Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
22. Oktober 2008

Vom Barte der Proleten und von 200 dressierten Flöhen

Zugegeben, die Meldung vom 15.10.2008 ist nicht mehr ganz frisch, aber ich bin heute erst darauf aufmerksam geworden. Mein Lieblingspolitiker führt uns wieder Zivilcourage im Kampf gegen faschistoide Ideologien vor, böse Rechte kommen zur Besinnung und die Welt ist wieder schön bunt:

Wenn am Donnerstag ein Herr mit Bart und Turban im Berliner Bezirk Pankow auftaucht, dann wird er zwischen einem Fischgroßmarkt und einer Autobahnzufahrt auf einen anderen Herrn mit Bart stoßen. Der erste Bärtige heißt Hadhrat Mirza Masroor Ahmad und ist der fünfte Nachfolger des “Verheißenen Messias”.
Der zweite Bärtige heißt Wolfgang Thierse ist kein Heiliger, gibt sich aber gern etwas pastoral und will eine Prozession von 200 Festgästen anführen, die sich aus dem Bundestag, dem Senat, allen demokratischen Parteien und diversen Religionsgemeinschaften auf den Weg gemacht haben, um für Toleranz zu werben. In Pankow wird die erste Moschee Ostdeutschlands eröffnet, eine umstrittene Angelegenheit.

Ist das nicht ein süßes Bild ? Eine Prozession aus dem Herzen unserer Demokratie, angeführt vom  Hohepriester, der sonst im Allerheiligsten unseres Demokratietempels seinen Dienst tut, pilgert einem neuen „Messias“ entgegen, der eine Ideologie repräsentiert, die mit unseren Werten, der Demokratie und dem Grundgesetz nicht vereinbar ist, und ruft heldenhaft zur Toleranz gegenüber dieser Ideologie auf! Im Gefolge 200 dressierte Repräsentanten aller Gruppen unseres Volkes um dem fremden „Messias“ ihre Huldigung zu erweisen!

Kein Berliner Moscheebau hat für so scharfe Debatten gesorgt wie der im einstigen DDR-Funktionärsrefugium Pankow. Als 2006 bekannt wurde, dass die islamische Ahmadiyya-Gemeinde hier ein Gebetshaus errichten will, mit weißer Kuppel und Minarett, formierte sich ein Bündnis der Empörten.

Ein Bündnis der Empörten gegen ein Gebetshaus? Nein wie lächerlich aber auch !

Nachbarn fanden, Kopftuchfrauen und Extremisten hätten nichts verloren im Kiez. Es wohne doch kein einziges Gemeindemitglied dort, argumentierte der Anführer einer Bürgerinitiative. Atheisten und Christen kämpften fortan gegen die Fremdgläubigen, unterstützt vom damaligen Kreischef der CDU und der NPD.

„Kopftuchfrauen und Extremisten“ in einen Topf werfen ? Wie ungerecht! „Atheisten und Christen“, also religiöse Fanatiker, kämpften fortan gegen die „Fremdgläubigen“, weil sie einfach nicht ertragen konnten, dass es Menschen gibt, die etwas anderes glauben als sie! Und die CDU stand mit der NPD auf einer Stufe!

Auch bei der Eröffnung wollen die Moschee-Gegner für Stimmung sorgen - ohne NPD, die hat ihre Demo kurzfristig abgesagt.

Wahrscheinlich hat ihnen jemand verraten, dass der Islam zu ihren strategischen Freunden gehört.

Die Pankower CDU hat entschieden, das Bündnis “Wir sind Pankow - tolerant und weltoffen” zu unterstützen und mit einer Anwohnerinitiative für Religionsfreiheit zu demonstrieren. Dass die CDU die Marschrichtung ändert, liegt auch daran, dass sie seit einer Weile einen neuen Kreisvorsitzenden hat. Peter Kurth, früher mal Finanzsenator, gehört in seiner Partei zur Diaspora derer, die für Pluralität kämpfen.

Sind das Wendewendewendehälse ? Und wer gegen islamische Welt-Eroberungssymbole ist, der ist gegen Pluralität?!

Autor: Heinz | Abgelegt unter Ratiophobie, Polemik, Realsatire, Islamkritik
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22. Oktober 2008

Sarah Palin lästert über Barack Obama

So die Überschrift über diesen Welt.de-Artikel. Und dann lieste und lieste und lieste … und fragst dich am Ende, wo sie denn nu über Obama gelästert haben soll! Wichtig für deutsche, linksorientierte Medien ist offenbar nur, was sie mit ihren Überschriften transportieren; den ganzen nachfolgenden Mist liest eh keiner mehr. So das Kalkül der Propagandisten und “Qualitätsjournalisten”. Gut, kann sein, dass die Masse der Leser nicht mehr als die Überschrift liest; aber dafür sind u.a. wir da, dass wir auf Lug und Betrug deutscher Medien hinweisen. Was hiermit getan wäre.

Ach ja, bevor ich’s vergesse: ansonsten übrigens ein sehr gutes CNN-Interview mit Sarah Palin, bei dem u.a. auch der Hintergrund bzgl. der Entlassung des Polizeichefs von ihr nochmal klar und deutlich hervorgehoben wird — vielleicht ein blöder Fehler der deutschen Presse, diesen Abschnitt nicht zensiert zu haben:

Palin: Überhaupt nicht, weil der Polizist, der auf sein Kind mit einer Elektroschockpistole geschossen hat, wie Sie wissen, meine Familie mit dem Tod bedroht und gesagt hat, er werde die Gouverneurin stürzen und so weiter.

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Lug & Betrug, Medienwelt, USA
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22. Oktober 2008

Selbstkasteiung der NeoCons?

