Rush Limbaugh Quote of the Day

"Obama is doing to the US economy what Godzilla did to Tokyo -- stomping all over it."
23. Oktober 2008

Aufstieg im Flachland!

Gerade eben erzählte mir ein Herr von der OECD auf Phoenix, daß in Gesellschaften mit gleichmäßiger Einkommensverteilung, die Aufstiegschancen von Generation zu Generation größer sind als in Gesellschaften mit ungleichmäßigerer Einkommensverteilung.

Das habe ich mal auf mich wirken lassen… und kam dazu, mich selbst zu fragen: Ist der Aufstieg in Gesellschaften mit gleichmäßiger Einkommensverteilung nicht viel flacher? Für mich klingt das in etwa wie: Es ist schwerer einen Berg zu erklimmen, als auf einen Hügel zu wandern.

Was für eine Erkenntnis…

Autor: Sir Winston (IM des Staatsschutzes) | Abgelegt unter Gesellschaft, Left Trash
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23. Oktober 2008

Null Atheisten-Propaganda in Schweizer Öffis…

Ein guter alter Bekannter von mir hat das Bonmot von “Freidenkern und Freigeistern, die, wie der Name schon sagt, frei von jedem Geist sind” geprägt. Nachdem bislang all ihre Versuche, humanistische Utopien durchzusetzen, in einem Blutbad und/oder endlosen Albträumen geendet hatten, scheint uns zurzeit wieder einmal eine Offensive bevorzustehen, mittels derer sie versuchen, ihren Mitmenschen einzureden, sie wären nur eines von vielen beliebigen Ergebnissen irgendwelcher biologischer Prozesse, die eben für eine Weile ihr CO2 in die Atmosphäre pusten und dann eines Tages abkacken, als wäre nichts gewesen.

Aufgestachelt und generös alimentiert von ihrem Einpeitscher Dawkins sollen nunmehr offenbar in mehreren Städten Europas öffentliche Verkehrsmittel heimgesucht werden, über deren Werbeflächen im Wageninneren die triste Botschaft in die Welt getragen werden soll.

In der Schweiz haben die Verkehrsbetriebe mehrerer Städte erfolgreich hinhaltenden Widerstand geleistet. In London wird man sich hingegen in Kürze an den Belehrungen dieser gescheiterten Existenzen ergötzen können.

“Religion ist es gewohnt, freie Bahn zu haben – automatische Steuerminderung, unverdienter Respekt und das Recht, nicht beleidigt zu werden sowie das Recht auf Gehirnwäsche bei kleinen Kindern” schäumt einer der Initiatoren.

Vielleicht sollte er als Protagonist einer säkularen Religion der Political Correctness nicht zu sehr von sich auf andere schließen. Immerhin sind es seine Gesinnungsgenossen, die ehrlich arbeitende, anständige Menschen steuerlich schröpfen, um ewiggestrige Langzeitstudenten, linke Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen, paranoide Ghostbusters im “Kampf gegen Rechts”, vulgäre Werbekampagnen der “Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung” oder andere Personen und Projekte zu füttern, die am Allerwenigsten Respekt verdienen und sich das Recht auf Gehirnwäsche herausnehmen…

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Christophobie, Gesellschaft, Left Trash
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23. Oktober 2008

Wenn ihr Ehre hättet …

Helplev hat dankenswerterweise einen offenen Brief des Demokraten und Kolumnisten Orson Scott Card an (fast jede) Tageszeitung übersetzt, in dem er die Machenschaften der meisten Journalisten im Umgang mit der US-Immobilienkrise und deren politische Parteinahme, in der Regel durch Unterschlagung von Fakten, die zu Ungunsten der Demokraten resp. Obamas ausfielen, angreift. Auszug:

Wenn ihr irgendwelche persönliche Ehre hättet, würde jeder Reporte rund Herausgeber darauf bestehen die Wahrheit zu sagen – selbst wenn es den Wahlchancen eures Lieblingskandidaten schaden würde. Denn das ist es, was ehrenhafte Leute tun. Ehrliche Menschen sagen die Wahrheit sogar dann, wenn ihnen die vermutlichen Konsequenzen nicht gefallen. Das ist es, was Ehre bedeutet. So verdient man sich Vertrauen.

Barack Obama ist nur ein weiterer Politiker und kein besonders weiser. Er hat seine Ignoranz und Naivität immer wieder offenbart – und ihr habt das unter den Teppich gekehrt und als Nichts behandelt.

