Gegossenes Blei

Den täglichen Rückblick auf Interessantes und Abstruses aus der internationalen Medienwelt und Blogosphäre in Bezug auf die aktuelle israelische Antiterror-Operation "Gegossenes Blei" gibt's bei Helplev. Lesen!
31. Oktober 2008

Dear Mr.Obama

Laut FOX ist es mit 11 Millionen Views das meistgesehene Wahlkampfvideo: Die Botschaft eines Soldaten, der im Irak gekämpft hat, an “The One”.

Es spricht für sich. Und möglicherweise trägt seine Botschaft dazu bei, dass der Abstand in den Umfragen kurz vor der Wahl stetig im Schrumpfen begriffen ist…

Beitrag bewerten:
(Bisher 8 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen)
 Loading ...

Autor: topiltzin | Abgelegt unter Gesellschaft, Politik allg., USA
0 Kommentare  . .

31. Oktober 2008

Ein Plädoyer für den Faschismus

Es wird Zeit, liebe Leser, dass wir unser Verhältnis zur Vergangenheit bereinigen und ein angemessenes und gesundes Verhältnis zum Faschismus entwickeln! Was in “Mein Kampf” steht, ist mir egal. Wir müssen den Faschismus, soweit er mit dem Grundgesetz vereinbar ist, wieder einführen! Natürlich nicht für alle, sondern nur für die, die freiwillig unter dem Faschismus leben möchten. Wir müssen es den Nazis ermöglichen, wieder repräsentative Kulthäuser und Germanentempel zu bauen und aus den Hinterhöfen herauszukommen! Auch in Israel sollten Germanentempel zur Praktizierung des Führerkultes gebaut werden. Und dann will ich eben nicht haben, dass man sagt, “wir dürfen ja auch keine Synagogen mehr in Deutschland bauen” oder sonstigen Unfug. Wir brauchen so viele Germanentempel und Kulthäuser, wie die Nazis wollen. Wissen Sie, ich brauche hier keine Sysnagogen, weil es keine Juden hier gibt! Wir machen das ja nicht zum Selbstzweck! Und, liebe Leser, wir dürfen nicht erwarten, dass solche Kulthäuser sich mit einem schwäbischen Spitzdach mit Hakenkreuz begnügen. Ich werde den Nazis sagen: “Entweder ihr macht das gescheit oder gar nicht”. Dann werden sie Germanentempel und Adolf-Hitler-Kulthäuser* mit Hakenkreuzen bauen, die diese Bezeichnung verdienen! Ausserhalb dieser Gebäude sollten die Nazis auf lautstarke “Sieg Heil” rufe verzichten, da sie sonst die Anwohner gegen die Kulthäuser aufbringen könnten, und genau das wollen wir nicht. Wir müssen den Menschen die Angst nehmen und mit allen reden. Dann werden sie am Ende sagen:”Begeistert sind wir nicht, aber macht es in Gottes Namen.” Wir müssen in zwei Richtungen arbeiten: Die Nazis müssen sich ändern - und die anderen. Es nützt nichts, dass jeder immer auf den anderen zeigt. Man muss die Menschen fragen, wovor sie eigentlich Angst haben. Dann kommen immer wieder die alten Kamellen, wie: “Die Nazis haben die Juden umgebracht”. Das stimmt nicht - und das muss man ihnen sagen. Da muss man einiges aushalten, aber das kann ich. Natürlich muss alles auf dem Boden des Grundgesetzes passieren, das ist klar.

Man muss mit den Nazi-Führern reden. Ich fordere von jedem das Bekenntnis zum Grundgesetz und ich frage: Was könnt ihr dazu beitragen, dass eure Frauen hebräisch lernen? Das sind Konfliktpunkte, aber die muss man ansprechen. Unser eigentliches Ziel aber muss sein, durch Vorbilder zu beweisen, was alles geht. Wir müssen versuchen, das Bewußtsein zu ändern und uns einmischen ins Kultusministerium, ins Sozialministerium, ins Wirtschaftsministerium.

*Adolf Hitler 1889-1945, deutscher Eroberer 

Angeregt durch: 1 2 3

Beitrag bewerten:
(Bisher 12 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen)
 Loading ...

Autor: Heinz | Abgelegt unter Satire
4 Kommentare  . .

