Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
17. Oktober 2008

Der Teufel wartet gleich links

So, prüfungstechnsich was weggeschafft, jetzt kann ich wieder ordentliche Artikel schreiben :-)

Bisher habe ich mich ja bezüglich des amerikanischen Wahlkampfes auf diesem Blog weitgehend rausgehalten, da ich eher zu Obama tendiere. Nun werde ich mal versuchen, meine Ansichten dazu zu erläutern:

Ich gebe zu, dass mir die gesamte Medienaufbereitung arg auf den Zeiger geht. Mit großem Bedenken, fast schon Angst, habe ich mir die Rede Obamas in Berlin angeschaut und musste beobachten, wie sich die Journalisten mit Lob übertrafen, wild korpulierten - kurzum: sie haben sämtliche Objektivität über den Haufen geworfen. Allerdings waren sie das kleinere Problem. Viel besorgter habe ich mir die ca. 200 000 Menschen angeschaut, die wie sich Lemminge dort versammelten und das Ganze eher für ein Volksfest hielten. Diesen Eindruck bestätigten die Meinungen der Zuschauer danach. Sie hatten nichts verstanden. Daraufhin bin ich den Bücherladen meines Vertrauens spaziert und habe mir “Hoffnung wagen” von Obama gekauft, ein Buch, das er schon 2006 geschrieben hatte. Verblüffenderweise musste ich zugeben, dass mir seine Ansichten gefielen. “Verblüffenderweise” deshalb, weil er - nach unserem Schema- eher links steht und - ganz ehrlich - mir würde es im Traum nicht einfallen Rot zu wählen. Die Farbe gibts für mich nur auf einer Corvette. Auch das Bild des Messias, das ja ebenfalls bis zum Erbrechen in den Medien hochgepuscht wurde, sah ich in seinem Buch nirgendwo bestätigt. Aber mindestens genauso nervig wie die völlige Kritikfreiheit der Medien gegenüber Obama, finde ich die panischen Aufschreie gegen Links. Ein bisschen mehr Zurückhaltung täte beiden Seiten ganz gut, zumal sich in seinem Buch an keiner Stelle dieser beliebte Hass auf alle Gutverdiener finden lässt, der die deutsche Linke antreibt. Da sich darüber aber unheimlich - auch hitzig - diskutieren lässt, hier nur soviel: Obama ging es in seinem Buch auch darum, wie man den “American Dream” für jeden erreichbar machen kann. Dabei stellte er folgende simple These auf: Aufbau eines allgemeinen Sozialsystems > Erhöhung der Risikobereitschaft, den Schritt in Richtung American Dream zu wagen, was mir persönlich durchaus sinnvoll erscheint.

Allerdings sind das alles Dinge, die einen Nicht-Amerikaner wenig interessieren. Aber mal ehrlich: sollte das Duo McCain/Palin auf die Idee kommen, Russland gegenüber einen Konfrontationskurs zu fahren und die Sache eskaliert: glaubt Ihr ernsthaft daran, dass der Konflikt zwischen Russland und Amerika bleibt? Quatsch!!! Natürlich werden dann Allianzen geschmiedet, wer unterstützt wen? Das Ganze kann sich in Nullkommanichts zu einem Weltkrieg entwickeln. Auf dem heutigen Stand der Technik heißt das: wir sind alle so gut wie tot. Auch wenn es “nur” einen neuen kalten Krieg gäbe, Wohlfühlen ist was anderes. Dann vertrau ich doch lieber auf die diplomatische Mentalität Obamas, die lässt mich deutlich ruhiger schlafen. Andererseits ist es ziemlich egal, wer gewählt wird. Sollte Obama bzw McCain es nicht innerhalb kürzester Zeit schaffen, die drängensten Fragen zu lösen, sind SIE die Buhmänner, denn der Wähler hat kein Gedächtnis.

In diesem Sinne einen schönen Samstag

Euer Jack

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Russland, Gesellschaft, Germanyland
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17. Oktober 2008

Meyns!

immer, wenn ich die gegenstimme in den letzten monaten heimlich besucht hatte, wusste ich: egal, wer da grad schreibt, die website gehört dem herrn meyn. was ich gar nicht schlecht finde, denn welches konservatives, non-konformes, privates online-medium kann sich schon rühmen, zwar hauptsächlich in deutschland gelesen zu werden, sich aber dennoch ausserhalb der reichweite deutscher zensur- und gesinnungsbestrebungen zu befinden? ich sage das mit einem gewissen stolz, obwohl ich nun wirklich gar nichts dafür kann, dass wir in dieser glücklichen situation sind. das verdanken wir alle, die wir auf dieser website veröffentlichen, den beiden gründern der gegenstimme (hallelujah!).

