Gegossenes Blei

Den täglichen Rückblick auf Interessantes und Abstruses aus der internationalen Medienwelt und Blogosphäre in Bezug auf die aktuelle israelische Antiterror-Operation "Gegossenes Blei" gibt's bei Helplev. Lesen!
22. September 2008

Hitlers freiwillige Helfer

Geschichte wiederholt sich: Kirchenvertreter biedern sich erneut einem Rassisten, Völkermörder in spe, Judenhasser und Machthaber eines diktatorischen Unterdrückungsregimes an.

Dazu ist anzumerken, dass solche Kirchen- und Kirchenbundvertreter nichts anderes als antichristliche, gottlose Scheinheilige (im wahrsten Sinne des Wortes) sind, die weder Bibel noch Glauben noch Evangelium, geschweige ihren angeblichen Herrn kennen. Sie sind vielmehr ideologisch verblendete Pseudochristen, antichristliche Tarnkappenbomber, deren Gott die Politik und deren Evangelium das für die heutige Zeit unbiblische Credo “Schwerter zu Pflugscharen” ist. Sie sind Illusionisten, Schwärmer, “Humanisten” und was es sonst noch im Angebot der Gutmenschen dieser Welt gibt, aber sie sind eines nicht, obwohl sie es gerne vorgeben zu sein: gläubige, gestandene, geisterfüllte Gottesmänner, der Welt gestorben und Christus lebend. Solche Menschen sprechen nicht für die gläubige Gemeinde, sie sprechen für die Politik einer abgefallenen Kirche.

Diesen Kirchenfritzen, die den Todfeind Israels, Ahmadinedschad, hofieren und damit seine Interessen zu den ihren machen, gilt Gottes hartes Wort, das sich an ihnen auch ohne Ausnahme vollstrecken wird: Ich will segnen, die dich (Israel) segnen, und verfluchen, die dich (Israel) verfluchen! (1. Mo 12,3).

Dieser Beitrag wurde von Jürgen am Montag, 22. September 2008 um 17:52 Uhr veröffentlicht und unter Aus dem Irrenhaus, Wüste(n) Länder, Religion, Christen & Kirche, USA abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

Bisher gibt es 47 Kommentare zu “Hitlers freiwillige Helfer”

  1. 1 Heinz (Montag, 22. September 2008; 19:53): 

    Na ja, ein bisschen sehr naiv diese Leute, aber mit Deinem harten Urteil hätte ich wenigstens gewartet, bis die Veranstaltung gelaufen wäre und der Zweck zweifelsfrei klar ist. Vielleicht halten sie dem Adolfmeinjihad ja eine Bußpredigt und … bei Gott ist kein Ding unmöglich. Aber wenn Vertreter des Verbindungsbüros des Weltkirchenrats bei den Vereinten Nationen dabei sind, muss man wohl skeptisch sein.

  2. 2 Jürgen (Montag, 22. September 2008; 20:41): 

    Immerhin, mit vier Sternen kann ich gut leben, Heinz ;-) Und Du bist sicher, dass mein Urteil bei sowas zu hart ist?

    Apropos Kirchen und UNO. Dies hatte ich vor einigen Wochen auf der Website des Doms zu Wetzlar gefunden:

    Berichtigt die Heilige Schrift

    Ein gelehrter Mann kam einst zu Buddha und sagte: “Was Ihr lehrt, Sir, steht nicht in den Heiligen Schriften.”
    “Dann fügt Ihr es doch in die Schriften ein”, sagte Buddha.
    Nach einer verlegenen Pause fuhr der Mann fort: “Darf ich mir die Kühnheit erlauben, Sir, anzudeuten, dass einiges von dem, was Ihr lehrt, den Heiligen Schriften direkt widerspricht?”
    “Dann berichtigt die Schriften”, sagte Buddha.

    Den Vereinten Nationen wurde ein Vorschlag unterbreitet, die Heiligen Bücher aller Religionen der Welt zu überprüfen. Alles, was zu Intoleranz, Grausamkeit oder Fanatismus führen könnte, sollte gestrichen werden. Alles, was irgendwie gegen die Würde und das Wohlergehen der Menschen gerichtet wäre, sollte ausgelassen werden.
    Als sich herausstellte, dass Jesus Christus selbst diesen Vorschlag gemacht hatte, stürzten Reporter zu seiner Residenz, um nähere Erläuterungen zu bekommen. Seine Erklärung war einfach und kurz: “Die Heiligen Schriften sind wie der Sabbat für den Menschen gemacht”, sagte er, “nicht der Mensch für die Schriften.”

    Ich denke mal, Du stimmst mir zu, dass mein Urteil für diese Art von “Christen” nicht zu hart ist.

