Rush Limbaugh Quote of the Day

"These Democrats are so arrogant and condescending, and they have all this power now so they're not even bothering to put masks on. So we're seeing what they really are, all of them. They're nuts. They're kooks, liars, freaks."
26. Oktober 2008

Antiisraelische Menschenrechtler machen Palästinenser arbeitslos

Es gibt sie zuhauf, die Boykottaufrufe gegen Produkte (meist nicht nur) aus der „Westbank“. Natürlich nur gegen „israelische“ Produkte – die von Arabern würden von „Menschenrechtsgruppen“ vermutlich massiv beworben, könnten sie sie denn identifizieren. Sie würden ihnen „Freiheits“-Stempel verleihen, „Unabhängigkeits“-Zertifikate oder vielleicht einen „Nicht-koscher-aber-halal“-Anhänger kreieren. Alles, was ihre Art der „kauft nicht bei Juden“-Kampagne propagieren und die Terroristen fördern könnte.

Dieser antiisraelische Kampagne wird mit fragwürdigen Interpretationen des „internationalen Rechts“ der Mantel des Kampfes für die Menschenrechte verliehen – und gleichzeitig Israel verunglimpft. In einem von politischer Korrektheit nur so strotzenden Staat wie Schweden fällt das gelegentlich deutlicher als in anderen Ländern auf fruchtbaren Boden – aber nicht unbedingt so, wie die man es sich als normal denkender Mensch wünschen würde. Dort fahren die „Menschenrechtler“ Kampagnen, durch die Firmen gerne einmal öffentlich „Selbstkritik“ üben (im üblichen kommunistischen Muster, das wir aus so Menschenrechts-Hochburgen wie der Sowjetunion bzw. dem Warschauer Pakt kannten und es heute noch in den „Volksrepubliken“ China, Kuba oder Nordkorea erleben können). Diese Firmen ziehen dann die Konsequenzen, so wie die im folgenden Artikel beschriebene Assa Abloy. In der Regel verschlechtert sich dadurch die Lage für die Araber in Judäa und Samaria – aber wollen die „Menschenrechtler“ das sogar?

    Schweden verlegen Westbank-Firma nach innerhalb der Grünen Linie

    Tova Lazaroff
    Jerusalem Post, 23. Oktober 2008

    In einer für den Industriepark Barkan in der Westbank ungewöhnlichen Situation – der Park ist bisher weit gehend dem Druck internationaler Boykotte entgangen – hat eine in Schweden ansässige Schlosserei, die dort eine Fabrik betreibt, diese Woche angekündigt, das sie aus politischen Gründen ins Gebiet innerhalb der Grünen Linie umzieht.

    „Wir gehen, weil [der Industriepark] in der Westbank liegt“, sagte Assa Abloy-Sprecherin Ann Holmberg gegenüber der Jerusalem Post am Donnerstag am Telefon.

    Assa Abloy, das die Firma Mul-T-Lock aus Yavneh im Jahr 2000 kaufte, erwarb damals auch eine Tochterfirma im Barkan Industriepark, der mehr als 10 Kilometer jenseits der Grünen Linie in der Nähe von Ariel liegt. Die Firma, sagte Holmberg, war nachlässig im Verständnis der Bedeutung der Lage, was sich letzten Monat änderte, als ihnen dies von einem Bericht heftig klar gemacht wurde, den die schwedischen Kirche, der Hilfegruppe Diakonia und SwedWatch – einer gemeinnützigen Organisation, die das Verhalten schwedischer Firmen beobachtet – gemeinsam veröffentlichten. Der Bericht beschuldigte die Firma sich „unethisch“ zu verhalten und „das internationale Recht zu verletzten“, weil sie eine Tochtergesellschaft in der Westbank habe.

    Der Bericht selbst listete eine Reihe internationaler Gesetze auf, von denen man glaubt, dass die Firma sie gebrochen habe. Darin heißt es, dass „Geschäftsleute für die Verübung von Verbrechen gegen das internationale Recht entweder direkt haftbar sind oder der Beihilfe für andere beim Begehen eines Verbrechens verantwortlich gemacht werden“.

    Die zerknirschte Homberg sagte: „Es tut uns sehr leid, dass wir das nicht früher bemerkten, aber wir hatten nicht verstanden, dass wir vielleicht internationales Recht brechen.“

    Die Firma sagte am Dienstag in einer Erklärung: „Assa Abloy kann in diesem Zusammenhang nur bedauern, dass die Unangemessenheit einer Produktionsstätte in der Westbank nicht intern während der acht Jahre Eigentümerschaft bemerkt wurde.“

    Vertreter von Diakonia in Israel wollten den Fall nicht kommentieren. Aber Adam Keller von der linken israelischen Gruppe Gush Shalom sagte, er glaube andere Firmen in Barkan dächten darüber nach dort wegzuziehen. Der internationale Druck mache es diesen Firmen schwer Geschäfte außerhalb Israels zu machen. Vor wenigen Monaten erst zog auch die Barkan-Weinkellerei fort, sagte er.

