Rush Limbaugh Quote of the Day

"I hope I didn't shock you, folks, by telling you that Iran may be working on a bomb, but the UN just announced that that's what they think might be going on."
27. Oktober 2008

Leider nicht mehr “Four more years”…

Nicht einmal drei Monate sind es noch, dann endet eine der glorreichsten Präsidentschaften, die die Welt je erlebt hatte. Ein Präsident geht, dessen Werk noch Generationen überdauern wird und erst recht irgendwelche Medien-Hasskampagnen und durch sie erzeugte Stimmungen, wie wir sie seit ein paar Jahren erleben.

Was George W. Bush gemacht hat, wird weiterleben in dem, was irakische oder afghanische Kinder einst schaffen werden, die durch ihn die Möglichkeit bekommen haben, eine Schule zu besuchen, eine Ausbildung zu machen, die Früchte ihres Fleißes selbst zu ernten und als freie Menschen zu leben.

Aber auch für viele Menschen im Westen werden sein Mut, seine Entschlossenheit, seine Werteorientierung und seine menschlichen Qualitäten Vorbild und Orientierung bleiben. Wo die herrschenden Eliten in Europa Terroristen hofieren, die Gender-Ideologie praktizieren, Planned Parenthood huldigen, ihre eigenen Wurzeln kappen und den Sozialismus vorantreiben, hilft der Gedanke an das, wofür er steht, nicht zu vergessen, dass sie nicht das Maß aller Dinge sind.

Bei allem Respekt vor Sen. McCain - an das Format eines George W. Bush muss erst einmal jemand heranreichen.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Kommentare, USA
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27. Oktober 2008

Was zusammen gehört

Man muss sie einfach lieb haben! Diese niedlichen, kleinen Links-Senilen. Haben wir noch vor einigen Tagen Sodann Applaus gespendet, ist heute sein kleiner Freund Mittelpunkt unserer Betrachtung. Blümchen, Nobbi, oder wie immer man diesen Volksmusikclown, diese fleischgewordene Peinlichkeit, diesen Teilzeit-Antisemit nennen möchte, hat sich als Sodann-Versteher geoutet und als Antikapitalist! “Ich bin ja nicht Mitglied der Linkspartei” sagt Blüm im Interview und man möchte ihn fragen:
“Warum eigentlich nicht?” Mit diesen Ansichten hätte er einen PLatz im Zentralkomitee sicher.
Egal, Sie sind nicht wirklich von Interesse, diese “Herz Jesu-Sozialisten”. Blüm, Geißler, Todenhöfer und wie sie sonst noch heissen mögen, diese Politversager, deren später linker Radikalismus nur Ausdruck einer besonderen Form der Senilität darstellt. Sie sind nicht mehr wirklich wichtig, sie sagen nichts Neues, sie haben nicht zu bieten als alten abgestandenen Hass auf westliche Werte und das, wofür sie einst gestanden haben mögen. Zum Kotzen sind sie noch immer!

Autor: tankdriver | Abgelegt unter Aus dem Irrenhaus, Left Trash, Germanyland
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27. Oktober 2008

Pullin’ a Biden

Hier bekommt jeder sein Fett weg und zwar äußerst gut gemacht wie ich finde.

Im Gegensatz zu den anderen merkt man allerdings bei McCain, daß es bei ihm wirklich nur ein Versprecher war ;-)

Autor: Huwi | Abgelegt unter USA, Humor
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27. Oktober 2008

Bin ich bescheuert?

So, Herr Sinn hat sich entschuldigt:

“Ich habe das Schicksal der Juden nach 1933 in keiner Weise mit der heutigen Situation der Manager vergleichen wollen”, betonte Sinn. Ein solcher Vergleich sei absurd.

Er hat es auch gar nicht getan. Er lässt es sich aber offensichtlich von der Gedankenpolizei in den Mund legen. Frau Knobloch vom Zentralrat der Juden erklärte:

“Ich hoffe sehr, dass Entgleisungen dieser Art ein einmaliges Vorkommnis waren”. In Sinns Aussage vermisse sie “die Sensibilität und Authentizität der Vergleiche, vor allem weil in rechtsradikalen Kreisen bereits solche Vorwürfe grassieren”, sagte die Zentralrats-Präsidentin.