  3. 3 Heinz (Dienstag, 23. September 2008; 00:30): 

    @Jürgen, zu 2)

    Immerhin, mit vier Sternen kann ich gut leben, Heinz

    Ja, mit Dir bin ich immer etwas strenger, als mit denen, die draussen sind … ;-)
    Deinem Urteil über die beiden in Deinem Kommentar verlinkten Organisationen würde ich mich anschliessen! Zur Idea-Meldung muss ich mir noch ein paar weitere Quellen zum Thema durchlesen und was noch wichtiger ist: Das Resultat und der Ablauf dieses Dinners würde mich interessieren. Mit jemandem das Gespräch zu suchen, muss noch lange nicht heissen, dass man ihm zustimmt, ihn hofiert oder ihn sympathisch findet, sondern Gott gibt jedem eine Chance, selbst diesem Finsterling!
    Aber es würde mich auch nicht wundern, wenn Du Recht behalten solltest. Die Hure treibts mit jedem und fast jeder will dabei sein!
    Und mit Gewalt wird man das Gute nicht mehr durchsetzen können. Das Schwert, welches uns Christen verordnet ist, ist allein das Wort Gottes! Ich hoffe, es werden Leute dabei sein, die Gott gebrauchen kann ihm dieses Schwert tief ins Herz zu rammen!

  4. 4 Jürgen (Dienstag, 23. September 2008; 00:39): 

    Ich hatte auch nachträglich zur NGO “Religionen für Frieden” gegoogelt und ehrlich gesagt nicht sehr viel Verwertbares hinsichtlich des schon einmal erfolgten und nun wieder angestrebten Dialoges mit dem iranischen Adolf gefunden. Erstaunlicherweise, ehrlich gesagt. Vielleicht war ich tatsächlich zu vorschnell mit meiner Beurteilung.

    Das Resultat und der Ablauf dieses Dinners würde mich interessieren. Mit jemandem das Gespräch zu suchen, muss noch lange nicht heissen, dass man ihm zustimmt, ihn hofiert oder ihn sympathisch findet …

    Da hast Du recht; und wenn ich mich überhoben haben sollte, bin ich gerne bereit, mich für meine Überheblich- und Voreingenommenheit zu entschuldigen.

  5. 5 Heinz (Dienstag, 23. September 2008; 00:49): 

    … bin ich gerne bereit, mich für meine Überheblich- und Voreingenommenheit zu entschuldigen

    Nu fang nich gleich an zu heulen … ;-)

    Wer sich mit “Religionen für Frieden” zusammentut, von dem kann man möglicherweise wirklich nichts Gutes mehr erwarten, warten wir es ab.

  6. 6 Jürgen (Dienstag, 23. September 2008; 00:56): 

    Ich heule nicht. Ich erkläre lediglich meine Bereitschaft zur Korrektur, sollte ich falsch liegen.

    Heulen sollen andere; nämlich die, die es verdienen.

  7. 7 Heinerich (Dienstag, 23. September 2008; 08:51): 

    Ich möchte auch kurz aufheulen und mache hier mal auf advocat catholico:

    Ich hoffe, daß die katholischen Bischöfe in den U.S.A. nicht genauso degeneriert sind wie ihre derzeitigen Kollegen im Amt von der DBK und somit diesem Treffen fern bleiben.

    Die Überschrift “Hitlers Helfer” (”Geschichte wiederholt sich”) im begrifflichen Bezug mit “KIRCHE” bezieht sich ja im allemeinen Bewußtsein heutzutage eher ausschließlich auf die Katholische Kirche.
    Auch die Lügengeschichte “Der Stellvertreter” (Hochmut über Papst Pius XII.) wurden bereits entlarvt. Angesichts der (auch in KZs) ermordeteten Priester und anderer Gläubigen, die dem Hitler-Regime auch offen widerstanden, angesichts der erwiesenen Hilfe durch Katholen (und Kirche!) bei der Rettung vieler jüdischer Menschenleben, bitte ich hier um eine bessere Differenzierung bei der Verfassung von Überschriften.

    Ansonsten teile ich die Empörung vollauf !

  8. 8 Herold (Dienstag, 23. September 2008; 14:57): 

    Eine Kirche, die besoffen ist vom Blut der Heiligen… was sollte man da noch beschönigen?

  9. 9 Heinerich (Dienstag, 23. September 2008; 16:18): 

    Das war jetzt aber nicht lieb, Ted!

  10. 10 Gudrun (Dienstag, 23. September 2008; 16:38): 

    Sehr viele sind scheinheilig, nicht nur Kleriker.

  11. 11 Heinz (Dienstag, 23. September 2008; 17:15): 

    @Heinerich
    Ohne Dich als Katholiken verletzen zu wollen: Die Katholische Kirche war immer Vorreiter im Bösen. Im Mittelalter ein Terrorregime, heute durch populistische Aktionen, wie das Gebet des Papstes in einer Moschee, auf der Jagd nach der Anerkennung durch die Öffentlichkeit. Das Schlimme ist, dass inzwischen fast alle anderen diesem negativen Vorbild nacheifern. Ihnen scheint die Anerkennung durch Menschen wichtiger geworden zu sein, als die Anerkennung durch Gott.
    Die paar katholische Priester, die sich in der NS-Zeit vorbildlich verhalten haben und die ich durchaus bewundere, können das Versagen des Papstes auch nicht wieder gut machen. Die RKK mag Juden gerettet haben, das gleiche tat sie mit Naziverbrechern, denen sie nach dem Krieg half nach Südamerika zu flüchten.
    Aber, wie schon gesagt, z.Zt. scheinen alle die RKK als Vorbild zu nehmen.