Da freut sich n-tv. Unter der Überschrift “Späte Einsichten zum Irak. Neokons räumen Fehler ein”

Führende Vertreter der US-Neokonservativen haben krasse Fehler im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg eingeräumt. “Ich hätte nie geglaubt, dass wir das so böse verpatzen würden”, sagte Richard Perle, der frühere Direktor des Beratergremiums “Defense Policy Board”, der “Zeit”.

Liebe Linkspopulisten von n-tv, läuft das bei euch unter “News” also Neuigkeiten? Perle hat schon 2004 in einem Interview mit der Zeit genau das gleiche gesagt. Er übt dabei harsche Kritik an der Vorgehensweise der Bush-Administration. Mit “wir” meint Perle demnach auch keineswegs die NeoCons sondern die amerikanische Politik im Ganzen. Und er meint es auch schon seit mindestens vier Jahren. Das läuft bei den investigativen Blitzmerkern unter späte Einsicht.

Weiter schreibt n-tv:

Feith sieht den Krieg nach fünf Jahren Dauer ebenfalls kritisch. “Wir haben einen schrecklichen Preis bezahlt, aber nicht wegen des Krieges als solchen, sondern weil er so schlecht gelaufen ist”, sagte er der Wochenzeitung. “Und heute glaubt weder Nordkorea noch Iran, dass unsere Diplomatie von glaubwürdigen Drohungen flankiert wird.”

Gleiche Kerbe. Es geht nicht um die Entscheidung für den Krieg sondern um die Umsetzung. Neokons räumen Fehler ein? Mag sein, zumeist aber nicht ihre eigenen. Inhaltlich würde ich Herrn Feith sowieso widersprechen. Iran glaubt also nicht, daß die amerkanische Diplomatie von glaubwürdigen Drohungen flankiert wird? Dann würde ich gerne nochmal erklärt bekommen, warum laut des auch von n-tv’s führendem Linkspopulisten vielgepriesenen National Intelligence Estimates dieses Jahres der Iran kurz nach Anfang des Irak-Krieges sein Atomprogramm eingestellt haben soll? Sicherlich, weil der Irak-Krieg sie überzeugt hat, daß amerikanische Diplomatie zahnlos ist. Hat eigentlich einer dieser großen Geostrategen mal auf eine Karte der Region geguckt? Iran liegt ziemlich genau zwischen Irak und Afghanistan… Kein schlechter Ort für amerikanische Basen in Bezug auf Iran.

Aber es war ja alles falsch, wie selbst die verbohrtesten NeoCons heute zugeben, nicht wahr? N-tv wäre nicht n-tv, wenn sie nicht noch nachlegen könnten:

Wolfowitz äußerte sich trotzdem selbstkritisch über die Lageeinschätzung im Irak vor dem Krieg: “Wir kannten den Feind nicht.” Perle zählte eine weitere fatale Folge der Fehleinschätzung auf: “Wir wollten Befreier sein, sind aber nach fünf, sechs Monaten zur Besatzungsmacht und Zielscheibe geworden.”

In seinem Interview von 2004 sagte Perle wortwörtlich:

“[Prokonsul Paul] Bremer hat es geschafft, die Befreiung des Iraks in eine Besatzung zu verwandeln.”

Klingt das nach Selbstkritik? Das klingt nach Unzufriedenheit über die Politik der Regierung im Irak. Viel heiße Luft um Nichts! Alter Wein in neuen Schläuchen.

Ich warte ja auf den Tag, an dem sich all die “Irak=Vietnam”-Trompeter, mal zu einen öffentlichen Reality Check durchringen… Vermutlich kann ich lange warten. Ich könnte aber auch einfach einen Artikel schreiben und Aussagen aus dem zeitlichen wie inhaltlichen Zusammenhang reißen…

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Mittlerer & Naher Osten, Medienwelt, Wüste(n) Länder, USA
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22. Oktober 2008

Schlimm! Iran hält sich nicht an Obamas Regeln!

Obama würde sich bekanntermaßen ja ganz ohne Vorbedingungen mit den Iranern treffen wollen, aber hat mal jemand die Iraner gefragt? Die würden sich nämlich nicht ohne Vorbedingungen mit den USA zusammensetzen!

Vize-Präsident für Presseangelegenheiten Mehdi Kalhor sagt vor kurzem, daß der Iran zwei Vorbedingungen stellt, bevor er sich mit den USA treffen würde:

“Tehran would accept ‘repentance’ on behalf of the US government toward the Iranian people. Negotiations would be rational if the US moves out of the Middle East and the US government gives up its widespread support for the Zionist regime.”

Was nun, Mr. Obama? Sind die etwa alle gar nicht so lieb, wie Sie es gerne hätten?

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Wüste(n) Länder, Israel, USA
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22. Oktober 2008

Pizza für McCain-Signs

In Detroit bekommt man ein Stück Pizza, wenn man McCain-Aufsteller abliefert. Gibt es einen besseren Weg, Vandalismus zu fördern?

Manche Leute haben ein sehr merkwürdiges Demokratieverständnis…

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Left Trash, USA
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22. Oktober 2008

Think Again: Bush’s Legacy

Hier der Beginn eines Artikels von David Frum über das Vermächtnis des George W. Bush:

He may be the most unpopular president in modern times: a reckless, unilateralist cowboy. But history will be kinder to George W. Bush than contemporary caricatures. After eight years, he leaves behind much more than a defeated dictator in Iraq. Closer ties to India, a pragmatic relationship with China, and the pressure he applied to Iran will pay dividends for years to come.

Weiter…

Sehr lesenswert!

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter USA
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