Rush Limbaugh Quote of the Day

"I hope I didn't shock you, folks, by telling you that Iran may be working on a bomb, but the UN just announced that that's what they think might be going on."
16. Oktober 2008

Es war einmal …

… eine überwiegend anständig-sachliche, konservative, lesbare, qualitativ höherwertige überregionale Zeitung in Deutschland. Aber seit zwei, drei Jahren ist davon immer weniger übrig geblieben, weswegen ich das Abo der Welt damals auch gekündigt hatte. Heute liefert dieses Schmierenblatt wieder einen der vielfältigen Belege dafür, dass die Medienlandschaft in Deutschland weitestgehend verkommen, linkslastig, einseitig, polemisierend und propagandistisch ist. Seriöser Journalismus schaut anders aus:

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Medienwelt, Left Trash
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16. Oktober 2008

Heiterkeit, auf die ich verzichten kann

Ich konnte diesen kleinkarierten Tatort-Kommissar noch nie ausstehen. Aber seit ich vor einigen Monaten irgendwo las, dass er ein strammer Kommunist und mehr als nur Sympathisant der Links-Partei ist, war’s generell Schluss mit Lustig. Und nun, seit zwei, drei Tagen, heben die blöden Medien diesen bornierten DDR-Saurier ins Rampenlicht, und das nur, weil er von den Linken als aussichtsloser Bundespräsidentschaftskandidat auserkoren wurde. Dabei ist der Mann nicht nur unsympathisch, sondern vor allem strunzdoof, wie er mit seinen bekloppten Aussagen deutlichst belegt. Ich meine damit noch nicht mal die üblichen Kommunisten-Phantastereien und Hirngespinste, sondern Geisteskrankes wie z.B. solches:

Als Polizeikommissar von Deutschland “würde ich Herrn Ackermann, den Chef der Deutschen Bank, verhaften”, sagte der 72-Jährige der “Sächsischen Zeitung”. “Dann würde man mich zwar rausschmeißen, aber ich hätte es wenigstens mal gemacht.”

Scheiss auf Recht und Freiheit und Verfassung — typisch für Linksextremisten und Kommunisten.

Er wäre “unbedingt hinterher, dass Bildung und Kultur die oberste Priorität haben”, kündigte der Kandidat der Linkspartei der “Sächsischen Zeitung” an. “Alles, was der Kulturentwicklung in irgendeiner Weise hilft, arbeitet gegen den Krieg. Ich möchte nicht gern erschossen werden.”

Die Chance, dass dieser alte Mann in Deutschland im Rahmen eines Krieges erschossen wird, dürfte wohl ähnlich groß sein, wie die, dass ein Tatort-Kommissar Präsident wird, oder wie die, dass ein systemtreuer DDR-Insasse am “antifschistischen Schutzwall” gewaltsam sein Leben lassen musste. Im Übrigen: Historisch gesehen führen Bildung und Kultur in sozialistisch-kommunistischen Staaten nicht zu Frieden, sondern zu so etwas: Warschaupakt plante nuklearen Überfall auf Westeuropa.

Ihm gefalle “unser derzeitiges Leben nicht so”, sagte Sodann.

Na dann, Herr Sodann, in Nordkorea, Venezuela oder Kuba findet sich doch bestimmt ein lauschiges Ruhestandsplätzchen.

Sodann kündigte an, als Bundespräsident eine neue Hymne vorzuschlagen - Bertolt Brechts Kinderhymne: Anmut sparet nicht noch Mühe, Leidenschaft nicht noch Verstand, dass ein gutes Deutschland blühe, wie ein andres gutes Land.

Die Anmut von Plattenbauten, uniformierter Gleichheit, leeren Lebensmittelregalen, Pappautos etc. geht mir, gelinde gesagt, am Arsch vorbei. Dafür lohnt sich keine Mühe (die’s in der sozialistischen Arbeitswelt eh nicht gibt). Leidenschaft mögen die Kommis meinetwegen haben, spätestens beim Verstand jedoch setzt’s aus.