  12. 12 Heinz (Dienstag, 23. September 2008; 17:18): 

    @Gudrun
    Meine Heiligenscheine trage ich unter dem rechten Gesäßpolster !

  13. 13 Heinerich (Mittwoch, 24. September 2008; 08:08): 

    Wieso ist die RKK als moralischer Vorreiter der aktuellen Weltpolitischen Geschichte verpflichtet ?
    Und wer bitte im MSM-Land nimmt die RKK zum Vorbild ?
    Die geäußerten Negativ-Meinungen zur RKK stehen ja in der allgemeinen Medienlandschaft und in fast allen Gesellschaften auf breitesten Füßen. Sollte das in Hinsicht auf ihre Richtigkeit nicht mal ein bisschen zu Denken geben ?
    Der Islam wird aus den gleichen Ecken und Enden fast durchweg positiv gesehen und verteidigt.

    Jeder Heinz kann sich heutzutage über die RKK auslassen ohne Gefahr auf jegliche gesellschaftliche Ächtung.

    Doch mein Verteidiger-”Markwort” (im Sinne von “Fakten-Fakten-Fakten!”) zur Vergangenheit ist eine Buchempfehlung: DIE DUNKELMÄNNER - von M.Hesemann

    Ich persönlich verabscheue momentan die appeasmentische Haltung des Vatikans zum Islam! Verurteilen will ich bisher aber nur die (wenn vielleicht auch aufgezwungene) Koran-Küsserei von Papst JP II.

  14. 14 Heinerich (Mittwoch, 24. September 2008; 08:16): 

    Okay: der Papst Pius XII. war wohl doch ein Schle(ä)chter:

    http://fact-fiction.net/?p=1143

  15. 15 Heinerich (Mittwoch, 24. September 2008; 09:43): 

    22. September
    Pius XII.: Der verkannte Papst

    Hitlers Krieg stürzte Europa ins Desaster. Pius musste Angst um sein Leben haben, noch mehr aber erschütterte ihn die Verschleppung der Juden. Ein Protest der holländischen Bischöfe wurde von den Nazis mit der Deportation von 40.000 Menschen beantwortet. Pius litt schwer darunter, formulierte einen Protest, gab die Handschrift dann aber Pascalina: “Verbrennen Sie diese Bögen, es ist mein Protest gegen die grauenhafte Judenverfolgung. Heute Abend sollte er im Osservatore Romano erscheinen. Aber das würde vielleicht 200.000 Menschenleben kosten. Das darf und kann ich nicht verantworten. So ist es besser, in der Öffentlichkeit zu schweigen und für diese armen Menschen wie bisher in der Stille alles zu tun, was möglich ist.”
    Dieses Schweigen sollte ihm später heftig vorgeworfen werden. Ähnlich wie bei Wiens Erzbischof Kardinal Innitzer wird oft übersehen, welche Anstrengungen zur Rettung der Juden und zur Linderung ihrer Leiden unternommen wurden. So übertrug Pius seiner unentbehrlichen Managerin die Leitung der “Pontificio Commissione Di Assistenza”, ein international agierendes päpstliches Hilfswerk.

    Aus einem Artikel von Prof. Hans-Werner Scheidl in der Wiener Tageszeitung Die Presse vom 13. September 2008 über die Haushälterin Papst Pius’ XII. Schwester Pascalina.

  16. 16 Heinz (Mittwoch, 24. September 2008; 19:51): 

    @Heinerich
    Ich glaube Dir, dass Pius XII unter dem Naziunrecht gelitten hat und stets das Gute wollte. Er hätte den Juden gerne geholfen, aber nicht, wenn es die Kirche etwas kostet. Er hätte sich gerne mit den Nazis angelegt, aber nicht wenn es für seine Kirche mit Nachteilen verbunden ist. Er hat den Naziverbrechern nach dem Krieg geholfen unterzutauchen, aber nur weil er sich daraus Vorteile für seine Kirche versprochen hat.
    So denkt und handelt ein Politiker aber nicht ein Mann Gottes!

  17. 17 Heinerich (Donnerstag, 25. September 2008; 07:49): 

    Wenn es so gewesen wäre, hättest du recht !