31. Oktober 2008

Barfuß in die Wüste

Aha, der FDP-Typ, der sich eben noch anmaßte, bereits designierter Inegrationsbeauftragter für den Freistaat Bayern zu sein, dürfte es nach seinen Äusserungen nun wohl doch nicht werden. Die CSU-Fraktion erklärt zu dem Aufschneider:

Karl Freller: Äußerungen des Abgeordneten Barfuß zur Scharia inakzeptabel – Künftiger Integrationsbeauftragter wird von Staatsregierung ernannt

Als „vollkommen inakzeptabel“ hat Karl Freller, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, die Äußerungen des FDP-Abgeordneten Georg Barfuß zur Anwendung der Scharia in Bayern zurückgewiesen. Barfuß hatte erklärt, Teile der Scharia könnten auch hierzulande angewandt werden. „Damit stellt Herr Barfuß unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung auf den Kopf“, sagte Freller. „Dies ist nicht unsere Vorstellung von ‚Leben und leben lassen’“. Freller forderte eine klare Abgrenzung von der Scharia, und zwar nicht nur von der Todesstrafe, dem Abhacken der rechten Hand oder der Steinigung; „Auch vermeintlich zivile Bestimmungen dieser Rechtsordnung wie Vielehe und die Benachteiligung der Frau im Erbrecht sind für uns inakzeptabel“, so Freller. „Nur durch eine klare Abgrenzung von solchen Gesetzestexten können Muslime sich wirklich in das Wertesystem unserer Gesellschaft integrieren.“

Barfuß hatte auch die Notwendigkeit christlicher Kirchen in der Türkei in Frage gestellt, weil es dort angeblich keine Christen gebe. „Das Gegenteil ist der Fall“, betonte Freller. „Es ist unstrittig, dass in der Türkei eine christliche Minderheit existiert, die in ihrer Religionsausübung massiv behindert wird.“ Der CSU-Politiker Freller sprach sich für mehr Religionsfreiheit in der Türkei aus.

Völlig aus der Luft gegriffen ist die Behauptung von Herrn Barfuß, er sei künftiger Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung“, stellte Freller klar. Über Personen hätten die Koalitionspartner in dieser Frage überhaupt noch nicht gesprochen. Es sei nur festgelegt – auf Seite 66 des Koalitionsvertrages –, dass die Koalitionäre einen Integrationsbeauftragten der Staatsregierung berufen werden.

Somit dürfte sich Barfuß selbst in die Wüste geschickt haben, was ich nicht nur wegen seinen Scharia-Äusserungen in keinster Weise bedauere. Die Geisteswelt hatte am Montag eine kurze Recherche über den Mann gestartet und dabei einige hochinteressante Einblicke in das eingebildete, selbstverliebte, überhebliche, inkompetente Wesen dieses Mannes zu Tage gefördert. Ein echter eye-opener, der Auszug aus dem schwäbischen Oppositionsblatt NEUES SCHWABEN vom April 2004:

Überfremdungsfanatiker Barfuß (CSU) in Lauingen abgewählt!

Moschee-Bürgermeister von den Bürgern mit 63,2 Prozent aus dem Amt verjagt

Lauingen (hm) - Nach 18 Jahren Amtszeit darf sich der berüchtigte Moscheebefürworter Georg Barfuß nach einer neuen Beschäftigung umsehen. Sein SPD-Herausforderer Wolfgang Schenk erhielt fast 2/3 der abgegebenen Stimmen und sorgte damit bei politisch unbedachten Bürgern für eine Sensation.

Georg Barfuß (CSU) wurde einer breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal Mitte der neunziger Jahre bekannt, als er sich als Bürgermeister der schwäbischen Kleinstadt Lauingen massiv für den Bau einer orientalischen Moschee einsetzte.

Welche Gründe den christlich-sozialen Politiker dazu bewogen so zu handeln, ist für viele Bürger immer noch ein Rätsel. Tatsache ist jedoch, daß attraktive türkische Damen und finanzstarke türkischen Geschäftleute in der deutschen Bevölkerung Lauingens immer wieder Anlässe zu Spekulationen und Gerüchten gaben.