In der Zwischenzeit habt ihr bei der Schmierenkampagne gegen Sarah Palin mitgemacht, brutale Angriffe auf sie wegen der Schwangerschaft ihrer unverheirateten Tochter berichtet – während ihr gleichzeitig den Ehebruch von John Edwards viele Monate lang ignoriert habt.

Also frage ich euch: Habt ihr überhaupt irgendwelche Standards? Wisst ihr überhaupt, was Redlichkeit bedeutet?

Ist die Leute dazu zu bringen für Obama zu stimmen für euch so wichtig, dass ihr alles über Bord werft, für das der Journalismus stehen sollte? […]

Wenn ihr nicht die Wahrheit über die Demokraten – einschließlich Barack Obama – sagt und das mit derselben Energie tut, die ihr einsetzten würdet, wenn die Schurken Republikaner wären – dann seid ihr nach keinem Standard Journalisten.

Ihr seit nur die PR-Maschinerie der Demokratischen Partei und es ist an der Zeit, dass ihr alle gefeuert werdet und echte Journalisten geholt werden, damit wir endlich eine Nachrichten-Zeitung in unserer Stadt bekommen.

Es lohnt sich, den Brief komplett zu lesen, zumal er einige grundlegende Ursachen der Immobilienkrise anspricht, die in deutschen Medien ebenso unter den Tisch gekehrt wurden, wie in den meisten amerikanischen.

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Lug & Betrug, Medienwelt, Fremde Betten, USA
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23. Oktober 2008

Dumb & Dumber in einer Person

(Nicht ganz aktuell, der Anlass, aber ich habe das Video heute zum ersten mal gesehen …)

Es gibt Situationen, da kann ich es ums Verrecken nicht nachvollziehen, dass keiner aufsteht und den Idioten auf dem Podium ob seines hingerotzten Bullshits gnadenlos ausbuht. Und es kann mir keiner sagen, dass in dem Saal ausschließlich Fans von Hagen Rether anwesend waren. Aber Zivilcourage ist nunmal des Deutschen Sache nicht. Vor allem dann nicht, wenn er Angst haben muss (Angst! Deutscher Exportschlager No. 1!), evtl. wiederum mit Mißfallensäusserungen bedacht zu werden. (Was aber in diesem Fall eher nicht zu vermuten ist, denn die akustische Zustimmung für den Trottel fiel nicht umsonst mehr als nur mager aus.)

Seien Sie gewarnt, dass, sollten Sie das nachfolgende Video ansehen, mit stark erhöhtem Blutdruck, Übelkeit und Hassgefühlen gegenüber diesem schmierigen sog. Kabarettisten zu rechnen haben:

Welch Geistes Kind dieser Hagen Rether ist, hat sich Ihnen sicher bereits erschlossen. Zur Abrundung Ihres eben auf die Schnelle erworbenen Bildes schiebe ich noch diese Infos nach:

Wichtige Projektionsflächen für seinen oft beißenden Spott sind daneben vor allem die katholische Kirche und der Papst, George W. Bush, der Kapitalismus sowie Herbert Grönemeyer. Letzteren kritisiert er u.a. für die kommerzielle Ausbeutung des tragischen Todes seiner Frau. (Quelle: Wikipedia)

Und via Geisteswelt dieses:

Warum ich kein Kabarett mag? Auch weil ich mir eventuell einen Hagen Rether anschauen müßte und ich dann eine der tragischen Gestalten im Leben werden würde, die Sicherheitskräfte pöbelnd und wild gestikulierend ans Freie tragen müßten. […]

Andere finden Hagen Rether aber auch nicht so amüsant. Da wäre Clemens Heni in “Die Jüdische” der über den Kabarettisten Hagen Rether u.a. schreibt:

Einer der derzeitigen deutschen Trendkabarettisten hetzt gegen die USA, vergleicht die Demokratie mit dem Jihadismus und dessen Massenmörder Bin Laden und suggeriert in evangelischem Kirchentagston, dass die Muslime die Juden von heute und morgen seien. Jüdische Kritiker wie Ralf Giordano oder Henryk M. Broder sind seine Feindbilder. Er möchte weiterhin zartes Multikulti-Kuscheln. Ideologiekritik - und Religionskritik, welche immer der Beginn hiervon ist - sind pfui, solange sie nicht Christen oder Juden meinen. Das mag die ARD natürlich.