    Allerdings ist Assa Abloy eine der wenigen, die das aufgrund einer solchen öffentlichen Äußerung ethischer Bedenken tun. Die Fabrikt, die 1984 hier den Betrieb aufnahm, beschäftigt 100 Menschen.

    Gershon Mesika, Leiter des Regionalrats von Samaria, der die Industrieanlagen von Barkan betreibt, sagte, der Umzug mache ihm keine Sorgen, weil der Bedarf für Betriebsansiedlungen im Park – der 1400 Dunam groß ist und 120 Firmen beherbergt – so groß ist, dass es eine Warteliste mit 30 Firmen gibt, die nur darauf warten einziehen zu können. Sein Sprecher Davi Ha’ivri sagte, der Park selbst sei derzeit dabei neu aufgeteilt zu werden und könne um weitere 100 Dunam expandieren.

    Die Firmen selbst seien eine wichtige Quelle zu Beschäftigung von Israelis wie auch Palästinensern der Gegend, sagte Ha’ivri. Er hob hervor, dass von den 6.000 Beschäftigten im Industriepark 3.500 Palästinenser sind – von denen viele in der Nähe wohnen und keine Arbeitserlaubnis für Firmen innerhalb der Grünen Linie bekommen könnten. „Wenn die Siedlungen und die Fabriken nicht hier wären, hätten diese 3.500 Palästinenser keinen Arbeitsplatz“, sagte Ha’ivri.

    In diesem Park, fügte er hinzu, „arbeiten Juden und Araber zusammen und das ist die wahre Bedeutung von Koexistenz.“ Er machte die Europäische Union für den Wegzug verantwortlich: „Es ist schade, dass es die Politik der Europäischen Union ist erfolgreiche Fabriken aus dem Bereich von Barkan fortzuzwingen. Sie sind aber nicht in der Lage den öffentlichen Bedarf nach mehr Fabriken aufzuhalten.

    Ran Nachman, Bürgermeister von Ariel, der den Park vor 27 Jahren schuf, sagte, es sei empörend, dass eine Firma, insbesondere eine europäische, aus politischen Gründen wegzieht. Als die Nazis die Juden in die Gaskammern trieben, so Sachman, „war Schweden neutral und tat nichts. Fünfundsechzig Jahre später hat sich nichts geändert. Es ist dasselbe Europa und derselbe Antisemitismus.“

    Linke israelische Gruppen, die mit den Europäern arbeiten, so Gush Shalom, sind noch schlimmer, sagte Nachman. Er fügte hinzu, dass, wenn man in die Antike zurückgeht, dann gibt es in der Bibel niemanden, der von Palästinensern spricht, aber sie stellt fest, dass dies „das gelobte Land des jüdischen Volkes“ ist. Er erklärte: Wenn „Gush Shalom stirbt und verschwindet“, der Barkan-Industriepark immer noch dort sein wird.

Nun ist das biblische Versprechen auf der Weltbühne natürlich kein Argument, das irgendwo zieht. Aber die Empörung des Mannes ist verständlich, tun sie in diesem Industriepark doch etwas für das Wohlergehen der Araber! (Oder wollen Gush Shalom und ihre europäischen Handlanger behaupten, diese würden ausgebeutet?)

Es ist doch erstaunlich: Einerseits wird immer behauptet, dass wirtschaftliches Wohlergehen die „Verzweiflung“ und den Terror herunterfahren würde, was die Möglichkeiten für Frieden verbessere. Andererseits machen die „Menschenrechtler“ israelisch-arabische Kooperationen kaputt, wodurch Araber arbeitslos werden und damit das wirtschaftliche Wohlergehen dahin ist. Dieser Widerspruch lässt sich wohl nur in den wirren Köpfen dieser linkslastigen Hetztruppen auflösen.

Übersetzung aus dem Englischen: H. Eiteneier / Parallelveröffentlichung mit helplev

Dieser Beitrag wurde von Uebersetzer am Sonntag, 26. Oktober 2008 um 13:34 Uhr veröffentlicht und unter Paläontologische Autonomiegebiete, Antisemitismus, Left Trash, Israel abgelegt. | Sie können ihn per E-Mail versenden und ausdrucken. | Schreiben Sie einen Kommentar oder richten Sie einen Trackback auf Ihrer Website ein.

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