Der Bundespräsident müsse “die Seele seines Volkes ausdrücken können”, sagte Sodann in dem Interview. “Er muss wissen, wie leben die Menschen denn in Wirklichkeit. Da gibt es zwei Gruppen. Die Armen verstehen die Reichen. Aber die Reichen verstehen nicht die Armen, weil sie es gar nicht können. Wenn man jeden Monat eine Million verdient, kann einem doch alles den Buckel runterrutschen. Da verliert man doch jedes Maß.”

So wie Sodann und Konsorten jedes Maß verloren haben — wenn sie’s denn überhaupt jemals hatten. Als wären die, die eine Mille oder mehr im Monat verdienen (netto), das Problem. Die sind es doch, die zu der Minderheit gehören, die finanziell dafür sorgen, dass der Laden “Staat” überhaupt funktioniert und die armen “Armen” sich gemütlich mit ihren Sozialleistungen ganztags im Unterhemd, mit Bier auf dem Tisch und Kippe im Maul unproduktiv vor die Glotze setzen können:

Die “Reichen” in Deutschland zahlen in erheblichem Umfang Einkommensteuer und tragen auch den Löwenanteil bei der Umverteilung von “oben nach unten”. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Danach entfällt auf das oberste Zehntel der Einkommensbezieher mehr als die Hälfte (55 Prozent) des gesamten Steueraufkommens. Fast ein Viertel (22,2) des Steueraufkommens gehe auf die ein Prozent Einkommensreichsten zurück. Dagegen zahle die untere Hälfte der Steuerpflichtigen nur fünf Prozent des Aufkommens.

Weiter mit dem DDR-Fan:

Sodann weiter: “Oder ich würde zum Papst gehen und sagen: Herr Papst, Se wärn entschuldschn, warum reden Sie nur gegen den Krieg und nennen keine Namen?”

Herr Sodann, Se wärn entschuldschn, warum reden Sie gegen den Krieg und nennen keine Namen? Ich wäre echt gespannt, welche Kriege dem einfallen würden. Wetten, dass da nur die über die Lippen kämen, in die der/die Erzfeind/e der Kommunisten involviert sind? Und was ist z.B. mit dem Krieg, den das Regime der DDR jahrzehntelang gegen seine eingenen Bürger führte?

In das Amt des Bundespräsidenten müsse “etwas mehr Heiterkeit” kommen, findet Sodann.

Wie gesagt, auf die Sodann’sche Heiterkeit, ob als Bundespräsi oder nicht, kann ich getrost verzichten. Zumal dessen vorgebliche Heiterkeit eher blanker Zynismus ist.

Siehe auch: Sodann glaubt an Wunder und den Sozialismus

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Papa Staat, Left Trash, Germanyland
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16. Oktober 2008

Fox-News hat sich der Blasphemie schuldig gemacht

Ich habe gestern die Debatte gesehen, so wie ich auch alle Debatten vorher gesehen habe. Sie war im Großen und Ganzen spannender und kurzweiliger als die vorhergehenden. Ich fand McCain stark. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, als würde ich der einzige sein. Nun las ich auf PI, daß in Umfragen auf FOX-News McCain als Sieger gesehen wurde. Da hat Herr Steinhöfel wohl eine der wenigen positiven Umfragen gefunden. Aber FOX-News ist ja auch böses konservatives Fernsehen… Das weiß auch Obama:

“I am convinced that if there were no Fox News, I might be two or three points higher in the polls,” Obama says in the article. “If I were watching Fox News, I wouldn’t vote for me, right? Because the way I’m portrayed 24/7 is as a freak!”

Ja, wo wäre er denn, wenn ALLE anderen Nachrichtensender und fast alle Zeitungen als unnahbaren Messias darstellen. Heulsuse Obama meint tatsächlich, sich aufregen zu müssen, weil ein Fernsehsender es wagt, ihn nicht bedingungslos zu unterstützen! Heul doch! Aber wenn Obama erstmal Präsident ist und die “Fairness Doktrin” durchgesetzt hat, dann wird er vermutlich seinen Willen bekommen und alle Medien werden ihm willig folgen. Deutsche Verhältnisse werden die Folge sein.

Autor: Sir Winston | Abgelegt unter Medienwelt, USA
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