Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
15. Oktober 2008

Lieber Öhringer Schule als Frankfurter Schule! :) - Erfolg für Evangeliums-Baptisten

Ab und an gibt es auch noch gute Nachrichten, sogar aus Deutschland. Vor einigen Monaten erregte der Fall der Familie Dudek Aufsehen, deren Opposition gegen die Zwangsbeschulung durch das zeitgenössische staatliche Schulsystem (zu dessen Sternstunden unter anderem PISA, Erfurt und die Rütli-Schule zählen) mit Gefängnisstrafen geahndet wurde.

Im Hohenlohekreis waren es Eltern aus dem Umfeld einer Baptistengemeinde, die nach den Erfahrungen mit einem rigiden staatlichen Bildungsmonopol, das vor gar nicht so langer Zeit auf deutschem Boden noch von Personen wie Adolf Hitler oder Margot Honecker gestaltet wurde, kein uneingeschränktes Vertrauen in das öffentliche Schulwesen hatten und die Bildung und Erziehung ihrer Kinder lieber in die eigenen Hände nehmen wollten.

Zwar konnten sie sich mit ihren Homeschooling-Bemühungen nicht durchsetzen. Ihre Hartnäckigkeit und ihre Courage machte sich jedoch in Form eines ansehlichen Teilerfolges bezahlt, der durchaus noch positive Folgen und vor allem einen Motivationsschub für andere besorgte Eltern bedeuten könnte.

Nicht jedes deutsche Gericht ist vom Ungeist der 68er erfüllt. Das Verwaltungsgericht in Stuttgart sprach am Ende den Öhringer Evangeliumschristen das Recht zu, eine eigene Schule zu betreiben.

Zwar wurden der zukünftigen Schulleitung einige Auflagen gemacht:

Ab der fünften Klasse muss die Evolutionstheorie “mit der nötigen Seriosität und dem nötigen Umfang” dargestellt werden, so der Richter. Das pädagogische Konzept muss an die staatlichen Schulen angepasst werden. Außerdem verpflichtet sich die Schulleitung, neue Lehrer einzustellen, deren Qualifikation nachgewiesen werden muss. Ein naturwissenschaftliches Labor und eine Sporthalle sollen zudem eingerichtet werden.

Aber wer selbst gähnend im Biologieunterricht saß, als die Evolutionstheorie “mit der nötigen Seriosität und im nötigen Umfang” durchgenommen wurde, weiß, wie kreativ man vorgehen kann, um dafür zu sorgen, dass sicher keine Kinderseele daran Schaden nehmen wird. Und was nützt ein “pädagogisches Konzept”, das in Anpassung an die staatlichen Schulen Sexualkunde vorschreibt, wenn auf Grund der Stofffülle am Ende des Jahres aus Zeitgründen ein paar Themen nicht mehr durchgenommen werden können und es dann vll “bedauerlicherweise” ausgerechnet die trifft… wie schade aber auch… ;)

“Fortschrittliche” Kommentatoren schäumen vor Wut über den Erfolg der Kreationisten. Die Behörden hätten “wenigstens Grundschüler vor einer radikalen Religiosität schützen sollen”, so einer von ihnen. Vll sollten sie sich lieber einmal Gedanken darüber machen, wie Behörden Kinder vor Gewalt, Gruppenzwang, Mobbing und der entwürdigenden Frühsexualisierung durch Medien und “fortschrittliche” Mitbürger schützen können.

Insgesamt aber ist der Ausgang dieses seit 2005 laufenden Verfahrens ein Grund zur Freude. Ganz große Gratulation an die tapferen und unerschrockenen Eltern und Mitglieder des Schulvereins und alles Gute und Gottes Segen den Verantwortlichen der neuen Schule!

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Gesellschaft, Papa Staat, Christen & Kirche, Germanyland
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15. Oktober 2008

Jeder schreit Rassismus! Ich schreie Sexismus!

Die Freunde des Messias sind in den USA gerade am Jammern und nennen jeden einen Rassisten, der es wagt Kritik an den marxistischen Überzeugungen des Sohnes einer weißen Frau aus Kansas zu üben.