  18. 18 Heinerich (Donnerstag, 25. September 2008; 10:40): 

    Ähnlich beeindruckend war das Zeugnis römischer Juden, die die Zeit der deutschen Besatzung in römischen Klöstern überlebten. Als die Nahrungsmittel in Rom knapp wurden, ließ Pius XII. ein Schiff kaufen, das Lebensmittel aus dem Hafen von Genua brachte. Er beauftragte seine Haushälterin und langjährige Vertraute, die deutsche Ordensschwester Pasqualina Lehnert, mit der Verteilung der Hilfsgüter. Nicht selten setzte sich die resolute Nonne selbst ans Steuer eines Lastwagens, um im Schutze der Nacht die 155 römischen Klöster, Ordenshäuser und kirchlichen Einrichtungen zu beliefern, in denen man auf Weisung des Papstes Juden versteckt hatte. Als im Vatikan die Geldmittel knapp wurden, beauftragte Pius XII. seinen Neffen Carlo Pacelli, Käufer für einige der wertvollsten Gemälde aus den vatikanischen Museen, darunter Raphaels „Verklärung Christi“, zu suchen. Erst als eine großzügige Spende aus den USA eintraf, wurde die Aktion abgeblasen. Etwa sechs- bis siebentausend der achttausend römischen Juden überlebten auf diese Weise. In ganz Europa gelang es den Nuntien, Bischöfen und Ordensleuten, über 850 000 Juden vor dem Holocaust zu retten, wie schon 1968 der jüdische Diplomat, Historiker und Theologe Pinchas Lapide penibel dokumentierte. Seit dem Sommer 1941 hatte Pius XII. bei Hitlers Vasallen in Vichy-Frankreich, der Slowakei, Rumänien und Ungarn persönlich gegen die Verschleppung der Juden protestiert und in fast allen Fällen zumindest eine Verzögerung der Deportationen bewirkt. Auf eine öffentliche Anklage der Nazis verzichtete er dagegen nicht aus Feigheit, sondern aus Klugheit. Er war sich sicher, effizienter helfen und Leben retten zu können, wenn die Kirche nach außen hin eine Fassade der Neutralität wahrte. Dass ein lautstarker Protest nur die Lage der Opfer verschlimmert hätte, glaubt auch der britische Historiker Sir Martin Gilbert, ein Jude, der international als der beste Kenner des Holocaust gilt. Er ist überzeugt: „Pius XII. hat äußerst verantwortungsbewusst gehandelt und die richtige Entscheidung gefällt.“

  19. 19 Herold (Donnerstag, 25. September 2008; 14:48): 

    Das haut doch dem Fass den Boden raus! Wie… da darf sich hier einer oeffentlich zum Katholozismus bekennen? Zu dieser Moerderbande, die betrunken vom Blut der Heiligen ist uns sein wird. Offb.17,1-6

    Na dann gebt bittschoen auch den Nazis eine Blattvorm hier.

  20. 20 Heinerich (Donnerstag, 25. September 2008; 17:36): 

    “Danke, lieber Herold, daß du uns auf den Boden der Tatsachen zurückholst !” ;-)

  21. 21 topiltzin (Donnerstag, 25. September 2008; 18:21): 

    “Repräsentanten der „Religionen für Frieden“, darunter Vertreter der Mennoniten, Anglikaner und Quäker sowie des Verbindungsbüros des Weltkirchenrats bei den Vereinten Nationen, haben Ahmadinedschad zu einem Abendessen und Gespräch am 25. September in New York eingeladen.”

    Von der RKK vermag ich hier nichts zu lesen…

    Außerdem finde ich das Katholiken-Bashing gerade hier nicht wirklich hilfreich. Immerhin füllt die RKK in Europa jene Funktion im Kampf gegen das Böse aus, die in den USA mehrheitlich die Evangelikalen wahrnehmen.

  22. 22 Jürgen (Donnerstag, 25. September 2008; 19:15): 

    topiltzin hat recht. Katholiken-Bashing muss nicht sein. Während des Dritten Reichs gab es in allen Konfessionen sowohl Nazi-Feinde als auch Nazi-Kollaborateure. Die Deutsche Evangelische Kirche war genauso befallen wie die röm.-katholische. Man denke nur an die unsägliche Organisation der “Deutsche Christen” innerhalb der DEK. (Ich empfehle auch die Beachtung des Kartenmaterials bei diesem Kewil-Beitrag.)

    Es gibt also für keine Kirche und für kein Mitglied irgendeiner Denomination irgendeinen Anlass, mit dem Finger auf andere zu zeigen. (Eine inhaltliche theologische Auseinandersetzung ist allerdings notwendig.)

    Ein zweites: Heute ist die katholische Kirche mit Abstand der herausragende Fels in der Brandung, wenn es um moralische und ethische Themen in Politik und Gesellschaft geht, und damit diesbezüglich bei weitem näher an Bibel und Glaubenslehre, als die evangelische Kirche. Das letzte Beispiel dafür lieferte — mal wieder — die ev. Bischöfin Käßmann, als meinte, sie müsse Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wegen ihrer Äußerungen zu Aids Zynismus und Menschenverachtung vorwerfen. Nun, es muss einen nicht verwundern, dass sich Namenschristen in einer abgefallenen ev. Kirche, und nennen sie sich tausend mal Bischof oder Bischöfin, zu solch ungeistigen Aussagen versteigen. (Siehe auch hier.)