In rechtsradikalen Kreisen grassieren also Vorwürfe gegen die Deutschen der späten 20er, die Juden fälschlicherweise für die Wirtschaftskrise verantwortlich gemacht und als Sündenbock auserkoren zu haben? In rechtsradikalen Kreisen macht sich jemand Sorgen um die Zukunft der Manager?

Liegt es an mir? Ich versteh das nicht.

Putzig auch Frau Pau von den Kommunisten:

Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) erklärte, Juden seien damals “entrechtet, verjagt und vergast” worden. “Niemand hat so etwas mit Managern vor.”

Mal abgesehen davon, daß in dem von Sinn beschriebenen Zeitraum nichts dergleichen geschehen ist, klingt das wie “Niemand hat vor eine Mauer zu bauen”.

Autor: Sir Winston | Abgelegt unter Wirtschaft & Finanzen, Left Trash, Germanyland
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27. Oktober 2008

Bush greift Syrien an um McCain zu helfen!

Das zumindest sagt uns die Tagesschau ziemlich unmißverständlich…

Siehe dazu auch PI.

Autor: Huwi | Abgelegt unter Antiamerikanismus, USA
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27. Oktober 2008

Warum es keine Göttinnengattinnen gibt

Auch sie hat ihr Saudi-Barbarien. Schön für sie ist, dass es geographisch näher liegt, so dass sie täglich mit dem Fahrrad dorthin kommt, um sich ein eindrückliches Bild von der verheerenden Situation der Frauen in diesem Land zu machen.

Auf abgeordnetenwatch.de möchte Ingrid H. von der BRD-Empörtenbeauftragen folgendes wissen:

Sehr geehrte Frau Roth,

was mir bei Ihnen auffällt ist, daß Sie immer sehr gestelzt die Endung “innen” verwenden. […]

Stolz reden Sie von “Demokraten und Demokratinnen”. Als Frau würde mir auch die allgemeine Beschreibung Demokraten reichen. Ich frage Sie, was wollen Sie damit bezwecken? Brauchen wir als Frauen diese Wortschöpfung überhaupt?

Großartig die Antwort, die übrigens im Gegensatz zu den meisten anderen gar nicht lange auf sich warten ließ:

Sehr geehrte Frau H.,

bewusst versuche ich, weibliche Formen in der Sprache mit einzubeziehen […] Es ist Teil des Bemühens, zu einer geschlechtergerechten Sprache zu kommen – ein Anliegen, das ich mit vielen Frauen und Männern teile. Denn Sprache ist nicht etwas Neutrales. Sie ist auch nicht einfach der Hort der Vernunft. In ihr spiegeln und verfestigen sich auch Vorurteile und diskriminierende Rollenbilder.

Wenn ich zum Beispiel in einer Versammlung die anwesenden Männer und Frauen nur mit “Liebe Freunde” ansprechen würde, wäre damit die männliche Anredeform als die allgemeine, auch für die Frauen gültige Anredeform gesetzt. Wenn man aber bedenkt, dass der öffentliche Bereich lange Zeit tatsächlich als “Männersache” behandelt wurde, während Frauen in den Bereich des Privaten, des Haushaltes und der Familie abgedrängt wurden, dann sieht man, wie sehr die rein männliche Anredeform traditionellen patriarchalischen Rollenbildern entspricht. Deshalb benutze ich sehr bewusst die weibliche Anredeform in vielen Reden, also: “liebe Freundinnen und Freunde” - und zeige damit, dass Frauen ausdrücklich Teil des öffentlichen Bereichs sind.

Ich habe einmal ein Rätsel gehört, das sehr deutlich macht, worum es hier geht: Vater und Sohn haben einen schweren Autounfall. Der Vater stirbt, der Sohn überlebt und muss operiert werden. Doch als er ins Krankenhaus kommt, reagiert der behandelnde Chirurg bestürzt: “Ich kann ihn nicht operieren, es ist mein Sohn.” - Wie geht das zusammen? Ist der tote Vater als Chirurg wieder auferstanden. Oder handelt es sich um eine verdeckte Vaterschaft? Nein, des Rätsels Lösung lautet: Der Chirurg ist eigentlich eine Chirurgin – eine Berufsbezeichnung, die bis vor wenigen Jahren noch kaum in Gebrauch war - es ist die Mutter des verletzten Jungen, er ist ihr Sohn.

