Den täglichen Rückblick auf Interessantes und Abstruses aus der internationalen Medienwelt und Blogosphäre in Bezug auf die aktuelle israelische Antiterror-Operation "Gegossenes Blei" gibt's bei Helplev. Lesen!
Gerhard Polt — der Archetyp des bayrischen Grantlers, aber auch des exorbitanten Kabarettisten — spricht … ja was? Wahrheit!
Aussadem sog i imma, koa Mensch kann doch bloß tolerant sei, des gibts doch goa net. Jo, i muass doch im Le’m amoi an Standpunkt hom; i konn doch net nur tolerant sei … den ganzen Dag vom Frühstück bis zum Dings tolerant, des gibts doch nicht! Nur ein Rindviech is nur tolerant! Ge, i muass doch irgendwann im Le’m amoi “nein” sagen können!
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Ich hab ja keine Ahnung, aber nichtsdestotrotz fühle ich mich von der roten hessischen Socke Andrea Ypsilanti in meiner Ehre verletzt und vor allem sexuell diskriminiert. Warum? Deshalb:
Von wem das folgende Zitat stamme, hatte er (Beckmann) die Hessin gefragt: “Um die Lust an der Macht zu verschleiern, verweisen einige als Motivation für ihr Handeln auf angebliche Inhalte, auf eine übergeordnete Sache.” Ypsilantis Antwort: “Das muss auf jeden Fall ein Mann geschrieben haben.”
Knapp daneben. Sie selbst hat dieses Bonmot vor 16 Jahren verfasst – in ihrer Diplomarbeit über Frauen in Führungspositionen.
Da müsse sie damals aber einen Mann zitiert haben, versucht sich die Sozialdemokratin noch herauszureden.
Wenn ich als herrlicher Pleb die Aussage(n) dieser dämlichen Politelitären richtig interpretiere, sagt sie damit, dass nur Männer fähig sein können
a) machtgeil zu sein
b) unterstellte Machtansprüche verschleiern zu wollen (also zu lügen)
c) als Fazit: Männer haben generell schlechte Absichten (vor allem in Führungspositionen)
Frauen dagegen sind über all das absolut erhaben und im Gegensatz zum männlichen Geschlecht vollkommen frei von den genannten Punkten — ja mehr noch: Frauen sind die besseren Menschen und Führer. (Was uns Frau Y. ja durch ihre eigene Person aufs Beste empirisch bewiesen hat!)
Jetzt meine Frage: besteht irgendeine realistische Chance, Frau Ypsilanti wegen ihrer bei Beckmann getätigten Aussagen juristisch zu belangen? Wegen Diskriminierung oder was weiß ich. Falls ja: ich würde eine entsprechende Klage einreichen. Gerne auch mit möglichst zahlreichen Mitklägern.
Diese Frau muss endlich gestoppt werden! Allein schon deshalb, weil sie aus meiner Sicht mit ihreren o.g. Aussagen unmöglich eine Mininsterpräsidentin für alle Hessen (durchaus maskulin gemeint) sein kann. Ganz abgesehen von ihrem Wählerbetrug an sich.
Nachtrag: Ich könnte mir auch vorstellen, einen hessischen Volksentscheid zu initialisieren, mit dem Frau Y. daran gehindert werden soll, sich gegen die Mehrheitsmeinung der hessischen Bevölkerung zur nicht vom Volk bevollmächtigten Ministerpräsidentin wählen zu lassen. — Wie schaut’s damit aus? Wer kann zu einer solchen Aktion sachdienliche Infos geben?
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Who the fuck is …? Für alle, die’s nicht wissen: Diese Dame ist unsere (mal wieder/immer noch) amtierende Bundesgesundheitsministerin und hauptverantwortlich für den ab 2009 geltenden sozialistischen kommunistischen, wettbewerbstötenden, noch mehr Privateinkommen vernichtenden, bürokratiesteigernden sog. “Gesundheitsfonds” — eine Koalitions-Kompromiss-Reform bzgl. der Krankenkassenfinanzierung, die das weitestgehend positiv belegte Wort “Reform” ad absurdum führt.