  23. 23 Herold (Donnerstag, 25. September 2008; 19:18): 

    Lieber Heinerich

    Ich bin im allgemeinen ein hilfsbereiter Mensch. Erst half ich 8 Menschen nach Santa Cruz zu gelangen, obwohl doch die Sozialisten die Strassen sperrten. Die knallen einen einfach ab. Aber der Wald hat Löcher…

    Wie viel nötiger hat es da ein Mann der unterwegs zur Hölle ist, dass man ihm hilft. Ja Kammerad, es gibt auch einen Weg in den Himmel. Nicht die alleinseelig machende Romsekte ist es. Nein der Weg heisst Jesus Christus. Nicht dieser katholische Hippy. Nein der wahre Christus, wie ihn die Bibel das alleinige Wort Gottes schildert.

    Ich wünsche Dir o Heinerich, dass Du diesen Weg findest.

    Herold

  24. 24 Herold (Donnerstag, 25. September 2008; 19:24): 

    Lieber Jürgen

    Ja sie haben Recht, die Katholiken, wenns nicht gerade Fasnat ist, reden sie viel von Moral. Aber bitte, jene die Christus kreuzigen liesen, hatten mehr davon. Katholiken haben also ihren Vorgängern gegenüber, schon noch defizitte.

  25. 25 topiltzin (Donnerstag, 25. September 2008; 20:04): 

    “Das letzte Beispiel dafür lieferte — mal wieder — die ev. Bischöfin Käßmann, als meinte, sie müsse Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wegen ihrer Äußerungen zu Aids Zynismus und Menschenverachtung vorwerfen. Nun, es muss einen nicht verwundern, dass sich Namenschristen in einer abgefallenen ev. Kirche, und nennen sie sich tausend mal Bischof oder Bischöfin, zu solch ungeistigen Aussagen versteigen.”

    Ach ja die Käßfrau… Die möchte wohl ihre Landeskirche zu einer “Emerging Church” zu machen, gegenüber der Welt den “Wandel durch Anbiederung” anstreben, wenn überhaupt. Mich erinnern diese Leute an den “Guru”, unseren “katholischen” Religionslehrer, den wir bis zur 11.Klasse genossen hatten und bei dem wir es geschafft hatten, in 7 Jahren Unterricht keinen einzigen Satz in der Heiligen Schrift zu erörtern oder auch nur zu lesen. Stattdessen “Hair” und “Woodstock” als Unterrichtsstoff… einfach nur eklig.

    Meine religiöse Prägung verdanke ich der streng katholischen Erziehung durch meine mittlerweile verstorbene Großmutter. Dass ich überhaupt noch weiß, warum ich glaube, verdanke ich aber Evangelikalen. Sie haben mir beigebracht, die Schrift zu lesen. Ich gehöre der RKK an und würde es als falsches Signal ansehen, sie zu verlassen. Mag ja sein, dass ich vll innerlich mehr evangelikal als RK bin. Soll ich deshalb trotzdem meine Wurzeln in der RKK leugnen?

    Ich finde, gerade Konservative sollten in der Konfessionsdebatte behutsam vorgehen… Kraftsprüche bewirken ja gerade bei uns oft das Gegenteil des Gewünschten.

  26. 26 Heinz (Donnerstag, 25. September 2008; 20:31): 

    Ich bilde mir nicht ein, einem Katholiken gegenüber irgendwas voraus zu haben! Meine Äusserungen gegen die RKK beziehen sich ausschließlich auf die Institution RKK und deren Repräsentanten. Es gibt auch nicht religiöse Menschen, die in manchen Fragen moralisch vorbildlich sind. In den Fragen Abtreibung, Ehe, Familie u.s.w. vertritt die RKK tatsächlich auch meine Ansichten eher, als es die Evangelische Kirche tut. Vom katholischen Glaubensbekenntnis müßte ich mich trotzdem in einigen Dutzend Fragen distanzieren, beim evangelischen wären das etwa zwei Fragen. Die praktische Umsetzung des Christlichen Glaubes ist hingegen in beiden grossen Kirchen gleich kathastrophal und zeugt von einem totalen Abfall von Gott! Die restlichen Gemeinschaften befinden sich auf dem besten Weg, es den grossen Kirchen gleich zu tun.
    Es ist nicht die Aufgabe der Gemeinde Jesu, die Politik zu beeinflussen, aber wenn sich die Gemeinden darauf konzentrieren würden, nach Jesu Wort zu lehren und danach zu leben, sowie andere für Jesus zu gewinnen, dann hätte das einen völlig unbeabsichtigten Einfluss auf die Politik, der viel entscheidender wäre, als die direkte willentliche Beeinflussung der Politik durch die Kirchenfürsten!
    Das moralische Vorbild der Kirchenfürsten in einigen wenigen Fragen bewirkt nur, dass ihr teuflisches treiben und ihre dämonischen Ziele nicht wahrgenommen werden!