[…] Von wirklicher Geschlechtergerechtigkeit sind wir allerdings noch weit entfernt – nicht nur in der Sprache, sondern in der ganzen Berufs- und Lebenswelt. In Deutschland verdienen Frauen durchschnittlich 25 % weniger als Männer. Deutschland liegt damit ganz hinten im EU-Vergleich. Und in den Vorständen der großen Unternehmen gibt es immer noch so gut wie keine Frauen. Die Wirtschaft tut hier viel zu wenig. Der Kampf für eine geschlechtergerechte Gesellschaft ist also lange nicht zu Ende – genauso wenig wie der Einsatz für eine geschlechtergerechte Sprache.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Roth

Nur zwei kurze Anmerkungen dazu:

1. Sprache sei nicht einfach der Hort der Vernunft, meint Frau Roth. Recht hat sie. Gerade die feministische oder “geschlechtergerechte Sprache” ist ein klassisches Beispiel für eine vernunftbefreite Sprache. In ihr spiegeln und verfestigen sich nämlich extremistisch-ideologische Ansichten, Vorurteile und diskriminierende Rollenbilder. So warten wir beispielsweise nachwievor vergeblich auf politisch-korrekte, “geschlechtergerechte” Bezeichnungen wie “Möder und Mörderin”, “Verbrecher und Verbrecherin”, “Täter und Täterin” (z.B. im Strafgesetzbuch) etc.

Aber — Fehlanzeige. Negativ belegte Bezeichnungen bleiben bei der feminstischen Ideologie in aller Regel der Männlichkeit vorbehalten, wohingegen sich die heere Weiblichkeit nahezu ausschließlich neutrale und positiv belegte Begriffe einverleibt.

Weshalb sich unterdrückt, benachteiligt und ungleich behandelt fühlende Feministinnen übrigens so schwer tun mit einer “Verbrecherin”, ist an dieser Stelle exemplarisch nachzulesen.

Dass feministische Sprache geradezu das Gegenteil eines Hortes der Vernunft ist, wird hier sehr schön verdeutlicht. Dass wir es dabei auch mit einem Kunstprodukt extremistischer Feminazis zu tun haben, wird ebenfalls deutlich. Ein Beispiel:

Die vermeintliche Notwendigkeit einer “Feminisierung” der deutschen Sprache wird mit scheinwissenschaftlicher Rhetorik behauptet. So beispielsweise plädiert Luise F. Pusch für den Ersatz der “Maskulina” durch “Feminina”, indem sie ein herbeiphantasiertes “Strukturgesetz” bemüht, wonach “das schöne lange Femininum” eine “Grundform” sei, “das kurze, quasi abgehackte Maskulinum” dagegen eine “Schwundform” darstelle.(3)
Auch biologistische Begründungen müssen für diese These herhalten. Der Mann, so Luise Pusch, sei als das sekundäre Geschlecht, als eine Abweichung des weiblichen Bauplans zu betrachten und verdiene daher eine sprachliche Benachteiligung.(4) Die wahren Beweggründe für die geplante “Feminisierung” der Sprache indes, spiegelt das sogenannte “Gerechtigkeits-Argument” wider. Die Sprache, so die Autorin, solle dazu beitragen, eine Art von “kompensatorischer Gerechtigkeit” zu befördern:

    Es besteht kein Zweifel daran, daß die Frau sprachlich (natürlich auch in jeder anderen Hinsicht) extrem benachteiligt ist. Was ihr zusteht und was sie braucht, ist nicht Gleich- sondern Besserbehandlung, kompensatorische Gerechtigkeit, (…). Es wird ihm (erg.: “dem Mann”) guttun, es im eigenen Gemüt zu erleben, wie es sich anfühlt, mitgemeint zu sein, sprachlich dem anderen Geschlecht zugezählt zu werden, diesen ständigen Identitätsverlust hinzunehmen.(5)

Dieses Zitat drückt es klar und deutlich aus: die von Pusch anvisierte “Feminisierung” der Sprache beruht allein auf der Absicht, Rache am männlichen Geschlecht zu üben. Aber: sollen wir deshalb fortan das Schreiben und Sprechen als Racheakte betreiben?