Die einen tragen T-Shirts auf denen steht: “Sarah Palin ist eine F****”

Die anderen drehen ein Filmchen mit fragwürdigem Inhalt

“Hustler“-Verleger Larry Flint hat jetzt nämlich den ganz offensichtlich heimlichen Traum von Millionen in einem Pornofilm umgesetzt: Who’s Nailin’ Paylin“ (Wer nagelt Paylin?) heisst der Film, in dem eine Palin-Doppelgängerin posiert und der in einer Privat-Wohnung in Los Angeles gedreht wurde. Die Rolle der „Serra Paylin“ spielt die Porno-Darstellerin Lisa Ann, die mit dem typischen, locker gesteckten Palin-Haarknoten, der randlosen Brille und dem perlweißem All-American-Girl-Lächeln der Gouverneurin Alaskas tatsächlich verblüffend ähnlich sieht.

Es ist absurd, McCain vorzuwerfen, er führe einen respektlosen Wahlkampf. McCain hat von Anfang an seinen Respekt vor Obama geäußert. McCain nimmt Obama seit jeher gegen unfaire Angriffe in Schutz. Das geht soweit, daß er legitime Angriffspunkte gar nicht erst aufnimmt. Das linke Lager hat nie den Hauch von Respekt gegenüber George W. Bush oder gegen Sarah Palin gezeigt, aber jetzt fordern sie, daß ihr Erlöser nur mit Samthandschuhen angefasst werden darf. Ihr zweierlei Maß können sie sich sonstwohin stecken!

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Left Trash, USA
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15. Oktober 2008

Von der unerträglichen Leichtigkeit der Zivilcourage

 Nach den Ereignissen rund um den Anti-Islamisierungskongress in Köln im September, haben wir von so manchem „Volksvertreter“ erschreckend naive und gefährlich dumme Kommentare zur Kenntnis nehmen müssen. Am 22.09.2008 gab Herr Thierse dem Deutschlandradio ein Interview, das mich vom Hocker riss und mehrere Tage stark beschäftigte! Als dann zwei Tage später einige Medien vom geplanten Hisbollah-Aufmarsch in Berlin berichteten, fasste ich den Entschluss, mich vertrauensvoll an die Obrigkeit zu wenden und Herrn Thierse eine Email zu schreiben:

 

Sehr geehrter Herr Thierse,

 

in Ihrem bemerkenswerten Interwiew mit Bettina Klein vom Deutschlandradio am 22.09.08 haben Sie folgendes gesagt:

 

…, aber man kann eben in der Politik und in der Demokratie nicht nur formaljuristisch argumentieren, sondern es geht schon darum, welches Anliegen welche Gruppierung vertritt, ob es dem friedlichen Zusammenleben der Gesellschaft dient, oder ob es stört, welche historische Erfahrung, welche historischen Erinnerungen wir mit welcher Art von Anliegen welcher politischen Position haben.

 

 

Würden Sie sich für diese Veranstaltung die gleiche Zivilcourage bei den Bürgern Berlins wünschen, wie sie letztes Wochenende die Bürger Kölns vorgemacht haben? Wenn ja, könnte die SPD nicht organisatorisch aktiv werden, damit dieses Feld nicht wie in Köln den Schwarzen überlassen wird ?

 

Natürlich werden Sie nicht die Zeit haben mir persönlich zu antworten, aber vielleicht könnte mir jemand aus Ihrer PR-Abteilung doch eine kurze Antwort geben?

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Nachdem ich am nächsten und übernächsten Tag geprüft hatte, ob ich vielleicht eine Antwort bekommen hätte und dies nicht der Fall war, vergaß ich die Angelegenheit, bis heute überraschenderweise doch eine Antwortmail aus Herrn Thierses Büro, von Herrn Thierse unterschrieben, in meinem Postfach landete! Positiv überrascht, dass ich als Privatperson solcher Mühe für Wert erachtet wurde, fing ich begierig an, die Antwort zu lesen:

 

Berlin, 14. Oktober 2008

Sehr geehrter Herr …,


gerne antworte ich Ihnen auf Ihr Schreiben, in dem Sie mein Interview mit dem Deutschlandfunk vom 22. September kritisieren. Gegenstand des Gesprächs war der sogenannte Anti-Islamisierungskongress in Köln. Mein Eindruck ist, dass einige meiner Aussagen missverstanden wurden.