  27. 27 Herold (Donnerstag, 25. September 2008; 22:49): 

    Das moralische Vorbild der Kirchenfürsten in einigen wenigen Fragen bewirkt nur, dass ihr teuflisches treiben und ihre dämonischen Ziele nicht wahrgenommen werden!

    Hervorragend.

    Ich gehöre der RKK an und würde es als falsches Signal ansehen, sie zu verlassen.

    Unsere Ansichten sind da nicht relevant. Allein Gott ist da zu fragen. Sollten sie erettet sein, so bleibt ihnen da keine Wahl.

    2.Kor.6,14 Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 6,15 Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 6,16 Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: `Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. 6,17 Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt Unreines nicht an, und ich werde euch annehmen 6,18 und werde euch ein Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

  28. 28 Heinerich (Freitag, 26. September 2008; 08:16): 

    Mensch Heinz, lies mal was du so von dir gibst:
    Einerseits: “Die paar katholische Priester, die sich in der NS-Zeit vorbildlich verhalten haben und die ich durchaus bewundere, können das Versagen des Papstes auch nicht wieder gut machen.”
    Andererseits: “Es ist nicht die Aufgabe der Gemeinde Jesu, die Politik zu beeinflussen, aber wenn sich die Gemeinden darauf konzentrieren würden, nach Jesu Wort zu lehren und danach zu leben, sowie andere für Jesus zu gewinnen, dann hätte das einen völlig unbeabsichtigten Einfluss auf die Politik, der viel entscheidender wäre, als die direkte willentliche Beeinflussung der Politik durch die Kirchenfürsten!”
    Da steht der Pius (XII.) nun -
    und weiß nicht was zu tun !

    @ Herold:
    Die Wahrheit würde dir weiterhelfen. Für dir doch bitte auch mal (o.a.) Argumente zu Gemüte.
    Und ich dachte wirklich zu Beginn deine Beiträge seien ironisch gemeint (”besoffen von Blut” war wohl Johannes, wenn er sowas schreibt - oder Gott? - nö: bloß die Amtskirche, gelle!): so kann man sich irren! ;-)

  29. 29 Heinz (Freitag, 26. September 2008; 09:41): 

    Ja, Heinerich, die RKK ist nunmal primär ein politisch-religiöses System. Der Papst ist primär Politiker. Pius XII war nicht der einzige Papst der RKK-Geschichte, in der es leider wenig christliches, dafür sehr viel blutiges gab. Pius XII mag noch einer der besten Päpste gewesen sein, der wirklich auch das Eine oder Andere an Positivem geleistet hat, aber eben als Politiker und nicht als Mann Gottes!

  30. 30 Heinerich (Freitag, 26. September 2008; 11:00): 

    Deine geäußerten Anschuldigung gegenüber der RKK und dem Papst sind falsch. Das ist bewiesen.

  31. 31 Heinz (Freitag, 26. September 2008; 12:52): 

    Kostenloses Material über den Unterschied zwischen Katholizismus und Christentum zum herunterladen findest Du z.B. hier:
    http://short4u.de/48dcb7946089b
    Ansonsten kann ich zu diesem Thema im Moment aus Zeitgründen nichts ausführen, vielleicht später. Nur soviel: Nichts ist schwerer als zu akzeptieren, dass die Glaubensgemeinschaft, zu der man selbst gehört, irgendwas grundsätzlich falsch macht! Ich habe in den letzten Jahrzehnten selbst lernen müssen, meine Glaubensgemeinschaft, ihre Traditionen und Postulate telweise sehr negativ zu sehen und zu vewerfen, obwohl ich bist zum Ende des Teeniealters nur positives erfahren habe. Christ sein kann man nur durch eine persönliche Hingabe an Jesus Christus und nicht durch Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft und Befolgen von Regeln die diese aus der Bibel ableitet !

  32. 32 Herold (Freitag, 26. September 2008; 15:57): 

    @Heinerich

    2.Kor.6,14-18 genügt.

  33. 33 Heinerich (Montag, 29. September 2008; 08:44): 

    Es ist wirklich befreiend zu erfahren, dass die ganzen Anschuldigungen gegenueber der katholischen Kirche falsch sind. Bis vor einigen Jahren dacht ich auch noch Pfui Kirche, viel zu reich, Galileo, Hexenverbrennungen und Kreuzzuege… das sind doch wirklich Verbrecher. Von den MSM wurde ich in dieser Haltung bestaerkt. Der Name der Rose war mein Lieblingsfilm und fuer mich auch die realistische Darstellung von Kirchenmaennern. Von allen MSM wird man heute immer noch in dieser Haltung betaerkt. Dann kam das Internet. Und ploetzlich kann ich zum ersten Mal meine katholische Kirche lieben. Das geschichtliche Bild der Kirche ist ein voellig anderes geworden, da ich es anhand neutraler Informationen nun differenzierter beurteilen kann.
    Ich habe den Link von Heinz besucht und gelesen, aber da sind fast ausschliesslich falsche Urteile und Beurteilung zur Kirche zu finden / die ueblichen neuzeitlich inquisitorischen Anschuldigungen, komischerweise auch immer nur in Richtung katholischer Kirche. Zu diesem Schluss kann man alleine dadurch kommen, dass man nur als KurzInfo das Dunkelmaennerbuch von Hesemann gelesen hat.