Sie kandidierte bei der Bundestagswahl 1976 im Wahlkreis 53 Aachen-Stadt direkt für den maoistischen Kommunistischen Bund Westdeutschland für den Bundestag und auf Platz 2 der Landesliste NRW (Quelle: Corinna Emundts: Ulla und die Kommunisten in: Cicero April 2006).
(Hervorhebung von mir)
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Rote Liste: jede vierte Säugetierart vom Aussterben bedroht!
Wieder so eine Überschrift bzw. Erkenntnis, bei der ich mich ernsthaft frage, ob die Journalisten tatsächlich überrascht sind oder ob das alles nur gespielt (oder sollte man sagen “geheuchelt”?) ist. Täglich werden unglaublich große Flächen des Urwaldes einfach zerstört, abgebrannt und als Felder verwendet. Alte Urwaldvölker, die seit Ewigkeiten im Einklang mit der Natur leben, sich von ihr ernähren, aus ihren Pflanzen ihre Häuser bauen und am Lagerfeuer ihre Feste feiern und ihren Riten nachgehen, bangen um ihren Lebensraum. Zugegeben, es bricht mir das Herz, wenn ich in Reportagen sehen muss, wie einst stolze Stammesführer und Häuptlinge, sich ihrer Verantwortung gegenüber ihrem Clan bewusst, fassungslos vor den Baggern und Planierwalzen stehen, die mit ihrem Zuhause kurzen, unsentimentalen Prozess machen. Und wozu das alles? Für Plantagen, die zur Palmölgewinnung angelegt werden. Dieses Palmöl findet man unter anderem in den verschiedensten Cremetöpfen, die in unserer Gesellschaft massenhaft gekauft werden, um die Fältchen zu glätten, die sich gerade im Sonnenstudio eingebrannt haben. Was interessieren einen denn da schon vermeintlich unzivilisierte Buschmänner und -frauen. Gar nicht!
Und dann wären da ja noch die ganzen Tiere, denen der Lebensraum weggehackt wird. Orang-Utans? Die sind sooooo süüüß. Was? Die brauchen auch einen Lebensraum? Wieso? Dafür gibts doch Zoos. Außerdem gibt es da doch noch so ein nettes Sprichwort: Aus den Augen, aus dem Sinn. Natürlich sind die meisten Menschen geschockt, wenn sie Bilder von verbrannten Affenschädeln sehen, aber wirklich ernst meinen sie das alle nicht. Spätestens, wenn es gilt, in einen neuen Cremetopf für die ewige Jugend oder Möbel aus seltendem Tropenholz zu investieren, ist das alles wieder vergessen. Ach, und dann wär da ja noch die Biosprit-Lüge. Schon mal davon gehört? Endlich Gasgeben ohne schlechtes Gewissen? Für den Co2-Ausstoß, den das Abbrennen der Wälder für die Plantagen verursacht, könnte sich jeder Bürger einen 40-Tonner zulegen, das wär nich schädlicher. Außerdem hätten die Orangs dann noch ihre Umwelt. Wie hieß es früher immer? Der Urwald, die grüne Lunge des Planeten. Und da ist es natürlich vollkommen egal, dass man diese Lunge gerade abfackelt. Menschen mit Lungenkrebs oder Emphysem geht es ja auch nicht wirklich schlechter, als wenn sie gesund wären.
Am liebsten würde ich vor Zorn jetzt irgendwo hinkotzen. Ich geh mal einen geeigneten Ort suchen.
Bis später
Jack
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Bei den Kommunalwahlen in Brasilien sind gleich mehrere Kandidaten unter dem Namen des dort beliebten US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama angetreten. Nirgendwo schaffte jedoch einer von ihnen den Einzug in ein Rathaus. Der Bewerber für die Gemeindevertretung von Belford Roxo in Rio de Janeiro, Claudio Henrique Barack Obama, stimmte demnach nicht einmal selbst für sich - jedenfalls erhielt er keine Stimme. Auch von den übrigen drei “Obama”-Kandidaten erhielt der Beste nur 74 Stimmen. Chancenlos waren auch die sechs “Bin Ladens” und die zwei “Zidanes”.