“wir alle”… nun gut, ich war in den vergangenen monaten eher sprachlos. trotzdem fühle ich mich als legitimer teil dieser website. (schade, dass die gesamten alten inhalte der gegenstimme, also auch meine, bis heute verschollen sind! vielleicht schaffst du es ja doch noch irgendwann, diese zu restaurieren, lieber jürgen!). auch wenn meine beiträge bis dahin eher spärlich und oft nebensächlich waren und zudem meist schlecht bewertet wurden. (herzlich willkommen im club, jack!)

ich versuchs trotzdem wieder. jetzt, nachdem jürgen vor einigen tagen seinen hilferuf startete, und meiner meinung nach die mädels hier sowieso massiv unterrepräsentiert sind.

ich starte auch gleich mit einer völlig unpolitischen sache. das kann ich mir leisten, nachdem ich in den usa vor einigen monaten fast eine politische krise ausgelöst hatte… was für ein eingebildeter idiot, dieser scott! (wer näheres zu diesem aufgeblasenen pseudo-skandal wissen will, der google.)

weshalb ich gerade heute wieder auf die gegenstimme zurückkomme, hat mit meinen jungen hund zu tun. — echt! der lief nämlich vorhin sowas von unruhig in der wohnung herum, dass jedem (mir; nicht meinem kerl) klar wurde, der kerl will spielen (oder muss pipi…). und als ich dann sein lieblingsspielzeug geworfen, und er sein “balli” gefangen hatte, wurde mit schlagartig klar:

“wie der herr meyn!”

wer mit solch french manikürten nägeln das “balli” fangen und festhalten kann, der sollte eigentlich als sinnbild für die gegenstimme dienen. denn der hund sagt ja nichts anderes als: “was menyns ist, ist meyns… das ballli gehört mir; das geb’ ich nimmer her und das lasse ich nie wieder los!” — warum auch immer: ich musste dabei an micha denken. ich hoffe, ich hatte dabei recht…

und warum ich solange geschwiegen hatte? nun ja; sollte ich den frosch nun endgültig küssen, oder nicht?

es sei gesagt: ich habe ihn mittlerweile geküsst. das schöne dabei ist: ich kann ihn immer noch um den finger wickeln ;-)

Autor: Claudia | Abgelegt unter In eigener Sache
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17. Oktober 2008

Die Demokraten und ihre Medien lügen sich in die Tasche

Gerne greife ich Gudruns heutigen Hinweis auf ihren Beitrag auf, gerade angesichts Ihres vorherigen Einwandes zur Gallup-Umfrage:

Ich sehe am 16. Oktober 2008, von 3:00 - 4:30 Uhr, auf CNN die Debatte McCain/Obama und warte anschließend noch eben die Märchen darüber ab, daß Barack Obama als Präsident besser geeignet ist als John McCain. Gespannt bin ich nur, wie hoch der Sieg ausfällt, und CNN enttäuscht mich nicht: 58 Prozent der Befragten der unmittelbar nach Ende der Debatte durchgeführten CNN-Umfrage sprechen Barack Obama den Sieg zu, gegen 31 Prozent für John McCain, die positive Einschätzung des Kandidaten der Demokraten steigt von 63 auf 66 Prozent, die von John McCain sinkt von 51 auf 49 Prozent: at its all time low. Es walten die CNN Politics, das hat mit der Abbildung der Realität nichts mehr zu tun, nicht einmal von weitem, sondern Time/Warner wollen etwas zurückhaben von ihren 338 527 Dollar Wahlkampfspenden, die sie an Barack Obama ausgegeben haben; man kann´s verstehen. [Weiterlesen …]

Wie immer sehr lesenswert!

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Fremde Betten, USA
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17. Oktober 2008

The Third Jihad

Via Islamkritik.com

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Islamkunde, Medienwelt, Islamkritik
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17. Oktober 2008

Steter Tropfen…


Nach monatelangen Debatten hat das indonesische Parlament eine Ausnahme von seinem geplanten neuen Anti-Pornografie-Gesetz akzeptiert: An den Touristenstränden wie auf der Insel Bali dürfen weiter Bikinis getragen werden.

berichtet die Tagesschau völlig neutral. Daß dies gleichzeitig neue Kleidervorschriften für den Rest des Landes und eine weiterer Schritt zur Orthodoxierung der indonesischen Gesellschaft ist, wird ignoriert.

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über eine immer stärkere Durchdringung Indonesiens mit dem orthodoxen Islam. So wird schon einmal öffentlich die Vernichtung von Alkohl (und zwar nicht auf die gottgewolte Art) zelebriert, wegen Fitna die Todesstrafe für Geert Wilders gefordert, Kirchen brauchen Polizeischutz, wenn die Gemeindemitglieder nicht gleich in den Untergrund gehen und die Mehrheit will die Sharia, die bereits annähernd eingeführt wurde.