Der Blogger “Liza” mag Rehter übrigens auch nicht, aus denselben Gründen:

Rether merkte entweder gar nicht, welches antisemitische Klischee er da bediente, oder er nahm es bewusst in Kauf; die letztgenannte Möglichkeit ist bei einem, der Israel auch schon mal als „ganz normalen Apartheidstaat“ bezeichnet, zumindest nicht auszuschließen. Darüber hinaus zeugen seine in Deutschland und Europa so beliebte Gleichsetzung des Al Qaida-Führers mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und die Unterstellung, in den USA regiere seit 9/11 der nackte Wahn, von einem stupenden Antiamerikanismus, der für Rethers Programm allerdings elementar ist. Im Stile eines Redners auf dem evangelischen Kirchentag fuhr er schließlich fort: „Europa steht da, gelähmt vor Angst. Die Hosen voll und die Köpfe leer.“

Ein bißchen was von einem Joseph Goebbels hat Rether auch an sich… “Kuscheln mit Islamisten” und unsachliche Amerikakritik vorgetragen in einem schleimig, heuchlerischen Ton? Das hatte Goebbels auch ganz gut drauf… auch wenn Rether natürlich, wenn man von seiner Show mal absieht, wahrscheinlich ein ganz netter Kerl sein mag und diese ganzen Nazivergleiche mit der Zeit immer abgestandener werden… so daß auch bei Rether das Publikum nur noch mühsam, artig (ja so ist das deutsche Publikum) lachen kann.

Oder hier, via Fuchsbau:

Es gibt am deutschen Kabarett - zumindest dem öffentlich-rechtlich geförderten - einiges zu bemängeln. Als erstes das Wichtigste: Es ist nicht witzig, kein bisschen. Die Nummern klingen meist eher wie die Belehrungen durch cholerische Pädagogen. Kaum einmal erahnt man in diesem Brei aus dümmlichen, deftig derben Beschimpfungen so etwas wie Wortwitz oder gar scharfsinnige Gedanken. Als nächstes lässt sich bemängeln, dass die Feindbilder so verstaubt sind, dass eigentlich das Wiederholen alter Folgen reichen würde. […]

Und nun hat mal wieder einer aus dem Scheibenwischer-Umfeld einen wichtigen Kabarettpreis bekommen. Hagen Rether heißt er und obwohl schon all die anderen Kabarettisten ein unterirdisches Niveau erreichen, gelingt es ihm noch, dieses zu unterbieten. Da klimpert er fröhlich auf dem Klavier vor sich hin, sieht in den Moslems die Juden von heute (vielleicht sollte man von Zeit zu Zeit auch mal drauf hinweisen, dass es gar keine neuen Juden braucht, weil es die alten noch gibt. Aber das nur so am Rande erwähnt.), und blendet alles aus, was seiner Empörung über die Behandlung der Moslems durch die Medien eine Trübung verpassen könnte: Etwa die nette Eigenheit mancher Moslems, sich in Menschenmengen in die Luft zu sprengen, was ja irgendwie auch ein bisschen für die Kratzer im Image des Islam verantwortlich ist. Was er außerdem übersieht, ist, dass diese Kampagne gegen den Islam nur in seinem Kopf stattfindet, denn in der Realität bleibt davon nicht viel übrig. Klaviergeklimper hin oder her. In der Berichterstattung wird peinlich genau darauf geachtet, eben nicht die Moslems für den islamischen Terror verantwortlich zu machen. Selbst in New York, wo Tausende Menschen Opfer der Religion des Friedens wurden, leuchtete das Empire State Building zum Ende des Ramadan in grün auf. Ja, so schlimm werden Moslems ausgegrenzt.

An Rethers Meinung ist ja gar nicht einmal ärgerlich, dass er sie hat (Idioten wird es immer geben), sondern dass er für diesen Schwachsinn auch noch mit Preisen ausgezeichnet wird. Und wenn so jemand in der angeblich besten Kabarettsendung, dem Scheibenwischer, eine Bühne bekommt, stellt sich schon die Frage, für was es dieses Format eigentlich gibt. Stammtischgeschwätz gehört in die Eckkneipe, aber nicht ins Gebühren finanzierte Fernsehen.

Was den Kabarettpreis betrifft: Mit Preisen ist es wie mit Hämorrhoiden, irgendwann kriegt jeder Arsch welche. Gell, Herr Rether?

Dürrenmatt sagte einmal:

In Rußland wird das Volk durch die Partei verdummt, in den Vereinigten Staaten durch die Television.