Barfuß entwickelte sich mit den Jahren zu einer Art Handelsvertreter in Sachen Moscheebauten. Überall wo türkische Gastarbeiter glaubten mit einem Moscheebau ihre Macht demonstrieren zu müssen, sprang ihnen Georg Barfuß hilfreich zur Seite.

Ob in Wertingen, Thannhausen oder erst kürzlich in Augsburg, Georg Barfuß war überall dabei, wenn es um die Ausbreitung des Islams ging. Besonders abstoßend ist seine Art gegenüber Bürgern, die in der multikulturellen Gesellschaft eine Gefahr sehen. Er versucht sie als sogenannte Rechtsextremisten zu stigmatisieren und so einer unangenehmen Diskussion aus dem Weg zu gehen.

Legendär war auch der Auftritt von Barfuß in der Sendung „quer“ im Bayerischen Rundfunk mit dem weltweit anerkannten Islamexperten Peter Scholl-Latour. Dort erdreistete sich der mit einer wirklich beneidenswerten Intelligenz ausgestatte Barfuß Scholl-Latour mehrfach über die „wahren“ Ziele des Islams aufzuklären. Scholl-Latour erkannte aber wohl sehr schnell, was hinter dem „gerne-groß“ Barfuß steckt und ignorierte diese Person als solches ganz einfach.

Mit seiner Abwahl erhielt Barfuß nicht nur die Quittung für seine politische Instinktlosigkeit, sondern auch für seine unglaubliche Überheblichkeit, die fürwahr narzisstische Züge trug. So machte er der SPD vor Beginn des Wahlkampfes den Vorschlag, sie möge doch auf einen eigenen Kandidaten verzichten, da dieser ja sowieso keine Chance gegen ihn haben werde und dies eh nur Zeit- und Geldverschwendung sei. Im Gegenzug wäre er bereit schon nach vier Jahren, anstatt nach sechs Jahren aus dem Amt zu scheiden.

Auch nach seiner Niederlage vermochte Barfuß sich nicht zu mäßigen. So prophezeite er, daß man ihn sehr bald vermissen werde, was immerhin weit über 60 Prozent der Bürger nicht so sahen. Wohl nur bei den türkischen Gastarbeitern herrscht Tristesse. Sie gaben dem Nachfolger sogleich den Rat sich am Stil seines Vorgängers zu orientieren.

Auch seine Begründung für die Niederlage, daß nämlich die Stadt Lauingen für einen Mann wie ihn einfach zu klein ist, zeugt ebenfalls von absoluter Realitätsferne.

Wer jedoch geglaubt hatte, daß mit seiner Abwahl das Kapitel Georg Barfuß geschlossen sei, wird sich wohl leider täuschen. Er werde sich auf gar keinen Fall zur Ruhe setzen, so der O-Ton des Geschaßten.

Die Redaktion von „Neues Schwaben“ hätte da ein paar reizvolle Aufgaben für den ruhelosen Barfuß. Wie wär`s denn mit dem Bürgermeisterposten in Bagdad oder Kabul. Auch im sunnitischen Falludscha wäre da noch der Posten frei. Dort könnte Barfuß seine gewonnenen Erfahrungen mit dem Islam an den Mann bzw. natürlich an die Frau bringen. So etwas verkauft sich im Irak und in Afghanistan sicher wie „geschnitten Brot“. Gute Reise Georg wünscht da „Neues Schwaben“.

Alles klar? Wundert es einen angesichts einer solch schizophrenen Persönlichkeit noch, dass diese sich schon als Integrationsbeauftragter Bayerns sah? Aber damit ist es — ich wiederhole mich — ja nun Gott sei Dank vorbei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Narr politisch noch ein Bein auf den Boden kriegt. Der Spiegel schreibt:

Der CSU-Landtagsabgeordnete Karl Freller sprach sich aufgrund der Äußerungen von Barfuß gegen dessen mögliche Berufung zum Integrationsbeauftragten der neuen Staatsregierung aus.

Das kann ich aus der Pressemeldung der CSU zwar nicht direkt herauslesen, aber vielleicht hat der Spiegel ja noch andere Quellen.