In dem Gespräch habe ich darauf hingewiesen, dass unser demokratisches Gemeinwesen von Staat und Gesellschaft verteidigt werden müsse. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen in der Weimarer Republik wurde die Demokratie des Grundgesetzes vom Parlamentarischen Rat ganz bewusst als eine „wehrhafte Demokratie“ konzipiert. Das Grundgesetz ist nicht wertneutral, wie die Weimarer Verfassung. Es verpflichtet die staatlichen Organe dazu, Demokratie, Menschenrechte und weitere fundamentale Werte unserer Verfassung nicht nur zu achten, sondern auch aktiv zu schützen. Diese Aufgabe kommt aber nicht nur den Institutionen des Rechtsstaates zu, sondern der Bürgergesellschaft insgesamt. Staatliche Repression darf immer nur die ultima ratio sein. Entscheidend ist vielmehr, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst den Extremisten politisch entgegentreten und ihre Straßen, Plätze und Städte, die Demokratie insgesamt gegen ausländer- und fremdenfeindliche Inanspruchnahme verteidigen. Ein bekanntes Berliner Beispiel für die Verteidigung des öffentlichen Raumes ist die Verhinderung eines NPD-Zuges zum Brandenburger Tor am 8. Mai 2005 durch etwa 3.000 friedliche Demonstranten.

In Köln haben Bürgerinnen und Bürger in eindrucksvoller und überwiegend friedlicher Form Stellung bezogen. Sie haben sich dagegen gewehrt, dass ihre Stadt als Kulisse für eine fremdenfeindliche Propagandaveranstaltung missbraucht werden soll. Umso bedauerlicher sind die Gewaltausbrüche einiger linksradikaler Protestierer! Ihre Ausschreitungen werfen einen Schatten auf die überwiegend friedliche Gegenwehr der Kölnerinnen und Kölner. Die entschiedenen, gewaltfreien Proteste eines breiten parteien- und gesellschaftsübergreifenden Bündnisses gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zeigen die Art von Zivilcourage, die Voraussetzung und zugleich Essenz einer Demokratie sind.


Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)

Wolfgang Thierse

 

 

Nein, Herr Thierse, leider haben wir damals schon verstanden, dass Sie damals nichts verstanden hatten! Leider zeigt Ihre Antwort, dass Sie bis heute nicht verstehen und wohl auch in Zukunft nicht verstehen werden, was in Köln passiert ist! Enttäuschend ist vor Allem auch, dass Sie sich nicht zur Hisbollah-Demo geäußert haben! Vertritt diese Gruppierung Anliegen die „dem friedlichen Zusammenleben der Gesellschaft“ dienen? Stört es Sie nicht, dass auf deutschem Boden zur Vernichtung Israels aufgerufen wird ? Welche historische Erfahrung, welche historischen Erinnerungen wurden beachtet, um hier untätig zu bleiben? Mit welcher Art von Anliegen, welcher politischen Position hat sich diese Gruppe einen störungsfreien Verlauf ihrer menschenverachtenden Aktion verdient und was war an der Pro-Köln Veranstaltung so viel schlimmer als an dieser? Nein, Herr Thierse, Zivilcourage kann man z.Zt. in unserer Bevölkerung nur selten vorfinden, am seltensten bei unseren Politikern! Wo die Essenz einer Demokratie fehlt, da klopft der Totalitarismus bereits an die Tür. Sie und Herr Schramma haben die Tür schon einen Spalt breit aufgemacht!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Der andere Rassismus, Left Trash, Germanyland, Briefe an die Obrigkeit
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15. Oktober 2008

Weshalb unterstützen Sie Obama?

Eher weil er gegen Abtreibung ist oder weil er den Krieg im Irak gewinnen will?

Oder vielleicht gar, weil er Sarah Palin als Vizepräsidentschaftskandidatin hat?

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter USA, Realsatire
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