Hierzulande sind wir heute diesbezüglich einen Schritt weiter …

Weitere Links zum Thema: Wadinet | PI

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Islam allg., Aus dem Irrenhaus, Ratiophobie, Left Trash
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23. Oktober 2008

Die Harten sind für McCain

In meinem RSS-Feed erscheinen voreingestellt ausschließlich ARD und ZDF Themen. Dabei bin ich auch auf folgenden interessanten Artikel gestoßen.

In den USA ist es ein ungeschriebenes Gesetz: Hollywood wählt demokratisch. Dennoch bekennt sich mancher Star zu den Republikanern. Deren Kandidat McCain erhält nun Wahlkampfhilfe der besonderen Art - von Superman.
“Ich bin ein unabhängiger Wähler und ich unterstütze John McCain, weil ich ihm vertraue.” Der Amerikaner Dean Cain, der mit Superman berühmt geworden ist, gehört zu den wenigen Schauspielern in Hollywood, die sich öffentlich für McCain aussprechen.”Ich vertraue ihm in Sicherheitsfragen. Ich vertraue ihm, die Regierung in Washington zu reformieren, und ich vertraue ihm, die Kriege in Afghanistan und Irak verantwortungsvoll zu beenden. Das sind die Gründe, warum ich ihm vertraue”

Doch nicht nur Superman Dean Cain, auch andere Superhelden oder Actionstars bekennen sich offen zu McCain. Auch Tom Selleck (Magnum), Bo Derek (Orca; Tarzan), Clint Eastwood (Dirty Harry), Dennis Hopper (Easy Rider, Apocalypse Now, Knockaround Guys), Mel Gibson (Braveheart, Mad Max, Der Patriot…), Arnold Schwarzenegger (Terminator), Bruce Willis (Stirb Langsam, Tränen der Sonne) und Chuck Norris!

Daß Hollywood mehrheitlich links ist erfährt man dort, was mich nicht verwunderte. Daß jedoch die Mehrheit der Studiobosse Republikaner sind und man sich dennoch idR nicht traut, sich zu seiner republikanischen Anhängerschaft zu bekennen umso mehr.

Interessant wird es auch mit der Frage:

Sind demokratische Stars also intoleranter als Republikaner?

Eine Frage, die ähnlich wohl kaum über die Deutsche Öffentlichkeit gestellt werden würde. Was jedoch auch neu für mich war, war der Beweis daß die obige Frage zutrifft. So wird erwähnt, daß der Star meiner Kindertage, Robin Williams (Jumanji, Mrs. Doubtfire) keine Chance ausläßt, Anhänger der Republikaner öffentlich zu “outen”. Diese Wortwahl sprichtfür sich. Normalerweise outet man(n) sich als Schwuler, also als etwas zwar nicht kriminelles aber doch als etwas unnatürliches, mitunter verachtetes. Daß Robin Williams extra auf Republikaner hinweist zeigt, wie intolerant der rote Haufen in Hollywood offensichtlich ist…

Aber wir dürfen ja eines nicht vergessen, Chuck Norris norris wählt McCain. Daher auch einen entsprechenden “Chuck Norris Fact” (by Huwi)

Selbst wenn Obama 20 Punkte vor McCain liegt und Chuck Norris wählt McCain, dann gewinnt verdammt nochmal McCain

Autor: Gegenstimme | Abgelegt unter Left Trash, USA
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23. Oktober 2008

Ob’s hilft?

Die schrulligen, obskuren, weltfremden, geschichtsrevisionistischen Phantastereien und antrainierten Propagandalügen linker Verblendeter — auch kirchlich engagierter (was ja nix heißt) — zu kontern ist zwar wichtig und richtig, ob es aber hilft, darf im Allgemeinen bezweifelt werden. Vor allem dann, wenn Israel und “die armen Palästinenser” thematisch im Spiel sind. Nichtsdestotrotz in wenigen Worten eine sehr schöne Zusammenfassung der Fakten:

[…] Im Mitteilungsblatt der links-liberalen „Offenen Kirche“ bezeichnet Pfarrer Karl Schmidt (Stuttgart) die Staatsgründung als Katastrophe für die Palästinenser und die arabischen Staaten, weil sie „zur Vertreibung von Palästinensern und zur Vernichtung Hunderter ihrer Dörfer“ geführt habe. Der Ruheständler unterstützt die israelische Organisation Zochrot, die sich mit dem Schicksal vertriebener Palästinenser beschäftigt.