Noch ein Detail, quasi als Nachtrag zu meinem ersten Beitrag über Georg Barfuß, auf das ich heute in der Süddeutschen gestoßen bin:

Der FDP-Landtagsabgeordnete Georg Barfuß, der früher lange Jahre für die CSU in der Kleinstadt Lauingen Bürgermeister war, hatte der Süddeutschen Zeitung gesagt: “Wo sich die Scharia mit dem Grundgesetz als kompatibel herausstellt, soll sie in Bayern erlaubt sein.” Der Verfassungsschutz müsse im Einzelfall prüfen, ob ihre Regelungen mit dem Grundgesetz vereinbar seien. Auf Nachfrage konnte Barfuß aber nicht genauer erklären, welche Teile der Scharia er meinte.

Da bestätigt sich doch wunderbar, was ich schrieb:

Wie kann ein “Integrationsbeauftragter” wissen, wo die Scharia mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kompatibel ist, wenn es ihm doch egal ist, was in ihr steht? Ist das die Art von Sachkompetenz, die man als “Integrationsbeauftragter” mitbringen muss?

Beitrag bewerten:
(Bisher 8 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen)
 Loading ...

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Islam allg., Aus dem Irrenhaus, Politik allg., Kulturelle Bereicherung
3 Kommentare  . .

30. Oktober 2008

Einer, der was zu sagen hat …

… so viele reden viel, wenn der Tag lang ist, ohne etwas zu sagen. Ich zappte vor einigen Tagen beim Abendbrot durch die Fernsehkanäle und blieb bei CNN stehen. Erst “The One” mit einer Rede, dann McCain. Einer erinnerte mich dabei eher an einen Motivationsguru bei einem Seminar der Hamburg-Mannheimer, der andere sprach über Sachthemen. Ich denke, ich muss nicht ausführen, wer von den beiden was machte.

Ich will Euch aber nicht die Rede eines Mannes vorenthalten, der es schafft, in 15 Minuten deutlich zu machen, worum es jetzt geht und auch in einigen Jahren noch gehen wird.

Mike Huckabee ist eine charakterstarke, bodenständige, eloquente und integre Persönlichkeit, die es verdient hat, künftig eine wichtige Rolle auszufüllen. Ich könnte mir diesen Mann sehr gut eines Tages im Weißen Haus vorstellen.

Beitrag bewerten:
(Bisher 5 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen)
 Loading ...

Autor: topiltzin | Abgelegt unter Politik allg., USA, In eigener Sache
1 Kommentar  . .

30. Oktober 2008

Palin for President!

Mensch, gestern Abend dachte ich noch so vor mich hin, dass es doch eigentlich eine gute Sache wäre, wenn sich Sarah Palin in vier Jahren selbst als Präsidentschaftskandidatin aufstellen ließe, falls die aktuelle Wahl für die Republikaner in die Hosen geht. Immerhin könnte sie dann den möglicherweise erneut antretenden Obama gehörig abwatschen. Denn a) glaube ich, dass die Amis in der kommenden Präsidentschaftszeit ganz schnell erkennen werden, welchem Heuchler und Irren sie da auf den Leim gegangen sind, nur weil sie Bush weghaben wollten. Und b) denke ich, dass Palin schon heute wesentlich bessere Chancen hätte, gegen Obama Präsidentin zu werden, als McCain. Vor allem hat sie im Gegensatz zu Obama bereits bewiesen, dass sie herausragende Politik machen und einen Staat führen kann. Auch wenn (oder gerade weil) die linkslastige US-Medienlandschaft in den letzten Wochen speziell gegen sie hyperventilierte, die Sympathien einer Mehrheit der Amis hat sie meiner Meinung nach auf ihrer Seite. Das ist vermutlich gerade der Grund, weshalb die Medien so gegen sie schießen. Sie treiben Angst und Panik.

Wie auch immer, heute lese ich, dass ich mit meinen in meinem ersten Satz ausgedrückten Gedanken gar nicht so falsch lag! Das wäre eine wirklich gelungene Sache und ein wundervoller Schlag in die Fresse der linken US-Sozialisten und -Medien — aber auch für dasselbe Klientel in Europa! Darum unbedingt 2012:

Sarah Palin for President!

Beitrag bewerten:
(Bisher 9 Bewertungen mit durchschnittlich 4.44 Sternen)
 Loading ...

Autor: Jürgen | Abgelegt unter USA
16 Kommentare  . .

30. Oktober 2008

Off-topic

Herzlichen Dank an Kurosuke für die Idee zum neuen Header der Gegenstimme!