Seltsam, daß der Hype um the One derartige Blüten trägt, doch genauso bedenklich finde ich, wie jemand unter dem Namen bin Laden antreten kann. Ist das einfach “nur” Antiamerikanismus oder ein Moslem, der sich bekennt?
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Ich habe wenig Nachrichten gelesen in den letzten Tagen. Aber auch mir ist nicht entgangen, daß momentan an jeder Ecke das Ende beziehungsweise das Scheitern des Kapitalismus verkündet wird. Obgleich oder vielleicht auch gerade weil mein starker, vielleicht naiver, Glaube an die Selbstheilungskräfte des freien Marktes mich eher entspannt auf die Problematik schauen läßt, will ich ein paar Gedanken zu dieser Thematik äußern.
Am Anfang war es noch das lange erwartete und erhoffte Scheitern Amerikas, bis dann die HypoRealEstate zusammenbrach und sich so mancher deutscher Michel erstmal sein süffisantes Grinsen aus dem Gesicht wischen mußte. Nun stehen wir also - wird uns erzählt - vor dem großen Scherbenhaufen, den uns der Kapitalismus hinterlassen hat. In den Medien wird das gerne mit einem naseweisen Unterton begleitet, daß man es ja schon lange gewußt hätte. Die Vergleiche mit der “Great Depression” wurden ebenso schnell auf den Tisch geworfen wie die Vergleiche zwischen Irak- und Vietnamkrieg. Wie valide dieser Vergleich war, sollte schon beim Blick auf die Verluste inzwischen jedem klar sein, der sich im Zahlenraum über 1.000 einigermaßen sicher orientieren kann. Und auch das Ende der beiden Kriege ist nicht wirklich vergleichbar.
Ich habe das Gefühl, die “Politics of Fear” sind zurück. Erinnern wir uns, die ”Politik der Angst” hat angeblich zu George Bush’s Wiederwahl geführt. Der unverantwortliche und machthungrige Mann hat doch tatsächlich die Angst im Volk gegen Terroristen geschürt, nachdem zuvor ein paar Tausend Menschen eben diesen zum Opfer gefallen waren. Jetzt vor Kapitalisten zu warnen, ist natürlich etwas völlig anderes. Es ist verantwortungsvoll! Oder etwa nicht? Ich verstehe ja nichts von der Thematik, aber ist Angst nicht eher schädlich für die Aktienmärkte? Führt es nicht zu Panikverkäufen und senkt die Investitionsbereitschaft? Führt also eine Politik der Angst im Zusammenhang mit der finanziellen Krise nicht sogar zu einer Verschärfung derselben? Ich mag mich irren. Wobei ich mir allerdings ziemlich sicher bin, ist, daß erhöhte Wachsamkeit oder eben auch Angst vor Terrorismus nicht zu einer Verstärkung des Problems führt.
Vielleicht habe ich es verpasst, aber sollten sich die Schlangen vor den Suppenküchen in den USA tatsächlich verlängert haben? Unser Rotfunk würde doch wohl keine Chance auslassen, uns das jeden Tag zu zeigen. Ich gehe recht in der Annahme, daß uns der vernichtende Zusammenbruch noch bevorsteht? Oder war er schon da und ich habe ihn verpasst? Ich gestehe unumwunden ein, daß ich kein Experte bin und viele der Artikel über diese Weltwirtschaftskrise eher überfliege. Aber die Nötigung der Banken durch Politik, Kredite an Menschen mit zweifelhafter Kreditwürdigkeit zu vergeben, die der gesamten Problematik zu Grunde liegt, ist nicht eben, was ich unter unbändigem Kapitalismus verstehe. Desweiteren ist die Krise einer deutschen Bank ein gewichtiges Argument dagegen, den Fehler beim hierzulande sträflich vernachlässigten Kapitalismus zu suchen. Wenn dem Kapitalismus erstmal 100 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind, wenn wir über einen längeren Zeitraum auf dem Lebensstandard der Sowjetunion oder Nordkoreas darben, dann bin ich bereit über die Bilanz des Kapitalismus zu verhandeln. Vorher nicht.
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