Ein Audiobeitrag der Tagesschau berichtet hingegen über etwas schönes und soll ein positives Bild hinterlassen. Die Christen einer Gemeinde kochen für die Muslime zum Fastenbrechen. Es wird sogar nicht vergessen darauf hinzuweisen, daß das Zusammenleben sonst gleichfalls nicht immer friedlich ist.

Andererseits könnten Vorwürfe kommen, sie könnten versuchen die Muslime missionieren. Dies könnte zu großen Problemen in Indonesien führe.

Doch eine Frage wird - natürlich - nicht gestellt: Wo gibt es nur ein vergleichbares Beispiel in der islamischen Welt für Andersgläubige?

Gut, hier bei uns wird man zum Fastenbrechen eingeladen. Der Tag der Deutschen Einheit wird zum Tag der Deutschen Moschee umgewandelt (natürlich nur, weil dann ja alle eh frei haben) und man ist in die Moscheen eingeladen. Aber gibt es hier bei uns auch nur einen Fall, bei dem eine muslimische Gemeinde eine Feier zu Ehren eines rein christlichen Feiertags veranstaltet hat - und das ohne D’awa (Mission)? Ich weiß nicht, vielleicht bin ich auch nur zu kritisch und sehe nicht, was ich nicht erwarte/ nicht sehen will, doch ich höre von Geburtstagsfeiern für den “Propheten” in Kirchen. Wann wird denn mal Christi Himmelfahrt, Ostern oder Weihnachten in einer Moschee gefeiert -und zwar auch ohne vorherige Aufforderung dazu, ohne Missionsversuche, aus eigenem Antrieb einfach aus Nächstenliebe?

Weiteres zur Situation der Christen in Indonesien hier

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Südostasien, Endsieg (Dār al-Islām), Christophobie, Islamkritik
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17. Oktober 2008

Gallup Poll zeigt McCain nur zwei Punkte hinter Obama…

…und damit innerhalb der “margin of error”. Ich weiß, daß da draußen noch viel mehr Umfragen sind , die andere Ergebnisse zeigen, und der landesweite Sieg gar nicht entscheidet, aber Gallup ist nicht irgendwer und weil ich weiß, daß dieses Ergebnis eher nicht seinen Weg in die deutsche Berichterstattung finden wird, weise ich hier mal darauf hin.

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter USA
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17. Oktober 2008

John McCain beim Alfred E. Smith Dinner

McCain at his best! Natürlich braucht man gewisse Kenntnisse des amerikanischen Wahlkampfs, um all die Scherze zu verstehen, aber es ist ein wahres Vergnügen. Das einzige Problem ist, daß Obama im Publikum richtiggehend sympathisch wirkt. Aber nichtsdestotrotz ein feiner Auftritt des Senators aus Arizona:

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter USA, Humor
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17. Oktober 2008

Die Krankheit des Nahen Ostens

Dass der Nahe Osten krank ist, macht ihn nicht weniger problematisch oder gefährlich für den Westen und die übrige Welt. Trotzdem ist es ganz gut einmal aufgezeigt zu bekommen, worin das große Problem liegt. Und völlig ungewöhnlich ist die Bemerkung, dass die Fehlschläge im Kampf und die Herzen und Seelen im Nahen Osten nicht die Schuld der Amerikaner ist:

Warum der Nahe Osten krank ist

Barry Rubin
Jerusalem Post, 13. Oktober 2008

Wir haben jetzt die perfekte metaphorische Darstellung der politischen Lage im Nahen Osten: In Ägypten braucht ein kleiner Junge mit Mukoviszidose dringend ein bestimmtes Medikament. Unglücklicherweise für ihn wird dieses Medikament nur in Israel produziert und das ägyptische Gesundheitsministerium ist nicht bereit es importieren zu lassen.

Wer nicht begreift, wie typisch diese Geschichte für die Region ist, dem ist es nicht möglich den Nahen Osten zu begreifen.

Erinnern wir uns, dass Ägypten seit über dreißig Jahren Frieden mit Israel Frieden hat und dass seine Regierung trotzdem immer noch viel tut, um den jüdischen Staat zu boykottieren, ganz zu schweigen von dessen Dämonisierung. Durch die Verfolgung einer ständigen Hasst-Israel-Kampagne schürt sie eine Atmosphäre des Hasses und des Extremismus, mit der sie auch der Muslimbruderschaft Munition liefert, die anstrebt Ägypten in einen kriegsorientierten, totalitären, islamistischen Staat zu verwandeln.
[weiterlesen …]

Autor: Uebersetzer | Abgelegt unter Mittlerer & Naher Osten, Israel
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