Beitrag bewerten:
(Bisher 4 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen)
 Loading ...

Autor: Jürgen | Abgelegt unter In eigener Sache
0 Kommentare  . .

30. Oktober 2008

Doublethink Lektion III

Gut, den Titel hab ich bei topiltzin geklaut (1|2), aber ich finde, das Nachfolgende passt ganz gut in seine bisherige Kleinserie. Ich hätte meinen kurzen Beitrag auch so überschreiben können:

Was des Kaisers neue Kleider, sind des Messias neue Tempel

(Auch geil, gell?)

Um was geht’s? Darum: 150.000 Bucks aus Wahlkampfspenden habe Sarah Palin zur Unterstreichung ihrer natürlichen Schönheit bei ihren Wahlkampfauftritten verpulvert. So echauffierten sich nicht nur deutsche Zeitungen (denen es eh egal sein könnte), sondern speziell die linken US-Mainstreammedien.

Sicher, kann man sich trefflich darüber streiten, ob das nötig ist (war) oder nicht. Andererseits ist es mir persönlich lieber, jemand haut soviel Knete auf den Kopf, um in der Öffentlich hübsch, adrett, attraktiv, ansehlich, sympathisch etc. auszusehen, als dass ein anderer 5.300.000 Dollar dafür verpulvert, seinen ihm nachgesagten pseudogöttlichen Status durch übertriebene, geschmacklose Kulissen einer Wahlkampfbühne auf dem Ivesco Field in Denver zu unterstreichen, und damit in seiner Hybris eine erlöserhafte Selbstinszenierung zu betreiben.

Jepp, richtig erkannt: im zweiten Fall geht’s um “The One”, den schwarzen “Messias” aus dem “gelobten Land”, Barack O., den Retter der Enterbten, Verarmten, sozial Benachteiligten, Geringverdiener, Verwahrlosten, Opfer des Kapitals — oder sozialistisch korrekt ausgedrückt: der Arbeiter und Bauern.

5,3 Mille für so einen Scheiss! Jetzt schaun Sie sich dochmal den Protz auf dem Bild an! 5,3 Mio. — was hätte der ehrenvolle “community organizer” in den Slums Chicagos mit dieser Summe nicht alles Gutes tun können. Aber, wie so oft: viel Blabla, und wenn’s drauf ankommt, ist nix dahinter. Zumindest dann nicht, wenn’s an die eigene Kohle geht (im weitesten Sinne).

Und die Medien? Denen doch egal. War ja nicht McCain, der sich für 5.300.000 Dollar vulgär-architektonisch einen runtergeholt hatte. Aber die 150.000 Kröten der Palin zum Medienskandal erheben, so ist’s recht!

(Inspiriert durch eine Mail von Gudrun)

Beitrag bewerten:
(Bisher 12 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen)
 Loading ...

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Medienwelt, Left Trash, USA
7 Kommentare  . .

29. Oktober 2008

Kann sich einer noch an “Bob Roberts” erinnern?

Hab ich heute auf youtube gefunden… ein “pseudodokumentarisches” Filmchen, das 1992 rauskam und um das zu sehen ich damals ähnlich oft ins Kino gerannt bin wie manche Teenies in “Dirty Dancing”. :)

“Bob Roberts” sollte eigentlich “aufklären” über die bösen Republikaner und ihre Angewohnheit, die Werktätigen in Stadt und Land durch die Förderung des falschen Bewusstseins mittels Patriotismus und Religion an der Erkenntnis ihrer wahren Bedürfnisse und in der Folge an der Einnahme des adäquaten Klassenstandpunktes zu hindern.

Aus Sicht seiner Urheber muss der Film jedoch ein massiver Griff ins Klo gewesen sein. So viele Besucher fanden Gefallen an den fröhlichen Liedchen, die der Filmprotagonist geträllert hatte und an den geilen Sprüchen, dass Tim Robbins es untersagte, den Soundtrack zum Film zu veröffentlichen.

Hier eine kleine Kostprobe - just sit back and enjoy:

Beitrag bewerten:
(Bisher 3 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen)
 Loading ...

Autor: topiltzin | Abgelegt unter Dies & Das, Musik, Medienwelt, Kulturelle Bereicherung, USA
4 Kommentare  . .