Kritik an Schmidts Bewertung übt der württembergische Beauftragte für den christlich-jüdischen Dialog, Pfarrer Michael Volkmann (Denkendorf bei Stuttgart). Der Beitrag sei eine „falsche Mythenbildung in der (Offenen) Kirche“, die die historischen Abläufe „bis zur Unwahrheit verkürzt“, so Volkmann in einer ebenfalls im Mitteilungsblatt abgedruckten Reaktion. Der Theologe erinnert an den UN-Beschluss zur Teilung Palästinas sowie an den „vielfach dokumentierten arabischen Vernichtungswillen gegen die Juden Palästinas und die Versuche, diesen Willen noch während und kurz nach dem Holocaust in die Tat umzusetzen“. Wenige Stunden nach der Unabhängigkeitserklärung Israels hätten die Armeen mehrerer arabischer Staaten den Judenstaat angegriffen, um ihn zu vernichten und Palästina unter sich aufzuteilen. Als das israelische Militär sich erfolgreich wehrte, seien etwa 360.000 Menschen geflohen oder den falschen Versprechungen der arabischen Oberschicht gefolgt, die als erste das Land verlassen habe. Etwa ebenso viele Palästinenser seien vertrieben worden. Volkmann weist auch darauf hin, dass rund 150.000 Araber in Israel geblieben seien, während die Araber in den von ihnen kontrollierten Gebieten eine „gründliche ethnische Säuberung“ durchgeführt und den Verbleib keines einzigen Juden geduldet hätten.

Volkmann kommt zu dem Schluss, dass nicht die Staatsgründung Israels die palästinensische Katastrophe bewirkte, „sondern die gewaltsame Reaktion der Araber auf ihre Niederlage in der UNO, die Ungeheuerlichkeit ihrer militärischen Ziele und ihre katastrophale Niederlage in dem von ihnen selbst zu verantwortenden Krieg“.

(Hervorhebung von mir)

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Paläontologische Autonomiegebiete, Christen & Kirche, Left Trash, Israel
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23. Oktober 2008

Vaclav Klaus — der letze Politiker mit Hirn und Verstand

Nicht nur in Sachen Klimawahn ist der tschechische Präsident der letzte und einzige ernstzunehmende, einflussreiche EU-Politiker, der als einsamer Rufer in der sozi-grünen Wildnis Europas allein auf weiter Flur steht. Auch in Sachen “Finanzkrise” behält offenbar nur er einen kühlen Kopf und zeigt gesunden Menschenverstand:

Der tschechische Präsident Vaclav Klaus wirft dem französischen Präsidenten Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel vor, die gegenwärtige Finanzkrise zur Ausweitung des staatlichen Eingriffs in die Wirtschaft zu missbrauchen. Ihre Vorhaben führten nicht zu einem „neuen Kapitalismus“, wie es Sarkozy formulierte, sondern zurück zum „alten Sozialismus“.

In einem Artikel, der am Mittwoch in der Prager Tageszeitung „Mlada Fronta Dnes“ erschien, warnte Klaus vor der Vorstellung, durch eine globale Wirtschaftssteuerung die zyklischen Krisen beseitigen zu können, die nun einmal zur freien Marktwirtschaft gehörten. Der Versuch, sich dieser Krisen, des Rückgangs des Wirtschaftswachstums und der Rezession ein für allemal zu entledigen, sei schon einmal unternommen worden: „Er nannte sich Kommunismus.“

Für die gegenwärtige Finanzkrise macht Klaus „exzessive staatliche Eingriffe, unverantwortlich hohe Staatsausgaben und eine schlechte Regulierung der Finanzmärkte“ verantwortlich. Die Eingriffe der amerikanischen und europäischen Regulatoren hätten die Finanzinstitute zu riskanten Aktivitäten in nichtregulierten Märkten und zur Verschleierung dieser Risiken durch hochkomplizierte Finanzprodukte veranlasst. Klaus fragt, ob nun jene, die die Krankheit verursacht hätten, sie auch heilen sollten?

Jede Krise werde dazu benützt, den Umfang der staatlichen Interventionen zu erweitern. Die Furcht verleite die Bürger dazu, den Politikern Blanko-Schecks auszustellen. So sei dies in den dreißiger Jahren gewesen, und die Erklärungen Sarkozys und Merkels ließen befürchten, dass sich dies wiederholen könnte. […]

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Gesunder Menschenverstand, Wirtschaft & Finanzen
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