    Und zu Herold ist zu sagen, dass fuer die kath. Kirche die Auslegung der Evangelien durch das Lehramt und die Tradition ausschlaggebend ist und nicht eine Wortzitatsfuzzelei aus der Bibel von ausschlaggebender Bedeutung waere. Die Protestanten mit ihrem sola scriptura Prinzip waeren fuer dich Hobbyhetzer der richtige Angeklagte!

    Hetzer nur, weil du von Blutbesoffenheit geredet hast! Das goenn ich mir dann doch…

  34. 34 Heinerich (Montag, 29. September 2008; 10:50): 

    Von dem Juden Albert Einstein stammt das Zitat:

    „Einzig und allein die katholische Kirche hat gegen Hitlers Kampf – für die Freiheit protestiert. Bis dahin interessierte ich mich nicht für die Kirche.

    Heute aber kann ich nicht umhin, meine große Bewunderung und Anhänglichkeit einer Kirche gegenüber zu bekunden, die als einzige den Mut hatte, einen fortgesetzten Kampf für die Aufrechterhaltung der geistigen Wahrheit und moralischen Freiheit zu führen.“

  35. 35 Heinz (Montag, 29. September 2008; 16:19): 

    @Heinerich
    Nenn doch mal ein Paar “neutrale Informationen” (und Quellen)!
    Und Geschichte hat nun wirklich nichts mit MSM zu zun!
    Einstein hat Unrecht, gemessen an der Macht, die sie hatte, hat die RKK praktisch nichts getan!

  36. 36 Heinerich (Dienstag, 30. September 2008; 08:07): 

    Was heißt neutral ? Es sollte doch um Wahrheit gehen und nicht um Neutralität. Das große Problem der heutigen Zeit: wir kompromissen und relativieren die Wahrheit zu tode!

    Dein Urteil über den Zeitzeugen und Juden (=> der sicher zunächst nicht neutral sondern eher negativ zur kath.Kirche eingestellt war!) Albert Einstein, der seine Quellenforschungen betrieb eh er sein Urteil zur RKK (man beachte sein Hinweis: “…die als EINZIGE den Mut hatte…”!!!) abgab, ist sicherlich nicht neutral, oder doch ?
    Mich würde mal die Erfolgsgeschichte der protestierenden Protestanten zur Hitlerzeit interessieren: oder steckt da ein Balken im Auge?

    Quellenangaben zum RKK-Problem siehe im Hesemann-Buch “Die Dunkelmänner” - das müßt dir doch vom Titel her entgegen kommen ?!

  37. 37 Heinz (Dienstag, 30. September 2008; 11:44): 

    Der Protestantismus ist ein Sammelbecken aller, die etwas gegen etwas hatten, vor Allem etwas gegen den Katholizismus. Zurecht gegen etwas zu sein, bedeutet aber noch lange nicht, dass man für das Richtige ist. Das perverseste Beispiel sind die “Deutschen Christen” im Dritten Reich. Der Protestantismus hat im Dritten Reich vielleicht noch schwerer versagt, als die RKK. Die Geschichte der Kirchen beschränkt sich aber nicht auf jene 12 Jahre.
    Hesemann schreibt die Geschichte jetzt so um, wie Katholiken sie schon immer haben wollten: Die “heilige”Inquisition war gut, alles Negative, was wir in den Geschichtsbüchern finden ist Lüge oder nicht so schlimm wie immer behauptet … Das muss einfach die Wahrheit sein und Islam ist Frieden, Toleranz und Liebe!

  38. 38 Heinerich (Dienstag, 30. September 2008; 14:27): 

    Hesemann schreibt nichts um, sondern bringt Licht ins Dunkel der Unwissenheit und führt eine reichhaltige Quellenanlage dafür auf.
    Eine der Forderungen, die der Heinz`sche Intellekt hier gestellt hat. Nun - ist es die Unwahrheit so weise es nach! Und schlag nicht nur wild um dich: “Islam ist Frieden” damit in Zusammenhang zu bringen ist lächerlich!

    Katholische Kirche ist und war immer scheiße und Islam bedeutet Frieden ist die momentan politisch korrekte Sichtweise der Dinge!

  39. 39 Herold (Dienstag, 30. September 2008; 23:26): 

    @Heinerich Hetzer nur, weil du von Blutbesoffenheit geredet hast! Das goenn ich mir dann doch…

    Ich weiss…

  40. 40 Heinz (Mittwoch, 01. Oktober 2008; 00:18): 

    @Heinerich
    Die Geschichtsbücher sind voll von solchen Informationen:

    http://short4u.de/48e2a462109df

    und Du findest “die Wahrheit” im Buch eines Autors ?