(Die Quellenhinweise sind im Original nachzulesen)

2. Zum sog. “Rätsel” der C. R., das man eher ins Reich der Märchen verordnen kann: In keiner Berichterstattung zu keiner Zeit wäre eine solch unsinnige Meldung gedruckt oder sonstwie berichtet worden. Dieses an den Haaren herbeigezogene “Beispiel” dient allein dazu, den ebenfalls an den Haaren herbeigezogenen feministischen Sprachgebrauch zu stützen (was aber nicht funktioniert).

Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Der gesunde Menschenverstand weiß Aussagen wie die der Frau Roth sowieso richtig einzuordnen.

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Feminazis, Left Trash, Germanyland
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27. Oktober 2008

Saudi-Barbarien

Die Frauenverachtung in dem Wüstenlandstrich und Ur-Wirkungsgebiet des schizophrenen und halluzinösen Esoterikers, der für die “großartigste aller Religionen” verantwortlich zeichnet, scheint unbegrenzt zu sein — ebenso wie der Erfindungreichtum seiner sadistischen Nachfolger:

Fatwa: Saudische Frauen müssen ein Auge bedecken

Ein Scheich sagt, dass die Sittsamkeit der Frauen vom Gesetz nicht
konsequent genug eingefordert werde. Das Zeigen von beiden Augen verursache
einen schlechten Umgang und stehe im Konflikt mit den Grunsätzen des Islam. […]

Nach Ansicht des Scheichs Scheich Muhammad al-Habadan “würde die Enthüllung
beider Augen hinter dem Schleier die Frauen dazu ermuntern Makeup zu tragen
und ihre Augen zu betonen. Das aber ist schlechtes Benehmen, das im Konflikt
zu islamischen Grundsätzen steht”.

Wie sollen die Frauen aber mit nur einem Augen im Alltag zurechtkommen?
Scheich Al-Habadan antwortet:, “Sobald eine Frau durch die Straßen oder auf
einen öffentlichen Platz geht, wird sie einen Schleier tragen und ein Auge
mit einem Stück Stoff bedecken. Wenn sie einkaufen geht und ein Produkt
genauer betrachten möchte, wird sie das Stück Stoff entfernen und so in der
Lage sein, beide Augen zu benutzen - für eine begrenzte Zeit”.

Im alljährlichen Bericht der Vereinten Nationen über den Status der Frau in
der arbischen Welt wurden saudische Frauen während der letzten fünf Jahre
als diejenigen eingestuft, die am stärksten ihrer Rechte beraubt wurden und
ohne Rechtsansprüche waren.

Autor: Jürgen | Abgelegt unter Aus dem Irrenhaus, Wüste(n) Länder, Islamkritik
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27. Oktober 2008

Obama und die Umverteilung!

Obama hat keine sozialistischen Ideen? Sicher? Fragen wir mal den Obama von 2001, denn der hat da kein Blatt vor den Mund genommen:

Autor: Sir Winston | Abgelegt unter Left Trash, USA
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27. Oktober 2008

Sinnvoller Vergleich?

Ich habe es ja auch schon gesagt, die Finanzkrise wird von interessierten Kreisen erstens in ihren Grundlagen absolut falsch dargestellt und zweitens genutzt, um eine antimarktwirtschaftliche Stimmung zu schaffen. Jetzt trat der Münchener Ökonom Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts, mit einem gewagten Kommentar in Erscheinung:

Im Streit um die Schuld der Manager an der Finanzkrise hat der Münchener Ökonom Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts, die Wirtschaftsführer in Schutz genommen und die Kritik an ihnen mit dem Antisemitismus der dreißiger Jahre verglichen. “In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken”, sagte er dem Berliner “Tagesspiegel”. In der Weltwirtschaftskrise von 1929 “hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager”. Niemand habe damals an einen “anonymen Systemfehler” glauben wollen, der die Krise ausgelöst habe, befand Sinn.