29. Oktober 2008

L.A. Times sitzt auf Video von Obama auf Terroristenparty

Ich habe keine Zeit, deshalb lasse ich euch mit diesem Link allein. Vielleicht hält irgendwer ein Auge drauf. Ich bin erstmal etwa drei Wochen weg mit weder Zeit noch Internet. Hier aber noch ein letztes Schmankerl. Man stelle sich nur vor, dieser Scherz hätte Richtung Obama gezielt. Das Geschrei wäre groß.

Beitrag bewerten:
(Bisher 7 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen)
 Loading ...

Autor: Sir Winston | Abgelegt unter Medienwelt, Left Trash, USA
2 Kommentare  . .

29. Oktober 2008

Wissen ist Macht — Nichtwissen macht nichts

Wie nennt man eigentlich Menschen, die zugeben, von einer Sache keine Ahnung zu haben resp. sich dafür nicht zu interessieren, aber trotzdem öffentlich (z.T. massiv) auftreten und genau diesen Gegenstand ihrer Ahnungs- oder Interesselosigkeit propagieren?

Beispiel 1: Der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams

This lecture will not attempt a detailed discussion of the nature of sharia, which would be far beyond my competence […]

Dieser Vortrag (des Erzbischofs, Anm.) bemüht sich nicht um eine ausführliche Debatte über das Wesen der Scharia, was (auch) weit über meine Kompetenz hinausginge […]

Was Williams aber nicht abhielt, sich Anfang diesen Jahres für die Einführung der Scharia in Großbritannien einzusetzen, wie wir alle wissen.

Beispiel 2: Der FDP-Politiker Georg Barfuß, seines Zeichens Inhaber des in Bayern neu eingerichteten Postens eines “Integrationsbeauftragten”

Natürlich muss alles (gemeint sind Wünsche und Handlungen der Migranten) auf dem Boden des Grundgesetzes passieren, das ist klar. Was in der Scharia steht, ist mir egal.

Was Barfuß aber nicht abhält zu äussern (mp3):

Ich sag unseren Zuwanderern immer, bei uns gilt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Die Scharia, wo sie kompatibel ist, kann man anwenden; wo sie nicht kompatibel ist, ist es ne Sache vom Verfassungsschutz.

Wie kann ein “Integrationsbeauftragter” wissen, wo die Scharia mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kompatibel ist, wenn es ihm doch egal ist, was in ihr steht? Ist das die Art von Sachkompetenz, die man als “Integrationsbeauftragter” mitbringen muss? Falls ja: gute Nacht, Bayern!

Anyway, es zeigt sich immer wieder, dass sich in der Politik an wichtigen Stellen und zu entscheidenden Fragen zumeist die geballte Ingoranz und Inkompetenz tummelt. Das ist überaus erschreckend und verheißt nichts Gutes für unsere Zukunft.

Wenn Sie mal etwas Fundiertes zum Thema “(In)Kompatibilität der Scharia” mit europäischen Gesellschafts- und Rechtsordnungen lesen wollen, empfehle ich die Lektüre “Der Erzbischof von Canterbury und die Scharia — Anmerkungen zum Islam in Europa” (pdf) von Johannes Kandel und Reinhard Hempelmann. Deren Fazit lautet:

Die Strategie der Selbstrücknahme und des Entgegenkommens gegenüber traditionalistisch geprägten muslimischen Gemeinschaften durch staatliche Anerkennung von Scharia-Gerichten auf dem Gebiet des Ehe-, Familien- und Erbschaftsrechts, wie sie der Erzbischof von Canterbury fordert, ist nicht geeignet, der unverkennbaren Fragmentierung der britischen Gesellschaft entgegenzuwirken und einen überzeugenden Beitrag zur Integration von Muslimen in europäische Gesellschaften zu leisten.

So ist’s! Und was für die Insel gilt, gilt hierzulande genauso, auch wenn wir bei der “Fragmentierung” unserer Gesellschaft noch etwas hinter den Briten herhinken.

Beitrag bewerten:
(Bisher 15 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen)
 Loading ...

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Aus dem Irrenhaus, Islamkunde, Endsieg (Dār al-Islām), Kulturelle Bereicherung, Christen & Kirche
3 Kommentare  . .









kostenloser Counter