  41. 41 Heinz (Mittwoch, 01. Oktober 2008; 00:25): 

    Nein, diese Kirche hat mit Jesus Christus nichts zu tun! Sie ist aber auch nicht die einzige Kirche, auf die das zutrifft.

  42. 42 Heinz (Mittwoch, 01. Oktober 2008; 00:46): 

    http://www.neo-lutheraner.de/

    Der christliche Glaube ist nicht dazu da, politische Macht auszuüben, sondern den Einzelnen durch Jesu Geist von innen heraus zu verändern!

  43. 43 Heinerich (Mittwoch, 01. Oktober 2008; 08:15): 

    @ Heinz: Die Protestanten findest du auch kacke (”Das perverseste Beispiel sind die “Deutschen Christen” im Dritten Reich. Der Protestantismus hat im Dritten Reich vielleicht noch schwerer versagt, als die RKK.”), aber was die an anti-katholischen Pamphleten (deine 2 Links - mit tollen Quellenangaben wie Zeitungsartikel und Bücher von Kirchenfeinden ;-) ausspucken, findest du gut und glaubst alles auf`s Wort. Wieso aber, gestehst du nicht auch eine entgegengesetzte Sichtweise auf die Dinge zu.
    Du widersprichst dir ständig:
    “Der christliche Glaube ist nicht dazu da, politische Macht auszuüben” - aber dem Pius XII. vorwerfen er hätte politisch versagt. Sowas nenne ich dumpf.

    @ Herold: danke für dein Verständnis.

  44. 44 Heinerich (Mittwoch, 01. Oktober 2008; 09:04): 

    A-A-Ainen hab ich noch:

    Golda Meir über Pius XII.

    “Wir trauern. Wir haben einen Diener des Friedens verloren. Als in dem Jahrzehnt des nationalsozialistischen Terrors unser Volk ein schreckliches Martyrium überkam, hat sich die Stimme des Papstes für die Opfer erhoben.”

    Die damalige israelische Außenministerin und spätere Premierministerin Golda Meir (1898 - 1978) in einem Telegramm an den Vatikan anläßlich des Todes von Papst Pius XII. im Jahr 1958

  45. 45 Heinz (Mittwoch, 01. Oktober 2008; 20:42): 

    @Heinerich

    Wieso aber, gestehst du nicht auch eine entgegengesetzte Sichtweise auf die Dinge zu.

    Du kannst glauben, was Du willst, und ich sehe auch keinen Grund meine Ansichten über die RKK zu ändern!

    … aber dem Pius XII. vorwerfen er hätte politisch versagt

    Nein, das tue ich nicht! Ich habe gesagt, er handelte wie ein Politiker und nicht wie ein Mann Gottes! Das war nicht dumpf von Dir, sondern nur unaufmerksam ! ;-)
    Pius XII scheint Dir sehr am Herzen zu liegen. Ich kenne Christen, die die Kirchengeschichte etwas besser kennen als ich, die über Pius XII ein sehr positives Urteil fällen: Sie halten es für möglich, dass Pius einer von ganz wenigen Päpsten der RKK war, der Christ gewesen sein könnte und das Evangelium ansatzweise verstanden hat, was man bei den meisten Päpsten leider mit Sicherheit ausschliessen kann!
    JP II z.B. hat eindeutig satanische Lehren verbreitet !
    Bitter, dass eine Milliarde Katholiken so viel Vertrauen in den Papst haben und sich von ihm in die ewige Verdammnis führen lassen!

  46. 46 Heinerich (Donnerstag, 02. Oktober 2008; 08:06): 

    Was mir vor allem am Herzen liegt ist die Wahrheit.

    “JP II z.B. hat eindeutig satanische Lehren verbreitet !
    Bitter, dass eine Milliarde Katholiken so viel Vertrauen in den Papst haben und sich von ihm in die ewige Verdammnis führen lassen!”
    So eindeutig (!) satanisch können die Lehren nicht sein, wenn alle katholischen Christen sich zum dreieinigen Gott bekennen und alle ausnahmslos Satan widersagen. Dann gibt`s ja noch die päpstlich bestallten Exorzisten. Da hätte JP II. ruhig etwas eindeutiger sein können! ;-)

  47. 47 Heinerich (Donnerstag, 09. Oktober 2008; 14:55): 

    Und noch Ainen zum heutigen 50.Todestag von Papst Pius XII.:

    “…Immerhin wurden so - laut Pinchas Lapide, vor drei Jahren bestätigt von David G. Dalin - von der katholischen Kirche mehr jüdische Leben gerettet als von jeder anderen Organisation, nämlich zwischen 600.000 und 800.000. Wem das nicht genug ist, der fühlt sich wahrscheinlich daheim hinter den Seiten seiner Cromwells und Goldhagens und Hochhuths sehr sicher und wenig herausgefordert. Dort läßt sich schön ausmalen, wieviele bedrohte Leben man selbst gerettet hätte, wäre man damals dabei gewesen…”

    Zitat von hier: http://amroemsten.blogspot.com/2008/10/reden-ist-silber.html

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