboten. (Wikipedia)
Dieser Beitrag wurde von Jürgen am Dienstag, 16. September 2008 um 03:43 Uhr veröffentlicht und unter Wirtschaft & Finanzen, Papa Staat, Left Trash, Germanyland abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.












Au weia!
Und da wundert sich irgendjemand, daß die SED vom Verfassungsschutz beobachtet wird?
Fragt man sich, was ist die Strategie? Mit solchen extremen Sprüchen (extrem dumm und extrem verfassungswidrig) sammelt er für seine SED doch höchstens Den Dummen Rest der Gesellschaft ein; Mehrheiten bekommt man damit garantiert nicht, weil selbst der durchschnittlich intelligente Arbeitnehmer merkt, daß das der direkte Weg in den Ruin ist?
@ FAB.
##weil selbst der durchschnittlich intelligente Arbeitnehmer merkt, daß das der direkte Weg in den Ruin ist##
1) Daß du dich da mal nicht täuschst…
2) Lafo fischt nicht beim normalem Arbeitnehmer nach Stimmen. Etwaige Wähler in dieser Gruppe (viele Gewerkschaftsmitglieder) wählen ihn sowieso. Aber der, ob seiner Arbeitslosigkeit, frustrierte Langfristarbeitslose, der wird dieser “Hau auf den reichen Sündenbock”-Mentalität nicht ganz abhold sein. Und einige werden auch noch im Hinterkopf haben, dass er vor einiger Zeit mal was gegen Ausländer gesagt hat, der zweite Sündenbock, und werden dem intuitiv zustimmen. Lafontaine ist ein ganz gewöhnlicher, aber gerissener und abgrundtief verlogener InterNazi.
@ tape
Mit den Aufgezählten hat er dann die 11-14%, die ihm die Umfragen derzeit geben. Viel mehr dürften es nicht werden, denn das geschilderte Milieu ist halt doch begrenzt. Zur Machtergreifung braucht er also zwingend die SPD als nützliche Idioten. Nur wird er die so nicht bekommen, denn ein vorhersehbares Zusammengehen mit offen auftretenden Kommunisten würde die SPD wohl endgültig unter die 20% drücken. So blöd werden doch auch die Sozen nicht sein. Jedenfalls hätte ich angenommen, daß mindestens bis zur BuTagswahl für Lafo noch eifriges Kreidefressen angesagt wäre; deshalb verwundert die klare Ansage.
@ FAB
##Mit den Aufgezählten hat er dann die 11-14%, die ihm die Umfragen derzeit geben. … Jedenfalls hätte ich angenommen, daß mindestens bis zur BuTagswahl für Lafo noch eifriges Kreidefressen angesagt wäre;##
Ja, das stimmt wohl. Obwohl bis zu 14% für diese gescheiterte Existenz Lafontaine mit seinen neokommunistischen Programm erschreckend viel ist.
Naja, 4% waren vorher bei irgendwelchen obskuren Kleinstparteien wie DKP oder MLPD; weitere 8-10% waren vorher der Linksaußenflügel der SPD. Sie waren schon immer da; jetzt, wo sie alle bei der SED zusammenlaufen, werden sie sichtbar. Muß nicht heißen, daß das kommunistische Potential insgesamt zugenommen hat. Hoffe ich zumindest.
Verspäteter Kommentar: Das Vorbild von Lafontaine heißt weder Brandt noch Schmidt noch Stalin oder Honecker, sondern schlicht und einfach: Lafontaine!
Denn: Ein Gott braucht keine Vorbilder!!
Er (der Gott) erschafft sich selber - natürlich mit “links”.
[…] in Die Welt. Recht hat sie, denn Die Linke ist nichts anderes als die SED, wie uns Oskar L. eben erst wieder allzudeutlich vor Augen führte. Auszüge aus ihrem Welt-Kommentar: Das […]
@ Jürgen
Ich glaube Dein Lieblingslied, das hier immer dudelt, vertreibt Leser…
Schön, dann stell ich’s halt aus