An einen “anonymen Systemfehler” glaube ich auch nicht, aber darum soll es nicht gehen. Es geht um den Sündenbock, den die Manager hier geben sollen. Einige Politiker drehen endgültig durch und schweben über allem:

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat sich öffentliche Ratschläge aus der Politik zur Rettung der Konjunktur verbeten. “Es wäre gut, wenn die Politik jetzt arbeitet, verschiedene Maßnahmen prüft und so lange schlicht den Mund hält”, sagte Steinbrück im Interview mit der “Bild am Sonntag”.

Das letzte mal als ich geguckt habe, war Steinbrück selbst noch in der Politik. Aber nein, Steinbrück beendet in Gutsherrenart die Diskussion, hält selbst aber nicht den Mund:

Mit Nachdruck wies der Finanzminister Forderungen nach Steuersenkungen zurück: “Die meisten Forderungen nach einem Konjunkturprogramm heißen doch, dass mal wieder nachfolgende Generationen dafür blechen sollen.”

Falsch, Herr Minister, Steuersenkungen bedeuten Wirtschaftswachstum, damit mehr Staatseinnahmen und weniger Schulden. Googeln Sie’s, wenn sie kein Buch in die Hand nehmen wollen. Reagonomics funktionieren und sind obendrein noch gerecht. Nicht “sozial gerecht” sondern gerecht im eigentlichen Sinne. Aber Steinbrück hat vermutlich Dire Dawa als Vorbild.

Aber es ging ja um Herrn Sinn und seinen Vergleich. Dieser Vergleich schlug hohe Wellen. Der Zentralrat der Juden und Volker Beck drehen am Rad. Kramer vom ZdJ sagte:

Der Vergleich sei “empörend, absurd und absolut deplatziert, eine Beleidigung der Opfer” und “Mir wäre neu, dass Manager geschlagen, ermordet oder ins Konzentrationslager gesperrt würden.”

Mir wäre neu, daß Herr Sinn das gesagt hat. Volker Beck schlägt in die gleiche Kerbe:

Der Vergleich sei “eine beispiellose Geschmacklosigkeit”. Beck hob hervor, die Wirtschaftskompetenz von Sinn möge in der Fachwelt strittig sein. “Seine Geschichtsvergessenheit ist ab heute unumstritten”, erklärte er. Der Hinweis auf das Jahr 1929 lasse sofort an die Judenverfolgung ab 1933 und den nach 1939 folgenden Holocaust denken. Dass Sinn diesen “unsäglichen historischen Vergleich” gleichsam als Erkenntnis vorab habe verbreiten lassen, “deutet auf Vorsatz und nicht auf Fahrlässigkeit hin”.

Da sieht man es mal wieder, es ist nicht wichtig, was gesagt wird, sondern woran es die Elite der Gedankenkontrolle denken läßt. Sinn hat überhaupt keinen Holocaust-Vergleich angestellt, da er sich auf eine Zeit vor dem Holocaust bezog. Er hat nie gesagt, daß Manager das gleiche Schicksal blühen würde wie damals den Juden, noch viel weniger hat er gesagt, daß sie jetzt schon etwas Vergleichbares durchleben müssen, wie Kramer impliziert. Er hat zwei Wirtschaftskrisen verglichen und die Art und Weise, damit umzugehen. Ich hätte den Vergleich von Sinn vermutlich so nicht gezogen, aber Kramer und Beck zeigen nur, daß sie nicht über das Thema nachdenken wollen. Aber ein Blick in die Geschichte ist fraglos nicht unangebracht. Es ist noch keine hundert Jahre her, da wurden “Manager” damals im Gewand der Kulaken in einem zumindest teilweise europäischen Land für ihren wirtschaftlichen Erfolg gelyncht. Wir haben eine Partei im Bundestag, die sich stolz in dieser Tradition sieht. Wir haben zwei Parteien im Bundestag, die sich nicht scheuen, zumindest auf Landesebene dieser Partei den Steigbügel zu halten. Nicht wahr, Herr Beck? Zuviel zu Geschichtsvergessenheit!

Autor: Sir Winston | Abgelegt unter Aus dem Irrenhaus, Wirtschaft & Finanzen, Germanyland
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